Donnerstag, 2. April 2020

GEORGE NUSSBAUMER

Voices Live (1991)

Voices Live

 It's Crazy But I Do (1996)
 It's Crazy But I Do

George Nussbaumer, Bernie Weber & Markus Kreil - The Alvyn Sessions (2000)
The Alvyn Sessions

George Nussbaumer & Richard Wester feat. peter Pichl - Something Special (2016)
Something Special

George Nussbaumer & Richard Wester feat. Peter Pichl - Something Special - On Strings (2018)
On Strings


George Nussbaumer (* 23. Mai 1963 in Dornbirn) ist ein österreichischer Soul- und Gospelsänger, Pianist und Komponist. Er wohnt in Alberschwende, seit seiner Geburt ist er blind. Er wird aufgrund seiner Stimme als „schwärzeste Stimme Österreichs“ bezeichnet.
George Nussbaumer begleitet sich meist selbst am Klavier oder singt zusammen mit Bernie Weber und Markus Kreil. Er ist auch am Randy-Newman-Projekt beteiligt. 
Bereits als Kind wollte Nussbaumer Musiker werden. Mit 16 spielte er erstmals in einer Band namens »Die Asphalt Blues Company« in Bern. Mit 18 übersiedelte er nach Wien, wo er eine Ausbildung zum Heilmasseur absolvierte. Er bekam damals von einem Freund sein erstes eigenes Klavier geschenkt und wollte von der Musik leben können.[1]
In den 1980er Jahren nahm Nussbaumer an einem Wettbewerb teil, der als ersten Preis die Produktion einer eigenen Single in Aussicht stellte. Er gewann zwar den Wettbewerb, der Veranstalter wollte jedoch plötzlich nichts mehr von der Single-Produktion wissen. Über Umwege kam sie dann doch noch zustande und wurde 1984 mit dem Titel Love Me Pretty Woman veröffentlicht.
Seit 1988 führt Nussbaumer als Berufsbezeichnung »Musiker« an.
1992 brachte er mit Hilfe von Sponsoren in eigener Produktion sein erstes Album namens Voices Live heraus. Nach dem großen Erfolg des ersten Albums veröffentlichte er 1993 ein zweites Album mit dem Namen You Know What I Mean?.
1996 erlangte er mit der Beteiligung am Eurovision Song Contest, wo er mit dem Song Weil’s dr guat got den 10. Platz belegte, internationale Berühmtheit. Er war somit der erste Blinde, der beim Eurovision Song Contest, zudem mit einem Dialektlied, erfolgreich war.
1996 und 1999 veröffentlichte Nussbaumer zwei weitere Alben namens Crazy But I Do und The Love Within. In dieser Zeit trat er nicht nur in kleinen Solo-Konzerten, sondern unter anderem auch im Vorprogramm von Joe Cocker, B.B. King, Willy DeVille und Dr. John auf.
Seit 1999 moderierte er auf dem privaten Radiosender Antenne Vorarlberg seine eigene, auf »Soul & Blues« ausgerichtete Radiosendung. Nach der Einstellung der Sendung wird er die Station-Voice des Senders.[2]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen