Sonntag, 16. Januar 2022

BALIS

 

Jutr Bo Moj (Muagn Gheat Mia) (2007)

Novnos (2009)

001 (2014)

11 stopinj (2018)

Izi Bališ (bas/Bass)

Norbert Bališ (vokal)

Davorin Bališ (kitara/Gitarre)

Marko Bališ (bobni/Schlagzeug)

Dr. Prof. Dani Bališ (kitara/Gitarre)

Rulof Bališ (kitara/Gitarre) 

Bališ (sprich: baliesch) ist ein alter slowenischer Dialektausdruck aus der Sprachregion Ebriach/ Obirsko. Ein Wort für zwei ziemlich gegensätzliche Arten von Hab und Gut und deswegen gut gewählt von den sechs Musikern aus Kärnten.

Es geht ihnen um die Musik und nicht um geo- oder ethnographische Engstirnigkeiten.

Es bedeutet entweder das Hab und Gut, das die Mägde und Knechte auf ihrer Reise von Hof zu Hof um die Schultern geschnallt hatten, oder aber die Mitgift für Bräute. 
 
Vor 18 Jahren wurde die Band Bališ rund um die Stern-Brüder Dani, Izi und Marko aus Trögern gegründet. Als sich die Musiker 2014 zu einer Schaffenspause zurückzogen, war es allerdings nicht klar, ob es aus dieser Pause eine Wiederkehr geben wird. „Nach all den Jahren war die Pause notwendig. Uns war aber schnell klar, dass wir nicht ohne die Musik können. Wir machen solange weiter, wie es uns Spaß macht und solange noch Leute zu unseren Konzerten kommen und unsere Musik hören mögen“, sagt Marko Stern.Die Stern-Brüder vervollständigen Davorin Lempl, Norbert Lipuš und seit Kurzem Rudolf Karall. Gemeinsam wurde seit 2015 an einem neuen Album getüftelt, welches nun dem musikinteressierten Publikum vorgestellt wird. Beispielsweise am 18. Jänner im Step in Völkermarkt. Die Bandmitglieder sind zwischen 40 und 60 Jahren alt und gehen den unterschiedlichsten Berufen nach. Izi Stern ist beispielsweise Porzellanmaler im Wiener Augarten. Dani Stern lebt in Burgenland und ist Steuerberater, Sänger Norbert Lipuš arbeitet in einer Bank und lebt in Traundorf. „Trotzdem sind wir alle mit unserer Heimat verbunden. Je älter wir werden, desto mehr Lebenserfahrung fließt in unsere Texte“, sagt Marko Stern.  

 

MOON IN JUNE

 

 

Make Your Day (2019)

Little Wonders (2020)


aus Wien | *2019
Paul B.

Ein Wiener Musiker spielt entspannte, instrumentale Jazz- und Funk-Songs ein.

 Instrumentalmusik zum Funken oder Chillen - ganz wie du willst. Einfach zurücklehnen und die Klänge geniessen - das Leben ist hart genug.

Musik verbindet uns Menschen. Und erzeugt Gefühle, die man einfach zum Leben benötigt. Ob es nun uns selbst oder andere betrifft. Scheinbar mühelos entwickeln wir Sensibilität, Glücksmomente und Empathie. Wichtige Voraussetzungen für ein zufriedenes und erfülltes Leben.

Aus diesem Grund habe ich dieses Musikprojekt gegründet und bin stolz darauf, mit meinen künstlerischen Möglichkeiten die Lieder und Kompositionen realisieren zu können und letztendlich auch ein Teil davon sein zu dürfen. Wichtig sind nicht Musikstil oder Namen der Interpreten, sondern in erster Linie die Kraft und Ausdrucksstärke des Werkes.

Das fehlt mir heute leider immer mehr in der Unterhaltungsmusik. Ich stehe auf Intros, atemberaubende Harmonien, ausgeklügelte Arrangements und Improvisationen. Und nicht auf aneinandergereihte Rhythmusblöcke oder lasche, immer wiederkehrende Akkorde. Wenn das Ergebnis stimmt, gibt es auch keinen Unterschied zwischen Kunst, Kitsch und Kabarett. Und weil wir gerade beim "K" sind: Kreativität macht aus uns allen einzigartige Menschen.

Die Frage an einen Künstler sollte eigentlich nicht "Wieviel Stück hast du verkauft?" oder "Was hast du verdient?" lauten, sondern "Wie ist dir das nur eingefallen?" oder "Woher weißt du, was mich zum Tanzen bringt?".

Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.

Ich freue mich, wenn Ihr mit meinen musikalischen Ansichten einiger Massen gleicher Meinung seid und die Sache so seht wie ich. Gleichzeitig bin ich über jeden Hinweis und jede konstruktive Kritik dankbar!

Vielen Dank für Euren Besuch und ich wünsche Euch viel Vergnügen       Paul             

 

Alexander Eder - Schlagzeilen (2020)

 

Schlagzeilen (2020)

Alexander Eder – Kandidat bei der 8. Staffel von “The Voice of Germany”

Was für eine Stimme! Was für ein Charisma! Alexander Eder ist selbstbewusst, ehrgeizig und mit einer unverkennbar tiefen Stimme ausgestattet. Mit seiner außergewöhnlichen Performance gehörte er zu den Shooting-Stars der letzten Staffel von „The Voice of Germany“. 

Alexander Eder ist in Neuhofen aufgewachsen und machte im Sommer 2017 seine Matura. Er hatte eigentlich vor, Schauspieler zu werden, hatte auch in den Beruf bereits hineingeschnuppert. Doch schon damals ist seiner Gesangslehrerin seine ‚außergewöhnlich tiefe Stimme‘ aufgefallen und hat ihn, wo es ging gefördert und unterstützt. Das Singen wurde zu seiner Leidenschaft, bestimmte immer mehr sein Leben. „Eine Freundin, mit der ich auch Musical gespielt habe, meinte dann eher aus Gag, sie meldet mich bei ‚The Voice‘ an.“ Eine schicksalhafte Idee, die der Anfang einer außergewöhnlichen Karriere werden sollte. Alexander Eder überzeugte die Jury und dann auch die Fernseh-Zuschauer, die ihn und seine natürliche Art sofort in ihr Herz geschlossen haben. Mittlerweile ist „The Voice of Germany“ längst Geschichte und das Debüt-Album „Schlagzeilen“ ready to go.

Andy Bartosh - Radio 1 (2010)

 

 

Radio 1 (2010)

  • Konservatorium der Stadt Wien: Jazz Gitarre, 1987 Diplom mit Auszeichnung

Berufserfahrung

  • Tätigkeit als Gitarrist, Komponist, Musikproduzent und Tonstudiobetreiber
  • Andy Bartosh (geb. Andreas Bartosch) begann seine Karriere mit der Backyard Bluesband, spielte in div. Jazzbands, aber auch Tourneen und Konzerte mit Peter Kraus, Mick Taylor, Donovan, Louisiana Red u.v.a.
  • Von 1997 bis 2000 bildete er mit Myriam Filz das Duo Alice in the Fields. Hier erreichte er hohe Chart-Platzierungen/heavy Rotation in Österreich, Russland und Spanien. 2000 bis 2001 war er Bandleader von "Falco - A Cyber Show", in der unter der Regie von Paulus Manker unter anderem Hansi Lang, André Eisermann, Patricia Simpson und Roman Gregory auftraten. Andy Bartosh war von 2002 bis 2011 Musikproduzent der ORF-Castingshows "Starmania" und "Helden von Morgen". Von Herbst 2005 bis 2011 war er Gitarrist des Stars-Orchester der ORF-Show "Dancing Stars". Des weiteren komponierte er Filmmusik wie u.a. Al Capone: The Untouchable Legend (RTL), When Nature Strikes Back: Landslides und Monsoon (National Geographic)
  • Als Gitarrist arbeitete er bis zum Tod von Hansi Lang auch mit der Gruppe The Slow Club (Hansi Lang, Thomas Rabitsch und Wolfgang Schlögl), die 2006 den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Jazz/Folk/Blues erhielt
  • Als Produzent arbeitete er unter anderem für Künstler wie Heli Deinboek, Valerie Sajdik, Cardiac Move, Balis, Alice In The Fields, uvm.

CD Publikationen als Gitarrist bzw. Produzent (Auszug)

Karmakanic- Dot (2016), Florian Holoubek- Like a Hike (2015), Andy Bartosh - Wildnis (2015), Triomobü Quartett - Feinkost (2015), Triomobü Quartett - Kryptonit mit Leberkäse (2013, Sara Nardelli - In mir zuhaus (2011), Dreieck - Dreieck (2010), Straichelzoo - Schiachscheene Liada (2009), 2002- 2008 Starmania/Starmania NG, Slow Club - House of sleep (2008), Andy Bartosh - ZZ74 (2008), Slow Club - Welcome to the Slow Club (2006), Juju Sweet Pepper (2006), Jazz Gitti - Meine wahren Memorien (2005), Christina Stürmer - Geh nicht wenn Du kommst (2003), Trickopop - Interstellar Megaseller (2003), Boris Uran - Ich (2003), Balis (2002), Max - 1-13 (2001), Falco- a Cyber Show (2000), Brooksie - The Jazz age Musical (1999), Alice in the Fields - Lost in Dreams (1997), Heli Deinboek- Kalt Warm (1997), Alice in the Fields - Another Day (1996), Harri Stojka - Music For The People (1995), Karl Sayer and the Happy Electrix (1994), Paul Urbanek Funboard (1994), Bine Brezina - Like a Waterdrop (1994), Neue Wiener Concert Schrammeln - Liebe, Hiebe, Prosektur (1994), Andy Bartosh - Radio1 (1993), Juju Feat. Idris Muhammad - Tales Of Sysiphus (1992), GO feat. Eddie Cole (1991)

SIEHE AUCH HIER

Straichelzoo - Schiachscheene Liada (2009)

 

Schiachscheene Liada (2009)

 

STRAICHELZOO "Schiachscheene Liada": Band mit: Andy Bartosh, Thomas Palme, Peter Dürr, Farid Al Shiami, Volker Wadauer.

Tomaso - Permanente Sensationen (2020)

 

 

Permanente Sensationen (2020)

Produziert wurde das Album von Musikproduzent Andy Bartosh und mir. Aufgenommen, gemischt und gemastert in den LBA Studios Vienna. https://www.bartosh.at/l-b-a-studio

Das Album enthält 11 Titel, die ich mit meiner Band und Gastmusikern aufgenommen habe. Ein Song ist italienisch gesungen, sonst bleibe ich in meiner Lyrikgroovesprache.

Das Booklet beinhaltet Songtextauszüge, Gedichte und Infos über die Produktion. Das Album ist bei BüffelRecords erschienen.

 Tomaso ist ein österreichischer Popmusiker. Geboren und aufgewachsen im niederösterreichischen Mistelbach lebt er in Wien. Er veröffentlichte zwei Studioalben - "Permanente Sensationen und "Ronny hat den Handshake".

Dienstag, 11. Januar 2022

Intra - The Contact (2019)

 

The Contact (2019)

In Stoner-Rock-Manier beginnt die erste Nummer „You Had Better Take Care“ und bald setzt auch Bianca Ortner – die Bassistin der Kapelle – mit poppig-rockiger Stimme ein. Im darauffolgenden Teil verliert sich die Schwere des Genres, da der Schlagzeuger [Lukas Aichinger] vom Grundbeat auf technische Spielereien wechselt, jedoch kehren die rockigen Elemente im Refrain wieder zurück und werden teils von den Backing Vocals [Hannes Pröstler, der für das Gitarrenriffing zuständig ist] begleitet. Nach diesem Muster setzt sich der Song fort und findet gegen Ende mit einer verschnörkelt-progressiven Variation der Melodie einen überraschenden Abschluss.

Ähnlich ist die zweite Nummer „Uninvited Roomer“ aufgebaut, wobei der Chorus-Gesang bereits im Übergangspart zum ersten Refrain einsetzt und dieser von einem gekonnten Gitarrensolo abgeschlossen wird; der Schluss des Songs ist wiederum durch Versatzstücke des Grundriffs gekennzeichnet. Beim nachfolgenden SongSpiral Down“ fällt der Gesang sehr prägnant aus und vor dem letzten Teil wird’s dann etwas beschaulicher, der schließlich mit einem schweren Riffing endet. Die vierte NummerStorm“ unterscheidet sich von den anderen, da sie mit einem sphärischen Part beginnt, in den Refrains rockiger ist und ihren Höhepunkt in einem Gitarrensolo – begleitet von hervorstechenden Bassläufen und einem Percussionteil – findet.

Ausgleich - Soul (2009)

 

Soul (2009)

TRACKLISTE

BAGUETTE

 

Oh!Deu!Vre! (2015)

Expensive Mouse (2018)

Das Noise-Rock-Duo BAGUETTE versprüht auf seinem neuen Album „Expensive Mouse“ (Noise Appeal Records) eine gehörige Portion Spielfreude. In einer steirischen Melange aus Math-Rock, Noise und sogar Punkrock kommt auch das Augenzwinkern nicht zu kurz. Die stark produzierten Riffsalven in seltsamen Rhythmen gehen jedenfalls direkt in die Magengrube – entweder per köstlichen Textzeilen oder Zweimann-Wall-of-Sound.

Das für einen Opener passend betitelte „Goahead1“ eröffnet das ebenso dadaistisch benannte „Expensive Mouse“ und macht sofort mit Vollgas klar, was Sache ist: Geschwindigkeit, agile Instrumentierung, die sich nach Spaß im Proberaum anhört, aber gleichzeitig hochwertig produziert dargeboten wird, und hin und wieder Melodien, die man gerne weiterhören würde, nur um dann einen Mittelfinger im Vorbeigehen entgegengeschlendert zu bekommen. Ironischer und gleichermaßen selbstverliebter wie gesellschaftsverachtender Noise-Rock zieht sich wie ein roter Faden durch das Zweitwerk des steirischen Duos Baguette. Apropos Zweitwerk und Duo: Es ist immer wieder erfreulich, wenn unabhängig von musikalischen Konventionen auch die üblichen Richtlinien der Band-Arithmetik auf den Kopf gestellt werden, ohne an Soundqualität einzubüßen. Gelegentlich erinnern Philipp Prugger (Gitarre, Gesang) und Manuel Finster (Schlagzeug) an die Dresdner von Dÿse – unkonventionell und breitbeinig im Soundgewand, nur (noch) nicht ganz so wahnsinnig.

Smoothies, Fortune Cookies und Life Coaches: Gesellschaft, hab acht!

Eine weitere Gemeinsamkeit besagter Bands dürfte jedenfalls eine latente Unzufriedenheit mit Teilen der Gesellschaft sein. Konnte man sich schon aufgrund der Songtitel („Life-Coach“, „Pricetag from Hell“ und „Smoothie Startup“) denken, dass Baguette in der Mitte der Bobo-und-Konsorten-Brigade wohl keine aktiv weltverbessernde Funktion mehr einnehmen werden, so wird es spätestens am Ende von „Life-Coach“ völlig klar: Ein Sprach-Sample thematisiert auf höchst witzige Weise die „Berechtigung“ von sogenannten Lebenstrainern. Der Spielspaß und ein gewisses Augenzwinkern sind „Expensive Mouse“ jedenfalls nicht nur in den offensichtlichen Momenten anzumerken, sondern auch zwischen den Zeilen und Noten. Wie zumeist in der an E-Gitarren orientierten Subkultur steht es Baguette ausgesprochen gut, weder sich selbst – man beachte von Zeit zu Zeit die Melodiefolgen –  noch sonst irgendwen zu ernst zu nehmen. Musikalisch treffen dazu passenderweise schräge Rhythmen auf seltsame Sounds. Als Paradebeispiel für diese wunderbare Formel ist etwa der Song „Mondo Topless“ zu nennen, in der sich die beiden Musiker als Wiederholungstäter des Brachialgeknüppels geben, welches trotzdem ausreichend groovt, um damit nicht zu langweilen. Dynamisch mit dem Vorschlaghammer den der Gesellschaft vorgehaltenen Spiegel zerbrechen – nörglerisches Herz, was willst du mehr.

DEWIENERS

 

Fastbreak (2003)

Splash (2007)


D.E.W.I.E.N.E.R.S., auch DeWieners, gegründet im Jahr 2000, ist eine Wiener Hip-Hop-Formation. Bekannt wurden DeWieners durch ihre generationen- und stilübergreifenden Auftritte mit der Jazz-Combo um Saxophonisten Hans Salomon und Gitarristen Rens Newland. Den drei MCs von DeWieners, ScOOp, StePh und Sweat-On geht es um eine Fusion der in Hip-Hop-Rhythmik geformten deutschsprachigen Lyrik mit Jazz-Elementen (Jazz-Rap). „DeWieners verbinden Hip-Hop, Funk und Jazz“ heißt es daher auch in den Lyrics zu ihrem Track D.e.W.i.e.n.e.r.s. auf ihrem Album Fastbreak.  

Crossover-Experimente von Rappern mit Live-Bands sind in der Hip-Hop-Szene umstritten. Der Platzbedarf und der technische Aufwand sind speziell bei Auftritten mit Jazz-Formationen mit ihren verschiedenen Musik- und Percussioninstrumenten hoch. Trotzdem spielten DeWieners immer wieder in kleinen und kleinsten Clubs.

Hörspielcrew - Amokkoma (2008)

 

Amokkoma (2008)

Die Hörspielcrew ist eine Hip-Hop-Gruppe aus Österreich

Die Crew traf sich im Jahr 2000 im Rahmen von Freestylesessions unter anderem in der „Cselley Mühle“ in Oslip. Als Hip-Hop-Band reiste sie auf Jams durch Österreich. Im Jahr 2004 wurde ihr Erstlingswerk Twist im Hause Schmalspur via Sumo Beats veröffentlicht. Neben zahlreichen Chart-Platzierungen wurden sie im selben Jahr für den Amadeus Austrian Music Award nominiert. Zwei Jahre später folgte das Nachfolgewerk Amokkoma.

Im Jahr 2006 belegten Hörspielcrew feat. Garish mit dem Song Vermögn den 3. Platz beim Protestsongcontest

 

Herkunft Burgenland
Genre(s) Hip-Hop
Gründung 2000
Aktuelle Besetzung
Peter Jeidler aka P. Tah
Thomas Leitgeb aka Sourcingah
MC, Produzent
Clemens Ivanschitz aka Mens Mentis
Christoph Pickl aka Cpt Lazard
Andreas Zirkovich aka ATZ
Ehemalige Mitglieder
Sarah Biedner
Robert Zimmel aka DJ Nähkurs
Peter Tschach aka Sire LFO aka DRCT

 

THE HEAVY MINDS

 

Treasure Coast (2015)

Second Mind (2019)


The Heavy Minds sind eine Garage-Psych–Band aus Oberösterreich. Auch wenn die Idee von Genregrenzen für die Band ziemlich bedeutungslos ist, wäre es wohl am angemessensten zu behaupten, dass die Jungs von einem riesigen musikalischen Schmelztiegel aus Sounds der späten 60er und 70er Jahre, Garage/Prog/Krautrock, Lo-Fi, Neo-Psychedelia und alle Arten von Underground-Rohheit. „Second Mind“ wurde zwischen Juli und November 2018 irgendwo im Hinterland von Oberösterreich sowie an heißen Sommertagen in Wien aufgenommen. Wir haben versucht, ein ehrliches, rohes, aber auch lebendiges Musikstück zu schaffen, das für sich selbst spricht. 

PARASOL CARVAN

 

Para Solem (2015)

Live At ORF Radiokulturhaus (2017)

Nemesis (2019)

 Volumenregler bis zum Anschlag aufgedreht, verzerrte Gitarrenriffs, dröhnende Bässe, treibende Drums und eine dreckige, whiskeygetränkte Stimme.
Wer die Songs von Parasol Caravan hört bekommt ordentlich etwas geliefert.
Seit 2009 fegen die vier Jungens über die Bühnen und haben sich dazu verpflichtet ihren Idolen aus den 70ern zu huldigen, ohne dabei den Bezug zur modernen Rockmusik zu verlieren.
Im Sommer 2010 wurde die erste EP aufgenommen, die mit einem prägnanten Mix aus Rock, Stoner und Psychedelic überzeugt und in der heimischen Szene erstmals großen Zuspruch erhielt.
Es folgten 16 Wochen in den "UK-Unsigned Top 40" mit 2 verschiedenen Songs, die für die internationalen Qualitäten der Band sprechen.
Anfang 2012 erschien die split EP "Use the Fuzz" zusammen mit Cachimbo de Paz, wofür

Genre:Stoner Rock
Gegründet:2009
Lineup:Alexander Kriechbaum - Voc, Bass
Bertram Kolar - Git
Richard Reikersdorfer - Git
Vincent Böhm - Drums
  

TIROLERISCH G'SPIELT

 

Tyrol Project (2013)

Hoamat-Feeling (2016)

Frei Wie der Wind (2020)

Im Jahre 2006 begann für uns das Projekt Tirolerisch g´spielt.

Der Grundstock unserer derzeitigen Musik war natürlich die Tiroler Volksmusik. Da uns diese im Laufe der Jahre zu eintönig wurde, probierten wir mit unseren traditionellen Instrumenten was anderes und nahmen die moderne Musik in unser Programm auf.

Unsere Musik zeichnet sich besonders durch die Stimme von Hanna - bekannt von der Band Harfonie (Gewinner der Großen Chance) aus.

Ob instrumental oder mit Gesang — das Arrangement dieser Titel bringt einen neuen Groove in die Musikwelt.

 

The Austrian Blues Combo - Back Where I Belong (2017)

 

Back Where I Belong (2017)

The Austrian Blues Combo - überzeugender, authentischer Blues Rock. Coole einzigartige Stimme, mächtiger Sound, stilvolle Arrangements und überzeugende Solisten.
The Austrian Blues Combo – ein Name den man sich merken sollte. Drei Musiker, die sich geschworen haben, jeden einzelnen Ton und jede einzelne Note mit dem Maximum an Feeling zu spielen. Jedes Wort hat seine eigene Geschichte. Jeder Song seine eigene Herkunft.
Die Wahrheit liegt auf der Bühne. The Austrian Blues Combo liebt die Bühne, das Publikum und die Emotionen. Sie haben unzählige Club-Gigs gespielt, auf großen Blues-Festivals musikalische Akzente gesetzt und sich gegen internationale Größen (Carvin Jones Band, Mac Arnold, Guy Verlinde, Grinder Blues und viele weitere) behaupten können.
 

Samstag, 8. Januar 2022

Folterbauer Voigt - Vü G'füh (2019)

 

Vü G'füh (2019)

 Die CD „Vü G‘füh“ des Tiroler Liedermacher Duos: Folterbauer Voigt / Silent Sides sind österreichische Mundartlieder mit Klavier und Gesang. Alexander Folterbauer und Gabriele Voigt beschreiben und besingen intensive Gefühle, wie Liebe, Sehnsucht, Freude und authentischen Lebenserfahrungen. Die Texte stammen wieder aus der Feder von Alexander, die Musik schrieben und arrangierten die beiden erstmals gemeinsam. Der größte Unterschied zum Debütalbum „Lass es aussa-gemma‘s an“ von 2014 ist, dass Alexander bewusst weg vom „Solomusikerstatus“ mit GastsängerInnen Rollen wollte. Gabriele und Alexander harmonieren im Duo perfekt miteinander und gehen auf eine neue gemeinsame musikalische Reise. Um die Emotionalität dieser Songs zu unterstreichen, haben sie sich dieses mal für ein reines Klavier- Gesangs- Album entschieden.Die beiden arbeiteten erstmals mit Ralf Metzler / Klangfeile zusammen, der „Vü G‘füh“ gemischt und gemastert hat. Starker Bezug zu Wiener Dialektmusik (Vorbilder zum Bsp. Willi Resetarits, Georg Danzer aber auch Internationalen Künstlern (Vorbilder zum Bsp. Rebekka Bakken, Leonard Cohen) 

SILENT SIDES

GEORG KOSTRON & SEIN MANAGER

 

Blüte Des Lebens (2014)

DaDaPunk (2016)

 

aus Wien/Berlin | *2014

Georg Kostron
Daniel "sein Manager" Břen

DaDaPunk ist Liedermacher- Artpunk- Kabbarett. Politisch und gesellschaftskritisch, witzig, mit dem Mut zum Stumpfsinn. „Der Künstler“ Georg Kostron und „sein Manager“ Daniel Břen stammen aus Wien. Ihr aktuelles Album "DaDaPunk" haben sie in Anlehnung an die Duoperformance ihrer Konzerte aufgenommen.

Die Begleitband wurde nach der Produktion des Debutalbums „Blüte des Lebens" kurzerhand vom Manager gefeuert und auf der Bühne durch eine alte Tonbandmaschine ersetzt. Somit war das ungleiche Paar auch bei den Aufnahmen zur aktuellen Platte ganz auf sich alleine gestellt. Der Künstler setzte sich mit Gitarre, Bass, Tasten und seiner Stimme in die Abstellkammer des Berliner Funkhauses, während sein Manager im Wiener Büroraum Schlagzeug und klingenden Schrott auf Band verewigte. Einzig die InterpretInnen der Chorstimmen konnten auf Betteln des Managers wieder dazu bewogen werden, „DaDaPunk“ ihre Stimmen zu leihen. Zu ausbeuterischen Bedingungen, versteht sich.

Die Lieder setzen sich mit den kapitalistischen, konsumwahnsinnigen Auswüchsen unserer Zeit auseinander: Vom SUV-Fahrer über den Kapselkaffeetrinker bis hin zum lauten Handytelefonierer oder „Zweite Kassa!“- Rufer im Supermarkt kriegt jeder sein Fett ab, der sich durch rücksichtsloses Verhalten gegenüber Mitmenschen, Wählern, Konsumenten oder der Umwelt auszeichnet. Der erhobene Zeigefinger ist jedoch nie Teil des Programms und wird stets zu Gunsten der einen oder anderen Blödelei geopfert. Das nicht gerade ruhmreiche Vorleben des Managers (inklusive zwielichtiger Immobiliengeschäfte in Griechenland) wird auf DaDapunk ebenso thematisiert wie die Geschichte der Wortschöpfung Kapitalanarchie und was Dada damit zu tun haben könnte.

Musikalisch bewegt sich das Album zwischen zeitgenössischem Synthiepop, 70s Rock, Hip Hop und Schlager. Der Punk vereint sie in der Haltung von Georg Kostrons Texten. Die per Definition unbeschreibbare, aber immer nach Freiheit ringende Gestalt des Dada springt aus den Einwürfen des Managers hervor, nimmt sich ihren Platz in der plötzlichen Deformation des Klangbildes und entbindet das Wort in manch dramatischem Moment jeglicher Verpflichtungen.
Das abligatorische Liebeslied der Platte nennt sich „Erdbeermund“ und ist eine Vertonung von Paul Zechs Gedicht „Eine verliebte Ballade für ein Mädchen namens Yssabeu“, das sich wiederum an der Poesie des Francois Villon orientiert und von Klaus Kinski 1959 erstmalig in die breite Öffentlichkeit getragen wurde.

Georg Kostron (34), aufgewachsen in Wien, hat die Studien Theologie und Physik abgebrochen und das Studium Jazz abgeschlossen. Er lebt als Musiker und Liedermacher in Berlin.
Daniel Břen (34), hat das Studium der Volkswirtschaft abgebrochen und lebt als Tontechniker, Musiker und Produzent in seiner Heimatstadt Wien.
Georg Kostron & sein Manager haben Ihre „Geschäftsbeziehung“ Mitte 2014 gestartet und im ersten Jahr ihres Bestehens über 50 Konzerte in Deutschland und Österreich gespielt. 

JESSE (Jesse Grande)

 

Weihnachten im schönen Telfs (2019)

Und decht (2020)

 Nachdem heuer (2020) nur sehr wenige Konzerte möglich waren, vergrub sich Jesse Grande im Tonstudio und arbeitete an Skizzen und Entwürfen. Herausgekommen ist eine Konzept-EP, auf der Wegbegleiter und Freunde, wie der Produzent Phil Köll, die Geigerin Teresa Pramhaas oder die Telfer Blueslegende Frajo Köhle, zu hören sind.
Das Artwork entwarf der befreundete Musiker Meindl Taxer. Die Marktgemeinde Telfs und der renommierte Hubert von Goisern Preis, mit dem der Künstler heuer ausgezeichnet wurde, machten die Umsetzung der Produktion möglich.

JESSE ist waghalsig und laut – eine futuristische Mischung aus Dialekt-Blues und Eiertanz – eine Band, wie sie noch kein Auge gesehen und noch kein Ohr gehört hat.

JESSE entstand 2019 als Soloprojekt des Sängers und Multiinstrumentalisten Jesse Grande.


MY SOLACE LIES

 

Whoever Said It´s A Fair Battle, Lied (2015)

Authorised Absence (2018)


aus Graz/Wien | *2013

Benjamin Traby
Darwin Lorber
Florian Traby
Michael Stiefmaier

 Die fünfköpfige Alternative-Rock-Formation aus der Steiermark verspricht musikalischen Trost für die Melancholie des Lebens. Manchmal liegt dieser in der gefühlvollen Ruhe ihrer Musik, manchmal entlarvt ihn der Lärm der Gitarren auch als Lüge. Auf dem schmalen Grad bewegen sich my solace lies zwischen hoffnungsvollen Popmustern und schwermütigen Alternative-Klängen.

 

GREGOR JOHANNSSON

 

Stroh zu Gold (2017)

Tear Down This Wall Of Sound (2017)

Frelsi og fangelsi (2018)

Screaming Colors (2020)

Gregor Jóhannsson ist ein 1980 geborener Oberösterreicher, der seit 2006 in Wien leibt, lebt, und werkelt. Wenn er nicht gerade im (gar nicht so) stillen Kämmerlein an seinen DIY-Songs, Ambient- oder elektronischen Lo-Fi-Stücken bastelt, fertigt er auch noch gerne ungewöhnliche DJ-Mixes an, die auch schon gerne hier auf FM4 oder dem Hamburger Bürgerradio TIDE 96.0 gespielt wurden. Seit dem 2.2.2017 ist Gregor stolzer Papa seines Sohnes Nils und genau ein Jahr später stolzer Papa seines Eigenlabels N.I.L.S. Records. Bleibt nur noch zu erwähnen, dass der leidenschaftliche Musikfreak deswegen Jóhannsson heißt, weil er absoluter Island-Fan ist (überhaupt liebt er den hohen Norden) und immer ganz erstaunt ist, welche Unmengen schönster Musik von dieser kleinen Nordatlantik-Insel kommen. Bisherige Zeugnisse frohen Schaffens findet ihr auf Gregors Facebook-, Mixcloud- sowie Soundcloud-Account.

STOOTSIE (Michael Steinitz)

 

 Running Around (2011)

Riverside Tales (2019)


Mit „Riverside Tales“ meldet sich Stootsie als Solo-Artist nach längerer Pause wieder mit einer Handvoll Songs zurück, die die lange Wartezeit mehr als wett machen.
Immerhin ist das Solo-Debüt “Running Around” von Michael „Stootsie“ Steinitz 2011 erschienen und wurde in knapp 14 Tagen unter Dach und Fach gebracht.

Stellt sich die Frage, wieso es nun mit „Riverside Tales“ so lange gedauert hat?

Stootsie, der mit The Seesaw immerhin auf mehr als 17 Veröffentlichungen zurückblicken kann, kann das auch nur ungefähr erklären. Im Grunde habe es drei Jahre gedauert, die Songs im Laden (Stootsie betreibt unter dem Namen „Riverside“ wohl den Gitarren-Shop in Salzburg) zu schreiben, nur gab es neben der Idee „die Songs lose im Shop zu schreiben“ auch jene Ideen, die sich „nie so richtig finalisieren wollten“.
Schließlich wurden aber letztes Jahr die Arrangements am Computer aufgenommen und Mixe angegangen. Wobei der Computer für Stootsie eine Prämiere darstellte, aber vor allem als Arbeitstool fungierte. „Ich geh damit nicht anders um, als wie mit einer klassischen Mehrspur-Tonbandmaschine. Deshalb hört man auf den Aufnahmen auch jede Menge Outdoor-Geräusche“.

Und deshalb gibt es auch kein hörbares Herumgefrickel am Computer. „Da ich die Songs ja auch Live Solo präsentieren möchte, bestand die oberste Prämisse darin, dass sich jeder Song auch alleine mit einer akustischen Gitarre funktioniert.“

Es war schon immer ein Kennzeichen großer Kunst, die eigenen Befindlichkeiten (Liebe, Trauer, Hoffnung, Verzweiflung) nicht als Quellen, sondern als Themen der jeweiligen Annäherungen, Ausarbeitungen und Analysen dessen, was gemeinhin „Leben“ genannt wird zu verwenden. Nicht umsonst gilt gerade für Stootsie die alte Pop-Losung des „Bigger Than Life“ (auch und gerade dann und dort, wo die Sonne gerade nicht scheint, mal Pause macht, sich hinter Wolken verbirgt).
„Das wirklich einzige Format, welches mich interessiert, ist der ideale Pop-Song“, so Stootsie auf die Frage, nach dem Wieso und Warum seines Schaffens.
„Aber es war auch wichtig und in gewisser Weise herausfordernd, zur gelegentlichen Schwere der Texte eine Musik zu finden, die das dann wieder auflöst.“, so Stootsie weiter.

Vielleicht ist es genau diese Art der Intimität, die hier dennoch groß
P!O!P! (und nicht Singer/Songwriter) schreit, die die „Riverside Tales“ zu einer so positiven wie zwingenden Abwechslung zum hohlen Pathos all der Mitsing-Refrains für die Mehrzweckhallen und Stadien dieser Welt macht.

Hier stecken in jeder Nummer soviel kleine Details, dass einem dabei fast schwindlig werden könnte.

„I Am Yours“ sinniert mit herbstlich anmutenden Keyboards und leicht vergilbten Farben (aber in Cinemascope!) über vergangene wie erneut kommende Sommer nach (Motto: „Many roses had to die, but all the flowers will return“).

Ähnliche Stimmungen finden sich auch bei „The Reason“ (zur alten Frage, ob das Licht am Ende des Tunnels nun ein Zug oder doch die Sonne ist), beim geradezu exemplarischen Kitchen Sink-Drama „The First to know“ mit seinem abgeblätterten Glamour sowie beim von Goblins und anderen Plagen einer „memory of pain“ heimgesuchten „Now and then“, wo es wiederum um großes, melodramatisches Kino (statt um eine Reality Show) geht (und auch hier die Hoffnung im Sinnes eines „And every now and then I still search the sun“ zuletzt sirbt)

Diese Umkreisen einer Handvoll Themen funktioniert auch deshalb so gut, weil sich hier niemand mehr etwas beweisen muss, sich dabei aber weder zwanghaft beschränkt, noch zu viel von dem zeigen will, was alles (noch) möglich wäre.

So erinnert zwar „Take you in“ an beste (britische) Pop-Kunst, zeigen aber Songs wie „All you’ve left behind“, „Anyway no way“ und „Let me know“, dass hier nicht nur jemand sämtliche Sixties-UK-Revival-Phasen schon lange hinter sich gebracht hat (viel eher klingen Post-Sixties/Pre-Eighties-Melancholien durch), sondern sich dann auch noch weigert versiert-abgeklärte Musik für ältere Semester zu machen.
Stootsie will das einfach nicht gelingen (ob er es nicht kann ist eine andere Frage).

Selbst die „Bigger Than Life“-Opulenz von „Drift away“ kommt gänzlich ohne Überfrachtung, ohne Mehrspur-Overkill aus!
Genau diese Reduktion offeriert hier genau jenes Mehr, welches einem regelrecht in die einzelnen Songs hineinzieht, ohne einem dabei zu erdrücken.

So verwundert es auch nicht, dass ausgerechnet ein zugiger Transitraum wie „The Railway Tavern“ zum quasi besten Ort zwischen
Herbstnebel, Milchglashimmel und Backsteinbauten wird (wobei bei „Wall of sound“ dann das Meer/der Strand diese Rolle übernimmt) und
einem wenn alle Stricke reissen dann doch immer noch wie bei „I Dance“ der nächtliche Tanzboden als Paradiesersatz dienen kann.

Weil nach all diesen Passagen kann der Himmel immer noch voller Streicher sein und „Everybody loves you“ singen.

THE SEESAW

 

Mercy! Beat (1991 EP)

Love Revisited (1992 Rem. 2021)

Girl On The Phone (1996 EP)

One Too Far Vol.1 (1998 EP)

I'm In Trouble Vol. 3 (2000 EP)

After Sunset (2002)

The Extended Play Years 1996-2000 (2002)

Generation Love (2004)

Couch Crisis (2006)

 The Seesaw ist eine österreichische Indie-Pop-Gruppe aus der Stadt Salzburg

Die Band wurde im Juli 1991 von Michael Steinitz (Stootsie) und Max Kögl gegründet. Die Band orientierte sich an die Musik der 1960er Jahre, sowohl optisch als auch akustisch.

Ein erster Achtungserfolg gelang The Seesaw 1996, als ihre Single Girl on the Phone Nummer 1 der FM4-Alternativcharts wurde. Zwischen 2000 und 2004 spielte die Band Konzerte in Kalifornien (u. a. im Troubadour in Hollywood und im Spaceland in Silver Lake), 2005 spielte sie im Cavern Club in Liverpool.

Der Durchbruch gelang 2004: Nun im Trio mit dem Schlagzeuger Manuel Berger erklomm die Band am 10. Jänner 2004 erneut die Spitze der FM4 Charts. Im August folgte ein Auftritt beim FM4-Frequency-Festival am Salzburgring, 2004 der Gewinn des europäischen Becks-Bier "Fly Away" Songcontests. Die Band nahm 2004 an der MTV Campus Invasion in Trier teil. In der Folge erreichte 2005 auch das Album Generation Love die Nummer 1 der FM4 Charts.

2006 sprangen The Seesaw kurzfristig erneut am Frequency Festival ein, nachdem die britische Band The Futureheads abgesagt hatte. Diesmal hatte man das neue Album Couch Crisis im Gepäck. Die Singleauskopplung Cold Sweat platzierte sich erneut in den FM4-Alternativcharts. Auch der deutlich kommerziellere Radiosender Ö3 spielte die Single.

Im selben Jahr erschien All the Same, welches auch in dem Kinofilm In 3 Tagen bist du tot zu hören ist.

Viele weitere Auftritte in Deutschland, Österreich und den USA folgten. Ihre Single Partners in Crime nahmen sie 2009 in den Abbey Road Studios in London auf.

Für den österreichischen Spielfilm Unforgettable kreierten sie den gleichnamigen Titelsong. 

 

Herkunft Salzburg
Genre(s) Indie-Pop
Gründung 1991
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre, Bass
Stootsie
Gesang, Gitarre, Bass
Max
Schlagzeug
Martin
Schlagzeug
Fio
Ehemalige Mitglieder
Robert Schoblocher, Manuel Berger
Günther Binder
Edwin Steinitz
Arno Wagenhofer
Paul Reichel

 

Donnerstag, 6. Januar 2022

WULLEMAHA

 

Mint Used Blue (2017)

Space Cowboy (2017)

Roots Revisited (2018)

Escape (2018)

Beim steirischen Projekt WULLEMAHA bot sich das Doppel an, da die beiden nachstehend angesprochenen EP's „Mint Used Blue“ und „Space Cowboy“ in relativ kurzem Abstand zueinander entstanden und somit auch als mehr oder minder zusammengehörig erachtet werden können. Hinter WULLEMAHA steht der steirische Gitarrist René Müller (u.a. KLYNT, STURMWACHT), der sich mit diesem Soloprojekt unbeeinflusst von verfügbarer Band-Instrumentierung und abseits seiner oft beschrittenen Genrepfade austoben wollte.

„Mint Used Blue“ startet mit „Morning Clock“ beinahe spacig, das folgende „Neon Lights“ ist dann dank seiner träumerischen Melodie von der Eigenbeschreibung „Fahrstuhlmusik mit Gitarren“ auch gar nicht so weit entfernt – jedoch nicht im abwertenden Sinne. Kräftig grummelnd und groovend präseniert sich „Desert Oasis“, während „Where Winter Winds Weep“ mit seiner Nachdenklichkeit und einer gewissen hämmernden Monotonie tatsächlich an einsame Winterabende vorm Kaminfeuer denken lässt, in denen die Gedanken in düstere Gefilde abzuschweifen drohen.

Auf der zweiten EP „Space Cowboy“ lässt René Müller seine durch John Carpenter geweckte Liebe zu Symthie-Sounds aufflackern, was uns die treibenden „Hard Ride“ und „Lone Rider“ beschert, die tatsächlich ungemein an einen Filmsoundtrack erinnern. Deutlich synthie-lastiger, aber auch drückender und bedrohlicher wirkt danach „Space Cowboy“, das trotz lockerer Elektromelodie irgendwie beklemmend wirkt – der Klaustrophobiker im Fahrstuhl würde jetzt rotieren, doch das sanft-beschwingte „No Strings Attached“ und das träumerische „Escape“ beruhigen das Gemüt in der Kabine schnell wieder.

Fazit: Musikalische Restlverwertung muss nicht per se schlecht sein, eher im Gegenteil! Zwar sind die beiden EP's mehr ein Nischenprodukt für die Scheuklappen-befreiten Liebhaber instrumentaler Kunst, doch als Freund gerade bluesiger Klänge sollte man bei WULLEMAHA schon ein Ohr riskieren. Also ich weiß nicht wie ihr das seht, aber solche Musik würde ich wirklich gerne mal im Aufzug hören...