Daydreamin'
Genregrenzen ausloten. Den eigenen Weg gehen.
Soul ist ein dehnbarer Begriff – dessen Range sich die Grazer Band SLADEK auf ihrem Debutalbum Daydreamin’ widmet.
Seit
2017 gibt es die Formation, Leadsänger und Gitarrist David Sladek hat
sie gegründet. Mit Bassist Florian Muralter und Drummer Raphael Vorraber
hat der 22-Jährige zwei Mitstreiter gefunden und nun gemeinsam das
Debütalbum „Daydreamin’“ auf den Weg gebracht. Es ist ein beachtliches
Debüt geworden, denn Soul wie ihn Sladek verstehen, ist wie eingangs
erwähnt ein weites Feld. Und das muss ordentlich bestellt werden. Ganz
im Sinne von Genreheiligen wie Prince, oder gerne auch Frank Ocean.
Daydreamin’
bietet zwischen unbekümmerten Popsongs und ausgefeilt produziertem
Neo-Soul vor allem eines, viel Spielraum für Eigeninterpretation.
So
treffen also auf dem Debutalbum“ HipHop-Beats auf facettenreiche
Gitarrenklänge und emotionale Elektro-Balladen auf kompromisslose
Drumgrooves.
Die Band präsentiert einen eigenen Sound und bleibt
dabei stets 100% authentisch. Das feinfühlige und gleichzeitig
gnadenlose Gitarrenspiel bildet in Kombination mit den dicken Basslines
und den freshen Drumgrooves den Sound der Band.
Für die absolute
Unverwechselbarkeit und Authentizität sorgt schließlich dann das Timbre
des Frontmannes, der ebenso emotional wie energiegeladen über die Ups
and Downs des Lebens singt.
Bestes Beispiel dafür ist die erste
Singleauskoppelung ,Get Over’, eine beklemmende Ballade über das
schmerzvolle Gefühl von Abhängigkeit und deren Überwindung. Im
Musikvideo zum Song unterstreicht die palästinensische Tänzerin Rima
Baransi, die 2016 mit ihrer aufsehenerregenden Tanz-Improvisation zu den
Klängen eines Straßenmusikers in Triest online Millionen von Zusehern
erreichte, den dunklen Vibe von ‚Get Over’. Neben internationaler
Begeisterung ließ Rimas Performance jedoch auch sehr kritische Stimmen
aus ihrer Heimat laut werden. Mit ihrem puren, emotionsgeladenen
Tanzstil setzt sie ein Zeichen für Selbstbestimmung und Freiheit.
„Get
Over“ unterstreicht damit sehr eindrucksvoll worauf es Sladek auf
„Daydreamin‘“ ankommt: zwischen Pop und Neo-Soul, Spielraum für viel
Eigeninterpretationen zu lassen.
David Sladek - Gesang, Gitarre
Florian Muralter - Bass, Synth
Raphael Vorraber - Drums

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