Nur a Opfe
Auf nur wenige österreichische Singer/Songwriter trifft die Zuschreibung
»Musicians’ Musician« so gut zu wie auf den gebürtigen Kremser Alex
Miksch. In der Szene schon lange bekannt und geschätzt, ist sein
Bekanntheitsgrad darüber hinaus noch immer gering, was auch daran liegen
mag, dass Miksch alles andere als ein begnadeter Promoter seiner selbst
ist und lieber konsequent sein Ding durchzieht, solange genug Knete zum
Überleben bleibt. Für sein sechstes Album »Nur a Opfe« hat Miksch,
diese markante Mischung aus Waldschratt und Hobo, sich wieder eine
ausgezeichnete Band zusammengestoppelt: Als Gesangspartnerin fungiert
die wunderbare Anna Anderluh, die zweite Gitarre und mehr bedient der
begnadete Instrumentalist (und Sänger) Orges Toçe, von dem schon
Wilfried sinngemäß gesagt hat, er habe ihm ganz neue musikalische Welten
erschlossen. Der aus diversen Formationen bekannte Christian
Eberle-Marquez liefert Zackiges von der Batteria, Philipp Moosbrugger
bedient den Bass und über den einzigartigen Otto Lechner braucht man
sowieso keine Worte mehr zu verlieren. Miksch selbst gibt den Meister an
der räudigen Gitarre. Nach wie vor knietief im Blues verhaftet
(allerdings mehr als Lebensauffassung denn als kompositorische Vorgabe),
gelingt es Miksch mit seiner zerschossenen Stimme, der man einen
eventuell nicht immer ganz gesunden Lebenswandel durchaus anhört, zu
begeistern. Etwa mit der Textzeile »I hob an Beidl volla Fleh« (Miksch
ist auch ein beeindruckender Dialektlyriker!) im ersten Song »Wer zum
Teife«, der sogleich an die jüngste Aufregung im österreichischen
Parlament erinnert. Spätestens bei der ergreifenden Ballade »Nosse
Schuach«, einer Ode an die Liebe, und dem folgenden Titelsong mit seiner
raffinierten Melodie (beides Duette mit Anna Anderluh), bei dem die
»Wöd nur a Opfe« ist, »der leise durch den Wödraum schleicht«, wird
klar, dass Miksch mit diesem Album vorerst am Zenit seines Schaffens
angekommen ist. So stimmig und ohne den geringsten Verdacht, dass der
eine oder andere Song Füllmaterial sein könnte, hat man das bei Miksch
noch nicht gehört. Wer Otto Lechner mit unpackbarer Untertonstimme, die
ähnlich einer Maultrommel klingt, singen hören möchte, hat dazu bei »Ned
so dreckig« die seltene Gelegenheit. Ein Stück mit verbürgtem realem
Hintergrund ist »Des Haus«, welches auf Gänsehaut machende Weise die
Geschichte eines Hauses erzählt, das Miksch und seine Schwester geerbt
haben. Das Haus war emotional zu stark belastet (»In dem Haus do liegd a
Kind begroben«), als dass sie es hätten behalten wollen. Wer in Mikschs
Opus einen richtigen Gute-Laune-Song bisher vermisst hat, findet einen
solchen mit dem live eh schon länger gespielten »Baby Banane«, einem
catchy Popsong, der im Obstsalatmilieu spielt, und einem*einer ein
Lächeln ins Gesicht zaubern kann. Aber es wäre nicht Alex Miksch, würde
er nicht so ein Stück Unbeschwertheit mit dem real spooky abgründig
tönenden »Ohne Bier« konterkarieren. Absolutely straight on geht es in
die Zielgerade mit »Unbestechlich«, bei dem Miksch regelrecht beseelt
»So unbestechlich is mei Heaz« bei offenem Fenster in die dunkle Nacht
hinausschreit. Man möchte ihm jedes Wort glauben. Unbedingt!
Freitag, 31. Januar 2020
ALEX MIKSCH
9 Lem
Zänd Zamm (2014)
Zänd Zamm
Straße des Hundes (2009)
Straße des Hundes
Alex Miksch und Die Koda Komisch Kombo - König der Kröten (2006)
„Egal ob diese raue Stimme die grundsätzliche Ausgesetztheit des Menschen beklagt oder mit romantiko-sexuellem Unterton die Zumutungen hormoneller Flutung lobt, sie ist stets charismatisch. Ihr Träger, Alex Miksch, ist Österreichs wohl rätselhaftester, weil sträflich unterschätzter Bluesstilist. Ein torkelnder Beat, dazu ein wacker um Vitalität kämpfender Bass und eine düster murmelnde, charismatische Stimme, das sind die Ingredienzien des neuen Werks. Sie helfen in den Modus eines raffinierten Schepperns. Die Erzählmechanik ist verwinkelt, verraucht. Die Songs lassen die Zeit zerbröseln. In manchen lodert revolutionäre Glut, in anderen glühen Verheißungen. Mit seiner unbedingten Emotionalität ist Alex Miksch ein Unzeitgemäßer. Die in seiner Brust eingepferchten Gespenster drängen hinaus in diese von vielfältigen Verblendungszusammenhängen geprägte Welt. Trotz heftig wackelnder Notenleiter drängen sie durchaus mit Eleganz an unser Ohr und entfalten nichts als diabolischen Glamour. In dieser Kunst gehen Archaik und Sublimation eine überraschend saloppe Komplizenschaft ein. Miksch lebt eindrucksvoll das Paradox des Blues, der da Schmerz ist und gleichzeitig die Erlösung davon.“ (Samir H. Köck)
Donnerstag, 30. Januar 2020
Kahlenberg - Dirty Penzing (2019)
Dirty Penzing
Charmant oberschichtaffin, mit einem Hang zum sympathischen Scheitern und trotzdem eine vortreffliche Zeit beim gegen die Wand Fahren des guten Tons. So könnte man die fünfköpfige Wiener Band Kahlenberg mit einem Satz beschreiben, wenn man wenig Zeit hat. Zeit hat man knapp über 40 Minuten um sich beim Durchhören des Debutalbums „Dirty Penzing“ zu entscheiden: Hassen oder lieben. Es braucht vielleicht ein bisschen Mut um darauf einzusteigen. Wer es wagt, wird mit elf irrwitzigen Songs belohnt, welche sich thematisch von Substanzmissbrauch im Villenviertel über Frauengeschichten bis hin zu Exzess und manischem Statusklammern erstrecken. Stolpernde Akustik, weit aufgerissene Gitarren-Amps und krachende Drums duellieren sich mit unerwarteter Elektronik, weinenden Violinen und fast schon verliebtem Bruch mit 0815-Radiohit-Schemen. So würde wohl Punk klingen, hätte es seit jeher bedingungsloses Grundluxuseinkommen gegeben.
Kahlenberg machen konsequent die Musik, die aus ihnen heraus drängt: Mit gewissem Galgenhumor provokant wie eingängig die Grätsche zwischen der Schönheit des Lebens und dessen unvermeidlichen Abgründen reißend. „Es führen viele Wege zum Zentralfriedhof“, heißt es im Refrain der letzten Nummer des Debutalbums. Moët drauf!
Charmant oberschichtaffin, mit einem Hang zum sympathischen Scheitern und trotzdem eine vortreffliche Zeit beim gegen die Wand Fahren des guten Tons. So könnte man die fünfköpfige Wiener Band Kahlenberg mit einem Satz beschreiben, wenn man wenig Zeit hat. Zeit hat man knapp über 40 Minuten um sich beim Durchhören des Debutalbums „Dirty Penzing“ zu entscheiden: Hassen oder lieben. Es braucht vielleicht ein bisschen Mut um darauf einzusteigen. Wer es wagt, wird mit elf irrwitzigen Songs belohnt, welche sich thematisch von Substanzmissbrauch im Villenviertel über Frauengeschichten bis hin zu Exzess und manischem Statusklammern erstrecken. Stolpernde Akustik, weit aufgerissene Gitarren-Amps und krachende Drums duellieren sich mit unerwarteter Elektronik, weinenden Violinen und fast schon verliebtem Bruch mit 0815-Radiohit-Schemen. So würde wohl Punk klingen, hätte es seit jeher bedingungsloses Grundluxuseinkommen gegeben.
Kahlenberg machen konsequent die Musik, die aus ihnen heraus drängt: Mit gewissem Galgenhumor provokant wie eingängig die Grätsche zwischen der Schönheit des Lebens und dessen unvermeidlichen Abgründen reißend. „Es führen viele Wege zum Zentralfriedhof“, heißt es im Refrain der letzten Nummer des Debutalbums. Moët drauf!
Mittwoch, 29. Januar 2020
E.A.V. (Erste Allgemeine Verunsicherung)
CD 1 Echte Helden Pinguin Tour (Live) (DVD) (1989)
CD 2 Kunst-Tour '95 (Live) (DVD)
CD 3 Kunst-Tour '95 (Live) CD
3 CD
E.A.V. - Das exklusive EAV Unplugged Konzert (2009)
Das exklusive EAV Unplugged Konzert
E.A.V. - Neue Helden - Live in Graz (CD&DVD Audio) (2010)
Dienstag, 28. Januar 2020
MEENA CRYLE
Meena Cryle & The Fillmore Blues Band - Singing Songs For Extasy (2006)
Singing Songs For Extasy
Meena Cryle - Try Me (2010)
Backing Vocals – Amyee Bragg, Sandy Carroll, Vickie Atkins
Bass – Dave Smith*
Drums – Steve Potts (2)
Featuring [Featured Guitarist], Guitar – Chris Fillmore
Keyboards [Keys] – Rick Steff
Vocals, Mixed By – Meena
Try Me
Feel Me (2012)
MEENA CRYLE - voc/acoustic gtr,
CHRIS FILLMORE - electric & acoustic gtrs/Doboro/pedal stell,
MARKUS MARAGETER - org/Wurlitzer,
MARLENE LACHERSTORFER - bass,
JAMIE LITTLE -drums,
plus THE HOT PANTS ROAD CLUB HORN SECTION.
Feel Me
Meena Cryle & The Chris Fillmore Band - Tell Me (2014)
Meena Cryle & The Chris Fillmore Band - In Concert (2017)
In Concert
Meena Cryle (* 1977 in Überackern als Martina Kreil) ist eine österreichische Blues-Sängerin und Musikerin.[1][2][3] Sie war im Jahr 2013 für den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Jazz/World/Blues nominiert.
Meena Cryle kam 1977 als drittes Kind eines Elektrikermeisters in einem Dorf in Oberösterreich zur Welt.[4] In ihrer musikalischen Familie wuchs sie mit der örtlichen Volksmusik auf und begann früh zu singen. Mit 15 Jahren gründete sie eine psychedelische Blues-Rock-Band. Nach dem Studium arbeitete sie in einem Frauenhaus in Mosambik, reiste durch Europa und den Norden der USA. In Wien unterschrieb sie schließlich einen ersten Managementvertrag. Sie formierte eine Band und gab mit verschiedenen Künstlern Konzerte. Sie kam bei dem Label Ruf Records unter Vertrag und nahm mit ihrem Gitarristen Chris Fillmore in Stantonville, Tennessee, ihr erstes offizielles Album Try Me (2010) auf.
Bei der European Blues Challenge in Berlin erreichte sie 2011 den zweiten Platz von 16 teilnehmenden Bands.[5] 2012 und 2013 brachte sie die in Berlin eingespielten Alben Feel Me und Tell Me heraus. Im Herbst 2015 wurde an verschiedenen Spielorten das Live-Album In Concert: Live on Tour mitgeschnitten, das 2017 veröffentlicht wurde.
SIEHE AUCH HIER
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Singing Songs For Extasy
Meena Cryle - Try Me (2010)
Backing Vocals – Amyee Bragg, Sandy Carroll, Vickie Atkins
Bass – Dave Smith*
Drums – Steve Potts (2)
Featuring [Featured Guitarist], Guitar – Chris Fillmore
Keyboards [Keys] – Rick Steff
Vocals, Mixed By – Meena
Try Me
Feel Me (2012)
MEENA CRYLE - voc/acoustic gtr,
CHRIS FILLMORE - electric & acoustic gtrs/Doboro/pedal stell,
MARKUS MARAGETER - org/Wurlitzer,
MARLENE LACHERSTORFER - bass,
JAMIE LITTLE -drums,
plus THE HOT PANTS ROAD CLUB HORN SECTION.
Feel Me
Meena Cryle & The Chris Fillmore Band - Tell Me (2014)
Acoustic Guitar, Electric Guitar, Slide Guitar, Banjo, Mandolin, Clavinet, Tambourine, Percussion
–
Chris Fillmore
Washboard
–
Chris Fillmore (tracks: 11)
Meena Cryle & The Chris Fillmore Band - In Concert (2017)
Meena Cryle (* 1977 in Überackern als Martina Kreil) ist eine österreichische Blues-Sängerin und Musikerin.[1][2][3] Sie war im Jahr 2013 für den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie Jazz/World/Blues nominiert.
Meena Cryle kam 1977 als drittes Kind eines Elektrikermeisters in einem Dorf in Oberösterreich zur Welt.[4] In ihrer musikalischen Familie wuchs sie mit der örtlichen Volksmusik auf und begann früh zu singen. Mit 15 Jahren gründete sie eine psychedelische Blues-Rock-Band. Nach dem Studium arbeitete sie in einem Frauenhaus in Mosambik, reiste durch Europa und den Norden der USA. In Wien unterschrieb sie schließlich einen ersten Managementvertrag. Sie formierte eine Band und gab mit verschiedenen Künstlern Konzerte. Sie kam bei dem Label Ruf Records unter Vertrag und nahm mit ihrem Gitarristen Chris Fillmore in Stantonville, Tennessee, ihr erstes offizielles Album Try Me (2010) auf.
Bei der European Blues Challenge in Berlin erreichte sie 2011 den zweiten Platz von 16 teilnehmenden Bands.[5] 2012 und 2013 brachte sie die in Berlin eingespielten Alben Feel Me und Tell Me heraus. Im Herbst 2015 wurde an verschiedenen Spielorten das Live-Album In Concert: Live on Tour mitgeschnitten, das 2017 veröffentlicht wurde.
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MEENA CRYLE & THE CHRIS FILLMORE BAND
Live At The Radio Kultur Haus
Meena Cryle & The Chris Fillmore Band - Live @ Ditty-TV & @ The MV - Vienna (2013-2015)
Live @ Ditty-TV & @ The MV
Rollover (feat. Meena Cryle, Günther Harder, Kingsize Noidl, Chris Fillmore & Raphael Tschernuth) - Rollover (2016)
Rollover
Kingsize Noidl hat es geschafft: zum ersten Mal seit Jahren kommt die LAST WATERHOLE-Community wieder zusammen. Kein leichtes Unterfangen, denn die einzelnen Mitglieder dieses
Musiker-Freundeskreises sind mittlerweile in Wien, Berlin und Hannover aktiv. Aber
Braunau am Inn ist und bleibt die Heimat des LAST WATERHOLE.
Besonders freuen darf man sich an diesem Abend auf die erste Live-Show von ROLLOVER seit Jahren. Seit 2004 fabrizieren die Musiker (darunter die in der internationalen Blues-Szene erfolgreichen Meena Cryle und Chris Fillmore) auf der Bühne ihren ganz eigenen Americana-
Bastard: Country, Blues, Soul, Rock, Folk, dargeboten mit maximaler Spielfreude und Spontaneität.
EAR ist bereits seit 2002 das gemeinsame Projekt von Sänger/Schlagzeuger Günther Harder und Multi-Instrumentalist Raphael Tschernuth. Seit sich die beiden als Schauspielschüler im nahen Burghausen kennenlernten, haben sie EAR vom überwiegend elektronischen Studioprojekt zu einem versierten Singer/Songwriter-Duo entwickelt, das mit seinen dynamischen Akustik-Liveshows beeindruckt.
This album was recorded in our living rooms in Berlin, Vienna, Dortmund
and at the Last Waterhole "Homebase" in 2009. "Beautiful Lie" was recorded at the Blueroom in August 2004.
All songs written and performed by Rollover. Recorded, arranged and mixed by Raphael Tschernuth
Mastered by Raphael Tschernuth and Chris Fillmore. credits released June 27, 2009
Rollover are:
Günther Harder: Vocals, Drums & Percussion
Meena Cryle: Vocals, Percussion & Guitar
Kingsize Noidl: Vocals, Harp & crazy screams
Chris Fillmore: Guitar, Piano, Bass, Drums, Banjo, Pedal Steel & Backing Vocals
Raphael Tschernuth: Bass, Piano, Guitar, Banjo, Beats, Synthesizer, Glockenspiel & Backing Vo
Kingsize Noidl hat es geschafft: zum ersten Mal seit Jahren kommt die LAST WATERHOLE-Community wieder zusammen. Kein leichtes Unterfangen, denn die einzelnen Mitglieder dieses
Musiker-Freundeskreises sind mittlerweile in Wien, Berlin und Hannover aktiv. Aber
Braunau am Inn ist und bleibt die Heimat des LAST WATERHOLE.
Besonders freuen darf man sich an diesem Abend auf die erste Live-Show von ROLLOVER seit Jahren. Seit 2004 fabrizieren die Musiker (darunter die in der internationalen Blues-Szene erfolgreichen Meena Cryle und Chris Fillmore) auf der Bühne ihren ganz eigenen Americana-
Bastard: Country, Blues, Soul, Rock, Folk, dargeboten mit maximaler Spielfreude und Spontaneität.
EAR ist bereits seit 2002 das gemeinsame Projekt von Sänger/Schlagzeuger Günther Harder und Multi-Instrumentalist Raphael Tschernuth. Seit sich die beiden als Schauspielschüler im nahen Burghausen kennenlernten, haben sie EAR vom überwiegend elektronischen Studioprojekt zu einem versierten Singer/Songwriter-Duo entwickelt, das mit seinen dynamischen Akustik-Liveshows beeindruckt.
This album was recorded in our living rooms in Berlin, Vienna, Dortmund
and at the Last Waterhole "Homebase" in 2009. "Beautiful Lie" was recorded at the Blueroom in August 2004.
All songs written and performed by Rollover. Recorded, arranged and mixed by Raphael Tschernuth
Mastered by Raphael Tschernuth and Chris Fillmore. credits released June 27, 2009
Rollover are:
Günther Harder: Vocals, Drums & Percussion
Meena Cryle: Vocals, Percussion & Guitar
Kingsize Noidl: Vocals, Harp & crazy screams
Chris Fillmore: Guitar, Piano, Bass, Drums, Banjo, Pedal Steel & Backing Vocals
Raphael Tschernuth: Bass, Piano, Guitar, Banjo, Beats, Synthesizer, Glockenspiel & Backing Vo
Peter Natterer feat. Meena Cryle - Works (2016)
Works
Geboren 4. März 1972 in Mödling/Niederösterreich.
Peter Natterer ist bislang in 28 Ländern aufgetreten und auf über 30 Alben zu hören. Er arbeitet als freischaffender Musiker, Komponist und unterrichtet an der Musikschule Kottingbrunn und bei diversen Workshops im In- und Ausland.
Klavier, Keyboards, Electric Bass, Elektronik, Human Beatbox
Peter „Nag” Natterer
Geboren 4. März 1972 in Mödling/Niederösterreich.
Aufgewachsen in Baden/Wien und Kottingbrunn/NÖ.
Musiker, Komponist, Arrangeur, Musiklehrer
Das musikalische Schaffen des vielseitigen Saxophonisten und Multiinstrumentalisten ist geprägt von seiner Unvoreingenommenheit gegenüber verschiedensten Musikrichtungen. So tourt er zum Beispiel mit der Folkband „Hotel Palindrone” durch Europa oder experimentiert in seinen Solosaxophon - Performances mit Ambientklängen. Daneben fand sich auch noch Zeit, ein Hiphop-Musical zu komponieren, den Soundtrack für diverse österreichische Filmproduktionen beizusteuern sowie seine eigene Jazzformation, das Peter Natterer Quartett zu gründen.Peter Natterer ist bislang in 28 Ländern aufgetreten und auf über 30 Alben zu hören. Er arbeitet als freischaffender Musiker, Komponist und unterrichtet an der Musikschule Kottingbrunn und bei diversen Workshops im In- und Ausland.
Instrumente:
Tenorsaxophon, Sopransaxophon;Klavier, Keyboards, Electric Bass, Elektronik, Human Beatbox
Musikalische Ausbildung:
- 1979: Erster Blockflötenunterricht
- 1980: Erster Klavierunterricht
- 1988 -1990: Saxophonunterricht bei Helmut Strobl, Musikschule Berndorf
- 1991-1995: Konservatorium der Stadt Wr. Neustadt (Saxophon bei Josef Schultner)
- 1995-1999: Musikhochschule Wien (bei Wolfgang Puschnig)
- 2002: Sommersemester am Berklee College of Music
- Dazwischen diverse Seminare bei Dick Oatts, Jamaladeen Tacuma, Harry Pepl, Martin Fuss, Alex Foster, Rick Iannacone, Thomas Kugi u.a.
- Quelle: http://www.peternatterer.at/profile.html
BLUES BUAM
World (20--)
World
Die 2te (2012)
Die 2te
Travelling Man (2016)
Pimpfy Cosndola ♥ Vocals, Guitar
Don Roberto ♥ Vocals, Guitar
Roland Fink ♥ Vocals, Guitar, Harp
Georg Berner ♥ Bass
Christoph Hofreiter-Zodl ♥ Drums
World
Die 2te (2012)
Die 2te
Travelling Man (2016)
Pimpfy Cosndola ♥ Vocals, Guitar
Don Roberto ♥ Vocals, Guitar
Roland Fink ♥ Vocals, Guitar, Harp
Georg Berner ♥ Bass
Christoph Hofreiter-Zodl ♥ Drums
Wüsste man es nicht besser, könnte man meinen sie
wären gerade aus den Südstaaten eingeflogen. Die Blues Buam sind fünf
„Buam“ (= österreichisch für Buben, Jungs, Knaben, Boys) mittleren
Alters aus Wien und Umgebung. Die Band besteht seit dem Jahr 2004.
Ihr mehrstimmiger Gesang und das harmonische
Zusammenspiel der drei Gitarren wird oft als außergewöhnlich bezeichnet.
Ihre Freude an der Musik ist spürbar. Offensichtlich inspiriert durch
die Woodstock-Ära, bieten sie auch ein optisches Erlebnis.
Schaut man sich das Publikum der Blues Buam an, so
findet man Fans aller Altersklassen, die sich von ihrer Musik
angesprochen fühlen: Bluesrock, inspiriert durch die Hits der 1960er und
1970er Jahre, mit einem Hauch von Hippie-Craziness und Südstaatenflair.
Die Blues Buam spielen hauptsächlich
Eigenkompositionen. Ihre Themen sind vielfältig, sie reichen von Exzess
und Leid bis zu Lebensfreude und Liebe. Klassiker von Buddy Guy oder den
Rolling Stones interpretieren sie auf ihre ganz eigene Weise.
Bei ihren Auftritten geben sie meistens Vollgas („ … I
put the pedal to the metal …“), beherrschen aber auch die leisen Töne
und verführen mit poetischen Balladen zum Träumen und Nachdenken („ …
may your life be a silent river …“).
Jeder einzelne von ihnen spielt auf eine ganz unverwechselbare Art und voller Hingabe.
„Excuse me while I kiss the sky“ (Jimi Hendrix)
Montag, 27. Januar 2020
(Alfred Goubran) Nabil - Relocated (2018)
Nabil - Relocated
Alfred Goubran (* 6. Jänner 1964 in Graz[1]) ist ein österreichischer Autor, Musiker, Rezensent, Verleger und Übersetzer.
Alfred Goubran, der Vater Ägypter, die Mutter Österreicherin, verbringt die ersten Lebensjahre in Graz und Iserlohn. Nach dem Tod des Vaters Übersiedlung nach Kärnten[2]. Erste Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften, Performances und Lesungen ab 1981. 1993 gründet er in Klagenfurt den Verlag edition selene. 1998 Übersiedlung nach Wien, das auch zum neuen Standort des Verlages wird. Während der Verlagstätigkeit veröffentlicht Goubran – mit einer Ausnahme: Der Pöbelkaiser. Ein Brief (2002) – keine eigenen Werke und ist nur als Herausgeber und Übersetzer tätig. 2010 stellt der Verlag die Geschäftstätigkeit ein. Im selben Jahr erschien Goubrans Debütroman „Aus.“[3]
Alfred Goubran ist korrespondierendes Mitglied der Academia de Jubarte, Imbassai, Brasilien und Mitglied des Moscow Poetry Club.[4] Im Sommer 2011 war er Max Kade Writer-in-Residence im Deutschen Haus der New York University, 2012 für vier Monate, 2014 für drei Monate Gast der Cité des Arts in Paris. 2016 erscheint sein dritter Roman „Das letzte Journal“[5] und der Gedichtband "Gebete & Sitzbilder". Im Mai 2017 erschien der Prosatext "Herz. Eine Verfassung".
Seit 2010 betreibt er das Musikprojekt [goubran].[6] Die erste CD „Die Glut“ erschien 2014 bei Lindo Records Wien, die zweite CD „irrlicht“ 2016 im Label Konkord, Wien. Mit Erscheinen der LP (Compilation) "Schiffe aus Schnee" (Label: Konkord, Wien) im November 2016 findet das Projekt [goubran] seinen vorläufigen Abschluss. 2018 erste Veröffentlichung des Musikprojektes NABIL[7] mit der CD "Relocated", die ausschließlich Coverversionen von Bob Dylan, Jaques Brel, Jimmy Davies u. a. m. beinhaltet. Liveauftritte solo und als NABIL & friends (mit Hannes Wirth und Stephan Stanzel).
Alfred Goubran lebt in Wien.
Alfred Goubran (* 6. Jänner 1964 in Graz[1]) ist ein österreichischer Autor, Musiker, Rezensent, Verleger und Übersetzer.
Alfred Goubran, der Vater Ägypter, die Mutter Österreicherin, verbringt die ersten Lebensjahre in Graz und Iserlohn. Nach dem Tod des Vaters Übersiedlung nach Kärnten[2]. Erste Veröffentlichungen in literarischen Zeitschriften, Performances und Lesungen ab 1981. 1993 gründet er in Klagenfurt den Verlag edition selene. 1998 Übersiedlung nach Wien, das auch zum neuen Standort des Verlages wird. Während der Verlagstätigkeit veröffentlicht Goubran – mit einer Ausnahme: Der Pöbelkaiser. Ein Brief (2002) – keine eigenen Werke und ist nur als Herausgeber und Übersetzer tätig. 2010 stellt der Verlag die Geschäftstätigkeit ein. Im selben Jahr erschien Goubrans Debütroman „Aus.“[3]
Alfred Goubran ist korrespondierendes Mitglied der Academia de Jubarte, Imbassai, Brasilien und Mitglied des Moscow Poetry Club.[4] Im Sommer 2011 war er Max Kade Writer-in-Residence im Deutschen Haus der New York University, 2012 für vier Monate, 2014 für drei Monate Gast der Cité des Arts in Paris. 2016 erscheint sein dritter Roman „Das letzte Journal“[5] und der Gedichtband "Gebete & Sitzbilder". Im Mai 2017 erschien der Prosatext "Herz. Eine Verfassung".
Seit 2010 betreibt er das Musikprojekt [goubran].[6] Die erste CD „Die Glut“ erschien 2014 bei Lindo Records Wien, die zweite CD „irrlicht“ 2016 im Label Konkord, Wien. Mit Erscheinen der LP (Compilation) "Schiffe aus Schnee" (Label: Konkord, Wien) im November 2016 findet das Projekt [goubran] seinen vorläufigen Abschluss. 2018 erste Veröffentlichung des Musikprojektes NABIL[7] mit der CD "Relocated", die ausschließlich Coverversionen von Bob Dylan, Jaques Brel, Jimmy Davies u. a. m. beinhaltet. Liveauftritte solo und als NABIL & friends (mit Hannes Wirth und Stephan Stanzel).
Alfred Goubran lebt in Wien.
Sonntag, 26. Januar 2020
DER MACHATSCHEK
Freie Liebe (2018)
Freie Liebe
Sommer in Wien (Die Lieder zum Film) (2018)
Sommer in Wien
Der Adweantskalender (Weihnachten in Wien Zum Lieben und Lachen) (2018)
Der Adweantskalender
Komm gut durchs Jahr mit Machatschek 1 (2018)
Komm gut durchs Jahr mit Machatschek 1
Komm gut durchs Jahr mit Machatschek 2 (2018)
Komm gut durchs Jahr mit Machatschek 2
Dunkelschwarze Lieder (2019)
Dunkelschwarze Lieder
Franz Joseph Machatschek ist Wiener. Dafür kann er nichts. Er macht Musik. Da ist er schuldig. Rechtskräftig verurteilt. Lebenslänglich. Leute vergleichen ihn mit Ludwig Hirsch, Helmut Qualtinger und Georg Kreisler. Er selbst sagt, „I moch was i kann“.
Mit seiner urtypischen Melange aus charmantem Grant und bissigem Wortwitz fabriziert Franz Joseph Machatschek, genannt „Der Machatschek“, diese speziellen Lieder, die wie ein Kuss mitten ins Herz und ein Faustschlag mitten in die Magengrube wirken. Seinem aktuellen Programm geht eine Vorwarnung voraus. „Nichts für schwache Nerven!“ So ist die Wiener Seele nun mal. Hart aber herzlich. Lieder wie Gehma Giflterschaun, Lossts mi sterben, Mei Schatzi, der Demenz-Tango und die Bussi- Bussi-Muttertagspolka lassen erahnen, dass hier kaum ein Tabu ausgelassen wird. Ohrwürmer und Lachattacken sind garantiert.
Franz Joseph Machatschek ist ehemaliger Maurer aus Wien Simmering und Erfinder der „Original Wiener Liederatur“. Seine Lieder sind voll Tiefgang und Poesie, verlocken zum Mitlachen und Mitsingen und werden durch Geschichten aufgelockert, die stets ein liebevolles Augenzwinkern als Taschentuch bereit halten. Der Machatschek nimmt Sie bei der Hand und bringt Sie dann auch sicher wieder nach Hause.
„Wienerlieder gegen den Strich gebürstet“, TAZ
„Wir sind`s gewohnt, verarscht zu werden“, Süddeutsche Zeitung
„Machatschek steht für Trash mit Herz und Hirn“, Falter
Freie Liebe
Sommer in Wien (Die Lieder zum Film) (2018)
Sommer in Wien
Der Adweantskalender (Weihnachten in Wien Zum Lieben und Lachen) (2018)
Der Adweantskalender
Komm gut durchs Jahr mit Machatschek 1 (2018)
Komm gut durchs Jahr mit Machatschek 1
Komm gut durchs Jahr mit Machatschek 2 (2018)
Komm gut durchs Jahr mit Machatschek 2
Dunkelschwarze Lieder (2019)
Dunkelschwarze Lieder
Franz Joseph Machatschek ist Wiener. Dafür kann er nichts. Er macht Musik. Da ist er schuldig. Rechtskräftig verurteilt. Lebenslänglich. Leute vergleichen ihn mit Ludwig Hirsch, Helmut Qualtinger und Georg Kreisler. Er selbst sagt, „I moch was i kann“.
Mit seiner urtypischen Melange aus charmantem Grant und bissigem Wortwitz fabriziert Franz Joseph Machatschek, genannt „Der Machatschek“, diese speziellen Lieder, die wie ein Kuss mitten ins Herz und ein Faustschlag mitten in die Magengrube wirken. Seinem aktuellen Programm geht eine Vorwarnung voraus. „Nichts für schwache Nerven!“ So ist die Wiener Seele nun mal. Hart aber herzlich. Lieder wie Gehma Giflterschaun, Lossts mi sterben, Mei Schatzi, der Demenz-Tango und die Bussi- Bussi-Muttertagspolka lassen erahnen, dass hier kaum ein Tabu ausgelassen wird. Ohrwürmer und Lachattacken sind garantiert.
Franz Joseph Machatschek ist ehemaliger Maurer aus Wien Simmering und Erfinder der „Original Wiener Liederatur“. Seine Lieder sind voll Tiefgang und Poesie, verlocken zum Mitlachen und Mitsingen und werden durch Geschichten aufgelockert, die stets ein liebevolles Augenzwinkern als Taschentuch bereit halten. Der Machatschek nimmt Sie bei der Hand und bringt Sie dann auch sicher wieder nach Hause.
„Wienerlieder gegen den Strich gebürstet“, TAZ
„Wir sind`s gewohnt, verarscht zu werden“, Süddeutsche Zeitung
„Machatschek steht für Trash mit Herz und Hirn“, Falter
Donnerstag, 23. Januar 2020
GNACKWATSCHN
Gnackwatschn
Im Talon (2015)
Im Talon
Die Wöt wird si weiterdrahn (2019)
Die Wöt wird si weiterdrahn
Lineup:
Vocals, Guitar: Robert Steinberger
Bass, Vocals: Daniel Leskowschek
Trumpet: Christoph Veit
Steirische Harmonika: Gregor Krenker
Posaune, Gesang: Erwin Wonisch
Drums: Bernhard Liebminger
2010 wurde Gnackwatschn, eine Ska-Punk-Formation mit starken VolXmusik-Einflüssen, in der Steiermark, dem grünen Herzen Österreichs, gegründet. Anfang 2011 gab es nach ersten Gehversuchen die erste gröbere Umbesetzung, die Band startete umgehend mit dem seither stabilem Line-up Robert Steinberger (g/v), Daniel Leskowschek (b/bv), Gregor Krenker (h), Christoph Veit (tr) und Bernhard Liebminger (dr) durch. So konnte man sich 2011 beim größten heimischen Bandwettbewerb Local Heroes gegen 300 Mitbewerber durchsetzen und spielte in weiterer Folge im Vorprogramm von namhaften Künstlern wie Fiddler’s Green, Russkaja, Alkbottle und Guadalajara. 2012 durfte man sich gar von abertausend frenetischen Besuchern am FM4 Frequency und am Steirerfestival am Red Bull Ring abfeiern lassen. Ende des Jahres wurde auch endlich das selbstbetitelte Debüt vorgestellt und von Fans und der Fachpresse gleichermaßen wohlwollend aufgenommen: die jungen Steirer haben den Zahn der Zeit getroffen. 2013 wirkten Gnackwatschn mit „Jetz is da Summer do“ als Sommerhit-Lieferant für eine der ältesten Großbrauereien der Steiermark, Puntigamer, und stellten im Folgejahr mit Erwin Wonisch an der Posaune auch einen Neuzugang in der Band-Besetzung vor. 2014 kündigte die neue Single „Guate Oite Zeit“ bereits die Marschrichtung für den Zweitling an: Die volksmusikalischen Strukturen wurden verhärtet und verfeinert, das Soundgewand bekam eine größere Tiefe verpasst. Im kollektiv-basisdemokratischen Arbeitsprozess geriet der Zweitling „Im Talon“, der am 6. November via MoD Music in die Läden gestellt wird, direkter, sozialkritischer, ehrlicher, aber auch erwachsener und zeigt, dass sich die jungen Steirer nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen möchten. „Stillstand hat noch niemals etwas bewegt.“
Mittwoch, 22. Januar 2020
Die Wödmasta - No na ned (2019)
No na ned
Freilich hätten es sich die zwei einfach machen können. Mit dem Namen. Baumgartner & Vogl, das wirkt nicht schlechter gestrickt als Simon & Garfunkel, Seiler & Speer, Kruder & Dorfmeister oder Pizzera & Jaus. Zumal es sich hier – zumindest partiell – um Seelenverwandte handelt. Aber Sie merken schon: wir haben es hier mit Querschädeln zu tun. Es musste etwas her, womit sich – zwischen der Großkotzigkeit des Pop-Geschäfts und dem Augenzwinkern einer Vorstadt-Casanova-Karriere – das Revier markieren ließ, das man zuvor schon nicht zu knapp abgesteckt hatte. So hießen Baumgartner & Vogl fortan: Die Wödmasta.
Die Wödmasta sind also ein Duo. Eines, das aus seinem Drang nach vorn und nach oben keinen Hehl macht. Weltberühmt bereits in Favoriten, den Weiten des Wienerwalds und in verstreuten Gaststätten zwischen Hollabrunn und Stockerau (weitere Orte werden folgen, mit Garantie). Die Wödmasta sind, dem archetypischen Österreicher gleich, Meister in so ziemlich jeder Disziplin. Oder, wie man in ihrer Hood sagt: in eh fast allem. Melodien, Harmoniegesang, G’schichtldrucken liegen ihnen im Blut. Die Wödmasta erzählen Geschichten vom Raufen, der Liebe, vom Saufen, dem kleinen Glück im Großen, dem Scheitern und Wieder-Aufstehen. Vertonte Fortsetzungsromane, mit denen sie der geschundenen österreichischen Seele ein Stück Würde und Hoffnung zurückgeben.
Hinter dem Projekt stecken zwei Fixsterne der heimischen Musikszene (ihre Nachnamen kennen wir schon): Roland Vogl & Dietmar Baumgartner. Ersterer spielt Gitarre in der Band von Wolfgang Ambros, letzterer würgt das Stromruder bei Alkbottle. Zusammen fanden sie anno 2016. Und zusammen verwandeln sie Pop-Klassiker der 70er und 80er Jahre in genuine Mundart-Hadern, schütteln live den einen oder anderen Austropop-Hadern aus dem Handgelenk, haben aber auch eigene Hits („Amsterdam“, „Den Wurstel kann kana daschlogn“) im Talon. Nach zahlreichen Singles und der in Zusammenarbeit mit Thomas Stipsits entstandenen EP “No Na Ned“ darf im Frühjahr 2020 das Debutalbum erwartet werden. Arbeitstitel: „Karacho“. Mit im Studio stehen die Austro-Legenden Mischa Krausz (Fendrich, Dujmic, Bill, Heller, Morak...) am Bass und Wolfgang Luckner (Danzer, Die Seer..) an der Schiessbude. Dass diese Truppe ihr Handwerk nicht beherrscht, kann man ihr nicht nachsagen.
Dienstag, 21. Januar 2020
Die Duetten - Für Hugo (2019)
Für Hugo
"Scheiß die net an!" mit diesem Satz sind wir mitten drin im herrlich (selbst)ironischen, durchaus gesellschaftskritischen Swing der Duetten. Rotzig-freche Frauenpower mit Tiefgang!
Glücklich ist man, wenn man ab und zu über sich selbst lachen und Fehler machen kann, sagen die Duetten, das gehört dazu. Mir ihrer Musik, die sie selbst dem Genre „Dialekt-Chanson“ zuordnen, begeistern die Burgenländerin Isabel Gaber und die Steirerin Michaela Khom - die in Addition die stimmgewaltigen Duetten ergeben, Frauen und Männer aller Altersgruppen. Warum? Die Duetten finden ihre Freude und Inspiration im alltäglichen Geschehen und behandeln dieses zwar kritisch, aber immer mit einer großen Portion Humor und Selbstironie. Mit ihrem charmant präsentierten Programm animieren die Duetten das Publikum zum herzhaften Mitlachen und Mits(w)ingen und sagen mit ihrem Motto „Scheiß di net an!“ dem Perfektionismus den Kampf an. Sie widmen ihre Hymnen allen Angsthasen, ihren Lieblingsspeisen, der Liebe, dem Leben, allen leiwanden Leuten und jenen die es noch werden wollen…
"Scheiß die net an!" mit diesem Satz sind wir mitten drin im herrlich (selbst)ironischen, durchaus gesellschaftskritischen Swing der Duetten. Rotzig-freche Frauenpower mit Tiefgang!
Glücklich ist man, wenn man ab und zu über sich selbst lachen und Fehler machen kann, sagen die Duetten, das gehört dazu. Mir ihrer Musik, die sie selbst dem Genre „Dialekt-Chanson“ zuordnen, begeistern die Burgenländerin Isabel Gaber und die Steirerin Michaela Khom - die in Addition die stimmgewaltigen Duetten ergeben, Frauen und Männer aller Altersgruppen. Warum? Die Duetten finden ihre Freude und Inspiration im alltäglichen Geschehen und behandeln dieses zwar kritisch, aber immer mit einer großen Portion Humor und Selbstironie. Mit ihrem charmant präsentierten Programm animieren die Duetten das Publikum zum herzhaften Mitlachen und Mits(w)ingen und sagen mit ihrem Motto „Scheiß di net an!“ dem Perfektionismus den Kampf an. Sie widmen ihre Hymnen allen Angsthasen, ihren Lieblingsspeisen, der Liebe, dem Leben, allen leiwanden Leuten und jenen die es noch werden wollen…
BOHATSCH & SKREPEK
Alles Liebe
13 herrlich schleppende, swingende LiebesliederDreizehn Mal singt das Wiener Duo Bohatsch & Skrepek von der Liebe. Wie immer, wenn das bestimmte Gefühl hochkommt, herrscht helle Freude: „I winsl wie a hund, quak wie a frosch und schrei – I mog di“. Dann gehen die Herren zur Sache: „Hoid mi, druck mi, beiss mi, schluck mi, kum vanosch mi, wannst wist wosch mi, reiss ma uns nieda, imma wieda“. Wie immer in diesem Leben kommen nach der Klimax den feurigen Liebhabern erste Zweifel, wie lange das noch weiter geht. „Sie is a Wundafrau“, singt Helmut Bohatsch im Lied „Wundafrau“. Wunder gibt es zwar immer wieder, doch die dauern nur kurze Zeit: „I glaub i bin net mea i, ewig scho kenn i di, frog mi wias weida geht, irgendwos stimmt do net“. Und es kommt, wie es kommen muss: „Es gibt a nix zum wissen, wos ma was des was ma eh, es geht an sunst nua gschissn, ma hoit si söwa nua am schmeh“. Da hilft nur noch ein Rezept: „Fernet, Whisky, Zippero und Schnaps mit eingelegte Kräuter, trinken muss er sowieso, liebste tot doch leben geht weiter, hijo,...“.Ein Album mit derart intimen Liebes- und Leidesliedern funktioniert nur, wenn die Texte musikalisch und gesanglich kongenial umgesetzt werden. Der hauptberuflich als Schauspieler tätige Helmut Bohatsch spürt genau, wie lange er Silben zerdehnen kann, wie viel Pathos, wie viel Ächzen und Stöhnen, wie viel Säuseln und Schmalz ein Lied verträgt. Der Gitarrist und Perkussionist Paul Skrepek erteilt Branchenkollegen eine Lektion, wie man mit unanständig viel Zeit zwischen den Tönen Wirkung erzielt, er setzt keinen Ton zuviel, aber auch keinen zu wenig. Und wenn im Lied „Ned gnua“ im Bett die Post abgeht, heizen die Herren ihren Akt vom sanften Vorspiel über die beschwingte Bossa Nova zur lodernd flamencoiden Glut auf, nur um wieder sanft wiegend Rückschau zu halten.Als Anspieltipp für die Liederbestenliste eignen sich der wunderschön schleppende Blues „Kumm mit zu mia ham“ oder das bedächtig swingende „Stew in my own salsa“, dessen Elektrogitarre tönt, als wäre Carlos Santana auf LSD.Hätte es nie einen François Villon oder Tom Waits gegeben, hätten Bohatsch und Skrepek wohl kaum ein solches Album eingespielt. Doch so echt und stimmig sind Deutsch, pardon wienerisch, gesungene Liebeslieder schon lange nicht mehr daher gekommen. Wer jedoch des wienerischen Dialekts nicht mächtig ist, kann höchstens erahnen, was dort in Sachen Liebe nach ein paar Gloserl Woi so alles abgeht. Da wäre ein Beiheft mit Texten in Druckbuchstaben äußerst hilfreich. Die handschriftlichen Textentwürfe mit unterschiedlichsten Schriftbildern sind zwar ein netter, von Booklet-Grafikern gern eingesetzter Gag. Das Entziffern fremder Schriftzeichen überlasse ich jedoch lieber den Archäologen, die sich an ägyptischen Sarkophagen zu schaffen machen. Trotzdem: Die Arbeit mit dem Textbüchlein lohnt
sich und zeigt, dass die Herren dem Thema Liebe mit wahrem Ernst und genau der richtigen Prise Humor begegnen.
Alles in Butter (2012)
Alles in Butter
Bohatsch & Skrepek gibt es seit 2004. Ihr Zusammenwirken erstreckt sich über unterschiedliche Genres. Zum einen treten sie gemeinsam in Theaterproduktionen oder Kurzfilmen auf, zum anderen produzieren sie Songs. Drei CDs gibt es mittlerweile, ALLES LIEBE, ALLES IN BUTTER und BUAZLBAM. Die Titel klingen recht bejahend. Die einzelnen Nummern sind es auch, für diejenigen, die zwischen den Zeilen spazieren und freie Sicht haben wollen. Die Texte schreibt meist Helmut Bohatsch. Die Musik, reduziert bis überbordend aber immer glasklar, stammt meist von Paul Skrepek. Grundlegendes Instrument ist die Kontragitarre, sie gibt quasi den Ton an. Manchmal gesellt sich ein kleines Ensemble zu ihr, dann wird es bunt. Wienerlied, Jazz, Pop, Experimentelles – alles darf sein.
Helmut Bohatsch, siehe Website und Vita ebendort.
Paul Skrepek ist Musiker, im Speziellen Schlagzeuger, aber eben auch Kontragitarrist, zum Beispiel bei Kollegium Kalksburg oder Bohatsch & Skrepek. Zusätzlich ist er mit diversen anderen Ensembles im Bereich improvisierter Musik tätig. In diesem Rahmen gab er im In- und Ausland Konzerte u.a. beim Jazzfest Salzburg, Jazzfestival Saalfelden, Konstanzer Jazzherbst, Jazzfestival Wien, Nickelsdorfer Konfrontationen, Jazzfestival Sibiu, Jazz aux Oudayas (Rabat), V:NM Festival Graz, Vilnius Jazzfestival, the Knitting Factory (NYC), Unlimited (Wels) und bei Festivals der Wiener Musik (Wean hean, Wien im Rosenstolz, Akkordeonfestival, Schrammelklang). Tonträger von und mit ihm gibt es jede Menge – wie gesagt, Hauptsache es wird gearbeitet.
“Bohatsch & Skrepek – das sind Text & Musik zum Abheben: Ausgangspunkt ist das Wienerische,
doch findet man sich bald in Betrachtungen wieder, die Menschliches, allzu Menschliches thematisieren:
Es sind liebevolle Blicke auf die Mitmenschen, ironisch-philosophische Nachdenklichkeiten, Aufrüttelungen und Besänftigungen, Trauergesänge und Liebeslieder. Dies alles durchsetzt von bittersüßer Melancholie
und feinem Humor. Paul Skrepeks Musik bringt die Poesie von Helmut Bohatsch’ Worten virtuos zur Geltung. Kontragitarre, Melodica, Mundharmonika und Percussion – das reicht, um in die weite Welt zu entführen: Es gibt Anklänge an französische Chansons, Tango-Rhythmen und spanische Melodien, das gute alte Wiener Lied und angloamerikanische Introspektion. Im Arrangement liegt die Finesse, in der Interpretation eine ansteckende Leichtigkeit und Lebensfreude, Temperament und – Achtung: Ohrwurmgefahr!”
Buazlbam (2018)
Buazlbam
Sie sind wieder zurück. Wobei, wirklich weg waren sie eigentlich nie. Das Wienerlied-Zweiergespann BOHATSCH & SKREPEK hat sich nach Jahren der relativen Ruhe dazu entschlossen, mit „Buazlbam“ (non food factory) ein neues Album unter die Leute zu bringen. Und dieses kann sich mehr als hören lassen. Was HELMUT BOHATSCH und PAUL SKREPEK auf ihrem dritten Werk in eindrucksvoller Manier zu ihrem musikalischen Programm machen, sind Lieder, die die wienerische Seele in all ihren emotionalen Schattierungen auf wunderbare Weise zum Ausdruck bringen.
Zugegeben, Helmut Bohatsch und Paul Skrepek haben sich viel Zeit gelassen. Seit ihrer letzten Veröffentlichung „Alles in Butter“ sind mittlerweile fast sechs Jahre ins Land gezogen, ein Umstand, der – lauscht man dem Ergebnis – aber schnell verziehen ist. Das Zweiergespann zeigt sich auf „Buazlbam“ in Hochform und liefert ein Stück Wiener Musik ab, welches wirklich hochgradig zu begeistern vermag.
Helmut Bohatsch, die mit rauer Stimme singende und lyrisch textende Hälfte des Zweiergespanns, und der für die edlen musikalischen Klänge sorgende Multiinstrumentalist Paul Skrepek spielen sich auf ihrem dritten Album durch eine Liedersammlung, die die Luft Wiens in vollen Zügen atmet und das Gefühl und den Charakter der Stadt auf ungemein charmante und zugleich kunstvolle Art einfängt. Der Ton, den die beiden in ihren Nummern anschlagen, ist von einer bittersüßen Melancholie, von einer tiefgründigen Schwermut und berührenden Verträumtheit, von einem dunklen, bissigen und augenzwinkernden Humor, der zum Schmunzeln wie auch zum Nachdenken anregt.
Helmut Bohatsch und Paul Skrepek wissen mit ihren wirklich feinen Melodien auf wunderbar abwechslungsreiche Art umzugehen, sie lassen es tänzeln und leichtfüßig schwingen, bluesig und schwer werden, an einer Stelle packen sie das verspielt Jazzige aus, an einer anderen ist es der Tango oder sind es soulige Elemente, die den Klang der Lieder stilvoll verfeinern. Auch vor gelegentlichen Abstechern in Richtung Pop scheut das Duo nicht zurück. Die musikalischen Geschichten, die Bohatsch & Skrepek erzählen, entfalten auf jeden Fall viel Stimmung, sie laden zum intensiven Hinhören ein und sprechen eine gefühlvolle Sprache, die einen nicht kaltlässt.
Bohatsch & Skrepek beweisen auf „Buazlbam“ einmal mehr ihre ganz besonderen Qualitäten. Das neue Album offenbart sich als ein echtes Hörerlebnis, das einen sanft verführt, mitreißt und vortrefflich zu unterhalten weiß.
Labels:
BOHATSCH & SKREPEK,
HELMUT BOHATSCH,
PAUL SKREPEK
Montag, 20. Januar 2020
Georg Prenner - Prenner (2011)
Prenner
Georg Prenner ist ja viel, und doch ist er eines ganz sicher: Romancer. Ein ungewöhnliches Wort, doch es trifft. Georg Prenner brüllt, schmachtet, croont und zischt seine Songs. Das alles zu schimmernden Gitarrenwänden und eleganten Hooks, trockenem Piano und wuchtigen Drums. Die Songs sind schicke Rocker und smarter Pop mit etwas Dance und Folk. Popminiaturen mit Muskeln und Sentiment. Und sie sind schön. Wie geschaffen für einen kühlen Herbst. "10 Songs. Manche bocken richtig wild, manche sind sehr zart und kostbar. Für mich halt. Ich hab mir richtig das Herz rausgerissen." 10 Songs, in einem Jahr arrangiert und eingespielt von Georg Prenner und seinen Verbündeten. Allen voran Co-Producer Mik Tanczos von Zeronic. Aufgenommen wurde in großen und kleinen Studios, in Küchen und Wohnzimmern, und der Flügel sogar im Schlafzimmer, gleich neben dem Ficus. Das Mastering übernahm Andy VanDette von Masterdisk New York, der sich für dieses Album besonders viel Zeit nahm. Im energieautarken Südburgenland hat man viel Zeit zum Träumen, Autos tieferlegen oder Gitarre spielen. Dort verbrachte Georg seine Kindheit. Als er 10 war, zeigte ihm sein Bruder den G-Akkord auf einer alten E-Gitarre. Die Folgen waren Bandgründungen, Auftritte im Pfarrheim und Gitarrensoli im Festzelt. Mit der Electropop-Combo "halwax" gewann Georg sogar den burgenländischen Bandwettbewerb. Die Bands, mit denen man sich fortan die Bühnen teilte, waren Heinz, Garish, aber auch Rammstein und die Guano Apes. 2008 hat sich Georg mit Mik Tanczos an "Jiri Malakoff" geschraubt, gespielt, gearbeitet. Ein hochgelobter Start mit fetten Synthesizern und bösen Beats aus dem Drumcomputer. 2011 ist wieder Jahr der Gitarren und der 16:9-Rocksongs. Und vielleicht legt Georg irgendwann auch sein Auto tiefer
Georg Prenner ist ja viel, und doch ist er eines ganz sicher: Romancer. Ein ungewöhnliches Wort, doch es trifft. Georg Prenner brüllt, schmachtet, croont und zischt seine Songs. Das alles zu schimmernden Gitarrenwänden und eleganten Hooks, trockenem Piano und wuchtigen Drums. Die Songs sind schicke Rocker und smarter Pop mit etwas Dance und Folk. Popminiaturen mit Muskeln und Sentiment. Und sie sind schön. Wie geschaffen für einen kühlen Herbst. "10 Songs. Manche bocken richtig wild, manche sind sehr zart und kostbar. Für mich halt. Ich hab mir richtig das Herz rausgerissen." 10 Songs, in einem Jahr arrangiert und eingespielt von Georg Prenner und seinen Verbündeten. Allen voran Co-Producer Mik Tanczos von Zeronic. Aufgenommen wurde in großen und kleinen Studios, in Küchen und Wohnzimmern, und der Flügel sogar im Schlafzimmer, gleich neben dem Ficus. Das Mastering übernahm Andy VanDette von Masterdisk New York, der sich für dieses Album besonders viel Zeit nahm. Im energieautarken Südburgenland hat man viel Zeit zum Träumen, Autos tieferlegen oder Gitarre spielen. Dort verbrachte Georg seine Kindheit. Als er 10 war, zeigte ihm sein Bruder den G-Akkord auf einer alten E-Gitarre. Die Folgen waren Bandgründungen, Auftritte im Pfarrheim und Gitarrensoli im Festzelt. Mit der Electropop-Combo "halwax" gewann Georg sogar den burgenländischen Bandwettbewerb. Die Bands, mit denen man sich fortan die Bühnen teilte, waren Heinz, Garish, aber auch Rammstein und die Guano Apes. 2008 hat sich Georg mit Mik Tanczos an "Jiri Malakoff" geschraubt, gespielt, gearbeitet. Ein hochgelobter Start mit fetten Synthesizern und bösen Beats aus dem Drumcomputer. 2011 ist wieder Jahr der Gitarren und der 16:9-Rocksongs. Und vielleicht legt Georg irgendwann auch sein Auto tiefer
Sonntag, 19. Januar 2020
Pete Art - Austro Pop ´n´ Roll (2019)
Austro Pop ´n´ Roll
Im zarten Lebensalter von ca. 10 Jahren fing Pete bereits an, sein stimmliches Talent zu ergründen. Mit den von seinen Eltern bereit-gestellten Platten trällerte er bei den rockigen Klänge von Shakin´Stevens und Elvis Presley mit. Mit seinen Eltern - fast wöchentlich unterwegs - durfte er bereits bei verschiedensten Bands einige Songs präsentieren. Nach etlichen harten "Übungsstunden" rüstete er sich für Auftritte mit u.a. Andy Lee Lang, der Gruppe MONTI BETON und einmalig als Elvis Darsteller bei der "Nix is fix-Show"mit Rainhard Fendrich. Nicht nur bei MONTI BETON stand Pete mehr als 20 Jahre als "Dr. Frank N. Furter" aus der "Rocky Horror Picture Show" auf der Bühne. Auch bei Monti`s Elvis- Night‘s war er neben Andy Lee Lang, Ty Tender, Al Cook und Tini Kainrath regelmäßig Gast und machte sich so in der Profiliga rasch einen Namen.
Das nahm Pete 2001 zum Anstoß, seine Laufbahn als Unterhaltungsmusiker zu beenden und startete seine Konzertkarriere!
THE REAL HOLY BOYS & HERBERT PROCHASKA
Christmas Dreams
The Real Holy Boys & Herbert Prohaska - Feiern Weihnochtn (2008)
Feiern Weihnochtn
Belli Impossibili - Unbegreiflich Schee (2010)
Belli Impossibili - Unbegreiflich Schee
The Real Holy Boys feat. Herbert Prohaska - A`la Carte (2014)
A`la Carte
Man stelle sich vor: zwei
musikalisch umtriebige Herren, mittleren Alters. Reichlich an Erfahrung.
In allem. Vor allem im Umgang mit Publikum und mit Musik.
Der Eine liebt den
Rock'n'Roll und alles was so dazugehört, bis hin zu den großen Hits aus
Las Vegas.Er ist seit Jahren mit seiner Band PETE ART & HIS ROCKETS erfolgreich. Die Rede ist, na klar, von Pete Art!
Der Andere ist Mitbegründer und oberster Spaßvogel bei der Wiener Kultband MONTI BETON,
liebt alle musikalisch wertvollen Hits der letzten Jahrzehnte. Von
Beatles über Doors und Elvis bis hin zu Kinks und Simon & Garfunkel.
Alles zwischen Rock und Gefühl - und das in jederlei Hinsicht. Die Rede
ist von - Toni Betoni!
Beide singen einzigartig
und auch wirklich schön, Bereits als katholische Ministranten haben sie
Ihre Stimmen geschärft. Beide haben ein großes Repertoire an Songs und
sie haben vor allem Eines: viel Spaß auf der Bühne.
Nun und so kam es wie es
kommen mußte. Die beiden begannen über eine gemeinsame musikalische
Zukunft nachzudenken. Die Überlegung war: Zu zweit und ohne viel
Aufwand, mit viel Schmäh und mit hoher musikalischer Qualität, zugleich
mit der Zielsetzung einer neuen Form einer unterhaltsamen
Publikumsdarbietung. Es mußte was Neues sein! Etwas was sich von der
Masse des Angebotes entscheidend abhebt!
Die Beiden waren sich
schnell einig. Unter dem Motto "Gehen wir es einfach an!" gingen sie ins
Studio um eine Christmas CD aufzunehmen. Die größten, coolsten und
geilsten Christmas Hits sollten drauf sein. Musikalisch war größt
mögliche Kreativität beim Verändern der Originale und zugleich Maxime
beim Arrangieren angesagt: "Kein Instrument ist zu viel, ließe man es
weg, würde es fehlen!" Letztendlich haben sie dann alle Instrumente und
Stimmen selbst aufgenommen.
Jetzt fehlte eigentlich
nur noch Name und Outfit. Nun, wie man bereits ahnen kann, sind sowohl
Pete als auch Toni keine Kinder von Traurigkeit. Das Outfit war
dementsprechend schnell gefunden. Passend zur Christmas Musik dieser Ära
entschied man sich zu folgender Erscheinungsform.
Einmal als "Men in Black",
mit einer Zipfelmütze relativiert, ein anderes Mal in "Lack und Leder"
wie der junge Elvis bzw. Marlon Brando, aber mit einer
Silikon-Schmalzlocke relativiert. Beim Betrachten der Fotos kamen die
beiden aus dem Lachen nicht heraus, und Pete hatte die Idee zu THE REAL
HOLY BOYS und Toni zum Titel der CD "Christmas Dreams". THE REAL HOLY
BOYS waren geboren!
Seit Jahren und längst
überfällig war ihr nächstes Album! Doch jetzt hat das Warten für alle
Freunde und Fans ein Ende!! Unsere heiligen Jungs waren trotz
Konzertstress fleißig im Tonstudio unterwegs und spielten verstärkt
durch Hannes Steif am Bass und Marco Weichselbraun an den Tasten und
nicht zu letzt mit ihrem Freund Herbert "DER HOLY-SCHNECK" Prohaska ihre
besten und auch brandneuesten Songs auf ihr 6. Album ein!
Auf diesem Tonträger wurde
zu 90% mehrstimmig eingesungen und ein brandneuer, Holy Boys Sound
kreiert der erstmalig im US Bundesstaat OHIO den letzten Schliff
verpasst bekam!
Die Songs werden natürlich
noch nicht verraten, doch eines kann man vorweg nehmen, das Programm
heißt nicht umsonst "À La Carte", denn unsere Holy Boys und auch ihr
prominenter Freund Herbert führen ihr Publikum quer durch den
musikalischen Schmankerlgarten die noch nie ein Mensch zuvor serviert
bekam!
Dieses brandneue Programm
und die dazugehöriger CD die wie eine Reise durch die "Speisekarte einer
musikalischen Haubenküche" wirkt, ist ein absolutes Muss für alle Fans
unserer Heiligen Bengerln, allen Freunden von Herbert "der Holy-Schneck"
Prohaska und allen Liebhabern von musikalischer Wiener Küche gepaart
mit Gewürzen und Einschlägen aus aller Welt!!
Zurück lehnen, genießen und mitsingen, eh kloa!!
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HERBERT PROHASKA,
PETE ART,
THE REAL HOLY BOYS,
TONI MATOSIC
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