Mittwoch, 30. September 2020

THOMAS DAVID

Able (2013)
 Able

To Love (2017)
 To Love

Thomas David Putz (* 16. Februar 1985 in Leoben)[1] ist ein österreichischer Singer-Songwriter.[2]
2003 nahm Putz an der Castingshow Starmania bei ORF 1 teil und erreichte den zehnten Platz. In den folgenden Jahren war er als Behindertenbetreuer tätig.[2] 2013 siegte er in der Talentshow Die große Chance bei ORF eins. Seine Singles Able und Head Out erreichten im Vertrieb von Sony Music Austria anschließend die Plätze vier und sechs der österreichischen Charts.[3]
 


XtraOrdinary - Free Falling (2002)

Free Falling

ca.2000-2010 Graz / Leoben

Helmut Eibisberger: Gitarre, Gesang
Jasmin Holzmann: Gesang
Klaus Herunter: Bass
Michael Willmann: Schlagzeug
Peter O.Moritz:
Rene Pichler:

Suricates - This Shit Is Golden (2019)

 

This Shit Is Golden

Gönnt man seinen Ohren eines ihrer Rock-Schmankerl, wird schnell klar, weshalb sich die inzwischen fünfköpfige Rockband aus Oberwart/Graz/Wien nach den frechen Erdmännchen benannt hat. Mit treibendem, erdigem Sound und mit Metaphern beladenen Texten bespielen die Suricates seit 2010 die österreichische Bühnenlandschaft um mit ihrem kommenden Debutalbum dieses Frühjahr zu zeigen, dass das Seil, das Bands wie Led Zeppelin, Graveyard, Foo Fighters, Queens Of The Stone Age und Rival Sons verbindet, mindestens so dick ist wie die Bassdrum von John Bonham! Der Rock'n'Roll führt Regie in ihren Herzen und diese Flamme lassen sie sowohl auf der Bühne als auch privat auflodern.

Some Species Of Fish - Superman Ecstasy (2019)

 

Superman Ecstasy

Die Band Some Species of Fish wurde im Jahr 2014 von den Grazern Armin Sauseng (Gesang,Gitarre), Kajetan Enge (Schlagzeug) und Johannes Brantner (Bass, Synthesizer) gegründet. ErstenKonzerten und Aufnahmeprojekten in und um Graz folgte bald ein erster Auslandsaufenthalt in
Das neue Album Superman Ecstasy wurde im Ausland aufgenommen. Einer Einladung des LoStudio Spaziale von Roberto Rettura folgend zog es die Band diesmal nach Bologna. Dort wurden
in einer Woche intensiver Studioarbeit 11 Songs aufgenommen, die ganz klassischer „Fisch-Pop“
sind: Kritische und ernste Botschaften verpackt in einer „tanzbaren“ Hülle aus Indie, Funk, Rock,
Disco und New-Wave-Synthi.

Seit kurzem werden die „Fische“ von Freddie Lukas am Synthesizer verstärkt.

Im Rahmen der ersten Nasaomusic Labelnight veröffentlicht die junge Grazer Band Some Speciesof Fish mit Superman Ecstasy ihren ersten Longplayer. Die darauf enthaltenen 11 Songs decken
das breite musikalische Repertoire der Bandmitglieder ab: Indie, Funk, Rock, Disco, Pop & New-
Wave-Synthi Klänge mischen sich zu einer süchtig machenden Sound-Droge: Superman Ecstasy!

 

Spare Hat - Doublegrounds Pt. 1 (2018)

 

Doublegrounds Pt. 1

70´s lastiger Psychedelic Rock mit neuem Leben aus Graz, seit 2016

4 Österreichische Musiker, die dem good old Rock n´Roll treu geblieben sind. Vormals unter dem Namen "Cheap Thrill" unterwegs. Sind immer für eine gute Zeit zu haben...

Dienstag, 29. September 2020

BIEDERMANN

Studiosession (2009) (2 CD)
Studiosession

Sehnsuchtswerk (2012)
Sehnsuchtswerk

Biedermann war eine österreichische Rockband, die 2007 in Fürstenfeld/Steiermark gegründet und 2016 aufgelöst wurde. Die Gruppe wird dem Alternative Rock zugerechnet, die Liedtexte sind in deutscher Sprache
Diverse Sessions wurden von Robert Schwarzl (E-Gitarre, Gesang) und Manfred Trummer (Schlagzeug) im Farmerstudio in Neudorf bei Ilz abgehalten und aufgenommen. Im gleichen Jahr kamen Ivan Stevanovic (E-Gitarre, Gesang), Peter Sorko (E-Bass) und Max Bruno Tödtling alias Max Bruno Biedermann (Gesang, Melodica, Piano) dazu. Somit entstand die Band aus den harten Kernen diverser Ex-Bands wie „Le Craval“, „Stalker“, „No Fate“ und „Agent Orange“.
Der Bandname „Biedermann“ entstand in Anlehnung an die sehr „angepasste“ Biedermeierzeit Anfang des 19. Jahrhunderts. In den selbst verfassten Liedtexten wird der Biedermann des 21. Jahrhunderts als nicht erstrebenswert angeprangert.
Der erste Auftritt fand 2009 im Grazer Orpheum statt. Dies war der Auftakt zu rund 35 Konzerten in den Jahren 2009 bis 2011.
2010 entstand der Song Gladiators zur gleichnamigen Fürstenfelder Footballmannschaft.
Im selben Jahr nahm Biedermann an zwei Bandwettbewerben teil:
  • In den Vorrunden des „Local Heroes“ im PPC Graz wurde Biedermann Jurysieger. Daraus ergab sich ein Ansporn, der Outfit sowie die Bühnenperformance verbesserte. Biedermann stieg als Steiermark gesamt Platz 2 ins Österreichfinale in die Arena (Wien) auf. Dort wurde als beste steirische Band der Österreich dritte Platz errungen.[1] Von allen 15 Finalisten war Biedermann die einzige deutsch singende Band. In Summe nahmen etwa 230 Bands österreichweit teil.
  • Beim „Orpheum Newcomer“ wurde Biedermann in der Vorrunde ebenfalls Jurysieger. Im Finale erreichten sie von 15 Finalisten den Gesamt zweiten Platz. In Summe nahmen 78 Bands teil.
Im November 2010 wurde im Rahmen von hosted by Biedermann auf gotv erstmals das Musikvideo zu Reise zu zweit öffentlich ausgestrahlt.
Die Single Nomaden der Liebe und das dazugehörige Musikvideo wurden im Dezember 2011 veröffentlicht. Das Debüt-Album Sehnsuchtswerk wurde 2012 veröffentlicht.
Anfang 2016 wurde die Band aus nicht näher bekannten Gründen aufgelöst.
 
Gründungsmitglieder
Max Bruno Biedermann
Robert Schwarzl
Ivan Stevanovic
Peter Sorko
Manfred Trummer

Leo Kysela feat. The String Hammer - In Concert (Live @ Auster Summer Splash 2018) (2019)

 

 In Concert (Live @ Auster Summer Splash 2018)


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SIGI INLEJNDA

A schlechte Schmäh (2011)
 A schlechte Schmäh

 Sigi Inlejnda & Die Asylanntn-Kapöulln - Frische Liada zua hinnign Wöuld (2011)
 Frische Liada zua hinnign Wöuld

 Sigi Inlejnda & Die Tonblumen - Handgmocht (2015)
 Handgmocht


Vom Gschtanzl, über Hip-Hop bis hin zum Schteira-Pop. Genre-übergreifend, klar im Ausdruck, in Mundart und immer ein bisserl eigen: Sigi Inlejnda [sprich: Inländer]

"Wider den Substanz-Verlust" heißt es in einem Künstlerporträt des Kulturservice Steiermark über Sigi Inlejnda. Als steirischer Don Quijote ist Inlejnda angetreten, um mit Texten und Liedern gegen den Substanzverlust zu kämpfen.
Der 33jährige Steirer aus Weiz schreibt seit ca. 15 Jahren Lieder und Texte vorwiegend in steirischer Mundart. Von einem längeren Auslandsaufenthalt in Kuba und Venezuela zurückgekehrt, beschließt Inlejnda im Sommer 2010 ins Tonstudio zu gehen, um seine Lieder und Gedichte erstmals auf CD zu bringen und zu veröffentlichen.
Inlejnda ist deutlich im Ausdruck, weil er die Diskussion will. Er lässt musikalische Genres verschwimmen, weil er die Vielfalt mag. Inlejnda ist in seiner Sprache ehrlich und direkt. Er ist eigenwillig und echt.

BLANKWEINEK

Heimspiel (2016)
Heimspiel

Dahoam (2017)
Dahoam

Der Sound von BlankWeinek ist eine Verbindung von steirisch-bairischem Folk und Chanson – geht das überhaupt?
Sie haben das steirisch-bairische Chanson erfunden. Behaupten BlankWeinek selbstbewusst. Doch was soll das sein? Steirisch-bairisches Chanson? Wer an das französische Vorbild denkt, liegt falsch. Obwohl es ein paar Songs gibt, die durchaus diese Richtung einschlagen. „Wir erzählen Geschichten“, sagt das musikalische Mastermind, der steirische Autor und Musiker Andreas Weinek. „Das ist es, was uns mit dem Chanson verbindet“. Keck mischen sie aber auch noch andere Stilelemente dazu. Bairisch Folk oder ein Schuss Country etwa.
Und dann ist da noch das ewige Thema Heimat. „Wir wollen den viel strapazierten Begriff nicht den Falschen überlassen. Denjenigen, die ihn für Ausgrenzung bis hin zum Rassismus pervertieren. Dagegen singen wir an“.  Allerdings immer mit einem gehörigen Schuss Ironie. Die muss allerdings jeder selbst für sich entdecken. Auf dem Präsentierteller servieren BlankWeinek erstmal gar nix. Nur ihr bairisches Chanson eben.
Die Instrumentierung ist vielfältig und entspricht dem Variantenreichtum der erzählten Geschichten. Da treffen sich Geige, Akkordeon und Kontrabass mit Schlagzeug, Banjo, Mandoline und Akustikgitarre. Garniert wird das ganz mit Mundharmonika und Bläsern. Fertig ist es, das bairische Chanson. Erzählt werden die Geschichten von Schauspieler Harry Blank (bekannt aus der Erfolgsserie „Dahoam is Dahoam“ im bairischen Fernsehen), fein nuanciert, je nach Stimmungslage.
Dazu wurden Gastmusiker wie Micha Braun (Haindling) oder Marlene Schuen (Ganes) eingeladen. Für die Produktion zeichnen Flo Rein (Banana Fishbones) verantwortlich und der Haindling Keyboarder Michael „Mufty“ Ruff, der auch bei BlankWeinek live und auf Platte in die Tasten greift.

Montag, 28. September 2020

CALIM (Christoph Reicho)

Feine Gutetagmusik (2009)
Feine Gutetagmusik

Discoschnupfen & Tanzfieber (2013)
 Discoschnupfen & Tanzfieber

Alles Ist Zu Wenig  (2016)
 Alles Ist Zu Wenig

Christoph CALiM zählt zu den ausdrucksstärksten Singer/Songwritern seiner Generation. Er schafft es vielfältige Musik-Genres wie Pop, Rock, Rap, Reggae, Ska, Blues, Folk oder World Music harmonisch zu vereinen. Als singender Poet schreibt Calim seine Songs auf Deutsch, Englisch, Italienisch und im österreichischen Dialekt. Er ist ein Künstler mit offenen Augen und Armen, mit Inhalten am Puls der Zeit und vermittelt dem Publikum stets Herz und Hirn zugleich und in voller Intensität. Calims Texte sind poetisch & einfach zur gleichen Zeit, seine Stimme kraftvoll & weich und die Inhalte zeitkritisch & offenherzig. Musik & Literatur sind Calims Werkzeuge Gefühle zu aktivieren, zum (Nach)denken anzuregen und die Welt zu verändern …
Christoph, dessen Spitzname Calim ein Kürzel der italienischen Comicfigur Calimero ist, veröffentlichte außerdem 2016 seinen Debütroman „Schlaraffenland“ – eine berührende und spannende Geschichte am Puls der Zeit über drei mitteleuropäische Wohlstandskids, die sich auf der Suche nach einer Identität verlieren.

DEISHOVIDA


Fast Folk (1994)
Fast Folk

 Not 4 U (1997)
 Not 4 U 

Gaisfeld (2000)
 Gaisfeld


Musikgruppe aus der Steiermark. Gegründet Ende 1993 von Kurt Bauer & M. Loibner in Graz, später mit Lothar Lässer, danach Walter Pogantsch. Juni 1998: Sasenko Prolic statt Pogantsch. Seit 1998 auch mit Schlagzeugern wie Tunji Beier, Jörg Mikula oder Philipp Pluhar. Projekte mit Turnmaster Tim, Rudi Widerhofer, A. Deutsch und Ruth Yakoov. Seit März 1999 Zusammenarbeit mit dem Sandy Lopicic Orkestar, Konzerte u. a. in Sarajevo, Schauspielhaus Graz (Produktion Das Pulverfass von Dejan Dukovski, Regie: Dimiter Gotscheff) mit Auftritten in Sofia. Im September 2000 Reise nach Uganda, organisiert von Kulturen in Bewegung, Wien. 2008 lösten sich d. auf. Begannen mit Folkmusik (irisch, französisch, schwedisch, Balkan) vermischt mit allen Richtungen, danach Versuch, Kabarett und Musik zu verbinden. Arbeiteten mit mündlich tradierten Stilen (Volksmusik aus Europa, Jazz, Rock u. a.), belegten Instrumente mit unüblichen Funktionen, mischten v. a. Minimal, Klassik, Improvisation.

Sonntag, 27. September 2020

THE BASE

 15 For The Jukebox (2008)
15 For The Jukebox

Tested Under Extreme Conditions (2011)
 Tested Under Extreme Conditions

Secret Second Thoughts (2013)
Secret Second Thoughts


Where Is My Weather (2015)
 Where Is My Weather

 Disco Bazaar (2017)
 Disco Bazaar

Tribal Instincts (2019)
 Tribal Instincts

Seit 1989 Graz

Albrecht Klinger : Bass (ab Mai 2002)
Heinz Nussbaumer: Bass (bis April 2002)
Karlheinz Miklin jr: Schlagzeug
Norbert Wally: Gesang, Gitarre

The Base entstanden 1989 aus den Trümmern der (Schul)Band „Carello Kosmos" (mit dem heutigen Filmkomponisten Thomas Wanker am keyboard), die sich nach ca.2 Jahren, einigen Umbesetzungen und genau 10 Auftritten wegen „Erfolglosigkeit" (2 Mal nur 6.Platz in der Vorrunde des Newcomer Bandwettbewerbes auflöste.
In der Besetzung mit Norbert Wally g,voc, Heinz Nussbaumer b und Karlheinz Miklin jr dm verbrachte man die Nächsten Jahre mit Proben, ersten Auftritten und Fortgehen.
Die 1996 erschienene erste Cd „jet crash kills" wurde über Umwege zum damaligen Untergrundsender FM4 gebracht und dort gleich sehr wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die Weichen schienen Richtung Erfolg gestellt, doch bog die Band mit ihrer nächsten Veröffentlichung „the end of the 20th century depression" trotzdem falsch ab und fuhr an einem höheren österreichweiten Bekanntheitsgrad vorbei. Diesem Weg folgten die Jungs von The Base auch für die nächsten Jahre konsequent. Trotz zahlreicher Konzerte und regelmäßigen Veröffentlichungen kamen sie nie über den Status eines Geheimtipps hinaus.
Unterwegs verlor Heinz Nussbaumer die Lust und die Band damit ihren Bassisten. Doch den verbleibenden 2 machte es noch immer zu viel Spaß um aufzuhören, und so wurde Ersatz gesucht und in Person von Albrecht Klinger auch gefunden. Gemeinsam ging man unbeirrt den Weg weiter sich nicht um irgendwelche musikalischen Schubladen zu kümmern, sondern immer das zu produzieren, was einem selbst gefällt. Und so finden sich auf demselben Base Album nicht selten Rockige Songs und akustische Klagelieder gemeinsam mit „Werken epischer Breite" (Kritikzitat) und Reggae oder Balkan Elementen. Diese Kombination sorgte über die Jahre für weitgehendes Unverständnis bei der Musikindustrie aber auch Begeisterung beim (vor allem Live)Publikum.
2009 kann man nun nach 20 Jahren, über 250 Konzerten (von London bis zum Zillenhaus Krummnussbaum) und 8 Cds getrost als das bisher erfolgreichste Jahr der Bandgeschichte bezeichnen. Die aktuelle CD „16 songs in self defense" wurde erstmals von der Industrie ernsthaft wahrgenommen, was ua zu massivem airplay führte. Außerdem begeisterte die Band auch bei ihren Konzerten ein immer größer werdendes Publikum, dass sie als Dank unter die letzten 5 Nominierten beim Fm4 Amadeus 09 wählte.
Derzeit arbeiten The Base gerade an ihrer neuen CD „tested under extreme conditions" und hoffen, sie auch irgendwann veröffentlichen zu können. Mal schauen, wie´s weitergeht...
(The Base 2010)

DULEMANN

So Lang I Kann (2016)
So Lang I Kann

Alles in Ordnung (2017)
Alles in Ordnung

Dulemann über sich

Styrian Bluesrock, so und nicht anders wird die Musik des Steirers Dulemann definiert.
Die Band rund um Mastermind Werner Dulemann präsentiert ihr brandneues Album "So lang i kann", das von einschlägigen Musikfachzeitschriften schon im Vorfeld hochgelobt wird.
Mit seinen deutschen Texten,die unter anderem heiße Themen wie CETA, TTIP oder auch die Pensionsproblematik behandeln, regt das Album auch zu inhaltlichen Diskussionen an.
Das Album Dulemann "Alles in Ordnung" wurde 2008 eingespielt,beinhaltet 11 deutsche Titeln in den Genres Bluesrockpop.Beide Alben sind auf Amazon erhältlich.
Rauehrlichpurlive = Dulemann
 Drums:Stefan Schöngrundner
Bass:Martin Reitmann
Bob Krausler
Guit.:Dulemann
Voc.:Dulemann
Sax:Stefan Cepp

Samstag, 26. September 2020

XAO SEFFCHEQUE

Sehr Gut Kommt Sehr Gut (1981)
Sehr Gut Kommt Sehr Gut

Ja, Nein Vielleicht (1981)
 Ja, Nein Vielleicht

geboren 1956 Graz / Düsseldorf / Köln

Xaõ Seffcheque wurde in Graz/Österreich geboren. Im November 1977 übersiedelte er nach Düsseldorf, wo er sich der Musik-Performance-Gruppe padlt noidlt um Mike Hentz, Michael Jansen und Frank Köllges anschloss. Ende der 70er Jahre trat er als Autor für das Musikmagazin Sounds und die vom Rowohlt-Verlag veröffentlichte Buchreihe Rock-Session in Erscheinung, wo er humorvoll über die aufkeimende Punk- und New Wave-Bewegung in Deutschland berichtete. Unmittelbar nach der Gründung des Musikmagazins SPEX begann er auch dafür zu schreiben.
Sein Plattendebüt hatte er 1980 mit Deutschland nicht über Alles. Die 10"-LP erregte aufgrund ihrer geringen Verbreitung jedoch kaum Aufmerksamkeit. Einen ersten Achtungserfolg hatte er noch im selben Jahr mit dem Album Sehr gut kommt sehr gut, das als angeblicher Sampler mit Titeln von Kraftwerk, DAF und Der Plan[1] aufgemacht war, die er jedoch alle selbst eingespielt hatte. Die auf dem Label Schallmauer-Records erschienene Platte persifliert satirisch die damalige Punk- und New-Wave-Szene. Im Dezember 1980 nahm er als Bassist und Schlagzeuger mit Brigitte Bühler und Eva Gössling die Blässe Platte "Lieben Sie Saxofon" auf.
Er formierte seine eigene Band „Xao und die Pest" (auch „Xao und der Rest" oder „Xao und die Post"), mit der er 1981 die LP Ja - nein - vielleicht veröffentlichte. Seffcheque nannte sich bisweilen „Xao Scheckheft", während die Musikzeitschrift „Sounds" ihm auch den Titel „Sektchef" als Überschrift zu einem kritischen Leserbrief zugeteilt hatte [2].
Seffcheque hatte gute Kontakte zu Charley's Girls, aus denen später Mittagspause und die Fehlfarben hervorgingen. 1979 nahm er ein Konzert von Mittagspause auf, das 1981 nach der Trennung der Band unter dem Titel Punk macht dicken Arsch nachveröffentlicht wurde. Ebenfalls 1981 nahm er gemeinsam mit Peter Glaser unter dem Konzeptnamen O.R.A.V.s (=Ohne Rücksicht auf Verluste) die eine Hälfte einer Split-LP auf Alfred Hilsbergs ZickZack-Label, auf der er Fehlfarben-Stücke persiflierte. Aus dem aggressiven Fehlfarben-Titel Apokalypse wurde zum Beispiel ein entspanntes Gitarrenstück, die Textzeile „Bombenteppich, U-Boot-Jagd" wurde dabei zu „Teppichboden, Kissenschlacht".
Zusammen mit Peter Hein gründete Seffcheque ebenfalls 1981 die Formation Family 5, mit der er zahlreiche Alben produzierte hat und die bis heute aktiv ist. Auch bei diesem Projekt halten sich Satire und Avantgarde die Waage.
Von 1984 bis 1985 moderierte er neben Alan Bangs und Robert Treutel die Sendung Musik Convoy im WDR-Vorabendprogramm ("Quiz mit Xao").
Seffcheque arbeitete immer wieder auch als Journalist unter anderen für Überblick Sounds, Musikexpress, Spex, Twen, Tempo, coolibri, Kölner und Tip. Als Schauspieler ist er unter anderen in O.R.A.V. - Der Film, Lastwagenkrieg, Ein Fall für zwei, Eine Bonner Affäre, Parkhotel Stern, Kismet und in Ein Bett für drei zu sehen.
Seffcheque ist zudem einer der Protagonisten in Jürgen Teipels Buch Verschwende Deine Jugend. Bei der Reunion von Fehlfarben 2002 war Seffcheque gelegentlich als DJ im Vorprogramm zu hören, wo er seine alten Platten spielte.
Bereits in den 80er Jahren begann Seffcheque, Drehbücher zu schreiben und Filme zu produzieren. Nach dem Fernsehfilm Lastwagenkrieg von 1982 und einigen Kurzfilmen war er 1991 maßgeblich am Drehbuch zu der Komödie Manta - Der Film beteiligt. 1993 folgte der Jugendfilm Einfach nur Liebe, 1996 der Experimentalfilm Mit meinen Augen, 2000 der Spionagethriller Spur meiner Tochter. 2004 und 2007 wurden die Drehbücher Helden für einen Tag und Die Kleinen und die Bösen für den Deutschen Filmpreis vorgeschlagen.
Xaõ Seffcheque lebt seit 2001 mit seiner Familie in Köln, wo er vorwiegend als Drehbuchautor und Regisseur tätig ist. 1996 bis 2002 gab er Seminare im Kölner Filmhaus. Von 2003 bis 2008 war er Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für Mediaproduktion und Mediadesign in Darmstadt/Dieburg.
Am 20. Januar 2005 hatte im Düsseldorfer Schauspielhaus das Jugendstück Helden für einen Tag von Martin Ritzenhoff und Xaõ Seffcheque Premiere, in dem die Düsseldorfer Punkszene des Jahres 1979 das Umfeld für eine fiktive Handlung stellt.[3]
In den letzten Jahren avancierte Seffcheque mehr und mehr auch zu einem sarkastischen Beobachter und Kommentator der Medienszene (was man ihm dort teilweise ziemlich verübelt). Zuletzt äußerte er sich im Rahmen eines Interviews kritisch zur redaktionellen Programmgestaltung im deutschen Fernsehen in der jungen Welt vom 3. November 2011: "Im Club der Quoten-Dichter".
Xaõ Seffcheque ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und des Forum Stadtpark Graz.
(http://de.wikipedia.org/wiki/Xa%C3%B5_Seffcheque)

BROADLAHN

Broadlahn (1990)
Broadlahn

Leib & Seel (1993)
 Leib & Seel

 Almrauschen im Weltempfänger (1998)
 Almrauschen im Weltempfänger

Broadlahn ist eine sechsköpfige Band aus der Steiermark, die dem Genre der neuen Volksmusik zugezählt wird, die sich selbst aber eher einer Strömung wie der "Imaginären Folklore", dem "Bauernjazz" oder einfach alpiner Ethnomusic zugehörig fühlt.
1982 wurde die Gruppe als Trio gegründet, aber schon bald gesellten sich zu den drei Volksmusikanten drei Jazzer hinzu.
Broadlahn verknüpfen in ihrer Musik alpenländische Volksmusik, Jazz und Ethnoklänge aus dem afrikanischen und asiatischen Raum. Bisher wurden fünf CDs veröffentlicht: Broadlahn (1990), Leib&Seel (1993), Almrauschen im Weltempfänger (1998), Live (2001), ... vom Rand der Welt (Extraplatte, 2007).
Die Gruppe wurde 1993 mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.
Der Name bezieht sich auf den lokalen Namen der Breitlahnalm auf dem Gemeindegebiet von Kleinsölk.

Freitag, 25. September 2020

THANX

Jesus Jones (2011)
Jesus Jones

Thanx #7 (2013)
 Thanx #7

Thanx seit 1999 Weiz

Andi Beit : Keyboards (ab 2005)
Gerald "Apfi" Strasser: Gitarre/Gesang
Helmut Zettinig: Bass
Miran Celec : Schlagzeug (ab 2008)
Uli Ruppnig: Schlagzeug (bis 2008)
Thanx ist ein Garant für energiegeladenen Rock und Blues fernab vom musikalischen Mainstream. Die im Jahre 1999 gegründete Band besteht aus Frontman Gerald "Apfi" Strasser (Gesang, Gitarre), Andi Beit (Keys), Helmut Zettinig (Bass) und Miran Celec (Schlagzeug).
Ob bei Openairs, Firmenevents oder Klubkonzerten - das steirisch/slowenische Quartett sorgt stets für höchsten Musikgenuss. Coverversionen von Prince, Eric Clapton, B.B. King, Stevie Ray Vaughan etc. werden auf das Wesentliche reduziert und liefern ebenso wie die exzellenten, durchaus poppigen Eigenkompositionen der Band den idealen Treibstoff für den charakteristischen Bandsound: topqualitativ, dynamisch, authentisch und stilistisch-künstlerisch offen.
Thanx hat mittlerweile sechs hochgelobte Alben produziert und unzählige Liveauftritte absolviert.

Alle Achtung - Es Ist Zeit (2014)

Es Ist Zeit

Frischer, freier alternativ Pop aus Österreich
Debüt Album der im Frühjahr 2014 gegründeten Band. Textlich tiefgründig, orientiert man sich an allem was das Leben so spielt.
 Ich bin immer wieder erstaunt, was dieser Mann alles aus dem Boden stampft. Sind es nun Veröffentlichungen seiner eigenen Bands Alle Achtung und Klimmstein oder aber die zahlreichen Releases seines Studios Projact Music bzw. Tonladen für verschiedene Bands und Künstler, die die österreichische Musikszene um das eine oder andere Juwel bereichern.
 In der oft stürmischen See heimischer Musikwelt knallen uns Workaholic/Mastermind/Produzent Markus Bieder und seine Mannen mit „Es ist Zeit“ ein Album erster Kajüte vor den Latz. Wie erneut zu sehen am Beispiel von Alle Achtung ist es nur zu oft das einfache Rezept, das den musikalischen Gaumen streichelt – eine klassisch verteilte Vier-Mann-Pop-Rockband die zur Gedankenfahrt aufruft. Keine ungewöhnlichen Zutaten, aber ich sage, kochen muss man auch können. Und dass sie dies draufhaben, beweisen Alle Achtung mit oftmals gefühlsschwerer Leichtigkeit. Melancholischer und erdiger als das berüchtigte Bandgefüge Klimmstein um Musikvirtuosen Markus Bieder (und entgegen so mancher Gerüchte – Klimmstein existiert auch noch) präsentiert sich „Es ist Zeit“ als schöne und abwechslungsreiche Platte. Doch legen wir „Es ist Zeit“ mal auf den kalten Seziertisch.
 Was sich schon beim primären Anspielen dieser Tonscheibe eröffnet, ist eine angenehm flüsternde Melodik, die sich mal zurückhaltend hält, um dann in stilvoll ausgebauten musikalischen Gefühlsfeuern aufzugehen. Die oft auf angenehmer Spazierfahrt zur Melancholie dahinströmenden Gitarrenparts spinnen eine für den Hörer wohltuende Landschaft die zum Zurücklehnen und Weiterhören einlädt. Gedanken, die eine reflektierte Art, die Dinge zu benennen, erkennen lässt. Beim Opener „Zähle die Wolken“ als initialen Appetitförderer zielt das Quartett mit einem würdigen Start in eine Gedankenwelt, die zwischen ruhiger Selbstbetrachtung und Aufbruchstimmung pendelt, zwischen Hoffnung und möglicher Resignation, unsere Ohren in ihre Richtung zu lenken.
Von dieser Thematik beseelt, gibt ihr eine Stimme mit Wiedererkennungswert die Vertonung die es verdient. Christian Stani am Vox-und Akustikgitarren-Posten hält die Flagge der Reflexion hoch und führt den Vierer an, der ihn auf der Reise, schmackhaft wie erwartet vertont, unterstützt. Eine Stimme die man gerne hört. In eine wohltuende Klangfarbe verpackt, bekommt man Glaubwürdigkeit und eine charismatische Art, Texten Ausdruck zu verleihen serviert.
Die Instrumentalparts, die raffiniert platziert der ganzen Chose den WIederhör-Effekt verpassen, sind der treibende Motor, der einer textlich kreierten Welt der Veränderung akustisch-pittoresk die Pfeiler untersetzt. Wer in diesen Tagen Antenne Steiermark aufdreht, kann mit ein bisschen Glück auf die aktuelle und gleichnamige Singleauskoppelung „Es ist Zeit“ hoffen.


Donnerstag, 24. September 2020

Octopus - Demos (1974)

 
Demos

1972-1975 Gleisdorf

Erich Weidl: Schlagzeug
Günter Absenger (Dave): Gesang, Gitarre
Harald Altvater (Harry): Keyboard
Rudolf Schinagl (Udi): Gesang. Bass
Werner Ehrenreich (Dooley): Gesang, Gitarre
"Octopus" aus Gleisdorf formierten sich aus Externe Verknüpfung New Action, die wiederum aus den Externe Verknüpfung Rockers, die schon in den frühen 1960ern die steirische Rockszene bereicherten. Vorreiter der steirischen Rockmusik also.
"Octopus" waren schon die reife, harte Version dieser Gleisdorfer Pioniere, mit Eigenkompositionen, aber auch sehr persönlichen Interpretationen von Rockklassikern.
„Das war dann schon eine ziemlich g'standene Partie....mit Tontechniker, Lichttechniker, Mischpult und PA" (Günter Absenger). Octopus waren sehr gefragt und spielten ungefähr 30 Konzerte im Jahr.

HERMAN POSCH

Hermann Posch, Stephan Rausch, Peter Müller - Dove House Blues (2010)
Dove House Blues


Hermann Posch, Peter Müller und Stephan Rausch – drei Vollblutmusiker, dem Geist des alten, authentischen Country-Blues auf der Spur.  Mit Gefühl, Inspiration und großer Leidenschaft tauchen sie ein in die Musik der alten Legenden. Bei diesem Trio passt alles, da stimmt die Wellenlänge, da springt der Funke aufs Publikum über.  Nicht museale Kunst, sondern lebendiger akustischer Blues, in den Posch auch seine eigenen Songs einfließen lässt. Hermann Posch, „einer der Großen des österreichischen Blues, mit rauchiger Stimme und rhythmischer Gelassenheit“ (© Ö1 Jazzredaktion) gehört zur Spitze der heimischen traditionellen Szene, ein ausdrucksstarker Sänger und vielseitiger akustischer Gitarrist mit besonderer Stärke im Slidespiel. Peter Müller, einer der besten seines Genres, der national und international viele Musikformationen mit seinem geliebten Slingerland begleitet,  er hat bereits mehr als 60 Tonträgern seinen unverwechselbaren rhythmischen Stempel aufgedrückt. An der Bluesharp Stephan Rausch, feinfühlig und voll Witz: „Es ist unglaublich, welche Vielfalt verschiedener Töne er seinem winzigen Instrument entlockt. Sein improvisatorisches Phrasierungstalent löst Staunen und helle Begeisterung aus" (© Süddeutsche Zeitung).  Drei Bluesmusiker sind gemeinsam unterwegs, alte Blues-Wege neu zu gehen.  Erde, Wind und Feuer, alles für den Blues.

Hermann Posch - Cold River Blues (2014)
 Cold River Blues

Ungeheuer vielfältig sind die Einflüsse, die der charismatische  Gitarrist und SängerHermann Posch auf seiner anführt– sie reichen von Eric Clapton, den Allman Brothers und Ry Cooder  bis zurück zu den Wurzeln des Country Blues - Robert Johnson, Sonny Terry & Brownie McGhee und Honeyboy Edwards. Ebenso vielfältig die Stile seines Gitarrespiels, wobei der gekonnte Einsatz des Slides immer wieder eine wesentliche Rolle spielt. Kein Wunder also, dass bei einem Live Konzert  kein Abend dem anderen gleicht, und die vielen Facetten seiner Erfahrungen immer wieder ein neues Bild ergeben. Hermann Posch  versteht es wie kein anderer, mit der Gitarre Geschichten zu erzählen und Stimmungen zu transportieren.  Seine bildhaften Texte drehen sich um die zentralen Themen des Lebens, die wohl jeden beschäftigen und auch berühren: Emotionen und Beziehungen – eben, den Blues.  Hermann Posch solo zu erleben ist wie ein musikalisches Zwiegespräch zwischen Musiker und Publikum, bei dem jeder Zuhörer eingeladen ist, in die Welt der Schattierungen des Blues einzutauchen.
"Hermann Posch ist einer der österreichischen Top-Blueser traditioneller Richtung, der sich mit seinem exquisiten Gitarrenspiel und seinem souveränen Gesang innerhalb weniger Jahre in die Oberliga des österreichischen Blues zu spielen vermochte."
​ (Concerto Magazin für Jazz, Folk, Blues und World Musik)
"Hermann Posch gehört zur Spitze der zahlreichen, namhaften traditionellen Blueser Österreichs, ein ausdrucksstarker Sänger und vielseitiger Gitarrist mit besonderen Stärken im Slidespiel.“
(Bluesnews – deutsches Fachmagazin für Blues und Bluesrock)
Die Cold River Band wurde 1982 in der Obersteiermark von den Brüdern Friedrich, Hermann und Robert Posch gegründet. Ebenfalls mit von der Partie waren die Weggefährten Sebastian Hegenbart und Mr.Weini. Bald avancierte das Familienunternehmen in Form der quasi ersten Jamband der Gegend beeinflusst vom Stil der Allman Brothers und Greatful Dead zu einer lokalen Größe mit ausverkauften Shows alleine durch Mundpropaganda. Später kam auch noch Peter Posch an den Percussions dazu. Nach einigen Jahren kreativer Pause der Band gab es 2016  ein Wiederaufleben in modifizierter Besetzung mit Hermanns Nichte Doris Zebrakovsky (b), dem Neffen Jürgen Posch (g), Sohn Tobias Posch (perc) und Hermann Posch & The Cold River Band – präsentierten das Projekt „Familystyle“ im Rahmen des Vienna Blues Spring Festivals am 22.04.2016 im Haus der Musik in Wien.  Dort wurde auch eine Live CD im unplugged Style von Soundmaster Chris Scheidl aufgenommen. Der besondere Reiz liegt in der „akustischen“ Gestaltung, da die musikalische Ausrichtung sonst im elektrischen angesiedelt ist. Die Produktion ist in liebevoller Erinnerung Mama Helene und Bruder Friedrich Posch gewidmet.
 

Mittwoch, 23. September 2020

HERWIG MITTEREGGER

Kein Mut, Kein Mädchen (1983)
Kein Mut, Kein Mädchen

Immer mehr (1985)
Immer mehr

Jedesmal (1987)
Jedesmal

Mitteregger (1990)
Mitteregger

Wie im Leben (1992)
Wie im Leben

Die besten Songs 1983-1993 (1993)
Die besten Songs 1983-1993

Aus der Stille (1997)
Aus der Stille

Insolito (2008)
Insolito

Fandango (2009)
Fandango

Sol Mayor (2017)
Sol Mayor

Herwig Rudolf Mitteregger (* 6. September 1953 in Mautern in Steiermark) ist ein Schlagzeuger, Sänger, Komponist und Produzent.
Mitteregger studierte Schlagzeug und Klavier an der Folkwang Musikschule Duisburg (1972) und an der Hochschule für Musik, Hamburg (1974).1976 stieg er bei der Berliner Band Lokomotive Kreuzberg als Schlagzeuger und Perkussionist ein. Nach deren Auflösung im Folgejahr spielte er 1978 und 1979 mit der Nina Hagen Band zwei deutschsprachige, international erfolgreiche Alben ein. Da die vier Musiker (Herwig Mitteregger, Reinhold Heil, Manfred Praeker und Bernhard Potschka) sich mit der Sängerin Nina Hagen überwarfen, wurde das bereits vertraglich vereinbarte zweite Album Unbehagen zunächst instrumental eingespielt. Anschließend wurde Hagens Gesang in Abwesenheit der Musiker aufgenommen.
Nach dem endgültigen Bruch mit Nina Hagen gründeten die vier Musiker die West-Berliner Rockband Spliff (Synonym für Joint), in der Mitteregger Songs schrieb, Schlagzeug spielte und sang. Spliff veröffentlichte von 1980 bis 1984 vier Alben, darunter die als Rockoper aufgeführte The Spliff Radio Show mit Alf Klimek, Rik De Lisle und zwei weiteren Sängerinnen; außerdem das nach seiner Bestellnummer benannte Album 85555, das Spliff deutschlandweiten Erfolg bescherte und auch als englischsprachige Ausgabe erschien. Es folgte das Album Herzlichen Glückwunsch.
Bereits vor der Auflösung der Band veröffentlichte Mitteregger 1983 sein erstes Solo-Album Kein Mut – kein Mädchen, das er komponiert, getextet, produziert, eingespielt und eingesungen hatte. Mit der Band wurden noch der Soundtrack zum Film Baby von Uwe Friesner, die Musik zum Schimanski-Tatort Zweierlei Blut sowie das vierte Album Schwarz auf Weiß eingespielt. Eine für 1986 geplante fünfte Spliff-LP wurde aufgrund von Solo-Projekten verworfen; die vier Mitglieder trennten sich nach der Abschiedstournee Ende 1984, wenngleich der Split der Band nie offiziell verkündet wurde. Seitdem veröffentlichte Mitteregger, der sich bald in Spanien niederließ und dort ein Tonstudio einrichtete, bis 1997 fünf weitere Alben, auf denen verschiedene Musiker mitspielten. 1985 war die Single Immer mehr erfolgreich.
Noch zu Spliff-Zeiten hatte der Multiinstrumentalist damit begonnen, auch andere Künstler zu produzieren. Seit 1980 zeichnete er unter anderem für Alben von Ulla Meinecke, Manfred Maurenbrecher, Sternhagel, Michael Fitz und Cosa Rosa verantwortlich bzw. wirkte maßgeblich als Musiker darauf mit.
1986 trat er neben zahlreichen anderen Künstlern unentgeltlich beim Anti-WAAhnsinns-Festival gegen die geplante Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf auf die Bühne. Seit 1999 scheiterten zwei Comeback-Versuche mit Spliff bereits im Vorfeld.
Nach 1997 arbeitete Mitteregger in Spanien hauptsächlich als Komponist, trat nur noch selten in Deutschland auf und gründete eine Familie. 1999 wurde er Vater eines Sohnes. Seit 2006 wohnt er mit Ehefrau und Sohn in Hamburg, wo er wieder aktiv an eigenen Projekten arbeitet.
Ende Mai 2008 erschien auf seinem eigens gegründeten Label Manoscrito Music das Album Insolito, mit dem er seinen Stil aus der Phase Mitte der 1990er Jahre weiterentwickelte. Im Juni 2009 folgte das Album Fandango, das auch eine neue Version des Spliff-Songs Notausgang enthielt. Und nach acht Jahren erschien im Januar 2017 das Album Sol Mayor.