Sonntag, 31. Mai 2020

NO BROS

Heavy Metal Party (1981
Heavy Metal Party

 Ready For The Action (1982 Re-issue 2015)
 Ready For The Action

 Our Own Way (1983)
 Our Own Way 

 Cavalry Of Evil (1986)
 Cavalry Of Evil

 Nothing But Crumbs ... Greatest Hits (1993)
 Nothing But Crumbs ... Greatest Hits

 Hungry For The Good Times (2006)
 Hungry For The Good Times

 No Bros feat. Freddy Gigele - Wonderland (2019)
Wonderland


No Bros ist eine österreichische Hardrock-Band aus Innsbruck, die mit Titeln wie Heavy Metal Party, Be My Friend und Hey You zu Beginn der 1980er Jahre großen Erfolg feierte. 
1974–1979: Die Gründungsjahre
Im Jahr 1974 gründeten Klaus Schubert und Michael Außerhofer in Tirol die Band Target, welche sich zu Ende der 1970er Jahre unter Beteiligung von Nikolaus Opperer, Freddy Gigele und Franz Heumader zu No Bros wandelte.[1] Im Rahmen eines Live-Auftrittes in Pinkafeld gab es 1979 eine schicksalshafte Begegnung mit dem ORF-Radiomoderator Gotthard Rieger. Er wurde Freund und Manager der Band mit dem Ziel den heimischen Hard Rock in Österreich zu etablieren.[2] Noch 1979 wurde im ORF-Landesstudio Tirol eine erste Studioaufnahme durchgeführt. 
1980–1984: Der Durchbruch
Durch die Verbindung mit dem einflussreichen ORF-Mann Gotthard Rieger hatten No Bros natürlich weitaus mehr Entwicklungschancen als andere österreichische Hardrock-Bands wie z. B. Blind Petition. Dies zog der Band so manche Abneigung zu. Besonders die Feindschaft Blind Petition-No Bros wurde legendär.
Im Jahr 1981 erschien die erste Single Good morning Sir/Reggae. Der Durchbruch gelang schließlich 1982 mit der Veröffentlichung des mitreißenden Live-Albums Heavy Metal Party. Angespornt vom Erfolg nahmen sie noch im gleichen Jahr in Köln das Studioalbum Ready For The Action auf, dessen Qualität jedoch in keiner Weise an die Vorgänger-LP heranreichte. Dafür wurde die Singleauskopplung Be My Friend zum größten Erfolg der Band. Die Nachfolgesingle Hey you(1983) ging bereits mehr oder weniger unter.
Nach ausgedehnten Tourneen zusammen mit Bands wie Motörhead und Uriah Heep kam es zu Streitereien in der Band und Franz Heumader wurde durch Harry Gschösser ersetzt.
Mit dieser Besetzung wurde das Album Our Own Way aufgenommen. Auffällig ist, dass sich hier Sänger Freddy Gigele erstmals sehr deutlich als Songwriter hervortat. Die Singleauskoppelung Friends will keep together(Ausserhofer) – wohl gedacht als (männliches) Sauflied – wurde zum Misserfolg. 
1985–1986: Der Zusammenbruch
Kurz nach der Veröffentlichung des Albums Our Own Way eskalierte der Streit zwischen Freddy Gigele und Klaus Schubert, weshalb das Projekt No Bros vorerst zerbrach: Problematisch erschien vor allem der Umstand, dass sich Manager Gotthard Rieger (ORF) distanzierte.
Freddy Gigele und Michael Außerhofer starteten Solo-Projekte, Harry Gschösser ging in die Vereinigten Staaten um der Band Racer X beizutreten.
Die verbleibenden Mitglieder Klaus Schubert und Nik Opperer führten die Band mit Studiomusikern weiter und mit dem schottischen Sänger Joe Francis Hamilton wurde 1986 noch das Album Cavalry of Evil aufgenommen.
Nach der Versöhnung mit Gotthard Rieger konnte die Band nun wieder mit der Unterstützung des ORF rechnen. Die dort beworbene Single So hard to see wurde dennoch zum totalen Misserfolg.
Nach einem Abschlusskonzert mit Unterstützung des ehemaligen U8-Frontmanns Lem Enzinger wurde es ruhig um No Bros. 
1986–2004: getrennte Wege
In den Jahren nach der Auflösung spielten die einzelnen Mitglieder bei anderen Bands. So war etwa Franz Heumader mit der Gruppe Poor Boys unterwegs, während Klaus Schubert, Nik Opperer und Lem Enzinger gemeinsam als Schubert auftraten.
Für No-Bros-Fans gab es in dieser Zeit eine Reihe von Best-of-Alben. 
2005–2017: Das Comeback
Im Jahr 2005 beschlossen die ehemaligen Gründungsmitglieder ein Reunion-Konzert abzuhalten. Nur Freddy Gigele war nicht dabei und wurde durch Lem Enzinger ersetzt. Weitere Auftritte bei verschiedenen Open-Air-Konzerten und Festivals führten zu dem Entschluss wieder ein neues Album aufzunehmen. Im Juli 2006 wurde Hungry For The Good Times veröffentlicht. Im Herbst desselben Jahres wurde noch The Party So Far I (Limited Best Of Fan-Edition) nachgereicht. Remixes, Originale und ausgewählte Nummern aus den verschiedenen Side-Projects der Musiker komplettieren diese CD. In typischer Heavy Metal Party Manier wurde 2007 eine kleine Österreich-Tour absolviert. Im Frühjahr 2008 gibt Gründungsmitglied Nick P. Opperer aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt bekannt. Als Nachfolger wird Andi Brunner präsentiert. Andi Brunner ist kein Unbekannter in der Musikszene und gilt als ausgezeichneter Virtuose auf dem Keyboard. Nach einigen Live-Acts mit der neuen Besetzung folgt eine künstlerische Pause. Mastermind Klaus Schubert (Klaus Schuberts Blues Bunnies) und Franz Heumader (Sugardaddy-Band) konzentrieren sich 2009 auf Ihre Side Projects. Im April 2010 wird die CD The Party So Far II (Rare Cuts Fan-Edit) veröffentlicht.[3][4] 
2018 bis heute: Aufsplittung
Mitte 2018 trennt sich Freddy Gigele wieder von der Band, statt ihm wird Walter Stuefer als Leadsänger ins Boot geholt. Die Band rund ums tatsächliche Gründungsmitglied Klaus Schubert arbeitet anlässlich des Jubiläums 45 Jahre No Bros an einem neuen Album, welches im September 2019 präsentiert werden soll. Gleichzeitig formiert auch Freddy Gigele eine Band mit dem Namen No Bros featuring Freddy Gigele um sich, und wird im November 2019 ein Debüt-Konzert geben.[5][6]

Gründungsmitglieder
Freddy Gigele
Klaus Schubert
Michael Außerhofer
Nik P. Opperer
Franz Heumader
Aktuelle Besetzung
Gesang
Walter Stuefer
Gitarre
Klaus Schubert
Bass
Andy Marberger
Keyboard
Andi Brunner
Schlagzeug
Bernhard Welz
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Joe Francis Hamilton
Schlagzeug
Harry Gschösser
Keyboard
Nik P. Opperer
Bass
Andy Cutic
Schlagzeug
Wolf Poss
Bass
Ali Schmidl
Schlagzeug
Gernot Ursin
Schlagzeug
Elmar Triendl

Samstag, 30. Mai 2020

Marco Kleebauer - Magnolia (2019)

Magnolia

Star-Produzent und Leyya-Co-Star Marco Kleebauer legt mit »Magnolia« ein beachtliches Solo-Debüt hin. Im Interview erklärt er uns, welche große Idee hinter seinem Konzeptalbum steckt.
In Skelett-Anzügen kommen Marco Kleebauer und sein Ensemble die Stiegen zur Bühne im Fluc hinunter. Konzertmeister Kleebauer wird bei der Live-Präsentation seines Albums »Magnolia« von drei Freunden an den Percussions und Synths unterstützt – sogar ein Saxophon joined die Gang. Marco Kleebauer zeigt an diesem Abend im Fluc, dass er sehr viel mehr ist als die Hälfte eines Duos oder Produzent von Bilderbuch, Oehl und anderen Export-Konsorten. Marco Kleebauer ist eine eigene Marke mit eigenem Sound – einem, der in Österreich weiterhin seines gleichen suchen wird. In »Magnolia« beschäftigt sich Kleebauer mit dem freudschen Überthema Schlaf und Traum und testet anhand dieser inhaltlichen Idee diverse Richtungen an, immer mit komplexem Rhythmus und detailverliebten Beat-Einsätzen und -Samples. 

Freitag, 29. Mai 2020

Schneiderfranz - Superleiwaund (2018)

Superleiwaund

Aufgewachsen in den 90ern mit Musik der 60er wurde SCHNEIDERFRANZ 2013 in Wien gegründet. Sie verschränken die bewährte Beatlesbesetzung mit brodelnden Bässen, schuftendem Schlagzeug, gurgelnden Gitarren und monströsen Melodien. Durch fokussierte Beiläufigkeit hüpft das Quintett von einer Genre-Schublade zur nächsten und findet dabei doch immer wieder zu Gitarrenpop à la Tom Petty zurück.
Mit ihrer im August 2014 auf Youtube veröffentlichten ersten Single „Mehr Meer“ und dem 2018 erscheinenden Debut-Album „Superleiwaund“ setzen die Mostviertler Menschenfreunde eine Duftmarke im Stile des Mundart-Pop.
 Bernhard Bauer – Voc/Guit
Rene Nesyba – Voc/Guit
Stefan Niklas – Drums
Michael Stöger – Bass
Johannes Schweiger – Keyboard

Donnerstag, 28. Mai 2020

PompaDur - Nur spül'n (2019)

Nur spül'n
 
Elemente aus Punk, Blues, Pop und Jazz vermischen sich mit erdigem Rock n ´Roll zu energiegeladenen Songs, die sich der Einordnung in ein Genre mit Vehemenz verwehren. Entgegen dem Zeitgeist „dem Publikum einfach eine schöne Zeit zu bereiten“ und entgegen dem Trend, sich vor allem mit sich selbst und der eigenen Innensicht auseinander zu setzen, transportieren die Songs von PompaDur eine klare Haltung. Mit viel Witz und Ironie werden unbequeme Themen angesprochen, denn - so PompaDur: Zurückhaltung ist das Privileg der Gerechtigkeit und die - so scheint es - ist weltweit eine bedrohte Spezies, die es zu verteidigen gilt! Die Geschichten, die erzählt werden, sind jedoch nicht nur der Phantasie entsprungen, sondern wurzeln in der beruflichen Vergangenheit der Texterin und Sängerin Tina Hartig: Die Juristin und Wirtschaftsprüferin verarbeitet in ihren Songs 20 Jahre der unmittelbaren Begegnung mit der Gier und dem Spiel um Macht und Einfluss, viele der besungenen Charaktere sind ihr tatsächlich begegnet und nicht immer hat die Wahrheit Regie geführt oder gar das „Gute“ über das „Böse“ gesiegt in den Gerichtsprozessen, die die Wirtschaftsjuristin selbst mit erlebt hat. Für eine, die dennoch an die Gerechtigkeit glaubt, verbleibt das Schreiben von Liedtexten als logische Konsequenz, um nicht wie so viele in ihrem Beruf dem Zynismus und/oder der einen oder anderen Droge - und wenn sie auch nur Lethargie heißt - zu verfallen.
Für die vielschichtige musikalische Umsetzung von PompaDur zeichnen die Musikprofis Andy Abraham und Nico Bernhardt verantwortlich. Ihnen ist es zu verdanken, dass die lyrische Systemkritik von Tina Hartig nicht nur im Kopf, sondern auch im Herzen ankommt.

Mittwoch, 27. Mai 2020

Szabotage - Darf´s a bisserl mehr sein (2019)

Darf´s a bisserl mehr sein

Das Debut-Album von Szabotage. Das akustische Duo zeigt wofür es steht - gute Musik, leidenschaftliche Interpretation und vor allem Spaß.
Wenn brasilianische Strände plötzlich in Meidling liegen, Ziegen auf einem Bein stehen und Krautsalat zum Songthema wird, dann ist mit sehr großer Wahrscheinlichkeit Szabotage
auf der Bühne. Christoph Szabo (voc.) und Michael Kaiser (guit.) spielen unbekannte eigene Lieder und „szabotieren“ bekannte Songs aus dem Jazzund Pop-Repertoire.

Dienstag, 26. Mai 2020

Troi - Troi (2019)

Troi

Die Welt ist entdeckt. Aber die Neugier bleibt. Troi kombiniert und komponiert ohne Umschweife und hat dabei Schönheit gefunden wo sie bislang kein Algorithmus vermutet hat. Kein Wunder – liest sich doch schon das Line Up wie das Best Of einer Melange aus Musikschaffenden die ihre Genregrenzen stets aufs Neue auslotet. Fest steht: hier genießt man ostensiv den Ton, die Abwechslung und das Tempo und lässt Note für Note mit Hingabe, ungezwungener Virtuosität und hohem Einfallsreichtum Musik als universelle Sprache neu entstehen. Ein Abend für alle, die schon alles gehört haben von Menschen die schon vieles gespielt haben? Vielleicht. Troi ist jedenfalls eine Entdeckung mit hohem Erinnerungswert. Ich versichere Ihnen, Sie werden bewegt und staunend lauschen.
Besetzung:
Franziska Hatz - Gesang, Akkordeon
Tino Klissenbauer - Akkordeon, Komposition
Barry O'Mahony - Gitarre
Bernd Satzinger - Kontrabass
Robin Gillard - Perkussion, Hang

Montag, 25. Mai 2020

Chris Lohner - Wer Bin Ich Wirklich (1979)

Wer Bin Ich Wirklich
TRACKLISTE

Chris Lohner (eigentlich Christine Lohner;[1] * 10. Juli 1943 als Christine Keprda in Wien) ist eine österreichische Journalistin, Autorin, Moderatorin, Kabarettistin und Schauspielerin sowie die langjährige Stimme der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB). 
Herkunft und Ausbildung
Christine „Chris“ Lohner,[1] geborene Keprda – der Name kommt aus dem Tschechischen[2] –, wurde als eine von zwei Töchtern von Franz Keprda (1915–2004[3]), des damals jüngsten Volkshochschuldirektors, und einer Hausfrau geboren.[4] Nach der Matura im Jahr 1961 am Gymnasium, das sie gemeinsam mit Margit Fischer besuchte,[2] erhielt sie ein AFS-Stipendium für einen High-School-Aufenthalt in den Vereinigten Staaten (1962). Während dieser Zeit begann sie ein Schauspielstudium, das sie nach ihrer Rückkehr nach Österreich fortsetzte und mit dem Staatsexamen abschloss. Daneben arbeitete sie sieben Jahre lang in Italien, Frankreich, der Schweiz und Deutschland erfolgreich als Fotomodell. 
Karriere
Ab 1973 war Chris Lohner als Sprecherin und Moderatorin diverser Sendungen beim Fernsehen des Österreichischen Rundfunks (Österreich-Bild, Sonntags-Matinee, WIR, backstage) und bei Ö3 sowie als Gastgeberin der Talkshow Begegnungen bei 3sat tätig. Für ihre Programmansagen im ORF erhielt sie 1993 die Goldene Romy. 1994 hatte sie ihr Bühnendebüt in Wien mit „Ein flotter Zweier“. Seit 2001 moderierte sie die tägliche Sendung „Ganz ich“ auf Ö1 und präsentierte im Jahre 2006 ihr erstes Solostück „Sex? Aber mit Vergnügen!“ in einer Eigenproduktion. 2008 produzierte sie das Zweipersonenstück „Der Käfig“ von Jack Jacquine mit Fritz von Friedl als Partner. Beide Stücke wurden im stadtTheater walfischgasse in Wien aufgeführt. Im Oktober 2016 hatte ihr Programm Wolllust im Orpheum Wien Premiere,[5] im Februar 2018 folgte das Programm Anekdoten aus meinem Leben – schräg, witzig, komisch.
Ihre „Markenzeichen“ sind ihre roten Haare und ihre Pagenkopf-Frisur, die sie mit ihrer fast gleichaltrigen, doch schon verstorbenen WIR-Moderationskollegin Brigitte Xander teilte, vor allem aber ihre Stimme, die seit 1979 in den automatischen Ansagen auf Bahnhöfen und ab der Baureihe 4020 auch in den Zügen der Österreichischen Bundesbahnen zu hören war, bis man sie 2011 auf die deutsche Computerstimme Petra umzustellen begann.[6] Unter anderem aufgrund von Fahrgastprotesten entschlossen sich die ÖBB allerdings 2015, wieder zu Chris Lohners Stimme, nun digitalisiert, zurückzukehren, die damit – außer auf Bahnhöfen – auch in den neuen Desiro ML-Triebwagen zu hören ist.[7][8]
Seit 1979 publiziert sie ihre Bücher.

Sonntag, 24. Mai 2020

YUNG HURN (Julian Sellmeister)

 
Wiener Linien (EP 2015)
Wiener Linien

22 (2015)
 22

Krocha Tape (2016) (2016)
Krocha Tape

 In Memory Of Yung Hurn-Classic Compilation (2016)
  In Memory Of Yung Hurn

 Love Hotel (2017)
 Love Hotel

1220 (2018)
 1220

Y (2019)
 Y

Yung Hurn (* 1995;[1] bürgerlich Julian Sellmeister)[2] ist ein österreichischer Hip-Hop-Musiker aus dem Wiener Bezirk Donaustadt.[3] Seit 2016 tritt er auch unter dem Namen K. Ronaldo als ein fiktiver älterer Bruder von sich selbst auf, wobei das K. wahlweise für Kristallo oder für Kristus steht.[4][5][6] Er ist Teil des in Berlin ansässigen Künstlerkollektivs Live From Earth.[7]

Yung Hurn stammt aus dem Wiener Stadtteil Hirschstetten im 22. Gemeindebezirk Donaustadt.[8] In seiner Jugend (bis zur U15) spielte er Fußball beim SV Hirschstetten. 2014 lernte der Schulabbrecher[9] den Wiener Rapper Rap4Fikk kennen und begann kurz darauf selbst mit dem Rappen.[10] Gemeinsam mit dem Produzenten Lex Lugner nahm Yung Hurn 2015 die EP Wiener Linien auf. Im Juli veröffentlichte er sein Debüt-Mixtape 22, dessen Track Nein von den Lesern des deutschen Hip-Hop-Magazins Juice in die Top 10 der besten nationalen Musikstücke des Jahres gewählt wurde.
2016 folgte das Krocha Tape sowie unter dem Namen K. Ronaldo das Mixtape I Wanted to Kill Myself but Today is my Mothers Birthday.[11] Außerdem veröffentlichte Yung Hurn gemeinsam mit dem deutschen Rapper RIN die eigenständige Single Bianco.[12][13] Diese war für das gemeinsame Album Mafia der Liebe vorgesehen, dessen Release nach dem Ausscheiden RINs jedoch ungewiss ist, und wurde in den Juice-Jahrescharts zur Single des Jahres gewählt.[14][15]
Am 23. Dezember 2016 erschien mit der Kompilation In Memory of Yung Hurn – Classic Compilation erstmals ein nur digital erwerbbarer sowie auf gängigen Portalen streambarer Release.[16] Im Juni 2017 erhielt das Album zudem eine limitierte Vinyl-Auflage.[17] Noch 2015 hatte Yung Hurn hingegen erklärt, seine Musik stets für den kostenlosen Download bereitzustellen.[18] 2017 erschienen weiterhin die EP Love Hotel sowie die beiden Singles Popo und Ok Cool. Im Juni desselben Jahres verkündete Yung Hurn über Twitter, nach 2017 keinen Rap mehr machen zu wollen.[19] Im Dezember 2017 kündigte er gleichzeitig mit dem Release der Single GGGut an, im Frühjahr 2018 ein erstes Album mit dem Titel 1220 veröffentlichen zu wollen, welches am 4. Mai 2018 offiziell erschien und von DJ Stickle produziert wurde.[20]
Mit dem Release der Single Cabrio, kurz vor seinem Auftritt beim Donauinselfest 2019, kündigte er zeitgleich sein zweites Studioalbum Y noch für dasselbe Jahr an.[21] Ebenso gab er im Rahmen eines Interviews mit dem Radiosender FM4 bekannt, an einem Album mit der Love Hotel Band zu arbeiten.[22] Y erschien am 8. November 2019. 
Stil und Einflüsse
Yung Hurns frühe Musik wurde von Journalisten schon bald dem ursprünglich Ende der 2000er in den USA entstandenen Cloud Rap zugeordnet.[23] Tatsächlich ließ er sich bei seinen ersten Stücken nach eigenen Angaben neben den Horrorcore-Vertretern und Trap-Wegbereitern Three 6 Mafia auch vom kalifornischen Rapper Lil B inspirieren, der oftmals als Begründer des Cloud Rap bezeichnet wird.[24][10] In einer Sendung des Musikmagazins Tracks vom Fernsehsender Arte über ihn und den Kölner Cloud Rapper LGoony sagte Yung Hurn bezüglich seiner musikalischen Einflüsse zudem, dass er Indie ebenso wie „tiefen dreckigen Techno“ und Psychedelic Rock höre. So hätten ihn etwa Tame Impala oder Falco, vor allem aber die Beatles stark beeinflusst. Außerdem ist er in der Sendung mit einer Schallplatte von Jimi Hendrix zu sehen.[23][18]
Wege abseits des reinen Hip-Hops schlug Yung Hurn mit der Love Hotel-EP ein, welche von DJ Stickle produziert und im Zuge der Videopremiere zum zugehörigen R&B-Track Rot angekündigt worden war.[25][26] Am Valentinstag war aus ihr zudem als zweites der Track Diamant veröffentlicht worden, ein für Yung Hurn untypischer Retro-Popsong ohne Rapeinlagen. Das Video im Stil der 80er-Jahre zeigt das Lied interpretiert von der Love Hotel Band, der neben Yung Hurn unter anderem auch der Berliner Schauspieler Lars Eidinger angehört.[27] Die Band tritt inzwischen auch live auf.[28] Mit Popo veröffentlichte Yung Hurn schließlich eine Produktion, an der auch er ausdrücklich mitgewirkt hatte. Von der Kritik als „astreiner Throwback-House“ betitelt, konkretisiert sie musikalisch das mehrfache inhaltliche Kokettieren des Rappers mit der Rave-Kultur der 90er, wie zuvor bereits auch im Techno-Spoken-Word Coco Jambo von K. Ronaldo.[29][30]
 

Freitag, 22. Mai 2020

David Rubin - Sternkinder (2019)

Sternkinder

Zehn jüdische ZeitzeugInnen erzählen auf „Sternkinder“ selbst ihre Geschichten: berührend unverfälschte Erinnerungen, die ein Wiener Liedermacher zu einem ebenso einzigartigen wie berührenden Album zusammenfasst
Niemand erzählt vom Holocaust authentischer als ZeitzeugInnen selbst: mit „Sternkinder“ hat der Wiener Liedermacher und Komponist David Rubin ein beeindruckendes Musikprojekt initiiert. Zehn jüdische Überlebensgeschichten, zehn mal unverfälschte Gefühle, verbunden durch einen berührenden musikalischen Rahmen. Das Besondere: die Zeitzeugen haben die Lieder des Albums selbst eingesungen.
Mehrere Jahre benötigte die internationale Produktion. Während der Arbeit an den Liedern war es David Rubin besonders wichtig eine lange, persönliche und empathische Beziehung mit den ZeitzeugInnen einzugehen, um deren Gefühle und Gedanken unverfälscht und dem Wesen der Mitwirkenden entsprechend in Text und Musik zu inszenieren. Musikalisch bewegt sich das Album „Sternkinder" zwischen Pop, Wienerlied und Chanson, wobei stets ein erzählerischer Charakter im Vordergrund steht. Das Album soll den HörerInnen durch das Medium der Musik Einblick in die Gefühlswelt der ZeitzeugInnen ermöglichen, sowie das in einer aufgeklärten Gesellschaft verankerte Wissen über die historischen Hintergründe des Holocaust um einen emotionalen Zugang ergänzen. Außerdem soll mit der Produktion ein klares Zeichen gegen Hass, Hetze und rechtes Gedankengut gesetzt werden.
Vor allem sollen damit jedoch die Geschichten der Mitwirkenden für die weiteren Generationen erhalten bleiben und stellvertretend für die Schicksale anderer Überlebender, sowie aller Opfer der Shoa unvergessen bleiben.

Donnerstag, 21. Mai 2020

Tagtraeumer - Unendlich eins (2017)

Unendlich eins

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PETSCH MOSER

Von Städten und Bäumen (2002)
 Von Städten und Bäumen

Reforma (2006)
Reforma

Johnny (2010)
 Johnny

Petsch Moser ist eine Indie-Rock-Band aus Wien, Österreich. Ihren außergewöhnlichen Namen hat die Gruppe vom Schweizer Buckelpistenskifahrer Petsch Moser, der – wie die Band stets beteuert – sein ausdrückliches Einverständnis zur Verwendung seines Namens gegeben hat. 2005 wurde die Band für den Amadeus Austrian Music Award nominiert. Mit ihrem Stück Argumente (lalalalalalalala) nahm die Band am Protestsongcontest-Vorfinale 2010 teil.
 Gegründet wurde Petsch Moser 1995 in Niederösterreich, die Band wechselte dann aber nach Wien, welches zu dieser Zeit der aufkeimenden Indie-Rock-Szene einen guten Boden bot. Einen nicht unwesentlichen Anteil daran hatte der in diesem Jahr gegründete österreichische Jugendsender FM4, auf welchem später zahlreiche Lieder der Gruppe zu hören waren. Die Lieder sind zumeist in deutscher Sprache gehalten, einige ältere aber auch auf Englisch. Nach dem Ausstieg von Andreas Remenyi 2006 gehen sie nun zu fünft mit Lukas Müller am Keyboard und Martin Knobloch am Bass auf Tour.

JONI MADDEN

 Joni Madden (1993)
Joni Madden

 Hey Yo! (2000)
Hey Yo!

Small Town (2015)

Small Town

Ende der 80er-Jahre war es. Da kam die US-Amerikanerin Joni Madden als Background-Sängerin der Pointer Sisters nach Österreich, verliebte sich in Land und Leute und blieb.
Was folgte, spielte sich keineswegs mehr im Background ab, sondern auf großen Bühnen. Und mehrfach ging es hinein in die Charts: mit „Hidden in the Rain“ ebenso wie mit „Reaching for the Stars“. Für ihre CD „Hey Yo“ wurde die große Stimme bei den Amadeus Music Awards als „Beste weibliche Pop- und Rocksängerin“ ausgezeichnet.

Mit ihrem Album SMALL TOWN setzt die stimmgewaltige Sängerin JONI MADDEN ein starkes musikalisches Statement. Gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Tiroler Gitarristen und Songwriter, Andy Cutic, wurde das Album im eigenen Tonstudio produziert . Die darauf enthaltenen 11 “Acoustic Rock“ Songs sind über die Jahre des gemeinsamen Schaffens entstanden und gewachsen.
Ende der Achziger kam die aus Maine/USA stammende Powerfrau als Background Sängerin der Pointer Sisters nach Österreich, verliebte sich in Land und Leute, blieb, und startete ihre Solokarriere. Sie brachte mehrere Alben auf den Markt, chartete u.a. mit „Hidden in the Rain„ und „Sam Jam„ in Skandinavien und arbeitete mit Stars wie Wolfgang Ambros und Rainhard Fendrich. Mit dem Song zur Ski WM in St. Anton „Reaching for he Stars“ landete sie in den Hitparaden und gewann schließlich mit der in Los Angeles produzierten CD „Hey Yo“ den Amadeus Music Award für „Beste weibliche Pop- und Rocksängerin“.
Guitars: Andy Cutic
Keyboards: Wolfgang Tockner
Percussion: Christian „Sticks“ Einheller
Backing Vocals: Uschi Hollauf

NAKED LUNCH

Balsam (1992)
Balsam

Superstardom (1997)
Superstardom

 Love Junkies (1999)
Love Junkies

Songs For The Exhausted (2004)
 Songs For The Exhausted 

This Atom Heart Of Ours (2006)
This Atom Heart Of Ours

Amerika (OST) (2011)
Amerika

All Is Fever (2013)
All Is Fever

 The Singles Collection (2017)
 The Singles Collection


Naked Lunch ist eine Rockband aus Klagenfurt, Österreich. In ihrer Anfangszeit spielten sie Alternative Rock mit einer Mischung aus harten Rockgitarren und sanftem Gesang. Im Verlauf der 1990er Jahre nahmen sie Kontakt zur Weilheimer Indieszene um The Notwist auf und erweiterten ihr Klangspektrum um vor allem elektronische Elemente.  
Die Anfänge (1991–1996)
Bei ihrer Gründung 1991 benannte sich die Kärntner Band nach "Naked Lunch", einem Roman von William S. Burroughs.[2] Gründungsmitglieder waren Oliver Welter, Peter Hornbogner und Georg Timber-Trattnig. Erste Demos führten schnell zu einem Plattenvertrag mit dem deutschen Indie-Label Big Store Records, das noch 1991 die 6-Track-Mini-LP "Naked" und im Jahr darauf das Debütalbum "Balsam" veröffentlichte. Danach stieg Trattnig aus, um sich um seine schriftstellerischen Ambitionen zu kümmern, und wurde durch Herwig Zamernik vom Disharmonic Orchestra ersetzt. Zamernik und Welter sind bis heute der Kern der Band.
Nach diesen anfänglichen Erfolgen versuchte die Band auch international Fuß zu fassen, aber trotz einiger Showcases für große Plattenfirmen dauerte es bis zu einem Engagement bei Mercury Records noch einige Jahre. 
Superstardom (1997–2000)
Nachdem Naked Lunch es auf ein Major-Label geschafft hatten, nahmen sie ihr zweites Album auf, um den schon im Titel Superstardom ersehnten Bekanntheitsgrad zu erreichen. Die Aufnahmen fanden in Weilheim, New York City und San Francisco statt. Für die vom bekannten Toningenieur und Musikproduzenten Alan Moulder abgemischte Single "Tambourine" nahmen sie ein Video in Brasilien auf und verwüsteten dort eine Bühne. In London, wohin einige Mitglieder gezogen waren, wurden sie später verhaftet. Der erhoffte Erfolg blieb jedoch aus.
Kurz darauf stieg der Keyboarder Stefan Deisenberger ein, und 1999 wurde mit Unterstützung von Olaf O.P.A.L. das Album "Love Junkies" veröffentlicht. Zwar wurde die Single "Closed Today" ein kleiner internationaler Hit, aber das Album verkaufte sich nicht sonderlich gut. Daraufhin wechselten Naked Lunch ihre Plattenfirma und veröffentlichten "Love Junkies" noch einmal bei Virgin Records. Da das Album aber auch dort floppte, wurde der neue Plattenvertrag wieder gekündigt. 
Auszeit und Rückkehr (seit 2001)
Nach den unsteten Geschehnissen rund um die beiden Veröffentlichungen von "Love Junkies" nahmen sich Naked Lunch eine Auszeit. Welter musste in seine Heimatstadt zurückkehren und lebte ein halbes Jahr auf der Straße und aus seinem Auto heraus. Im Rückblick bezeichnete er diese Zeit als eine der schwersten in seinem Leben. Möglicherweise zeigte Welter erst der Tod seines ehemaligen Bandkollegen Trattnig, infolge seiner Alkoholkrankheit im Jahr 2000, von dem der Song "King George" handelt, wie wichtig das Leben ist.
Danach kehrten Naked Lunch ins Studio zurück, um eine weitere Platte aufzunehmen. Mit "Songs for the Exhausted" wurden alte Indie-Rock-Konzepte fallengelassen, um neue Arbeitsweisen auszuprobieren, die eine intensive Arbeit mit Computern einschlossen. "Songs for the Exhausted" wurde in Zamerniks eigenem Studio, dem "Fuzzroom" in Klagenfurt, im Verlauf eines Jahres aufgenommen. Vor Beginn der Aufnahmen verließ jedoch Schlagzeuger und Gründungsmitglied Peter "Bogs" Hornbogner die Band. Er wurde später durch Thorsten Thonhauser ersetzt. Die meisten Schlagzeug-Spuren auf dem Album wurden allerdings entweder durch Session-Musiker eingespielt oder programmiert. Kurz vor Ende der Aufnahmen brannte das Studio ab.
Nachdem das Album fertig war, stieß die Band auf neue Probleme. Sie fanden keine Plattenfirma, die "Songs for the Exhausted" veröffentlichen wollte. Das Album wurde allgemein als zu traurig, depressiv und insgesamt unkommerziell eingestuft. Erst 2004 veröffentlichte das Universal-Sublabel Motor Music das Album, welches auf vorwiegend positive Kritik stieß und sich zudem überraschend gut verkaufte.
In der Folge veröffentlichten Naked Lunch 2005 die EP "Stay" und trugen mit ihrer Musik zum Film "Sperrstunde", einem Projekt des befreundeten Filmemachers Thomas Woschitz bei, bei dem zu live gespielter Musik der Band gedreht wurde. Außerdem veröffentlichte Zamernik nach dem Wiederaufbau seines Studios ein Soloalbum unter dem Namen Fuzzman auf Wohnzimmer Records.
Wie sein Vorgänger "Songs for the Exhausted" erschien das neue, optimistischere Album "This Atom Heart of Ours" im Januar 2007 nach einer längeren Auszeit und wurde ähnlich lobend aufgenommen (z. B. durch eine Auszeichnung als Album der Woche bei Plattentests.de[3] oder einen vierten Platz der Lieblingsalben der Spex-Redaktion im Monat Januar). Es ist nach dem Ausstieg von Thonhauser die erste Veröffentlichung mit dem neuen Schlagzeuger Alex Jezdinsky, der zuvor bei der Band Angelika Express spielte. Für einige Zeit war nicht ganz klar, ob Jezdinsky ein vollständiges Mitglied ist, weil er weder auf den Promotion-Fotos für das neue Album noch im Video der neuen Single "Military of the Heart"[4] zu sehen war.
In Zusammenarbeit mit dem Autor und Regisseur Bernd Liepold-Mosser erarbeitete Naked Lunch 2011 die Musik für eine Inszenierung von Franz Kafkas Amerika (Der Verschollene). Die Band hatte die musikalische Leitung der Produktion am Stadttheater Klagenfurt.[5] Das gleichnamige Album erschien in einer Auflage von 2000 Stück.
Im Februar 2013 erschien das Studioalbum All Is Fever.

IXTHULUH

 This Was - The Craft Of (1976-81)
The Craft Of (1976-81)

Yes, We Are a Jazzband (1977)
Yes, We Are a Jazzband

 Some Chimeras (1977-78)
 Some Chimeras

Outtakes (1977-79)
 Outtakes (1977-79)

 No Money For A Radio (Second Edition) (1979)
No Money For A Radio

Tea At Two (1980)
Tea At Two

 What's The Name (1981)
 What's The Name

Die Gruppe Ixthuluh formte sich ab 1975 rund um den Versuch einer Bandgründung. In kurzer Folge wechselten der Bandname und die Mitglieder. Allein zwischen Sommer und Herbst 1975 nannten sie sich "Konglomerat", "Störfaktor" und "Farmer", um dann die Namenfindung erst mal dem kommenden Zufall zu überlassen. Als Treffpunkt und Probenraum mietet die Gruppe einen Bauernhof in NÖ in der Nähe von Amstetten.

Als erste Besetzung wird vermerkt:

Dita Lasser, guit., voc
James Geiblinger, bass,voc
Max Wedl, sax
Michael Brandstetter, drum, perc
Yogi Distlberger, engineer
Christian Höggerl, Trade Manager (komm, Frau...)

Die noch namenlose Gruppe ist zu der Zeit eine Band und Wochenendkommune, die statt Platten hören lieber selber Musik macht - durchaus mit dem Anspruch, eine großartige Band zu werden, ohne das aber zielgerichtet zu verfolgen.

Am 25.4.1976 taucht erstmals der Name Ixthuluh auf. Mit einem Lied vom Vogel Ixthuluh. Der Name ist nach einer Erzählung von H.P. Lovecraft (The Call Of Cthuluh) abgeleitet.

Der Chronist hat vermerkt: "Das haut dich um Mann, oh wow, Mann, ehrlich Klasse ! IXTHULUH, ab heute unser Name !
Werner Ponesch lebt in Linz und beginnt immer mehr, sich mit deutschen Rockbands bekannt zu machen. Embryo und Ton Steine Scherben sind die bekanntesten davon. Er beginnt - und mit ihm die ganze Gruppe - Veranstaltungen durchzuführen und die Platten der Bands (damals April Records, später Schneeball Records) in Österreich zu vertreiben.

Wir organisierten Rockkonzerte in Wien und dann auch anderen Orten.
 

The Beast 666 (1983)

The Beast 666

TRACKLISTE

Zero Kama - The Secret Eye Of L.A.Y.L.A.H. (1984)

The Secret Eye Of L.A.Y.L.A.H.

TRACKLISTE

Tobi Or Not To Be - 1992 (1992)

1992

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Those Who Survived The Plague - None Of... (1992)

None Of... 


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Placebo I (1990)

Placebo I


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