Sonntag, 20. März 2022

Jess Robin - Diamonds (2013)

 

Diamonds (2013)

Robin, Jess (eig. Rath, Raimund)

* 4.3.1959 Fötschach/St. Sänger, Produzent, Komponist und Autor. Der gelernte Koch absolvierte 1975 erste Auftritte mit der Show- und Tanzband The Teddys. 1980 Gründung des Plattenlabels Robin Records und Start als Solosänger. 1986 wurde von ihm die Zeitschrift Musikportrait ins Leben gerufen. 1980–89 zahlreiche Produktionen mit Nachwuchstalenten, Tanzbands, Showgruppen und renommierten Künstlern wie z. B. Ivo Robic und den Kern Buam . 1992 vertrat R. Österreich beim internationalen Musikfestival Alpe Adria. 1994–98 Produktion (in Zusammenarbeit mit dem ORF) des Dokumentarvideos Kern Buam G’schicht und Der kleine Freddy. Am 2.6.1999, nach 15 Jahren Auftrittspause, startete er mit seiner neuen Band J. R. & Band ein Comeback als Sänger. Weil seine Stimme sehr ähnlich wie die von Neil Diamond klingt und er neben seinen eigenen auch dessen Lieder interpretiert, wird er „der europäische Neil Diamond“ genannt. Sein Pseud. entspricht jenem von N. Diamond in dem Film The Jazz Singer (1980).

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Helga Papouschek - Einen kleinen Augenblick (1975)

 

Einen kleinen Augenblick (1975)

TRACKLISTE

Helga Papouschek (* 27. Juli 1941[1] in Wien) ist eine österreichische Schauspielerin, Operettensängerin und Musicaldarstellerin

Helga Papouschek wollte eigentlich Tänzerin werden, wechselte dann jedoch zum Schauspiel. Ihre künstlerische Laufbahn begann sie als Ballettelevin am Raimund-Theater in Wien. Sie studierte Schauspiel und Gesang und erhielt nach Abschluss ihrer Ausbildung ein erstes Engagement als Soubrette, Tänzerin und Schauspielerin am Stadttheater in Baden bei Wien.[2]

Von Marcel Prawy wurde Papouschek an die Wiener Volksoper verpflichtet. Sie spielte dort zahlreiche Rollen im Fachbereich der Soubrette, unter anderem die Briefchristl in Der Vogelhändler von Carl Zeller, die Sora in Gasparone von Carl Millöcker, die Pauline in Pariser Leben von Jacques Offenbach, die Valencienne in Die lustige Witwe von Franz Lehár, die Hedi in Wenn die kleinen Veilchen blühen von Robert Stolz, die Josepha Vogelhuber in Im weißen Rössl von Ralph Benatzky, die Iduna in Feuerwerk von Paul Burkhard, die Eliza Doolittle in dem Musical My Fair Lady von Frederick Loewe und die Titelrolle in Kiss me Kate von Cole Porter.

Weitere Engagements hatte Papouschek am Theater in der Josefstadt, am Burgtheater Wien, am Volkstheater Wien und an den Wiener Kammerspielen.[3] An der Wiener Staatsoper trat sie von 1991 bis 1993 als Ida in der Operette Die Fledermaus von Johann Strauss auf.[4]

Bei den Seefestspielen Mörbisch stand Helga Papouschek 1965 als Raka in Die Blume von Hawaii von Paul Abraham, 1976 als Mi in Das Land des Lächelns von Franz Lehár und 1978 als Zirkusreiterin Miss Mabel Gibson in Die Zirkusprinzessin von Emmerich Kálmán auf der Bühne.[5]

Ende der 1960er Jahre und Anfang der 1970er Jahre war sie im österreichischen und deutschen Fernsehen auch mehrfach in Literaturverfilmungen oder in Fernsehbearbeitungen von Operetten zu sehen. 1968 spielte sie in der Operette Wenn die kleinen Veilchen blühen von Robert Stolz. 1970 war sie in einer Fernsehfassung der Traumnovelle von Arthur Schnitzler zu sehen. 1971 übernahm sie die Rolle der Probiermamsell Pepi Pleininger in einer Fernsehverfilmung der Operette Wiener Blut von Johann Strauss. 1972 war sie an der Seite von Peter Fröhlich in einer Fernsehfassung der Operette Der Graf von Luxemburg von Franz Lehár die bezaubernde Modistin Juliette Vermont.

1975 kündigte Papouschek ihre erste Langspielplatte mit Liedern von Peter Wehle an.[6]

Bei den Sommerfestspielen Weißenkirchen übernahm Papouschek 2001 die Rolle der Köchin Peppi Amsel in der Posse Frühere Verhältnisse von Johann Nestroy.[7] 2004 trat sie bei den Wiener Operettenfestspielen in der Krieau als Hotelbesitzerin Carla Schlumberger in der Operette Die Zirkusprinzessin auf. 2005 spielte Papouschek am Theater Die neue Tribüne im Café Landtmann in Wien in der Boulevardkomödie Immer Ärger mit Fred von James Saunders.[8] 2006 übernahm sie an der Wiener Volksoper die Fürstin Bozena in der Operette Gräfin Mariza von Emmerich Kálmán.[9]

Mit großem Erfolg war sie 2007 beim 'Lehár Festival Bad Ischl ein weiblicher Gefängniswärter Frosch in der Operette Die Fledermaus.[10][11] In der Spielzeit 2007/2008 stand sie in der Rolle der Göttermutter Juno in einer Neuinszenierung der Operette Orpheus in der Unterwelt von Jacques Offenbach wieder auf der Bühne der Wiener Volksoper.[12] 2010 übernahm sie in Bad Ischl die Rolle der Anhilte in der Operette Die Csárdásfürstin von Emmerich Kálmán.[13]

Papouschek machte sich auch als Interpretin von Couplets und Wiener Liedern einen Namen.[14] 2004 wurde die Aufnahme der Operette Der Rastelbinder von Franz Lehár mit Helga Papouschek im Fachbereich Operette mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.[15]

Helga Papouschek ist auch als Rezitatorin mit literarischen Programmen tätig. In ihren Programmen liest sie unter anderem aus Romanen von Vicki Baum.

In Anerkennung für ihr langjähriges Wirken an der Wiener Volksoper wurde Helga Papouschek zu deren Ehrenmitglied ernannt. Helga Papouschek ist mit dem österreichischen Tenor und Kammersänger Kurt Schreibmayer verheiratet. Das Ehepaar lebt in Wien.

 

JOACHIM PALDEN & ETTA SCOLLO

 Joachim Palden, Etta Scollo, Fritz Ozmec & Martin Wichtl - Be-baba-leba-Boogie (1982)

Be-baba-leba-Boogie 

 Joachim Palden & Etta Scollo - Scat Boogie (1984)


 Scat Boogie (1984)

 Etta Scollo (1989)

Soul Girl (1992)

Joachim Palden

Es gibt nur ganz wenige Pianisten in Europa, die einen so exquisiten Blues und Boogie Woogie Stil haben wie der 1960 in Wien geborene Joachim Palden.

Er wuchs mit der Musik der Blues- und Jazz-Plattensammlung seines Vaters auf, seine ersten Vorbilder waren Albert Ammons und Pete Johnson. Als 1972 in Wien das "Jazziand" öffnete  seit langem einer der wichtigsten Clubs in Europa  hatte er die Möglichkeit, viele der damals noch lebenden Blues-Größen live zu hören. So wurden die Pianisten Champion Jack Dupree, Roosevelt Sykes, Little Brother Montgomery, Memphis Slim, Blind John Davis u.v.m. zu wichtigen Einflüssen.

Bereits mit 17 gewann er den ersten Preis eines großen Boogie Woogie Wettbewerbs in Zürich, wovon ein live-Mitschnitt,  sein Plattendebut  erschien.

In dieser Zeit gründete er mit Erik Trauner die Mojo Blues Band und seine Liebe zu Chicago Blues und vor allem zu dem Pianisten der Muddy Waters Blues Band, Otis Spann, begann. Mit dieser Band nahm er 3 LPs auf, die letzte mit der britischen Sängerin Dana Gillespie, die 4 Jahre Bandmitglied war.

Anfang der 80er lernte er bei einem Konzert in Turin die italienische Sängerin Etta Scollo kennen, sie folgte ihm nach Wien und eine intensive Zusammenarbeit begann. Zwei LPs wurden gemeinsam eingespielt, "Be baba leba Boogie" und "Scat Boogie", letztere featured den inzwischen leider verstorbenen JazzSaxophonisten Eddie "Lockjaw" Davis, der über lange Jahre der Star-Solist der Count Basie Bigband war.

Es folgten Tourneen mit der "Stars of Boogie Woogie" Show, Gastspiele in ganz Europa, sehr oft in Israel, und unzählige Konzerte mit Vince Weber, Axel Zwingenberger, Oscar Klein sowie mit den Saxophonisten Big Jay McNeely, Red Holloway und Jim Galloway.

Seit 1989 arbeitet er wieder regelmäßig mit Dana Gillespie zusammen, mit ihr Auftritte in der ganzen Welt, z.B. zwei große IndienTourneen, und tätigt Aufnahmen in Chicago und London, darunter mit Musikern wie Magic Slim, John Primer, Eddie Shaw und Michael Coleman. Mit Dana entstehen 1992 eine Live-CD im Wiener Jazzland, "Boogie Woogie Nights", 1994 "Big Boy", produziert von Mike Vernon, einem der englischen Top-Produzenten, und Festival-Mitschnitte in Kroatien, Polen und einmal in der Karibik.

Die Mitglieder des Joachim Palden Trios sind Tenorsaxophonist Tom Müller und die junge Schlagzeugerin Sabine Pyrker,  Tochter des bekannten österreichischen Boogie Woogie-Pianisten Martin Pyrker.

Etta Scollo (* 1958 in Catania, Sizilien) ist eine italienische Sängerin. Sie lebt derzeit in Berlin und Sizilien. Ihr musikalisches Programm vereint sizilianische Tradition, Pop-Avantgarde und Jazzeinflüsse.  

Nach einem Studium der Kunst und Architektur in Turin (ab 1980), das sie abbrach, und einer Ausbildung in Gesang und Tanz am Konservatorium Wien (ab 1983) gewann sie den ersten Preis beim Diano Marina Jazzfestival.

Anschließend arbeitete Etta Scollo mit den Bluesmusikern Eddie Lockjaw Davis, Memphis Slim, Joachim Palden und Champion Jack Dupree zusammen. 1988 landete sie mit einer italienischen Coverversion des Beatles-Songs Oh, Darling! einen Nummer-eins-Hit in Österreich. Es folgten zahlreiche Tourneen und Auftritte in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Zwei weitere Hits in den österreichischen Charts gelangen ihr mit Sole, sun, soleil (1989) und Insieme Fairplay (1990, im Duett mit José Feliciano). Erfolglos blieb ihre Teilnahme beim österreichischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 1994. Mit Amico Pierre erreichte Scollo nur den siebten und somit vorletzten Platz.[1]

 


Big Otto (Wanz) XXL Xtra Hits am laufenden Band (1997)

 

XXL Xtra Hits am laufenden Band (1997)

Xenia - Ohne Zensur (1992)

 

Ohne Zensur (1992)

sehr Sex-lastiges Pop-Projekt von Rene Reitz mit Sonja Hubmann an der Stimme; erste CD "Ohne Zensur" erhielt angeblich Sendeverbot bei Ö3 und wurde mit aufwändiger Werbekampagne an den Mann gebracht

Musicians Jerry Jaretz Ulli Baer Gary Lux Mike Ottis Susanne Domino Blue One Kreuzberger
Produced by Rene Reitz
Written by Xenia Sonja Hubmann und Rene Reitz with the help of Ulli Baer, Mike Ottis and Gary Lux

TRACKLISTE

J. HONK (Jivi Honk)

 

Got My Style (1990)

Live At The Garage (1996)

The Golden Days Radiohits (1996)



 Jivi Honk (J. Honk) (* 1957 in Linz als Herbert Gebetsroither) ist ein österreichischer Pop- und Jazzmusiker, Komponist und Produzent

Honk verbrachte seine Kindheit und Jugendzeit in Amstetten (Niederösterreich) und besuchte dort das Gymnasium. Er maturierte in den Fächern Musik und Klavier und übersiedelte 1977 nach Wien um Jazz-Gitarre und Klavier zu studieren.

1980 trat er erstmals solo unter dem Künstlernamen Jivi Honk in Wiener Musikclubs wie America Latina, Roter Engel, Die Künstler etc. auf und spielte dort Blues, Rock, Reggae, Latin und Jazz. 1981 gründete er sein erstes Ensemble, Jivi Honk & Band. Als Gitarrist und Pianist beherrscht er sämtliche Stilrichtungen der klassischen und modernen Musik. Seine Songs enthalten Einflüsse des Jazz und Latin-Elemente, die teilweise an den 1960er Sound der Beatles und an Burt Bacharach erinnern.

Anfang der 1980er Jahre kreierte er mit seiner Live-Band Jivi Honk & The Funkplanet eine eigene Form des Popjazz und Latinrock. Die ersten Double A-Side Vinyl-Singles „Nothing You Can Do“/„Lovedancer“ und „But One Day“/„Space me to the Stars“ charteten auf dem österreichischen Sender Ö3 und wurden anschließend von weiteren Radiostationen gesendet.

1993 gründet er mit dem Gitarristen Andy Bartosh das J.Honk Instrumental Project und veröffentlichte auf seinem Label Honk Records die EPs „Sunrider“, „Moonrider“ und „Stardance“. 1996 wurde er vom Major-Verlag Warner/Chappell-Music Street Austria für das Classicrock-Album „Live at the Garage“ unter Vertrag genommen. Der Song „Highway of Fame“ wurde 1998 ca. 1000 mal auf ORF Blue Danube Radio gespielt und die Band absolvierte zahlreiche Konzerte.

Von 1997 bis 2009 widmete er sich besonders seinem 1992 gegründeten Musikverlag Honk Music und verlegte zahlreiche Releases von Jazz und Worldmusic, unter anderem von Friedemann, Anne Wylie, Jim Pepper und Nicolas Simion.

2010 veröffentlichte er seine ersten digitalen Singles „Blue Land“ und „Maybe“. 2015 folgte die EP „Radiohits 1“ mit einer Neuauflage der ersten 1980er Vinyl-Singles „Nothing You Can Do“ und „But One Day“. Seit 2019 arbeitet Honk an der digitalen Wiederveröffentlichung seines kompletten Songarchivs auf dem von ihm 2018 gegründeten Musiclabel Cozzmic Club.

PETER HORTON

 

Zwischen Himmel Und Erde (1970)

Intercontinental (1971)

Horton's Erzählungen (1972)

Irgendwie Geht Es Immer (1975)

Ein Mann Geht Auf Dem Asphalt (1976)

Liederbuch (1976) (2 CD)

 

Peter Horton & Siegfried Schwab ‎– Guitarissimo (1978)

Peter Horton & Siegfried Schwab - Guitarissimo Confianca (1980)
 

 

TRACKLISTEN

Peter Horton (früher Peter Horten,[1] * 19. September 1941 in Feldsberg, Reichsgau Niederdonau als Peter Müller ) ist ein österreichischer Gitarrist, Komponist, Sänger und Buchautor.  

Peter Horton wurde in Feldsberg (heute: Valtice, Tschechien), 70 Kilometer nördlich von Wien als Peter Müller geboren. Seine alleinerziehende Mutter zog mit seinen drei Geschwistern in den Nachkriegswirren nach Wien, wo er 1948 ersten Klavierunterricht erhielt. Seine musikalische Ausbildung setzte er bei den Wiener Sängerknaben fort, mit denen er die ganze Welt bereiste und auch unter Herbert von Karajan auf der Bühne stand. 1951 trat er mit ihnen zum ersten Mal in einem öffentlichen Konzert auf. Er lernte in Wien Klavier und Klarinette, u. a. auch am Wiener Konservatorium. Mit 16 gründete er die Band Six Aces. Mit 18 hatte er seine erste Bühnenshow als Sänger in der Wiener Szene bei Jazzlegende Fatty George (Fatty’s Saloon) und im Kabarett-Zentrum Marietta von Gerhard Bronner. Mit 19 trat er als Bassist den Flamingos bei und begann mit 23 in Stuttgart Gesang zu studieren.

Es folgten Liederabende mit Repertoire von Franz Schubert über Carl Loewe bis Richard Strauss. Außerdem erste Aufnahmen mit dem Orchester Erwin Lehn beim Süddeutschen Rundfunk. Seine erste Single-Schallplatte erschien 1965. Er sang 1967 in der ersten Beatoper der Welt, Robinson 2000, am Berliner Theater des Westens und begann danach seine Karriere als Entertainer und Gitarrist. Er tourte in den USA mit seiner One-man-show, trat in Japan, Brasilien und Chile auf. Peter Horton begann erst mit 28 sein Gitarre-Studium. Durch seine pianistische Musikerfahrung konnte er sein harmonisches und rhythmisches Wissen auf die Gitarre übertragen, die schließlich zu seinem Hauptinstrument wurde. Seit seinen Anfängen veröffentlichte er etwa 65 Alben und Singles.

1967 vertrat Peter Horton – damals noch unter dem Namen Peter HortenÖsterreich beim Eurovision Song Contest mit dem Titel Warum es hunderttausend Sterne gibt. Mit nur zwei Punkten landete er auf einem geteilten 14. Platz unter 17 Teilnehmern. Zudem versuchte er sein Glück zweimal bei der deutschen Vorentscheidung zum Wettbewerb: 1972 scheiterte er an der Vorrunde als Siebentplatzierter mit Wann kommt der Morgen, 1975 erreichte er mit Am Fuß der Leiter den elften Platz unter 15 Teilnehmern.

Von 1978 bis 1984 spielte er im Duo Guitarissimo mit Siegfried Schwab. 1985 gründete er das Duo Symphonic Fingers mit der deutsch-bulgarischen Pianistin und Sängerin Slava Kantcheff, mit der er auch seit 1986 neun Jahre (bis 1995) verheiratet war. Er heiratete sie erneut 2016.[2] Neben zahlreichen Fernsehauftritten spielte das Duo an die 2000 Konzerte. Peter Horton wirkte als Gastsolist mit bei Produktionen von Weltstars wie Plácido Domingo, Peter Schreier und Art Van Damme. Er spielte auf der Bühne mit Opernstars der Metropolitan Opera New York, der Mailänder Scala, der Wiener Staatsoper und des Bolschoi-Theaters und präsentierte als Fernsehgastgeber Künstler aller Sparten. Mit seinen Sendereihen Café in Takt (ARD), Hortons Kleine Nachtmusik (ZDF) und Horton’s Bistro (ZDF) schrieb er ein Stück kulturelle deutsche Fernsehgeschichte.

1982 verpflichtete ihn die Musikhochschule Hamburg als Dozent. Peter Horton gab auch Seminare für Schulmusiker.

Sein erstes Buch mit Aphorismen, Satire, Poesie und Meditation Die andere Saite, veröffentlichte Peter Horton 1978. Es folgten bislang neun weitere. Darunter Pflaumen im Apfelhimmel mit Kurzgeschichten und Aphorismen im Jahr 2001. 2004 erschienen Die zweite Saite und Winterflüstern (Hör-Musik-Buch mit Weihnachtsgeschichten). Auch drei CDs mit meditativer Musik für Gitarre und Synthesizer bereichern Peter Hortons Musikpalette. 2007 kehrt der Künstler wieder zurück zu seinen Wurzeln. In seiner CD „Wilde Gärten“ hört man wieder seine unverkennbare Stimme.

Seit 2011 arbeiten Sigi Schwab und Peter Horton mit dem Schlagzeuger Andreas Keller und dem Bassisten Thomas Müller unter dem Bandnamen Guitarissimo XL zusammen. Mit Andreas Keller und Slava Kantcheff ist Peter Horton außerdem als Symphonic Trio unterwegs.

Hannes Jaric - Lyrik Vertont_Anton Wildgans (1982)

 

Lyrik Vertont_Anton Wildgans (1982)

TRACKLISTE

Gerhard Heinz - Ballad for Girls (1983 Musicpool Library LP)

 

Ballad for Girls (1983 Musicpool Library LP)

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André Heller ‎– Die Frühen Jahre 1966-1969 (1975)

 

Die Frühen Jahre 1966-1969 (1975)

TRACKLISTE

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Sonntag, 13. März 2022

JOESI PROKOPETZ

Kalt-Warm (1985)
Kalt-Warm

 Erwachsen (1986)

 Erwachsen

 Tschau Bella (1987)
 Tschau Bella

Jetzt Zugreifen (1989)
Jetzt Zugreifen

Die Mädel aus der Vorstadt (1991)
Die Mädel aus der Vorstadt

 Grüss' sie Rädl (1994) (2 CD)
 CD 1 Wer heut' net krank is, is net g'sund
 CD 2 Bitte nicht eintreten, Sie werden aufgerufen
  Grüss' sie Rädl

Die ultimative Prokopetz Collection (1994)

Die ultimative Prokopetz Collection

 Is Eh Nix G'scheits im Fernsehen-Ein Sparprogramm (1995)

Is Eh Nix G'scheits im Fernsehen-Ein Sparprogramm

 

Entschuldigen Sie bitte die Verspätung (1997)

Entschuldigen Sie bitte die Verspätung

 So oder so (Sie sind Kurt) (1998)
 So oder so (Sie sind Kurt)


Bernie's Pop Collection (1998)
Bernie's Pop Collection


Neichs fon de Weana (Joesi Prokopetz liest Herbert Pirker) (2002)
Neichs fon de Weana

Prokopetz gibt Conrads - Das gibt es Neues (2006)
Prokopetz gibt Conrads

 Lachen ist gesund - ich lach mich krank (2007)
 Lachen ist gesund

Hose runter! Ein Kabarettist packt aus (2008)
Hose runter!


Guat is ganga - 30 Jahre sind nicht zuviel (2009) (2 CD)

Guat is ganga

Josef Prokopetz (genannt Joesi, ausgesprochen „Tschosi“[1]; * 13. März 1952 in Wien) ist ein österreichischer Liedermacher, Musiker, Autor, Darsteller und Kabarettist.

1969 begann Prokopetz die ersten Texte, noch im privaten Rahmen, zu schreiben. 1971 wurde er dann durch seinen Text für den Wolfgang-Ambros-Hit Da Hofa bekannt. Weitere Erfolge als Texter für Ambros wie zum Beispiel Es lebe der Zentralfriedhof folgten. Zusammen mit Ambros sowie Manfred Tauchen schrieb Prokopetz 1974 das Alpen-Drama Der Watzmann ruft, das als musikalisches Hörspiel sowie als Bühnenstück großen Erfolg hatte.
Prokopetz war Mitbegründer, Musiker und Songwriter der NDW-Gruppe DÖF. Gemeinsam mit Manfred Tauchen, Annette Humpe und Inga Humpe hatte DÖF 1983 internationalen Erfolg mit dem Lied Codo … düse im Sauseschritt.
Mitte der 80er-Jahre konnte Prokopetz in Österreich für kurze Zeit auch als Solokünstler Erfolge verbuchen und erreichte mit Sind Sie Single? Platz 1 der Hitparade.[2] Weitere Erfolge waren Na guat daun net und Parkverbot.
Als Werbetexter kreierte er Anfang der 1980er-Jahre mit seinem Werbeunternehmen Der Plan Prokopetz & Dr. Martschitsch GesmbH (Konzept, Text und Artdirektion mit drei Mitarbeitern) den heute noch bekannten Werbeslogan „Lustig samma – Puntigamer“.[3][4]
Mit Entschließung vom 18. Dezember 2008 wurde Prokopetz der österreichische Berufstitel „Professor“ verliehen.[5]
Seit 2015 ist Prokopetz Intendant der Ybbsiade. Er folgte in dieser Funktion Alexander Goebel nach, welcher die Funktion seit 2013 innehatte.[6][7] 2015 war er bei den Seefestspielen Mörbisch in Eine Nacht in Venedig zu sehen.[8]

 

OLLAS GUADE ZUM 70er

TAUCHEN / PROKOPETZ = Terrible Two / Duo Depressiv / DÖF /

 Terrible Two - Staubig/Ayatollah Rag (1981)
Sollten sie nicht wissen wer sich hinter 'Terrible Two' verbirgt, hier noch das alternative Cover:
Aber nicht nur diese beiden uns bekannten Herren werkten an diesem Projekt, zu einer Zeit als DÖF noch nicht geboren war, sondern auch Wolfgang Ambros und Peter Koller der sicher auch die Klampfe spielte. Der Hintergrund der Single könnte sich auf eine Pressemeldung von 1981 beziehen, welche proklamierte, dass die Österreicher sehr wenig Seife verbrauchten!
Abolut hörenswert! Rip von der orig. Single
Staubig/Ayatollah Rag

Fußballballade 1. & 2 Halbzeit

1. & 2 Halbzeit

Duo Depressiv - Das Lied von Willi Viertel/Meidlig (1982)
Ein Jahr vor DÖF und nach der Single Staubig fuhren das Duo Tauchen-Prokopetz mit Meidling sogar einen kleinen Hit ein!

Taxi/So Ein Zufall (1983)
Taxi/So Ein Zufall

Codo...Düse Im Sauseschritt/Rein gar nix (1983)
Codo...Düse Im Sauseschritt/Rein gar nix

Uh-Uh-Uh Mir Bleibt Die Luft Weg/A so a Dreck (1984)
Uh-Uh-Uh Mir Bleibt Die Luft Weg/A so a Dreck


Love Me/Cojdoj-The Flying Schissel (1984)

Love Me/Cojdoj-The Flying Schissel

Deutsch Österreichisches Feingefühl (1983) CD
Deutsch Österreichisches Feingefühl

Tag Und Nacht (1985)

Nachdem Annette Humpe die Mitarbeit zu einer zweiten DÖF LP verneint hatte und sich auch die post-Codo Singles nicht so toll verkauften, kam es zur Auflösung des Duos Tauchen-Prokopetz. Trotzalledem gab Manfred Tauchen mit Raphaela Dell noch ein DÖF Album zum besten, welches auch seine Momente hat:
Tag Und Nacht

 Deutsch-Österreichisches Feingefühl (DÖF) war ein der Neuen Deutschen Welle zugeordnetes Projekt, bestehend aus Joesi Prokopetz, Manfred O. „Fredi“ Tauchen, Annette Humpe und Inga Humpe, das zunächst unter dem Namen Tauchen-Prokopetz in Erscheinung trat.

Ursprünglich war DÖF 1983 nur der Titel der LP des Projekts Tauchen-Prokopetz, welches in seiner Gesamtheit stilistisch eher der Kleinkunst denn der Popmusik zuzuordnen ist. Auch die Single Codo … düse im Sauseschritt erschien unter dem Namen Tauchen-Prokopetz. Später setzte sich das prägnantere Wort „DÖF“ als Projektname durch. Im Zuge des großen Erfolges von Codo wurde bei späteren Auflagen der Single das Cover mit dem Zusatz DÖF versehen.
Das gleichnamige Album DÖF wurde im deutschen Sprachraum über 500.000 Mal verkauft. Neben den Liedern finden sich auf der LP noch etliche kabarettartige Sprech-Stückchen wie Trude, die Teufelstaube bzw. Lose, Lose, Arbeitslose … oder Dialoge in einer Tierhandlung. Diese sind wie auch die Songs teilweise in einer Mischung aus Hochdeutsch und Wiener Dialekt verfasst. 1983 erschien die LP in Österreich bei Gig Records unter der Nummer GIG 660 116 auch als CD.
Für die Fernsehsendung Wunderland (1983) produzierte DÖF das Lied Das allerschönste Gefühl (Max und Moritz), das auch auf einer Schallplatte zur Sendung veröffentlicht wurde.