Donnerstag, 31. Oktober 2019

Rock The Nation (1985)


Sponsored by McDonald's. A coupon for a BigMac can be found on the inner sleeve (expired on August 31st, 1985).
TRACKLISTE

Rock The Nation

Sonntag, 27. Oktober 2019

VELOJET

Velojet (2005)

Velojet

This Quiet Town (2007)
This Quiet Town

Heavy Gold (2010)

Heavy Gold
Panorama (2013)

Panorama

Velojet war eine österreichische Band aus Steyr und Wien. Ihr Stil war vor allem durch Musik aus den 1960ern, wie die von den Beatles und von den Beach Boys, aber auch durch Jazzmusik beeinflusst. Im Jahr 2006 war die Band für den Amadeus Austrian Music Award nominiert.
2005 wurde das Debütalbum Velojet veröffentlicht. Die beiden Singles Your Side und Something to believe in sind in den alternativen Jugendradiosender FM4 und den Musikfernsehsender gotv gespielt worden.
Die Band hat sich 2015 aufgelöst. René Mühlberger widmet sich mittlerweile seinem Nachfolge-Soloprojekt Pressyes. Die anderen ehemaligen Bandmitglieder haben sich großteils in das Privatleben zurückgezogen.[2]

Letzte Besetzung
René Mühlberger
Bass, Gesang
Marlene Lacherstorfer
Keyboard, Gesang
Elisabeth Neuhold[1]
Michael Flatz

GLOBAL KRYNER

Global Kryner (2004)

Global Kryner (2004)
Krynology (2005)
 Krynology (2005)
Weg (2008)
Weg (2008)

Global Kryner versus The Rounder Girls (2010)
Global Kryner versus The Rounder Girls (2010)
Coverstories (2011)
Coverstories (2011)



 Die Global Kryner ordnen ihren Stil weder dem volkstümlichen Schlager noch der Popmusik zu. Die Kompositionen zeichnen sich durch Jazzharmonien, wechselnde Taktarten, Rhythmen und Tempi aus. Allgemein ist die Musik im soulig-jazzigen Bereich angesiedelt. Auffällig ist, dass kein Schlagzeug eingesetzt wird und dass der "Drive" von Bassposaune, Gitarre und Akkordeon kommt.

Global Kryner war eine Band aus Wien, Österreich. Im April 2004 veröffentlichten sie das gleichnamige Debütalbum, mit dem die Band auch in Deutschland tourte.

Global Kryner war eine Idee von Christof Spörk, der noch von 1992 bis Anfang 2005 als Klarinettist, Texter und Sänger der Gruppe Die Landstreich tätig war. Sein erster Kompagnon bei Global Kryner war Sebastian Fuchsberger, der bis Ende 2004 bei Mnozil Brass aktiv war. Mit der Sängerin Anna Hauf, dem Akkordeonisten Wolfgang Peer, dem Trompeter Wolfgang Sohm und dem langjährigen Christl Stürmer-Gitarristen Hardy Kamm spielte Global Kryner zunächst unter dem Projekttitel „over.kryner“ eines der ersten Konzerte am 4. Mai 2002 in Scheibbs anlässlich des niederösterreichischen Volksmusikfestivals AufhOHRchen.
Als Akkordeonist kam Anton Sauprügl im Herbst 2002, als Gitarrist Edi Köhldorfer im Herbst 2003 dazu. Ännie Höller und Thomas Gansch komplettierten schließlich jene Besetzung, mit der zwischen November 2003 und Februar 2004 die erste CD „Global Kryner“ aufgenommen wurde. Im April 2004 veröffentlicht, erhielt diese CD in Österreich bald Goldstatus und war über 40 Wochen in den österreichischen Charts.
2005 gewann Global Kryner den Amadeus Award und trat beim Eurovision Song Contest in Kiew mit dem Song Y Así als Vertreter Österreichs an. Sie schieden jedoch im Semifinale aus. 2006 gewann Global Kryner den Bonner Satirepreis Prix Pantheon.
Am 28. Januar 2010 präsentierten Global Kryner ihre neue CD „Global Kryner versus The Rounder Girls“ im Boxclub Box Union Favoriten, moderiert von Sigi Bergmann. Im Rahmenprogramm musizierte der Akkordeonist Christian Bakanic.
Global Kryner gab Anfang des Jahres 2013 die Auflösung der Band für Ende Oktober 2013 bekannt, es gab noch eine große Abschiedstour unter dem Motto „Servus“, in der die Musiker noch einmal in vielen Ländern wie Österreich, Schweiz, Deutschland und Südtirol (u.m) vorbeischauten.




Gründungsmitglieder
Christof Spörk
Sebastian Fuchsberger
Letzte Besetzung
Klarinette, Moderation
Christof Spörk
Martin Temmel
Anton Sauprügl (seit März 2003)
Edi Köhldorfer (seit Oktober 2003)
Markus Pechmann (seit Oktober 2008)
Gesang
Sabine Stieger (seit Dezember 2004)
Ehemalige Mitglieder
Akkordeon
Wolfgang Peer (bis März 2004)
Gitarre
Hardy Kamm (bis Oktober 2003)
Trompete
Thomas Gansch (bis Mai 2004)
Trompete
Karl Roßmann (Mai 2004-Oktober 2008)
Trompete
Wolfgang Sohm
Gesang
Anne Marie Höller (November 2003–Dezember 2004)
Gesang
Jacqueline Patricio da Luz (Sommer 2003–November 2003)
Gesang
Anna Hauf
Bassposaune, Gesang, Jodeln
Sebastian Fuchsberger

Mittwoch, 23. Oktober 2019

Andy Bartosh - Wildnis (2015)

Andy Bartosh - Wildnis


1965-1980
- ösv schüler- und jugendkaderläufer in den alpinen disziplinen ·             eine ramponierte mandoline neben einer mülltonne bewirkt bereits im         alter von 5 jahren eine berufliche initialzündung ·
- mit 15 jahren erste auftritte in jugendzentren · primitive                 mehrspuraufnahmen mittels zweier kassettenrecorder und einem               waschtrommelschlagzeug bringen erste erkenntnisse im bereich der           tonstudiotechnik ·​
1980-1990
- studium der gitarre am konservatorium der stadt wien bei julius             scheybal; diplom mit auszeichnung 

- von ca.1979- 82 gitarrist der backyard blues band (christian dozzler,       michael strasser, gerhard strauss, andy bartosh) · erste trios  und         quartette unter eigenem namen ·  
- mitwirkung bei regional bekannten künstlern aus dem jazzbereich alan       praskin · karl ratzer · bumi fian · JUJU feat. idris muhammad ·            christian radovan · uvm. ·
- die von andy und paul urbanek geleitete Band "go - feat. eddie cole" mit   paul  urbanek (keys), andy bartosh(git),uwe urbanowski(bass), eddie cole   (voc),oliver gattringer(drums)und bummifian(trp) spielt viele
  konzerte und veröffentlicht ein album ·      
1990-2000
- "alice in the fields", rock-pop duo mit myriam filz und andy bartosh       (1992 - 2000)· internationale  charterfolge: andy´s song "smile" belegt     1996 top chart position, über 40 wochen powerplay auf ö3 und anderen       stationen · "smile" ist in mehreren europäischen ländern im                 radioeinsatz und auch im fernen russland auf platz 2 der charts ·
- arbeit als dozent und abteilungsleiter der jazzabteilung des prayner- und   des gustav mahler konservatoriums ·
- erstes soloalbum "andy bartosh - radio 1" ·

- ab 1996 tourneen mit heli deinboek, peter kraus und anderen, verstärkte     tätigkeit als studiogitarrist ·​
2000-2010
- ausbau des l.b.a.- studio·
- nach dem ende von alice in the fields verstärkte tätigkeit als             produzent: sämtliche staffeln der orf- produktionen "starmania", "helden   von morgen" · 
- gitarrist des dancing stars orchesters für die orf show "dancing stars",   staffeln 1-7, ausstieg 2011 wegen gründung und aufbau des jam music lab     konservatoriums ·
- komponist von musik für film, tv und werbung - national geografic           (monsoon, landslides), rtl (al capone), tv asahi(secrets of eden),
  einige musiken für filmwerkstatt wien, red bull (viele musiken für videos   von felix baumgartner u.a.) ·
- gitarrist des slow club, konzerte und 2 alben · (hansi lang, thomas   rabitsch, wolfgang schlögl)  
- konzerte und aufnahmen: valerie sajdik · micktaylor(rolling stones)   · balis · christina Stürmer · monika ballwein · Curt Smith(tears for       fears) uvm.·   
         
- soloalbum andy bartosh - ZZ74 erscheint 2007 · 

2010-2018
- 2011 gründung des jam music lab - conservatory for jazz & popular           music · geschäftsführer des jam music lab (2011-2017)gemeinsam mit marcus   ratka und johannes valentin · leitung von stageband, solistenensemble,     zkf gitarre ·
- jam music lab wird privatuniversität·2017 rücklegung der gesellschafter-   und geschäftsführertätigkeit ·
- recording sessions "karmakanic"  jonas reingold´s band - progressive rock   aus schweden mit internationaler besetzung ·
- komponist und texter "triomobü quartett" · tmq veröffentlicht im jänner     2013 die cd "kryptonit mit leberkäse" · konzerte in ganz österreich ·
- produktion der debutalben von tomaso · magdalena grabher · mix &           mastering puschkawü ·

"triomobü quartett - feinkost live & akustisch"·  
- solo album "andy bartosh - wildnis" ·
- tini kainrath verwendet neun von andy´s songs für ihr aktuelles             soloalbum ·
- konzerte in österreich und deutschland mit dem triomobü quartett, jonas reingold, oliver mally, u.a.·
- konzerte mit dem andy bartosh trio, slow club......
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Dienstag, 22. Oktober 2019

KEINE ANGST

Ka Hit (2015)
Ka Hit
Tatat (2018)
Tatat
Scheitern auf hohem Niveau (2018)
Scheitern auf hohem Niveau

Wer seit ihr?
Peter Kastner: Gesang, Gitarre, Bass, Lieder + Anton Hüttmayr: Bass, Gitarre, Gesang, Riffs + Hannes Ressi : Schlagzeug, Gesang, Frisur
Warum…?
weil kein Weg daran vorbei führt…
… und Wieso?
Peter und Anton kennen sich schon aus den Endzeiten des letzten Jahrtausends. Nach der Auflösung von Peters damaliger Band „Bunker“ wurde dann ein Jahrtausend später die Rock`n Roll Selbsthilfegruppe keine Angst! gegründet. Dabei ist z.B. auch der Titel „Klo auf`m Gang“ entstanden mit dem wir beim FM4 Protestsongcontest 2006 im Finale vertreten waren. Bereits im Jahr zuvor war Hannes dazugekommen und gibt seither dem Ganzen den nötigen (DoubleBass-)Kick…
Worüber schreibt ihr und wie geht das bei euch?
Songwriting kann zu jeder Tages- und Nachtzeit passieren und ist immer das Ergebnis von aufmerksamer Beobachtung der Menschen und der Umgebung. Peter, Sänger und Songwriter, ist daher ständig auf der Suche nach der Hookline für den nächsten Song und bastelt aus den Fundstücken dann am heimischen Lagerfeuer kleine böse Lieder die er in den Proberaum mitbringt wo wir ihnen dann mit Bass und Schlagzeug langsam den Thees Uhlmann austreiben. Dabei geht manchmal was kaputt aber meistens klappt das ganz gut. Wir legen Wert auf tocotronische Slogans, eine Messerspitze Sonic Youth’sche Klangruinen und einen Schuss von Hansi Hinterseers dementem Wohlgefühl.
Woher?
Wir kommen irgendwie von überall her: Peter mag amerikanische Indiebands der ersten Generation (R.E.M, Lemonheads, Presidents Of The United States Of America etc.) und deutsche Zweitligisten wie Heinz Strunk, Peter Licht und wie sie alle heißen. Hannes knüppelt gerne alternative Metal, kann aber auch Funk und sogar brasilianisch wenn er muß. Anton gibt abwechselnd den David Gilmour und den Lemmy Kilmister und versucht hauptsächlich der Lauteste zu sein. Einigen können wir uns darauf das alles gut ist wo wenigstens zwei von uns grinsen müssen…
Wie klingt das in etwa?
Bei uns schepperts und rumpelts und rappelts und schrabbelts. Wir sind laut. Hart sind wir nicht so, eher schräg. Wir proben in einer ehemaligen Tankstelle (wo uns manchmal zu später Stunde freundliche Polizisten besuchen um uns gegen Bares detailiert über die nächtlichen Ruhebedürfnisse der Nachbarn zu unterrichten), würden unseren Stil aber schon mehr als „Garage“ bezeichnen. Deutsche Texte sollten es sein, alles andere kommt uns spanisch vor. Das Musikuniversum das wir bereisen erstreckt sich vom Wienerlied bis zum Hardcore Punk und läßt sich in etwa so beschreiben: „Die Präsidenten der Vereinigten Staaten setzen Helme auf Ihre Zitronenköpfe und reiten auf ihren jungen Dinosauriern in die Steiermark um sich in ihrer Traumphase mit Herrn Jung zu treffen und Kernöl mit Chilli zu mischen.“ Schubladen sind uns meistens einfach zu klein. Unsere Konzerte sind oft irgendwie lustig, was uns der Indiepolizei und der Poppolizei gleichermaßen verdächtig macht.
Wie seit ihr sonst so?
Älter. Lifestyle ist uns deshalb eher wurscht. Kollektiven Lifestyle finden wir darum eher sehr befremdlich. Wir trinken ab und zu Alkohol und essen ab und zu vegetarisch. Wir passen aber auf daß wir bei Konzerten – bis auf Hannes – immer genug anhaben und – bis auf Peter – keine zu ausgefallenen Kopfbedeckungen tragen und – bis auf Anton – unsere Lautstärke und das Niveau der Zwischenansagen aufs Publikum abstimmen.
Und wie gehts weiter?
Wir brüten wie immer grade eine neue Platte aus. Darüberhinaus: Live spielen, schwitzen, schreien, einfach rocken…

Freitag, 18. Oktober 2019

Every 1's A Winner (Jugend für Gratz) (1978)



Every 1's A Winner
Trackliste

A1  –  Wilfried Every 1’s A Winner
A2   Dagmara D. Love Train
A3 –  Love Music Lonely Man
A4   Marianne Mendt Ich Lache Tränen, Wenn Du Lügst
A5   Wilfried Hey Big Brother
A6   Alec Nicola Makin It Funky
A7   Wolfgang Lindner-Band   Partysound From Vienna
B1   Karl Hodina Ein Kind Aus Wien
B2   Richard Österreicher Isnt She Lovely
B3   The Rocking Painter Grand Prix

  The Hubbubs Twist-Collection
B4   a St. Tropez Twist

–  b Lets Twist Again

–  c My Bonnie

–  d Hippy Hippy Shake

–  e Sloop John B.

–  f Quatermasters Stores
B5   Georg Danzer Nimm Mich, Lass Mich
B6    The Hubbubs Tritsch Tratsch
B7   Franco Andolfo Servus Wien


Dienstag, 15. Oktober 2019

Folkclub Atlantis

Folkclub Atlantis Live (1978) - Verschiedene Interpreten

Folkclub Atlantis

Der Folkclub Atlantis war in den 1970er-Jahren ein Zentrum der Wiener Musikszene.

Gegründet wurde das Lokal im September 1968 als „Golden Gate Club“ im Keller des Café Parzifal in der Wiener Innenstadt. Nach einiger Zeit wurde der Club von einem Verein musikinteressierter und -ausübender junger Leute um den umtriebigen Ernst Hilger übernommen. Mitglieder waren damals u.a. Erich Meixner, später Mitglied der Schmetterlinge, und einige Musiker der Worried Men Skiffle Group.
Obwohl nicht immer gut besucht, hatte das Lokal doch große Bedeutung als Treffpunkt der Wiener „Folkniks“. In den 1970er-Jahren wurde es in den 9. Bezirk verlegt. 

Aufgenommen im Z-Club am 13., 17. und 20. Jan. 1978


Mittwoch, 9. Oktober 2019

Silent Sides (Alexander Folterbauer & Gabriele Voigt) - Lass es aussa- gemma´s an (2014)

Lass es aussa- gemma´s an (2014)

Folterbauer Voigt (Alexander Folterbauer und Gabriele Voigt) sind ein Tiroler Liedermacher Duo aus Völs, die seit 2012 zusammen musizieren. Alexander, geboren 1980 in Innsbruck, hat seinen musikalischen Schwerpunkt in der Mundartmusik. Unter dem Projektnamen "silent sides", veröffentlichte er 2014 zusammen mit Gabriele das Debütalbum "Lass es aussa- gemma's an", in dem es um Erinnerungen, Gedanken, Erfahrungen und Begebenheiten aus dem Leben geht. Sprachlich schreibt Alexander Folterbauer mittlerweile nur mehr in Deutsch, Dialekt ist sein Hauptfokus. Es gibt einen starken Bezug zu Wiener Dialektmusik (Vorbilder zum Bsp. Willi Resetarits, Georg Danzer) und auch zu Internationalen Künstlern (Vorbilder zum Bsp. Rebekka Bakken, Leonard Cohen). Zusätzlich zu dem oben erwähntem Musikalbum hat der Tiroler bisher auch drei Hörbücher, ein Buch, eine EP und drei Singles publiziert. 2016 erschien sein Buch "Gedanken - Blues - Mundart", eine Rückschau seiner Texte und Lieder.

Dienstag, 8. Oktober 2019

DEATH TO THE 80s & 90s

 Death To The 80s (2009)
 Death To The 80s

 Die 80er, abgrundtief gehaßt oder kultisch verehrt. Sie sind allgegenwärtig in Mode und Musik. Immer noch. So sehr, dass das geschmackssichere österreichische Label SCHOENWETTER SCHALLPLATTEN jetzt in die (musikalische) Offensive ging, um endgültig mit grausigen Leggins, Neon-Armbändern, schrillen Sonnenbrillen, Synthesizern und halligen Drum-Effekten abzurechnen. So setzen für die nun erscheinende Compilation "Death To The 80s" insgesamt zwanzig Künstler aus dem spannenden Labelumfeld - darunter CLARA LUZIA, LUISE IN PANIK (LUISE POP vs. JA, PANIK), GARISH, RUSSKAJA, VELOJET, NORMAN PALM, BILDERBUCH, ESTEBAN´S feat. CHRISTIAN PITSCHL (CHRIS AND THE OTHER GIRLS) und I AM CEREALS - zum totalen 80's Overkill an und bedienten sich hierfür frechfrei aus dem reichhaltigen (und bis heute beliebten) Songfundus dieser Epoche, um daraus ihre eigenen (hochprozentig exklusiven) Versionen zu keieren. Das prämierte Coverartwork stammt von NIKOLAUS OSTERMANN und LUKAS SENFT. Also. Einmal noch, dann reichts aber wirklich. Weg mit dem ganzen Krempel. Andererseits: Irgendwie waren die 80er schon super!

Death To The 90s (2012)


Death To The 90s

Die 90er. Das Jahrzehnt von Plastikpop und Boybands, die Jahre von Grunge, Alternative Rock und deutschem HipHop; die Hochblüte von Trip-Hop und Britpop. Kaum eine andere Zeit war popkulturell so extrem, vielfältig und fruchtbar wie die letzten Jahre vor dem Millennium. Allein das Erwähnen von Stadtnamen bringt dem Musikconnaisseur ganze Weltbilder in den Kopf: Bristol! Detroit! Manchester! Seattle!
Die musikalische Sozialisierung erfolgte plötzlich großflächig über das Fernsehen (MTV war auch erster Nachrichtenübermittler von Kurt Cobains Tod), die CD erlebte ihren größten Boom und den Anfang ihres Endes mit Napster. Den schrillbunten Farben und Frisuren der 80er wurde eklektischer Minimalismus genauso entgegengeschleudert wie die Smileys der Rave-Welle oder das Holzfäller-Outfit der Grunge-Jünger.
Die 90er waren eine Zeit, als Musik noch auf CDs gekauft wurde, Mobiltelefone etwas in Ziegelsteingröße für reiche Geschäftsleute war, und das Internet bestenfalls über eine langsame Telefonleitung mühsam Textbausteine lieferte.
Das Label schoenwetter Schallplatten befindet die Zeit für reif, diese und viele andere Erinnerungen aufleben zu lassen. Dem erfolgreichen Sampler „Death To The 80s“ (erschien im Jahr 2009) folgt nunmehr „Death To The 90s“. 17 Songs als prädestinierte Gedächtnisstützen, Vergangenheitsbewältigungshilfen oder Zeitgeist-Reminder . In der unendlich tiefen Schatzkiste gegraben haben internationale Gäste wie NADA SURF, HAIGHT-ASHBURY, CANNIBAL KOFFER oder UTAH MOON genauso wie nationale (MAURACHER mit Unterstützung von SONIA SAWOFF, FRED SCHREIBER, I AM CEREALS), Scenesters aus Wien (LUISE POP, ELOUI, PILOTS), und Graz (VIECH). Dazu kommt Nachwuchs aus dem eigenen Label-Lager (LIKEWISE) ebenso wie traditionelle Freunde des Hauses wie IAN FISHER, BERNHARD EDER oder THE NINTENDOS.
Sie alle nehmen ein Stück Popgeschichte zur Hand und kleiden es zeitversetzt in die Gegenwart neu ein. Natürlich hätte man mindestens eine Sechsfach-CD mit originellen Titeln aus den 90ern zusammenstellen können.
Das Cover-Artwork wurde wie schon beim Vorgänger im Zuge eines in der ink.friends-Community ausgeschriebenen Wettbewerbs gesucht und gefunden. Songwriter Bernhard Eder schmiss sich dafür ins kalte Wasser, um es vom legendären „Nevermind“-Cover inspiriert mit den Fotografen Tina Terras und Michael Walter (1000literfotos.de) umzusetzen.

Montag, 7. Oktober 2019

MOLTO BRUTTO

Molto Brutto 1 (1982)

Molto Brutto 1

Molto Brutto 2 (1987)
Molto Brutto 2

 Gunter Damisch (* 20. Mai 1958 in Steyr;[1]30. April 2016 in Wien)[2] war ein österreichischer Maler und Plastiker. Er gehörte zu den Neuen Wilden.:
In der Zeit, in der es unsere Band Molto Brutto gab, von 1979 bis 1983, machten wir Kasetten-Editionen, grafische Etiketten und Aufkleber für die Stadt. Auf dem Wiener Punk-Sampler «Die tödliche Dosis» hatten wir vier Nummern drauf, und für die erste Langspielplatte mit der Ariola zeichneten wir eben gemeinsam ein Plattencover – Gerwald Rockenschaub und unser Sänger Fritz Grohs. Und ein grindiges Innensleeve, handschriftlich, sehr seltsam war das damals. Das Sublabel der Ariola hieß «Schalter». Ich war Bassist und spielte auch die Orgel. Wir lösten aber oft die Rollen auf, tauschten die Instrumente, weit aufgefächert zwischen wirklichem Können und Dilettantismus. Der Wirr-Sänger Fred Fuchs mischte auch bei Molto Brutto mit und fuhr bei unserer Deutschland-Tournee mit. Wir agierten als Vorgruppe von Rip Rig and Panik. Die Tournee war aber ein ziemlicher Flop, wir spielten z. B. in der Alabama Halle in München auf, aber die Neneh Cherry war hochschwanger und kam gar nicht. Wir spielten, entgegen der Erwartung von Ariola, nicht die Nummern der Platte, sondern agierten frei improvisierend. In Stuttgart haben wir zum Beispiel aus Übermut und Jux eine sehr avantgardistische Interpretation von «Schaffe, schaffe, Häusle baue» zum Besten gegeben. Das haben die gar nicht lustig gefunden.


Gunther Damischchoir, eb.Mär 1980Mär 1986-
Josef Dannerdr.Mär 1980Mär 1986-
Fritz «Blihal» Grohskey., voc., sax.Mär 1980Mär 1986-
Andreas «red pool» Kunzmannguit., key., synth., choirMär 1980Mär 1986-
Gerwald Rockenschaubguit.1984Mär 1986-
Maria Schoderkey.Mär 19801984-

Sonntag, 6. Oktober 2019

PETER CORNELIUS

Fleckerlteppich (1974)
Fleckerlteppich (1974)

Hampelmann (1974)

Hampelmann (1974)

Eine Rose aus Papier (1976)
Eine Rose aus Papier (1976)

ORF Big Band mit Peter Corlenius - Peter Cornelius spielt Peter Cornelius (1977)

Peter Cornelius spielt Peter Cornelius (1977)

Zwei (1980)

Zwei (1980)

Der Kaffee Ist Fertig (1980)
Der Kaffee Ist Fertig (1980) 

Reif für die Insel (1981)
Reif für die Insel (1981)

Ohne Filter (1982)
Ohne Filter (1982

Fata Morgana (1983)
Fata Morgana (1983) 

Süchtig (1984)
Süchtig (1984)

Gegen den Strom (1986)
Gegen den Strom (1986)

Cornelius 87 (1987)
Cornelius 87 (1987)

Sensibel (1987)
Sensibel (1987)

Jahrezeiten (1989)
Jahrezeiten (1989)

Live aus dem Wiener Konzerthaus 1983 (1989)
Live aus dem Wiener Konzerthaus 1983 (1989)

In Bewegung (1990)
In Bewegung (1990)

Cornelius + Cretu (1992)
Cornelius + Cretu (1992)

Lieber Heut Als Morgen (1993)
Lieber Heut Als Morgen (1993)

Lebenszeichen (2001)
Lebenszeichen (2001)

Schatten und Licht (2003)
Schatten und Licht (2003)

Wie Ein Junger Hund Im Hohen Gras (2006)
Wie Ein Junger Hund Im Hohen Gras (2006)

Handschrift (2008)


Handschrift (2008)

12 Neue 12 (2012)
12 Neue 12 (2012)

Unverwüstlich (2017)
Unverwüstlich (2017)

Peter Cornelius (* 29. Jänner 1951 in Hadersdorf-Weidlingau/Wien-Penzing, bürgerlich Peter Cornelius Korunka) ist ein österreichischer Liedermacher und Gitarrist. 
Jugend und Karrierebeginn
Cornelius machte nach der Schule eine Ausbildung als Bankkaufmann. 1973 nahm er am Talentwettbewerb Showchance des ORF teil und erreichte den ersten Platz mit dem Lied I leb in aner Wolk’n. Anschließend war er Mitglied im Ensemble des Musical Hair, das in Hamburg und Berlin gastierte. Bis 1978 erschienen mehrere Singles und Alben beim Label Polydor, von denen der Titel Calafati (1978) in einer späteren Version Bekanntheit erreichen sollte. 
1980er Jahre, Durchbruch und Wandel
1980 hatte er mit dem Album Der Kaffee ist fertig (produziert von Michael Cretu) erstmals auch außerhalb seines Heimatlandes Erfolg als Popsänger.
Im folgenden Jahr nahm er an der deutschen Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest teil, wo er mit dem Titel Träumer, Tramps und Clowns den sechsten Platz unter zwölf Teilnehmern belegte.
Mit der Single Du entschuldige, i kenn di und dem dazugehörigen Album Zwei gelang ihm schließlich auch in Deutschland der große Durchbruch, was ihm hohes Airplay bei deutschen Radiosendern verschaffte. Single und Album wurden erneut von Michael Cretu produziert und mit den späteren Mitgliedern der Synthie-Pop-Band Moti Special (Michael Cretu, „Tissy“ Thiers, Nils Tuxen und „Dicky“ Tarrach sowie „Bessy“ Besser) eingespielt.
Auch nachfolgende Singles, wie Reif für die Insel, Streicheleinheiten, Segel im Wind (mit Curt Cress am Schlagzeug), Süchtig und Zufällig wurden überwiegend erfolgreich. Reif für die Insel von 1982 wurde in kurzer Zeit zu einem geflügelten Wort.[1]
Der Titel Du entschuldige, i kenn di wurde von Schlagersänger Bernhard Brink in einer hochdeutschen Fassung aufgenommen. Im Verlauf der 1980er Jahre etablierte sich Peter Cornelius als hervorragender Gitarrist und ernst zu nehmender Liedermacher mit oft nachdenklichen, kritischen, allerdings fast nie pessimistischen Texten. 
1990er Jahre, Schaffenspause und Comeback
1990 wirkte Peter Cornelius als Gitarrist auf dem Album Wieder in Wien von Georg Danzer mit. Auch ist er seit Anfang der 1990er Jahre Mitglied des erfolgreichen Musikprojekts Enigma von Michael Cretu, wofür er für den Grammy als bester Gitarrist nominiert wurde. 1992 erschien als gemeinsames Projekt das Album Cornelius + Cretu, welches komplett in hochdeutsch gesungen wurde und einen eher düster/melancholischen Grundton aufweist. Auf das Album Lieber heut als morgen (1993) folgte schließlich eine siebenjährige Schaffenspause in seiner Solokarriere.
Erst 2001 erschien schließlich sein vielgelobtes Album Lebenszeichen. Auch die beiden Nachfolgealben Schatten und Licht (2003) und Wie ein junger Hund im hohen Gras (2006) erhielten hervorragende Kritiken und verhalfen ihm beim Comeback in die erste Riege der deutschsprachigen Liedermacher. 2005 erschien außerdem eine Live-DVD zum 30-jährigen Bühnenjubiläum, mitgeschnitten vor 100.000 Zuschauern auf dem Donauinselfest in Wien. 2008 veröffentlichte er das Album Handschrift und 2012, nach vierjähriger Pause, sein einundzwanzigstes Album 12 neue 12.