Mittwoch, 30. September 2020
THOMAS DAVID
Able
To Love (2017)
To Love
Thomas David Putz (* 16. Februar 1985 in Leoben)[1] ist ein österreichischer Singer-Songwriter.[2]
2003 nahm Putz an der Castingshow Starmania bei ORF 1 teil und erreichte den zehnten Platz. In den folgenden Jahren war er als Behindertenbetreuer tätig.[2] 2013 siegte er in der Talentshow Die große Chance bei ORF eins. Seine Singles Able und Head Out erreichten im Vertrieb von Sony Music Austria anschließend die Plätze vier und sechs der österreichischen Charts.[3]
XtraOrdinary - Free Falling (2002)
ca.2000-2010 Graz / Leoben
Helmut Eibisberger: Gitarre, Gesang
Jasmin Holzmann: Gesang
Klaus Herunter: Bass
Michael Willmann: Schlagzeug
Peter O.Moritz:
Rene Pichler:
Suricates - This Shit Is Golden (2019)
This Shit Is Golden
Gönnt man seinen Ohren eines ihrer Rock-Schmankerl,
wird schnell klar, weshalb sich die inzwischen fünfköpfige Rockband aus
Oberwart/Graz/Wien nach den frechen Erdmännchen benannt hat. Mit
treibendem, erdigem Sound und mit Metaphern beladenen Texten bespielen
die Suricates seit 2010 die österreichische Bühnenlandschaft um mit
ihrem kommenden Debutalbum dieses Frühjahr zu zeigen, dass das Seil, das
Bands wie Led Zeppelin, Graveyard, Foo Fighters, Queens Of The Stone
Age und Rival Sons verbindet, mindestens so dick ist wie die Bassdrum
von John Bonham! Der Rock'n'Roll führt Regie in ihren Herzen und diese
Flamme lassen sie sowohl auf der Bühne als auch privat auflodern.
Some Species Of Fish - Superman Ecstasy (2019)
Superman Ecstasy
Die Band Some Species of Fish wurde im Jahr 2014 von den Grazern
Armin Sauseng (Gesang,Gitarre), Kajetan Enge (Schlagzeug) und Johannes
Brantner (Bass, Synthesizer) gegründet. ErstenKonzerten und Aufnahmeprojekten in und um Graz folgte bald ein erster Auslandsaufenthalt in
Das neue Album Superman Ecstasy wurde im Ausland aufgenommen. Einer
Einladung des LoStudio Spaziale von Roberto Rettura folgend zog es die
Band diesmal nach Bologna. Dort wurden
in einer Woche intensiver Studioarbeit 11 Songs aufgenommen, die ganz klassischer „Fisch-Pop“
sind: Kritische und ernste Botschaften verpackt in einer „tanzbaren“ Hülle aus Indie, Funk, Rock,
Disco und New-Wave-Synthi.
Seit kurzem werden die „Fische“ von Freddie Lukas am Synthesizer verstärkt.
Im
Rahmen der ersten Nasaomusic Labelnight veröffentlicht die junge Grazer
Band Some Speciesof Fish mit Superman Ecstasy ihren ersten Longplayer.
Die darauf enthaltenen 11 Songs decken
das breite musikalische Repertoire der Bandmitglieder ab: Indie, Funk, Rock, Disco, Pop & New-
Wave-Synthi Klänge mischen sich zu einer süchtig machenden Sound-Droge: Superman Ecstasy!
Spare Hat - Doublegrounds Pt. 1 (2018)
Doublegrounds Pt. 1
70´s lastiger Psychedelic Rock mit neuem Leben aus Graz, seit 2016
4 Österreichische Musiker, die dem good old Rock n´Roll treu geblieben
sind. Vormals unter dem Namen "Cheap Thrill" unterwegs. Sind immer für
eine gute Zeit zu haben...
Dienstag, 29. September 2020
BIEDERMANN
Studiosession
Sehnsuchtswerk (2012)
Sehnsuchtswerk
Biedermann war eine österreichische Rockband, die 2007 in Fürstenfeld/Steiermark gegründet und 2016 aufgelöst wurde. Die Gruppe wird dem Alternative Rock zugerechnet, die Liedtexte sind in deutscher Sprache
Diverse Sessions wurden von Robert Schwarzl (E-Gitarre, Gesang) und Manfred Trummer (Schlagzeug) im Farmerstudio in Neudorf bei Ilz abgehalten und aufgenommen. Im gleichen Jahr kamen Ivan Stevanovic (E-Gitarre, Gesang), Peter Sorko (E-Bass) und Max Bruno Tödtling alias Max Bruno Biedermann (Gesang, Melodica, Piano) dazu. Somit entstand die Band aus den harten Kernen diverser Ex-Bands wie „Le Craval“, „Stalker“, „No Fate“ und „Agent Orange“.
Der Bandname „Biedermann“ entstand in Anlehnung an die sehr „angepasste“ Biedermeierzeit Anfang des 19. Jahrhunderts. In den selbst verfassten Liedtexten wird der Biedermann des 21. Jahrhunderts als nicht erstrebenswert angeprangert.
Der erste Auftritt fand 2009 im Grazer Orpheum statt. Dies war der Auftakt zu rund 35 Konzerten in den Jahren 2009 bis 2011.
2010 entstand der Song Gladiators zur gleichnamigen Fürstenfelder Footballmannschaft.
Im selben Jahr nahm Biedermann an zwei Bandwettbewerben teil:
- In den Vorrunden des „Local Heroes“ im PPC Graz wurde Biedermann Jurysieger. Daraus ergab sich ein Ansporn, der Outfit sowie die Bühnenperformance verbesserte. Biedermann stieg als Steiermark gesamt Platz 2 ins Österreichfinale in die Arena (Wien) auf. Dort wurde als beste steirische Band der Österreich dritte Platz errungen.[1] Von allen 15 Finalisten war Biedermann die einzige deutsch singende Band. In Summe nahmen etwa 230 Bands österreichweit teil.
- Beim „Orpheum Newcomer“ wurde Biedermann in der Vorrunde ebenfalls Jurysieger. Im Finale erreichten sie von 15 Finalisten den Gesamt zweiten Platz. In Summe nahmen 78 Bands teil.
Die Single Nomaden der Liebe und das dazugehörige Musikvideo wurden im Dezember 2011 veröffentlicht. Das Debüt-Album Sehnsuchtswerk wurde 2012 veröffentlicht.
Anfang 2016 wurde die Band aus nicht näher bekannten Gründen aufgelöst.
| Gründungsmitglieder | |
|---|---|
| Max Bruno Biedermann | |
| Robert Schwarzl | |
| Ivan Stevanovic | |
| Peter Sorko | |
| Manfred Trummer | |
SIGI INLEJNDA
Sigi Inlejnda & Die Asylanntn-Kapöulln - Frische Liada zua hinnign Wöuld (2011)
Frische Liada zua hinnign Wöuld
Sigi Inlejnda & Die Tonblumen - Handgmocht (2015)
Handgmocht
Vom Gschtanzl, über Hip-Hop bis hin zum Schteira-Pop. Genre-übergreifend, klar im Ausdruck, in Mundart und immer ein bisserl eigen: Sigi Inlejnda [sprich: Inländer]
"Wider den Substanz-Verlust" heißt es in einem Künstlerporträt des Kulturservice Steiermark über Sigi Inlejnda. Als steirischer Don Quijote ist Inlejnda angetreten, um mit Texten und Liedern gegen den Substanzverlust zu kämpfen.
Der 33jährige Steirer aus Weiz schreibt seit ca. 15 Jahren Lieder und Texte vorwiegend in steirischer Mundart. Von einem längeren Auslandsaufenthalt in Kuba und Venezuela zurückgekehrt, beschließt Inlejnda im Sommer 2010 ins Tonstudio zu gehen, um seine Lieder und Gedichte erstmals auf CD zu bringen und zu veröffentlichen.
Inlejnda ist deutlich im Ausdruck, weil er die Diskussion will. Er lässt musikalische Genres verschwimmen, weil er die Vielfalt mag. Inlejnda ist in seiner Sprache ehrlich und direkt. Er ist eigenwillig und echt.
BLANKWEINEK
Heimspiel
Dahoam (2017)
Dahoam
Montag, 28. September 2020
CALIM (Christoph Reicho)
Feine Gutetagmusik
Discoschnupfen & Tanzfieber (2013)
Discoschnupfen & Tanzfieber
Alles Ist Zu Wenig (2016)
Alles Ist Zu Wenig
Christoph CALiM zählt zu den ausdrucksstärksten Singer/Songwritern seiner Generation. Er schafft es vielfältige Musik-Genres wie Pop, Rock, Rap, Reggae, Ska, Blues, Folk oder World Music harmonisch zu vereinen. Als singender Poet schreibt Calim seine Songs auf Deutsch, Englisch, Italienisch und im österreichischen Dialekt. Er ist ein Künstler mit offenen Augen und Armen, mit Inhalten am Puls der Zeit und vermittelt dem Publikum stets Herz und Hirn zugleich und in voller Intensität. Calims Texte sind poetisch & einfach zur gleichen Zeit, seine Stimme kraftvoll & weich und die Inhalte zeitkritisch & offenherzig. Musik & Literatur sind Calims Werkzeuge Gefühle zu aktivieren, zum (Nach)denken anzuregen und die Welt zu verändern …
Christoph, dessen Spitzname Calim ein Kürzel der italienischen Comicfigur Calimero ist, veröffentlichte außerdem 2016 seinen Debütroman „Schlaraffenland“ – eine berührende und spannende Geschichte am Puls der Zeit über drei mitteleuropäische Wohlstandskids, die sich auf der Suche nach einer Identität verlieren.
DEISHOVIDA
Fast Folk (1994)
Fast Folk
Not 4 U (1997)
Not 4 U
Gaisfeld (2000)
Gaisfeld
Musikgruppe aus der Steiermark. Gegründet Ende 1993 von Kurt Bauer & M. Loibner in Graz, später mit Lothar Lässer, danach Walter Pogantsch. Juni 1998: Sasenko Prolic statt Pogantsch. Seit 1998 auch mit Schlagzeugern wie Tunji Beier, Jörg Mikula oder Philipp Pluhar. Projekte mit Turnmaster Tim, Rudi Widerhofer, A. Deutsch und Ruth Yakoov. Seit März 1999 Zusammenarbeit mit dem Sandy Lopicic Orkestar, Konzerte u. a. in Sarajevo, Schauspielhaus Graz (Produktion Das Pulverfass von Dejan Dukovski, Regie: Dimiter Gotscheff) mit Auftritten in Sofia. Im September 2000 Reise nach Uganda, organisiert von Kulturen in Bewegung, Wien. 2008 lösten sich d. auf. Begannen mit Folkmusik (irisch, französisch, schwedisch, Balkan) vermischt mit allen Richtungen, danach Versuch, Kabarett und Musik zu verbinden. Arbeiteten mit mündlich tradierten Stilen (Volksmusik aus Europa, Jazz, Rock u. a.), belegten Instrumente mit unüblichen Funktionen, mischten v. a. Minimal, Klassik, Improvisation.
Sonntag, 27. September 2020
THE BASE
15 For The Jukebox
Tested Under Extreme Conditions (2011)
Tested Under Extreme Conditions
Secret Second Thoughts (2013)
Secret Second Thoughts
Where Is My Weather (2015)
Where Is My Weather
Disco Bazaar (2017)
Disco Bazaar
Tribal Instincts (2019)
Tribal Instincts
Seit 1989 Graz
Albrecht Klinger : Bass (ab Mai 2002)
Heinz Nussbaumer: Bass (bis April 2002)
Karlheinz Miklin jr: Schlagzeug
Norbert Wally: Gesang, Gitarre
The Base entstanden 1989 aus den Trümmern der (Schul)Band „Carello Kosmos" (mit dem heutigen Filmkomponisten Thomas Wanker am keyboard), die sich nach ca.2 Jahren, einigen Umbesetzungen und genau 10 Auftritten wegen „Erfolglosigkeit" (2 Mal nur 6.Platz in der Vorrunde des Newcomer Bandwettbewerbes auflöste.
In der Besetzung mit Norbert Wally g,voc, Heinz Nussbaumer b und Karlheinz Miklin jr dm verbrachte man die Nächsten Jahre mit Proben, ersten Auftritten und Fortgehen.
Die 1996 erschienene erste Cd „jet crash kills" wurde über Umwege zum damaligen Untergrundsender FM4 gebracht und dort gleich sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Weichen schienen Richtung Erfolg gestellt, doch bog die Band mit ihrer nächsten Veröffentlichung „the end of the 20th century depression" trotzdem falsch ab und fuhr an einem höheren österreichweiten Bekanntheitsgrad vorbei. Diesem Weg folgten die Jungs von The Base auch für die nächsten Jahre konsequent. Trotz zahlreicher Konzerte und regelmäßigen Veröffentlichungen kamen sie nie über den Status eines Geheimtipps hinaus.
Unterwegs verlor Heinz Nussbaumer die Lust und die Band damit ihren Bassisten. Doch den verbleibenden 2 machte es noch immer zu viel Spaß um aufzuhören, und so wurde Ersatz gesucht und in Person von Albrecht Klinger auch gefunden. Gemeinsam ging man unbeirrt den Weg weiter sich nicht um irgendwelche musikalischen Schubladen zu kümmern, sondern immer das zu produzieren, was einem selbst gefällt. Und so finden sich auf demselben Base Album nicht selten Rockige Songs und akustische Klagelieder gemeinsam mit „Werken epischer Breite" (Kritikzitat) und Reggae oder Balkan Elementen. Diese Kombination sorgte über die Jahre für weitgehendes Unverständnis bei der Musikindustrie aber auch Begeisterung beim (vor allem Live)Publikum.
2009 kann man nun nach 20 Jahren, über 250 Konzerten (von London bis zum Zillenhaus Krummnussbaum) und 8 Cds getrost als das bisher erfolgreichste Jahr der Bandgeschichte bezeichnen. Die aktuelle CD „16 songs in self defense" wurde erstmals von der Industrie ernsthaft wahrgenommen, was ua zu massivem airplay führte. Außerdem begeisterte die Band auch bei ihren Konzerten ein immer größer werdendes Publikum, dass sie als Dank unter die letzten 5 Nominierten beim Fm4 Amadeus 09 wählte.
Derzeit arbeiten The Base gerade an ihrer neuen CD „tested under extreme conditions" und hoffen, sie auch irgendwann veröffentlichen zu können. Mal schauen, wie´s weitergeht...
(The Base 2010)
DULEMANN
So Lang I Kann
Alles in Ordnung (2017)
Alles in Ordnung
Dulemann über sich
Die Band rund um Mastermind Werner Dulemann präsentiert ihr brandneues Album "So lang i kann", das von einschlägigen Musikfachzeitschriften schon im Vorfeld hochgelobt wird.
Mit seinen deutschen Texten,die unter anderem heiße Themen wie CETA, TTIP oder auch die Pensionsproblematik behandeln, regt das Album auch zu inhaltlichen Diskussionen an.
Das Album Dulemann "Alles in Ordnung" wurde 2008 eingespielt,beinhaltet 11 deutsche Titeln in den Genres Bluesrockpop.Beide Alben sind auf Amazon erhältlich.
Rauehrlichpurlive = Dulemann
Bass:Martin Reitmann
Bob Krausler
Guit.:Dulemann
Voc.:Dulemann
Sax:Stefan Cepp
Samstag, 26. September 2020
XAO SEFFCHEQUE
Sehr Gut Kommt Sehr Gut
Ja, Nein Vielleicht (1981)
Ja, Nein Vielleicht
geboren 1956 Graz / Düsseldorf / Köln
Xaõ Seffcheque wurde in Graz/Österreich geboren. Im November 1977 übersiedelte er nach Düsseldorf, wo er sich der Musik-Performance-Gruppe padlt noidlt um Mike Hentz, Michael Jansen und Frank Köllges anschloss. Ende der 70er Jahre trat er als Autor für das Musikmagazin Sounds und die vom Rowohlt-Verlag veröffentlichte Buchreihe Rock-Session in Erscheinung, wo er humorvoll über die aufkeimende Punk- und New Wave-Bewegung in Deutschland berichtete. Unmittelbar nach der Gründung des Musikmagazins SPEX begann er auch dafür zu schreiben.
Sein Plattendebüt hatte er 1980 mit Deutschland nicht über Alles. Die 10"-LP erregte aufgrund ihrer geringen Verbreitung jedoch kaum Aufmerksamkeit. Einen ersten Achtungserfolg hatte er noch im selben Jahr mit dem Album Sehr gut kommt sehr gut, das als angeblicher Sampler mit Titeln von Kraftwerk, DAF und Der Plan[1] aufgemacht war, die er jedoch alle selbst eingespielt hatte. Die auf dem Label Schallmauer-Records erschienene Platte persifliert satirisch die damalige Punk- und New-Wave-Szene. Im Dezember 1980 nahm er als Bassist und Schlagzeuger mit Brigitte Bühler und Eva Gössling die Blässe Platte "Lieben Sie Saxofon" auf.
Er formierte seine eigene Band „Xao und die Pest" (auch „Xao und der Rest" oder „Xao und die Post"), mit der er 1981 die LP Ja - nein - vielleicht veröffentlichte. Seffcheque nannte sich bisweilen „Xao Scheckheft", während die Musikzeitschrift „Sounds" ihm auch den Titel „Sektchef" als Überschrift zu einem kritischen Leserbrief zugeteilt hatte [2].
Seffcheque hatte gute Kontakte zu Charley's Girls, aus denen später Mittagspause und die Fehlfarben hervorgingen. 1979 nahm er ein Konzert von Mittagspause auf, das 1981 nach der Trennung der Band unter dem Titel Punk macht dicken Arsch nachveröffentlicht wurde. Ebenfalls 1981 nahm er gemeinsam mit Peter Glaser unter dem Konzeptnamen O.R.A.V.s (=Ohne Rücksicht auf Verluste) die eine Hälfte einer Split-LP auf Alfred Hilsbergs ZickZack-Label, auf der er Fehlfarben-Stücke persiflierte. Aus dem aggressiven Fehlfarben-Titel Apokalypse wurde zum Beispiel ein entspanntes Gitarrenstück, die Textzeile „Bombenteppich, U-Boot-Jagd" wurde dabei zu „Teppichboden, Kissenschlacht".
Zusammen mit Peter Hein gründete Seffcheque ebenfalls 1981 die Formation Family 5, mit der er zahlreiche Alben produzierte hat und die bis heute aktiv ist. Auch bei diesem Projekt halten sich Satire und Avantgarde die Waage.
Von 1984 bis 1985 moderierte er neben Alan Bangs und Robert Treutel die Sendung Musik Convoy im WDR-Vorabendprogramm ("Quiz mit Xao").
Seffcheque arbeitete immer wieder auch als Journalist unter anderen für Überblick Sounds, Musikexpress, Spex, Twen, Tempo, coolibri, Kölner und Tip. Als Schauspieler ist er unter anderen in O.R.A.V. - Der Film, Lastwagenkrieg, Ein Fall für zwei, Eine Bonner Affäre, Parkhotel Stern, Kismet und in Ein Bett für drei zu sehen.
Seffcheque ist zudem einer der Protagonisten in Jürgen Teipels Buch Verschwende Deine Jugend. Bei der Reunion von Fehlfarben 2002 war Seffcheque gelegentlich als DJ im Vorprogramm zu hören, wo er seine alten Platten spielte.
Bereits in den 80er Jahren begann Seffcheque, Drehbücher zu schreiben und Filme zu produzieren. Nach dem Fernsehfilm Lastwagenkrieg von 1982 und einigen Kurzfilmen war er 1991 maßgeblich am Drehbuch zu der Komödie Manta - Der Film beteiligt. 1993 folgte der Jugendfilm Einfach nur Liebe, 1996 der Experimentalfilm Mit meinen Augen, 2000 der Spionagethriller Spur meiner Tochter. 2004 und 2007 wurden die Drehbücher Helden für einen Tag und Die Kleinen und die Bösen für den Deutschen Filmpreis vorgeschlagen.
Xaõ Seffcheque lebt seit 2001 mit seiner Familie in Köln, wo er vorwiegend als Drehbuchautor und Regisseur tätig ist. 1996 bis 2002 gab er Seminare im Kölner Filmhaus. Von 2003 bis 2008 war er Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Mediaproduktion und Mediadesign in Darmstadt/Dieburg.
Am 20. Januar 2005 hatte im Düsseldorfer Schauspielhaus das Jugendstück Helden für einen Tag von Martin Ritzenhoff und Xaõ Seffcheque Premiere, in dem die Düsseldorfer Punkszene des Jahres 1979 das Umfeld für eine fiktive Handlung stellt.[3]
In den letzten Jahren avancierte Seffcheque mehr und mehr auch zu einem sarkastischen Beobachter und Kommentator der Medienszene (was man ihm dort teilweise ziemlich verübelt). Zuletzt äußerte er sich im Rahmen eines Interviews kritisch zur redaktionellen Programmgestaltung im deutschen Fernsehen in der jungen Welt vom 3. November 2011: "Im Club der Quoten-Dichter".
Xaõ Seffcheque ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und des Forum Stadtpark Graz.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Xa%C3%B5_Seffcheque)
BROADLAHN
Broadlahn
Leib & Seel (1993)
Leib & Seel
Almrauschen im Weltempfänger (1998)
Almrauschen im Weltempfänger
Broadlahn ist eine sechsköpfige Band aus der Steiermark, die dem Genre der neuen Volksmusik zugezählt wird, die sich selbst aber eher einer Strömung wie der "Imaginären Folklore", dem "Bauernjazz" oder einfach alpiner Ethnomusic zugehörig fühlt.
1982 wurde die Gruppe als Trio gegründet, aber schon bald gesellten sich zu den drei Volksmusikanten drei Jazzer hinzu.
Broadlahn verknüpfen in ihrer Musik alpenländische Volksmusik, Jazz und Ethnoklänge aus dem afrikanischen und asiatischen Raum. Bisher wurden fünf CDs veröffentlicht: Broadlahn (1990), Leib&Seel (1993), Almrauschen im Weltempfänger (1998), Live (2001), ... vom Rand der Welt (Extraplatte, 2007).
Die Gruppe wurde 1993 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.
Der Name bezieht sich auf den lokalen Namen der Breitlahnalm auf dem Gemeindegebiet von Kleinsölk.
Freitag, 25. September 2020
THANX
Jesus Jones
Thanx #7 (2013)
Thanx #7
Andi Beit : Keyboards (ab 2005)
Gerald "Apfi" Strasser: Gitarre/Gesang
Helmut Zettinig: Bass
Miran Celec : Schlagzeug (ab 2008)
Uli Ruppnig: Schlagzeug (bis 2008)
Thanx ist ein Garant für energiegeladenen Rock und Blues fernab vom musikalischen Mainstream. Die im Jahre 1999 gegründete Band besteht aus Frontman Gerald "Apfi" Strasser (Gesang, Gitarre), Andi Beit (Keys), Helmut Zettinig (Bass) und Miran Celec (Schlagzeug).
Ob bei Openairs, Firmenevents oder Klubkonzerten - das steirisch/slowenische Quartett sorgt stets für höchsten Musikgenuss. Coverversionen von Prince, Eric Clapton, B.B. King, Stevie Ray Vaughan etc. werden auf das Wesentliche reduziert und liefern ebenso wie die exzellenten, durchaus poppigen Eigenkompositionen der Band den idealen Treibstoff für den charakteristischen Bandsound: topqualitativ, dynamisch, authentisch und stilistisch-künstlerisch offen.
Thanx hat mittlerweile sechs hochgelobte Alben produziert und unzählige Liveauftritte absolviert.
Alle Achtung - Es Ist Zeit (2014)
Frischer, freier alternativ Pop aus Österreich
Debüt Album der im Frühjahr 2014 gegründeten Band. Textlich tiefgründig, orientiert man sich an allem was das Leben so spielt.
Ich bin immer wieder erstaunt, was dieser Mann alles aus dem Boden stampft. Sind es nun Veröffentlichungen seiner eigenen Bands Alle Achtung und Klimmstein oder aber die zahlreichen Releases seines Studios Projact Music bzw. Tonladen für verschiedene Bands und Künstler, die die österreichische Musikszene um das eine oder andere Juwel bereichern.
In der oft stürmischen See heimischer Musikwelt knallen uns Workaholic/Mastermind/Produzent Markus Bieder und seine Mannen mit „Es ist Zeit“ ein Album erster Kajüte vor den Latz. Wie erneut zu sehen am Beispiel von Alle Achtung ist es nur zu oft das einfache Rezept, das den musikalischen Gaumen streichelt – eine klassisch verteilte Vier-Mann-Pop-Rockband die zur Gedankenfahrt aufruft. Keine ungewöhnlichen Zutaten, aber ich sage, kochen muss man auch können. Und dass sie dies draufhaben, beweisen Alle Achtung mit oftmals gefühlsschwerer Leichtigkeit. Melancholischer und erdiger als das berüchtigte Bandgefüge Klimmstein um Musikvirtuosen Markus Bieder (und entgegen so mancher Gerüchte – Klimmstein existiert auch noch) präsentiert sich „Es ist Zeit“ als schöne und abwechslungsreiche Platte. Doch legen wir „Es ist Zeit“ mal auf den kalten Seziertisch.
Was sich schon beim primären Anspielen dieser Tonscheibe eröffnet, ist eine angenehm flüsternde Melodik, die sich mal zurückhaltend hält, um dann in stilvoll ausgebauten musikalischen Gefühlsfeuern aufzugehen. Die oft auf angenehmer Spazierfahrt zur Melancholie dahinströmenden Gitarrenparts spinnen eine für den Hörer wohltuende Landschaft die zum Zurücklehnen und Weiterhören einlädt. Gedanken, die eine reflektierte Art, die Dinge zu benennen, erkennen lässt. Beim Opener „Zähle die Wolken“ als initialen Appetitförderer zielt das Quartett mit einem würdigen Start in eine Gedankenwelt, die zwischen ruhiger Selbstbetrachtung und Aufbruchstimmung pendelt, zwischen Hoffnung und möglicher Resignation, unsere Ohren in ihre Richtung zu lenken.
Von dieser Thematik beseelt, gibt ihr eine Stimme mit Wiedererkennungswert die Vertonung die es verdient. Christian Stani am Vox-und Akustikgitarren-Posten hält die Flagge der Reflexion hoch und führt den Vierer an, der ihn auf der Reise, schmackhaft wie erwartet vertont, unterstützt. Eine Stimme die man gerne hört. In eine wohltuende Klangfarbe verpackt, bekommt man Glaubwürdigkeit und eine charismatische Art, Texten Ausdruck zu verleihen serviert.
Die Instrumentalparts, die raffiniert platziert der ganzen Chose den WIederhör-Effekt verpassen, sind der treibende Motor, der einer textlich kreierten Welt der Veränderung akustisch-pittoresk die Pfeiler untersetzt. Wer in diesen Tagen Antenne Steiermark aufdreht, kann mit ein bisschen Glück auf die aktuelle und gleichnamige Singleauskoppelung „Es ist Zeit“ hoffen.
Donnerstag, 24. September 2020
Octopus - Demos (1974)
1972-1975 Gleisdorf
Erich Weidl: Schlagzeug
Günter Absenger (Dave): Gesang, Gitarre
Harald Altvater (Harry): Keyboard
Rudolf Schinagl (Udi): Gesang. Bass
Werner Ehrenreich (Dooley): Gesang, Gitarre
"Octopus" aus Gleisdorf formierten sich aus
New Action, die wiederum aus den
Rockers, die schon in den frühen 1960ern die steirische Rockszene bereicherten. Vorreiter der steirischen Rockmusik also. "Octopus" waren schon die reife, harte Version dieser Gleisdorfer Pioniere, mit Eigenkompositionen, aber auch sehr persönlichen Interpretationen von Rockklassikern.
„Das war dann schon eine ziemlich g'standene Partie....mit Tontechniker, Lichttechniker, Mischpult und PA" (Günter Absenger). Octopus waren sehr gefragt und spielten ungefähr 30 Konzerte im Jahr.
HERMAN POSCH
Dove House Blues
Hermann Posch - Cold River Blues (2014)
Cold River Blues
Mittwoch, 23. September 2020
HERWIG MITTEREGGER
Kein Mut, Kein Mädchen
Immer mehr (1985)
Immer mehr
Jedesmal (1987)
Jedesmal
Mitteregger (1990)
Mitteregger
Wie im Leben (1992)
Wie im Leben
Die besten Songs 1983-1993 (1993)
Die besten Songs 1983-1993
Aus der Stille (1997)
Aus der Stille
Insolito (2008)
Insolito
Fandango (2009)
Fandango
Sol Mayor (2017)
Sol Mayor
Herwig Rudolf Mitteregger (* 6. September 1953 in Mautern in Steiermark) ist ein Schlagzeuger, Sänger, Komponist und Produzent.
Mitteregger studierte Schlagzeug und Klavier an der Folkwang Musikschule Duisburg (1972) und an der Hochschule für Musik, Hamburg (1974).1976 stieg er bei der Berliner Band Lokomotive Kreuzberg als Schlagzeuger und Perkussionist ein. Nach deren Auflösung im Folgejahr spielte er 1978 und 1979 mit der Nina Hagen Band zwei deutschsprachige, international erfolgreiche Alben ein. Da die vier Musiker (Herwig Mitteregger, Reinhold Heil, Manfred Praeker und Bernhard Potschka) sich mit der Sängerin Nina Hagen überwarfen, wurde das bereits vertraglich vereinbarte zweite Album Unbehagen zunächst instrumental eingespielt. Anschließend wurde Hagens Gesang in Abwesenheit der Musiker aufgenommen.
Nach dem endgültigen Bruch mit Nina Hagen gründeten die vier Musiker die West-Berliner Rockband Spliff (Synonym für Joint), in der Mitteregger Songs schrieb, Schlagzeug spielte und sang. Spliff veröffentlichte von 1980 bis 1984 vier Alben, darunter die als Rockoper aufgeführte The Spliff Radio Show mit Alf Klimek, Rik De Lisle und zwei weiteren Sängerinnen; außerdem das nach seiner Bestellnummer benannte Album 85555, das Spliff deutschlandweiten Erfolg bescherte und auch als englischsprachige Ausgabe erschien. Es folgte das Album Herzlichen Glückwunsch.
Bereits vor der Auflösung der Band veröffentlichte Mitteregger 1983 sein erstes Solo-Album Kein Mut – kein Mädchen, das er komponiert, getextet, produziert, eingespielt und eingesungen hatte. Mit der Band wurden noch der Soundtrack zum Film Baby von Uwe Friesner, die Musik zum Schimanski-Tatort Zweierlei Blut sowie das vierte Album Schwarz auf Weiß eingespielt. Eine für 1986 geplante fünfte Spliff-LP wurde aufgrund von Solo-Projekten verworfen; die vier Mitglieder trennten sich nach der Abschiedstournee Ende 1984, wenngleich der Split der Band nie offiziell verkündet wurde. Seitdem veröffentlichte Mitteregger, der sich bald in Spanien niederließ und dort ein Tonstudio einrichtete, bis 1997 fünf weitere Alben, auf denen verschiedene Musiker mitspielten. 1985 war die Single Immer mehr erfolgreich.
Noch zu Spliff-Zeiten hatte der Multiinstrumentalist damit begonnen, auch andere Künstler zu produzieren. Seit 1980 zeichnete er unter anderem für Alben von Ulla Meinecke, Manfred Maurenbrecher, Sternhagel, Michael Fitz und Cosa Rosa verantwortlich bzw. wirkte maßgeblich als Musiker darauf mit.
1986 trat er neben zahlreichen anderen Künstlern unentgeltlich beim Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die geplante Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf auf die Bühne. Seit 1999 scheiterten zwei Comeback-Versuche mit Spliff bereits im Vorfeld.
Nach 1997 arbeitete Mitteregger in Spanien hauptsächlich als Komponist, trat nur noch selten in Deutschland auf und gründete eine Familie. 1999 wurde er Vater eines Sohnes. Seit 2006 wohnt er mit Ehefrau und Sohn in Hamburg, wo er wieder aktiv an eigenen Projekten arbeitet.
Ende Mai 2008 erschien auf seinem eigens gegründeten Label Manoscrito Music das Album Insolito, mit dem er seinen Stil aus der Phase Mitte der 1990er Jahre weiterentwickelte. Im Juni 2009 folgte das Album Fandango, das auch eine neue Version des Spliff-Songs Notausgang enthielt. Und nach acht Jahren erschien im Januar 2017 das Album Sol Mayor.

















































