Sonntag, 19. September 2021

Pyrite - Cave (2020)

 

Cave (2020)

 PYRITE – Katzengold oder Narrengold – öffnen mit ihrem Debutalbum eine wahre Schatzkiste an Sounds und Songs. Werfen mit musikalischen Ideen um sich. Der Hypnosound eines abenteuerlustigen Steve Reich, die freigespielte Lässigkeit von Tortoise treffen auf den vielstimmigen und multiinstrumentalen Charme der sechsköpfigen Band. Und das ergibt einen musikalischen Glückszustand, wie wir ihn nur von Stereolab kennen: Stimme als Instrument, Instrument als Storyteller – eng verwoben mit dem krautrockigen Beat gutgelaunter Can und Neu. Aus reinem Spaß an der Überraschung legen Pyrite wundertütengleich nach: Da wird ein Samtstiefel im Wienfluss zur Geschichte, ein herzhaftes Schleich dich! im Song Be Angry feiert die furiose Freude an der Wut. Mark E. Smith hätte dazu ein Tänzchen gewagt – oder Tritte ausgeteilt. Pyrite sind aber alles andere als Miesepetras und -peter: Das Album besticht durch seine spielerische Vielschichtigkeit, durch seine Lust am Experiment: ein Song über Laktoseintoleranz? Ja natürlich! Beware of Milch und Käse! Mandoline, Zerrorgel, Violine, Akkordeon … ist es Minimal Music, Folk, Pop, entspannter Rrriot – oder gar … irgendwie Jazz? "Macht's mal was zum Mitsingen!", wurden Pyrite tatsächlich angejammert. Haben sie gemacht. Eine ganze Platte lang. À la Pyrite.

Protestant Work Ethic - My Idea Of Fun (2020)

 

My Idea Of Fun  (2020)

 Religion und Kapitalismus! Simon Usaty mag religiöse Anspielungen, deshalb auch der (immer noch verwirrende) Bandname. Seiner Musik sind solche Zweideutigkeiten völlig egal. Als Ein-Mann-Unternehmung hat Usaty sein Projekt vor über einem Jahrzehnt begonnen, um es inzwischen mit einer Schar an Gastmusiker_innen umzusetzen. Seit seinem letzten Album Are Wading in The Shallows (2016) haben sich die Ausdrucksformen gewandelt. Weniger Americana, mehr Psychedelic, weniger Banjo, mehr Vielfalt. Was geblieben ist, ist die eindringliche Zauberstimme des Songschreibers. Usaty greift ins Volle, ohne dabei dick aufzutragen: Bombast ohne Brechstange, Zurückhaltung als Programm, dabei entstehen zartbittere Song-Schmuckstücke mit melancholischer Schlagseite.

Curbs - Too Big To Fail (2020)

 

Too Big To Fail (2020)

Curbs ist ein österreichisches Brit-Pop-Duo aus Wien.  

Die Wiener Band Curbs wurde 1999 von Alex Wunderbar (früher bei der Hip-Hop-Band Schönheitsfehler) und Alex Bunf (als DJ Bunf im Wiener Club Chelsea aktiv) gegründet. Der Bandname leitet sich von den Begrenzungsstreifen von Rennstrecken ab, die auf Englisch „Curbs“ (dt. „Bordstein“) genannt werden. Nach dem Beginn in klassischer Bandbesetzung entschieden sich die beiden, als Duo weiterzumachen. Alex Wunderbar ist zuständig für die Musik und Alex Bunf der Liedtexter. Bei Livekonzerten wird das Duo von diversen Gastmusikern unterstützt. Im Sommer 2000 begannen sie mit der Aufnahme von Demos und spielten ihren ersten Gig im Shelter. Bereits zu diesem frühen Karrierezeitpunkt wurden sie vom alternativen Radiosender FM4 entdeckt, die zusammen mit gotv die Band fördern.[1]

2001 erschien die erste Single Flower, die die Gruppe in den legendären Abbey Road Studios aufnehmen durfte. Das Mastering übernahm Chris Blair. 2002 folgte die zweite Single 1981. 2002 trat die Band auf dem Gürtel Nightwalk Festival auf und unterschrieb einen Plattenvertrag bei Mario Rossoris Pate Records. 2003 erschien ihr Debütalbum Change Everything. Zu Music wurde ein Musikvideo gedreht. Im gleichen Jahr tritt das Duo auf dem Nuke Festival, dem Donauinselfest und dem Frequency Festival auf und spielte als Support für Blur vor etwa 4.000 Fans im ausverkauften Wiener Gasometer. Im gleichen Jahr erschien die Single Sun Die Band wurde außerdem bei der Amadeus-Verleihung 2003 für einen FM4 Award in der Kategorie Alternative nominiert.[1]

2004 erschien die Single Future Sound. Als Vorgruppe traten Curbs für Adam Green und Ash auf. 2007 erschien das zweite Album Out of Sight, auf dem namhafte Musiker wie Christian Eigner und Erwin Bader als Gäste vertreten sind.[2] 2009 folgte das Drittwerk City of Dreaming Spires. Produzent war Mark Gardener, ehemaliger Sänger von der New-Wave-Band Ride.[3] 2010 legte Pate records die Kompilation Decade nach, die 30 Lieder der Band versammelt.[4]

2012 erschien das Album Colours, erstmals über das eigene Independent-Label Wunderbar Records.

LIPP DER FUNKVERTEILER

 

Distribution (2015)

Re​-​Distribution (2016)

Tretboot Flava (2016)

Tretboot Flava Vol. ll (2018)

Bass Wüd Drums Hort (2018)

Jazz Fest (2020)


 HipHop-Beats von einem Wiener Produzenten, der den Jazz quasi schon mit der Muttermilch aufgesogen hat. 

 Nachdem sein Vater und dessen Freunde Ende der 1970er Jahre das Jazzfestival Saalfelden gegründet haben, wurde lipp der Funkverteiler quasi mitten ins Festival hineingeboren, wuchs damit auf und wurde dadurch musikalisch sowie politisch sozialisiert. Seine Sample-lastigen Beats basieren auch immer auf Jazz, Soul und Funk. Auf dem Albumcover seines ersten Vinyl-Releases beschreibt er seine musikalischen Wurzeln so: „Alles, was mich musikalisch prägt, verdanke ich der Black Culture. Die Musik, die ich tagtäglich höre, die ich so sehr liebe, mich inspiriert und motiviert, entspringt der Black Culture. Das Wissen darum erfüllt mich mit Demut und tiefer Dankbarkeit. Black is Beautiful - Black Lives Matter - Fight Racism.“

Seiner Aussage nach macht er „jazzigen Boom Bap Funk“ – wer damit was anfangen kann oder Lust hat, es kennen zu lernen: tune in.

Trouble By Design - Humans (2019)

 

Humans (2019)

Das junge Duo Trouble By Design aus Ottensheim liefert auf seinem Debütalbum Garagenrock mit abwechslungsreichen Arrangements und überraschend viel Melancholie. Ein breites Spektrum an (rockigen) Einflüssen und ein gutes Gespür für eingängige Hooks sind Grund genug um bei „Humans“ mal ein Ohr zu riskieren.

Energiegeladen und tanzbar brettert „Heavy Brain“ von der ersten Strophe an weg. Aber schon der vorab veröffentlichte Opener hält nicht lange damit hinterm Berg worum sich „Humans“ drehen wird. Thematisch geht es um die Dämonen im eigenen Kopf, Depression und Verzweiflung – dass auch die Hoffnung irgendwann zurückkehren wird, lässt der erste, sehr eingängige Refrain noch nicht vermuten.

Für prägnante Hooks besitzen die beiden Ottensheimer Musiker Julius Sigl (Gitarre, Gesang) und Jakob Wengler (Drums) fast schon ein goldenes Händchen. Gerade die erste Hälfte der Platte strotzt nur so vor starken Melodien und kommt im Vergleich zur letztes Jahr veröffentlichten EP „If I Could“ fast schon düster daher. „Other Side Of Terror“ oder „Dystopia“ präsentieren sich als kräftige Midtempo Rocknummer, während  „Coma“ und „Say“ ins Metier der Balladen abbiegen – auch hier gibt die Band eine unerwartet gute Figur ab.

Der Sound des Album schreit zwar förmlich nach Garagenrock, in Sachen Songwriting entfernt man sich aber von artverwandten Duos wie Royal Blood oder den Black Keys (an die man bei dieser Besetzung fast schon automatisch denken muss) und bewegt sich weit mehr in Richtung Alternative Rock mit sehr ausgefeilten und abwechslungsreichen Arrangements. Jugendliche Unbekümmertheit trifft auf Weltschmerkt, trifft auf Rock’N’Roll: ein uraltes Erfolgsrezept.

Die zweite Hälfte des Albums legt dann ein paar Schippen an Tempo und Härte drauf. Gerade „Crazed“ und „Obnoxious“ (eine Weiterentwicklung von „Knocking Off A Tooth“ von der ersten EP) gehen auf direktem Wege ins Blut und dürften für das nächste Livekonzert Moshpits garantieren – mindestens! Das Titelstück „Humans“ klingt nach versöhnlichem Abschluss und wiegt uns letzten Endes in den Schlaf. Auf dass die Welt nur noch halb so schlimm erscheinen möge, wenn wir wieder aufwachen.

Was am nächsten Tag auf jeden Fall bleibt ist ein Stück juvenile, erfrischende Rockmusik mit ordentlich Potenzial. Hoffentlich werden wir von dieser Band noch ganz viel hören – wir sind gespannt!

RICO BELAFONTE

 

Jede Richtung (2016)

Jede Richtung 2.0 (2017)

Primaten Party (2017)

 Rico Belafonte ist gebürtiger Wiener.
Seine Stimme wurde ihm von seinen Eltern (beide Sänger) in die Wiege gelegt.

Schon in jungen Jahren wurde er zuhause in Gesang, Tanz und Kampfsport unterrichtet.
In seiner Jugend arbeitete er in der Gastronomie, um seine alleinerziehende Mutter zu Unterstützen.

Rico verlor seinen Traum selbst Sänger zu werden aber nie aus den Augen und trainierte täglich seine Stimme, seinen Geist und seinen Körper.

Immer auf der Suche nach einer Gelegenheit sein Talent zu zeigen, wurde er schließlich von einem seiner Gäste entdeckt und bekam die Gelegenheit sein Können als Sänger und Tänzer unter Beweis zu stellen.

Ricos erste Bühnenerfahrungen als Tänzer und MC mit Top-Acts brachten ihm die notwendige Aufmerksamkeit, um als Künstler auf eigenen Beinen stehen zu können.
Rico schreibt und komponiert seine Musik selbst.

Seine ersten Singles "Sonnenschein", "Heute scheint die Sonne" und "High sein", lassen durchscheinen, was in nächster Zeit auf euch zukommen wird.

The Raw-Cats (feat. Millibird) - Midnight Moon (2020)

 

Midnight Moon (2020)

 Seit beinahe 5 Jahren steckt die leidenschaftliche und authentische Band THE RAW-CATS das Publikum österreichweit an. Egal, ob unplugged in einer Bar oder wuchtig umgesetzt auf großen Bühnen: Wo wir auftreten, kommt Schwung in die Bude und es entsteht ein Feuerwerk zwischen dem Publikum und der Band.

Marcel Illetschko, der Gründer und Bandleader der Band, ist seit seiner Kindheit ein leidenschaftlicher Musikenthusiast. Nach sehr langer Suche nach Gleichgesinnten findet er im Jahr 2015 die richtigen Bandmitglieder: Dejan Vidovic am Kontrabass, Harry Hintringer am Schlagzeug und Nadja Vogel-Illetschko als Sängerin und Frontfrau. Im Jahr 2016 wechselt Harry den Posten am Schlagzeug mit Paul Gierlinger und ab dann geht die Band durch dick und dünn. Viele Veranstaltungen und Tourneen haben die Musiker privat und handwerklich zusammengeschweißt. Im Laufe der letzten Jahre haben THE RAW-CATS so gut wie jede Location in Oberösterreich (besonders rund um Linz) bespielt. Vom Linzer Hauptplatz bis zum Welser Hauptplatz als Vorband von «Smokie» . Während dieser Zeit hat Marcel intensiven Kontakt zu John Cima, dem Texter beinahe aller Kompositionen. John steuert immer weiter Texte bei, Marcel schreibt die Musik und durch die wunderbare Zusammenarbeit wurden und werden viele Songs geschrieben. Die Ideen sprudeln nur so.

Orange Gone - Trilogies (2019)

 

Trilogies (2019)

TRACKLISTE

KGW3 - Chakra (2020)

 

Chakra (2020)

Das von KGW3 erzeugte Genre wird als Drum’N’Brass Rap bezeichnet. Ihre Texte befinden sich inhaltlich „irgendwo zwischen GoodTime und Borderline“ und befassen sich oft mit politischen und gesellschaftskritischen Themen. Musikalisch werden die Texte von einprägsamen Bläserlines, elektronischen Sounds und fesselnden Drumgrooves untermalen.

Northkind - Starving Brain (EP 2018)

 

Starving Brain (EP 2018)

 Die Mühlviertler Band "Northkind" spielt am Freitag, 23. Juni, um 16 Uhr am Donauinselfest in Wien, dem größten Festival Europas, auf der Bühne der Menschenrechte. Der ungewöhnliche Stil gilt in der Musikszene als Geheimtipp. Mit dem Debütalbum „Starving Brain“ etablierten Tobias Gattringer, Sebastian Gattringer und Jakob Mittermayr ihren Sound in der heimischen Musiklandschaft. Northkind wird einen musikalischen Ausflug in die 60er- bis 90er-Jahre und durch ihre Eigenkompositionen unternehmen.

 

Burnout Granny's - Feeling To Rock (2020)

 

Feeling To Rock (2020)

Christoph Bernecker, Tobias Gattringer, Matthias Lindorfer, Fabian Hackl und Alexander Hintermaier sind die „Burnout Granny's. Gefunden haben sie sich durch die gemeinsame Leidenschaft für Rock'n'Roll. Seit drei Jahren stehen die Musiker gemeinsam auf der Bühne. Jetzt haben sie auch ihr erstes Album “Feeling To Rock„ veröffentlicht: “Unser Debütalbum endlich in den Händen zu halten, ist ein sehr besonderes Gefühl. Die Lieder darauf sind durch verschiedene Erlebnisse der letzten Jahre entstanden, weshalb wir natürlich mehr als stolz darauf sind.„ Bekannt sind die Burnout Granny's für ihre überzeugende Rockshow. “Jeder, der uns schon mal live gesehen hat, weiß, dass unsere Konzerte ein besonderes Erlebnis sind.„ Vor allem der Sänger der Band, Christoph Bernecker, bleibt durch seine Stimme in Erinnerung. Für viele klingt die nämlich ähnlich wie die von Weltmusiker Brian Johnson, Sänger der Band AC/DC.

“Fluch und Segen zugleich„

Wie Bernecker den Vergleich findet? “Das ist Fluch und Segen zugleich, jedoch macht es mich sehr stolz, mit einer derartigen Größe verglichen zu werden.„ Quer durch Österreich und vereinzelt auch über dessen Grenzen hinaus sind die Burnout Granny“s bereits getourt.

CATASTROPHE & CURE

 

Like Crazy Doves (2012)

Undeniable_Irresistible (2015)

Somewhere Down The Line (2020)

Catastrophe & Cure ist eine 2009 gegründete Indie-Rock Band aus Steyr, Oberösterreich.  

Catastrophe & Cure wurde 2009 von Raphael Rameis, Patrick Steinhuber, Lukas Kargl und Johannes Eder in Steyr gegründet.[1] 2010 veröffentlichte die Band ihre erste EP „Somewhere in Between“ und produzierte zu dem Song „It Isn't That Easy“ ihr erstes Musikvideo, welches unter anderem auf dem Musiksender gotv gezeigt wurde. Ende Oktober 2010 moderierte die Band außerdem die Sendung „Hosted by“[2] auf dem gleichen Sender.

Im Oktober 2012 veröffentlichten Catastrophe & Cure, zwischenzeitlich um Sebastian Kargl und Maximilian Atteneder gewachsen, ihr Debütalbum „Like Crazy Doves“, produziert von Johannes Eder und Markus Birkle, dem Live-Gitarrist der Fantastischen Vier und Produzent in Stuttgart. Das Debütalbum erhielt österreichweit große Beachtung[3][4][5][6], die erste Single „Shipwreck“ kletterte auf Platz 2 der Charts des öffentlich-rechtlichen Radiosenders FM4.[7] Für das Album „Like Crazy Doves“ gewann die Band im Jahr 2013 den Amadeus Austrian Music Award in der Kategorie FM4 Award.[8][9][10]

Im April 2015 wurde das zweite Album „Undeniable/Irresistible“ auf Schoenwetter Schallplatten veröffentlicht. Die Produktion übernahmen erneut Johannes Eder und Markus Birkle. „Undeniable/Irresistible“ wurde von den Kritikern wohlwollend aufgenommen, die Band veränderte ihren melancholischen Sound hin zu einem kühleren, elektronischeren Klangbild.[11][12][13][14] Die Singleauskopplungen „Undeniable/Irresistible“ und „Bones“ waren in den Radio-FM4-Charts vertreten.[15][16] Das Musikvideo zum Song „The Shore“ wurde im Rahmen des Crossing Europe Filmfestivals Linz 2016 ausgestrahlt.[17]

Cordoba - Kane Wunder (2020)

 

Kane Wunder (2020)

Im Mühlviertel ist alles ein bisserl anders - die Landschaft, das Wetter, die Leute UND die Musik. Cordoba nennen das was sie machen Austrorock, den POP sollen die anderen spielen. Stilistisch schlagen sie den Spagat von den österreichischen Bands und Künstlern der 70er und 80er zur internationalen Rockmusik jener Zeit. Ob sich das ausgeht? Hört es euch an und entscheidet selbst!

Tobias Gattringer
Sebastian Gattringer
Jakob Mittermayr

Freshmaker - No Limit (Premium Edition) (2020)

 

No Limit (Premium Edition) (2020)

Freshmaker (* 12. August 1987 in Wien, bürgerlich Mario Skakalo) ist ein österreichischer Hip-Hop- & Pop-Produzent mit bosnischen und kroatischen Wurzeln. 

Freshmaker wuchs im 15. Wiener Gemeindebezirk Rudolfsheim-Fünfhaus mit zwei Brüdern auf.[1] Seine Mutter stammt aus Bosnien und sein Vater aus Kroatien. In seiner Kindheit spielte er Gitarre, Xylophon und Flöte und besuchte als Jugendlicher eine Höhere Technische Lehranstalt. Freshmakers erster Berührungspunkt mit Deutschrap war das Album Electro Ghetto von Bushido. Inspiriert davon begann er eigene Beats zu produzieren.

Eine erste Veröffentlichung gelang ihm 2008 auf dem Album Gastarbeiterlife von Kid Pex. Seinen Durchbruch schaffte er zwei Jahre später auf dem Mixtape Hoodtape Volume 1 von Kollegah, mit dem zahlreiche weitere Zusammenarbeiten entstanden. Neben Veröffentlichungen mit Deutschrap-Interpreten wie Farid Bang, PA Sports oder Kontra K arbeitete er zusammen mit österreichischen Künstlern wie Chakuza oder Dame (Rapper) und dem US-amerikanischen Rapper 6ix9ine, dem bosnischen Jala Brat sowie türkischem Rapper Velet.[2][3]

Heute zählen zu den Erfolgen des Produzenten 69 Chartplatzierungen darunter 13 Top-Ten und 6 Nummer-eins-Platzierungen in den offiziellen Charts der Länder Deutschland, Österreich und Schweiz.[4]

Samstag, 11. September 2021

Simon Stadler - Meine Welt mit Udo Jürgens und Konstantin Wecker (2020)

 

Meine Welt mit Udo Jürgens und Konstantin Wecker (2020)

Gleichberechtigung, Empathie und Revolution — das sind drei der vielen Themen, die Simon Stadler mit seiner Musik und seinem Text behandelt. Der junge österreichische Liedermacher bekundet in seinen Liedern offen und ehrlich, was ihm am Herzen liegt. Geprägt durch den musikalischen Charme von Udo Jürgens und durch das textliche Charisma von Konstantin Wecker, vermittelt Simon Stadler eine vertraute Offenheit heiklen und einfühlsamen Gedanken gegenüber. Es sind lebensbejahende Songs, die den Menschen so manche Sehnsüchte entlocken sollen und dazu anregen, den eigenen Weg zu gehen.

Angefangen hat seine musikalische Reise als Vierjähriger mit den ersten Klavierstunden. Im Alter von sieben Jahren fügt er die Klarinette zu seinem musikalischen Arsenal hinzu und mit 12 fängt er an das Gitarrenspiel Autodidakt zu erlernen — der Grundstock für eine umfangreiche, multiinstrumentale Ausbildung war gelegt. Der gebürtige Kärntner sammelt im heimischen Musikverein und bei diversen Vorspielstunden am Konservatorium Klagenfurt viele Erfahrungen in Bezug auf das Musizieren vor Publikum und mit anderen Musikern. Auch bei Klassik-Wettbewerben am Klavier staubt er schon in jungen Jahren einige Preise ab. Immer wieder steht er mit Musik und Schauspiel auf der Bühne und versucht die ZuhörerInnen in seinen Bann zu ziehen. Seine großen Idole zu dieser Zeit: Johnny Cash, Leonard Bernstein, Hans Zimmer und Konstantin Wecker. Nach achtjährigem Musikgymnasium absolvierte er ein Medienkompositionsstudium (Filmmusik) in Wien. Seit 2018 verwirklicht er als selbständiger Künstler seinen Kindheitstraum, Sänger, Komponist und Liedermacher zu werden. Die ersten selbstgedichteten Songs beinhalten noch englische Texte über Amerika, Aufbruch und Fernweh. Bereits 2016 veröffentlicht der mittlerweile 25jährige seine Melodien unter dem Künstlernamen „Jack Simon“.

Ein selbstproduziertes Musikalbum, auf dem er 17 Lieder von Konstantin Wecker und Udo Jürgens singt, entfachte jedoch ein starkes Umdenken bei Stadler. Seit einigen Jahren spielt er Solokonzerte am Klavierflügel mit seinen eigenen Interpretationen deren bester Lieder. Seine Zuneigung zu Jürgens´ Musik entwickelte sich unter anderem deshalb so stark, weil die beiden aus derselben Gegend stammen und familiär eng verbunden sind. Weckers Werk lernte er seit der frühen Kindheit durch seine Eltern schätzen. Nun schreibt er über für ihn viel bedeutsamere Themen wie „Vergänglichkeit“, „Weltanschauung“, „Gleichrangigkeit“, und „Liebe“, verpackt in deutsche Poesie. Dieses 2020 erschienene Coveralbum fand großen Anklang bei Konstantin Wecker, woraufhin er Simon Stadler in seinem Label „Sturm und Klang“ aufgenommen hat. Das Jahr 2021 und 2022 wird zum Meilenstein in Stadlers Biografie gekürt, zumal er erste originäre Singles und ein ganzes Album mit 12 selbstgeschriebenen Songs unter dem Titel „Ohne Last“ veröffentlicht, auf dem auch Wecker selbst bei einem Song zu hören sein wird.

Sluff - On Debris (2018)

 On Debris (2018)

Gleich vorweg: Das Debütalbum der Wiener Indie-Slacker Sluff ist ein solides. Ok, obwohl es im Pressetext heißt, dass das Album „no nostalgia piece“ sei, klingt „On Debris“ nicht so unglaublich neu, dass Menschenmassen zu erwarten wären, die das Album auf offener Straße als lange herbeigesehnten Gamechanger feiern.Natürlich kann eine Platte trotzdem Freude machen und das tut sie in diesem Fall. Wieviel allerdings genau, hängt vom Rezipienten ab und der Seite, die er in einem seit Jahrzehnten unter Musikhörern andauernden Glaubenskrieg einnimmt Die Gretchenfrage, an der sich die Konfliktparteien scheiden, betrifft die stilistische Einheitlichkeit eines Albums. Und, nun ja, man kann Sluff definitiv nicht vorwerfen, dass es den Songs auf „On Debris“ an einem roten Faden fehlen würde.Eingängige, hin und wieder leicht schräge Melodie-Phrasen, schlicht-schöne Harmonien, eine charmant ziellos herumtorkelnde Indie-Gitarre und ein Drummer, der sich nicht zu schade ist, zweimal statt einmal auf seine trocken klingende Snare-Drum zu schlagen. Das alles großzügig in Reverb getaucht.Diese zwischen Melancholie und zurückhaltendem Optimismus taumelnde Surf-, Shoegaze-, Slacker-Mischung ist lässig, wir haben sie allerdings schon mal woanders gehört. Und auf „On Debris“ haben wir sie nach dem ersten Durchlauf genau zwölf Mal gehört.Die Songs klingen nicht gleich, es wäre ignorant, das zu behaupten, eine sehr ähnliche, aus den oben genannten Zutaten bestehende Ästhetik fahren sie aber. Die Tracks unternehmen durchaus so etwas wie Ausflüge in Richtung klassischer Songwriter („Halfway“) oder einer alternden, sich der Schnulze zuwendenden College-Punkrock-Band mit Ziffern im Namen („Dull Mind“), nur hat man ihnen eben allen den selben Pullover angezogen. Es ist verblüffend, dass dieser sogar ohne größere Schäden über einen Song passt, der auf einem Drum-Computer – und damit doch eigentlich ganz anders als die anderen – aufgebaut ist („Care“). Dieses Album ist keine Achterbahnfahrt, auf der man sich vor der Kurve nicht sicher sein kann, ob sich der eigene Kopf nach der Kurve höhentechnisch noch über den Schultern befindet. Highlights hält es trotzdem bereit („Forgotten“) und Spaß macht es auch.


 

Skofi - Skofi - Not Finished Yet (2020)

 

Skofi - Not Finished Yet (2020)

„Skofi" ist das Solo-Projekt der jungen Musikerin, Multi-Instrumentalistin und Produzentin Sarah Kofranek.
Geboren und aufgewachsen in Wien, beschäftigte sich Sarah bereits seit ihrer Kindheit mit den verschiedensten Musik-Genres. Im Alter von 7 Jahren begann sie Violin Unterricht zu nehmen, brachte sich mit 12 Jahren das Gitarre Spielen bei und fing mit 14 Jahren an, die ersten eigenen Beats und Songs zu produzieren.
Mit ihren selbst produzierten Songs hat Skofi bereits über 1 Millionen Streams weltweit auf Spotify, YouTube, SoundCloud & Co..
„Skofi“ arbeitet an verschiedenen Kollaborationen in verschiedensten Genres mit internationalen ProduzentInnen und produziert Songs für andere SängerInnen und MusikerInnen.
Aktuell veröffentlicht sie fast monatlich deutschsprachigen Rap in Kollaboration mit dem Klosterneuburger Produzenten „Skyfarmer“.

Ottakringer Vodkatrinker - 's Lebn (2020)

 

's Lebn (2020)

 

Ottakringer Vodkatrinker über sich

AA & Moeji Minh sind die Schienbeinbrecher des 16ers, die Prediger des Aufstands und die Genossen des Exzesses. "Ein bisserl Fußball, ein bisserl Politik und ordentlich Party, Party!" Eineinhalb Wiener, im Ultra-Umfeld sozialisiert, die auf der Staatsoper die rote Fahne hissen um bei einem Glas vino klarzustellen, dass der Name Programm ist. Ihr Feind: Richard Lugner, Adam Smith und die Askese. Ihr Freund: Pyro, Marx und Marihuana.

Beheimatet zwischen proletarischem Klischee und intellektueller Erregung wird schmähgeschwängert dem Fußball, dem Alkoholismus und dem Klassenkampf gehuldigt. Hier trifft Rap auf Kabarett und Hip Hop auf Kleinkunst.

Mother's Cake - Cyberfunk! (2020)

 

Cyberfunk! (2020)

Nun ist es endlich weit: die Tiroler Psychedelic-Rock Band MOTHER’S CAKE veröffentlichte ihr neues Album „Cyberfunk“ (Membran Records). Dem Pessimismus der Corona-Zeiten zum Trotz bietet das Album High Energy und unerhört gute Songs.

Seit nunmehr 12 Jahren existiert die Tiroler Rock-Band Mother’s Cake, bestehend aus Yves Krismer (Gesang, Gitarre), Jan Haußels (Drums) und Benedikt Trenkwalder, die seitdem die Messlatte für österreichischen Rock ziemlich hochgelegt haben. 2012 kam das erste Album „Creation’s Finest“, 2013 waren sie Vorband der Punkrock-Ikone Iggy Pop, 2015 supporteten sie Limp Bizkit und sind seitdem nicht mehr aus der heimischen Musikszene wegzudenken. Als Einflüsse gelten unter anderem Mars Volta, Led Zeppelin und Rise Against The Machine – wobei die drei Tiroler von Beginn an ihren ganz eigenen Sound hatten. Dass das Trio es drauf hat, ist seit längerem auch schon außerhalb Österreichs bekannt, mit Shows in ganz Europa, Australien und Indien. Das letzte Studioalbum liegt nun schon 3 Jahre zurück. „No Rhyme No Reason“ hieß das gute Stück, und nach 3 Musikvideos („Toxic Brother“, „Crystals In The Sky“, „I Love Your Smell“) als Vorgeschmack auf das 2020-er Album ist es letzten Freitag endlich erschienen. Es ist übrigens zu empfehlen das Album auf Vinyl zu hören – das Hörerlebnis entspricht dann viel besser der konzeptuellen Aufteilung der Songs.

SAIKO

 

Saik Rider (2019)

Six Million Dollar (2020)
 


Leopoldau, Endstation. Schon aus einiger Distanz ist Saiko zu sehen, der mit verschränkten Armen und Sonnenbrille vor seinem Auto wartet – einem älteren VW Passat, an dem der gelernte Autolackierer mit sichtbar viel Leidenschaft herumgebastelt hat. Aber wir sind aus einem anderen Grund hier, zumal Saikos Passion für Beats mindestens genauso groß ist.

„Hättet’s gern was? Bier, Radler, Almdudler – Wasser hab ich auch. Oder wollt‘s ein Balisto?“, bewirtet uns Saiko aus seiner Kühlbox, ehe wir zu einer nahegelegen Gstettn fahren. Dort gibt es viel Redebedarf. Denn obwohl der Wiener seit Ende der 1990er-Jahre aktiv ist und zu den bedeutsamsten HipHop-Produzenten Österreichs zählt, stand er bis dato nie wirklich im Rampenlicht. Jahrelang investierte er einen beträchtlichen Teil der freien Zeit nach dem Nine-to-five-Hustle in Produktionen für hiesige Rapper. Darunter in etliche Tracks mit Kamp – inklusive der 1998 erschienenen gemeinsamen Debütsingle „Wo“ –, MadoppelT, Gerard, Vearz, Guilty, Ansa, PerVers oder iLLu$ioN. 2002 gründete er sein Label stiege44, über das einige der genannten Artists ihre Alben releasten. „Da war ich immer sehr kreativ. Ich hab in der Saikogasse auf der Stiege 44 gewohnt, zum Produzieren angefangen und ein Label gegründet“, sagt er schmunzelnd. Abseits dieses Umfelds waren seine Beats etwa schon auf Tracks von Disarstar, Olexesh, Absztrakkt & Cr7z oder Gimma zu hören.

Doch jetzt ist alles eine Spur anders. Seit dem ersten Soloalbum fokussiert sich Saiko auf Instrumentals, um endlich aus dem Schatten der Rapper hervorzutreten. Die Kehrtwende führte ihn kürzlich sogar dazu, beim Studioumbau die Gesangskabine zu zerschneiden. „Es ist natürlich egoistischer, aber ich muss ab sofort bissl mehr auf mich schauen. Ich hab immer die anderen mehr supportet als mich. Jünger werd ich auch nicht mehr und ich kann jetzt das machen, was ich will und wie‘s aus mir rauskommt.“ Die Entscheidung scheint Saiko aus einem Gefühl der Stagnation zu befreien – auch weil die Reichweite österreichischer Rap-Projekte meist überschaubar bleibt und der zeitliche Aufwand auf lange Sicht kaum dafürsteht. „Es sind teilweise echt gute Hawara und ich mag sie sehr, aber es bringt mich in der Musiklandschaft Österreich mit all ihren Hürden und dem nicht vorhandenen Support der Musik aus dem eigenen Land nicht weiter. Da besteht auch kaum Interesse seitens der Medien. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt“, meint Saiko. Wenn die Plattform passt, könne er sich daher auch in Zukunft Rap-Produktionen vorstellen. Aber wohl nicht mehr in der alten Intensität, dafür sind seine Solo-Tracks mittlerweile zu gut im Streaming-Zeitalter angekommen.

KizMet - Asche (2020)

 

Asche (2020)

Seit Jahren brodelt es wieder in Graz. Jetzt stehen gleich zwei absolute Aushängeschilder der Grazer Rap-Szene mit neuen Releases in den Startlöchern. MOCHDAKOPF und KIZMET sind – nicht nur bei Ö-Rap-Insidern – längst keine Unbekannten mehr. Berüchtigt für kompromisslosen Mundart-Rap und Live-Abrisse quer durch Österreich, präsentieren sie am 7.2. ihre EPs ‚Fensterlos’ und ‚Asche‘, die über HONIGDACHS und GRZ RAP erscheinen. Ihre Live-Qualitäten müssten sie eigentlich niemandem mehr beweisen (nicht umsonst wird MochDaKopf den Schweinehund himself auf Österreich- und Deutschland-Tour begleiten). Tun sie aber. Die Zündschnur ist verlegt und die Abrissbirnen eingependelt. 

MDK (MOCH DA KOPF)

 

Wandel (2019)

Fensterlos (2020)


Aufgewachsen im obersteirischen Ort Landl, kam MDK erstmals über die CD „Außen Top Hits, Innen Geschmack“ von Fettes Brot mit HipHop in Berührung – ein Geschenk seines älteren Bruders. Durch Zufall entdeckte er bald darauf die Channels von Boombokkz Records. „Ill Mindz haben mich damals sehr geprägt. Ich habe ein Jahr lang fast nur Boombokkz und den ‚Korova Milkbar‘-Channel von Def Ill gepumpt und gedacht, dass ich genau so was auch machen will“, sagt MDK zu seinen Vorbildern, mit denen er sich heute einen Dunstkreis teilt. Die Lust am Schreiben musste er nicht mehr wecken, zumal er sich schon zuvor an Gedichten versucht hatte.

Ersten Rap-Experimenten im Kinderzimmer folgte die 2015 erschienene Debütsingle „Koid“, aufgenommen mit Despo aus einem Nachbarort von Landl. Nach der obligatorischen Flucht vom Land, die MDK ins Grazer Griesviertel führte, knüpfte er über die ersten Ausgaben der „Uboot Cypher“ von noedge Kontakte zur dortigen Rap-Szene. Acts wie siebzig prozent, HME, Fate oder Spello & Al Pone wurden zu Freunden und konstruktiven Kritikgebern für den technisch versierten, aber zum verkopften Denken neigenden Rapper.

 

KAISER FRANZ JOSEF

 

Reign Begins (2013)

Make Rock Great Again (2017)

III (2020)

 Kaiser Franz Josef (kurz KFJ) ist eine Rockband aus Österreich

Die Gruppe wurde 2010 gegründet und war im Mai desselben Jahres Vorband der Hard-Rock-Band AC/DC bei ihrem Konzert in Wels, welches von 82.000 Menschen besucht wurde.[2] 2013 nahm die Gruppe an der Talentshow Die große Chance bei ORF eins teil und erreichte im Finale am 8. November den fünften Platz.[3] Der Sound des Wiener Rock-Trios wird mit dem von Led Zeppelin und Deep Purple verglichen.[4][5]

Die EP How Much Is a Mile erschien am 8. November 2013 und wurde bei iTunes Österreich sofort auf Nummer eins platziert.[6] Die gleichnamige Single erreichte im Vertrieb von Columbia (Sony Music Austria) Platz 8 der österreichischen Charts.[1] Anlässlich des DFB-Pokalfinales im Jahr 2017 hat Kaiser Franz Josef auf der ARD-Bühne vor dem Olympiastadion in Berlin ein Konzert vor über 50.000 Menschen gegeben.[7] Im Juni des gleichen Jahres spielten sie als eine der ersten österreichischen Bands auf den Hauptbühnen der "Rock am Ring"- und "Rock im Park"-Festivals. Noch im August desselben Jahres spielten die drei Österreicher auf dem Wacken.[8]

2018 waren sie mit Billy Idol auf Europatour.[9]

 

Ima Nuori - All I Want Is Out (2020)

 

All I Want Is Out (2020)

IMA NUORI ist eine österreichische Formation mit dänischen Einflüssen, das in erster Linie im experimentellen Pop angesiedelt ist. Das Duo besteht aus den Musikerinnen CHRISTINA RUF und PETRA STEINKOGLER. Am 4. Dezember 2020 veröffentlichen sie ihr Debüt-Album mit dem Titel „All I want is out“.

2020 ist ein sehr produktives Jahr für die Cellistin Christina Ruf, schließlich hat sie im Mai dieses Jahrs bereits ihr neuestes Solo-Album „TØ“ herausgebracht. Nun kommt auch noch das Erstlingswerk des mit Petra Steinkogler neu gegründeten Duos Ima Nuori. Während Christina Ruf in diesem Fall den Großteil der Instrumente selbst eingespielt hat und für das fantastische Sound-Design verantwortlich ist, kreierte Petra Steinkogler die stimmigen vokalen Melodien und den Text. Somit haben die zwei außergewöhnlichen Künstlerinnen ein Album geschaffen, das sanft ist, ohne zerbrechlich zu wirken, aber gleichzeitig selbstbewusst und bestimmt auftritt.

Sodl (Anja Sodnikar) - Flowers On The Moon (EP 2020)

 

Flowers On The Moon (EP 2020)

Wie es sich anhört, wenn das Leben eines klitzekleinen Menschen mit dem Universum und seiner Magie im Spalt zwischen Fantasie und Realität vereint wird, hält „sodL“ in ihren Songs fest. Sanft und warm, wie die ersten Sonnenstrahlen in frühen Morgenstunden oder grau und melancholisch, wie strömender Regen, man scheint die ganze Natur in der Musik der 16-Jährigen wieder zu finden.

Überwältigt wird sie oft von diesem riesig großen Gefühl, das durch ihren Körper schießt, wenn sie Musik macht, sie beschreibt es fast schon extra-dimensional.

Sofie - Cult Survivor (2020)

 

Cult Survivor (2020)

Sofie Fatouretchi ist Malerin, DJ, Radio-Host, Violinistin und ehemalige Creative-Director für den Boiler Room. Als Sofie hat sie nun ihr Albumdebüt „Cult Survivor“ veröffentlicht. Im Interview erzählt sie, was träumen mit Kapitalismuskritik zu tun hat und wie gut sie im Schlaf Songs schreiben kann.

„Ich hatte letzte Woche eine Ausstellungseröffnung, für die ich sehr viel gearbeitet habe. Aber es war mir dann letzte Woche doch etwas zu viel, zu sehr zurück zur Realität“, sagt Sofie Fatouretchi im Videochat-Interview über die Zeit nach dem Lock-down. Während den Ausgangsbeschränkungen hat sie viel gemalt, große Gemälde, die am Ende schon viel zu viel Platz in ihrer Wohnung in Wien eingenommen haben. Wien ist ihre Zweit-Heimat sozusagen, denn Sofie Fatouretchi ist in Palo Alto geboren und erst als Teenager nach Österreich umgezogen.

Mit ihrem Talent für die Geige schafft sie es auf das Wiener Konservatorium, doch die Karriere einer klassischen Musikerin tauscht sie lieber wieder mit einem Leben an der US-amerikanischen Westcoast ein. In LA bewirbt sie sich für ein Praktikum bei Stones Throw Records, für das sie schließlich vier Jahre arbeitet. Irgendwann baut Sofie Fatouretchi auch noch den Boiler Room in den USA mit auf, in London tritt sie als Radio-Host beim Sender NTS auf. Auch auf FM4 kennt man Sofie Fatouretchis Stimme, in ihrer Show „Sofies Tapes“ wühlt sie ein ums andere Mal in ihrer Plattensammlung und präsentiert ihre Schätze. Nun ist es für die Multi-Künstlerin aber an der Zeit, selbst eine Platte zu veröffentlichen. „Cult Survivor“ ist das Debüt, das nie geplant war.

Heavy Preachers Club - Love Revenge Obedience (2020)

 

Love Revenge Obedience  (2020)

„Ein alter Ford Mustang rast unkontrolliert eine steile Bergstraße hinab. Auf dem Fahrersitz erwacht die Protagonistin, die Bremsen funktionieren nicht und mit an Bord ist der Teufel höchstpersönlich!“ Diese akkurate Beschreibung führt uns direkt in das Album von HEAVY PREACHERS CLUB, die es mit „Love Revenge Obedience“ im Rock-Universum ordentlich krachen lassen. Irgendwo zwischen Stoner-Einflüssen, treibendem Heavy-Rock, dezenten Blues-Einflüssen und leichtfüßiger Southern-Note kredenzt das wienerisch-niederösterreichische Trio eine schmackhafte musikalische Mischung, die richtig Laune macht.

Die eingangs zitierte Beschreibung beschreibt den wilden Ritt des treibenden, gar ohrwurmigen Openers „Downhill Wit The Devil“ höchst anschaulich – das funktioniert so gut, dass HEAVY PREACHERS CLUB in der Folge häufig auf ein ähnliches Muster setzen. Zum Beispiel im flott rockenden „Devil's Crossroads“, das mit einer im wahrsten Sinne des Wortes höllisch groovenden Bridge und lässig-rauem Gesang punktet. Die Lässigkeit lässt das Trio auch im ruckelnden „Whatever Keeps You Rolling“ raushängen und wer zu den treibenden „Black Hex“ und vor allem dem extrem stark geratenen Instrumental „Broken People“ mit seiner nicht zu verhehlenden Stoner-Schlagseite die Füße stillhalten kann, dem kann nicht mehr geholfen werden. Coole Southern-Vibes warten dann noch in „End Of The Road“, welches das homogene Album mit famosen Gitarren und Mundharmonika mit einem kleinen Ausrufezeichen beschließt.

FS2 - Die Singles 2014-2021 (selfmade) (2021)

 

Die Singles 2014-2021 (selfmade) (2021)

fs2 – losgetreten durch die erstmalige teilnahme am protestsongcontest 2011 ist protest ein bestandteil unseres repertoires geworden. wir leben, seit wir denken können, unsere liebe zur musik in den verschiedensten klassik- und rock-/pop-formationen.

zahlreiche projekte mit gastmusikern, tänzern, künstlern und kindern haben unseren weg gesäumt und zeichnen das bild einer band, die mehr sein will als eine gruppe musizierender menschen! offene augen und ohren, lachende zuhörer und zuseher, aber auch kritische blicke sind das, wonach wir suchen. wir erzählen geschichten in unserer ureigenen mundart. lustige, nachdenkliche, aber auch wütende geschichten.

und wenn zwei musiker ihre musikalischen erfahrungen mit einem schuss witz und zorn in einen topf werfen – und dies mit einer brise genie und wahnsinn verfeinern – ist angerichtet!

Zwei ebenseer Multiinstrumentalisten, die sich selbst als “Singer-Songrocker-Duo” bezeichnen, verbergen sich hinter der etwas antiquiert wirkenden Bezeichnung für einen österreichischen öffentlich-rechtlichen Fernsehsender. Der konkrete Bezug zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist übrigens durchaus vorhanden, immerhin ist FS2 erstmals im Rahmen des FM4 Protestsongcontests 2011 an die Öffentlichkeit getreten. Erfolgreiche Teilnahmen – auch an weiteren Iterationen dieses etwas anderen Liederwettbewerbs – wurden und werden bei FS2 natürlich durch zahlreiche “herkömmliche” Konzertauftritte ergänzt, unter anderem am Kunstmue Festival 2015. Man darf sich auf gut gemachten Pop mit starken politischen Botschaften freuen.


Erwin Bros - Die Singles 2004-2021 (selfmade) (2021)

 


Die Singles 2004-2021 (selfmade) (2021)

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Eric Papilaya - Eric Papilaya (2020)

 

Eric Papilaya (2020)

Eric Papilaya (* 9. Juni 1978 in Vöcklabruck) ist ein österreichischer Musiker.  

Eric Papilaya ist der Sohn eines Indonesiers und einer Österreicherin. Er ist gelernter Grafiker. Mit 15 Jahren gründete er die Band „Milk“, mit der er 13 Jahre lang zusammenspielte.

Er war 2008/2007 unter dem Künstlernamen „Ric“ Teilnehmer an der dritten Staffel der Castingshow Starmania. Er erreichte dort den fünften Platz und stellte seinen Song Alles, was du bist vor. Nach einem Rechtsstreit mit einem Künstler (dem oberösterreichischen Liedermacher Rik), der bereits vorher einen ähnlich klingenden Namen verwendet hatte, verzichtete er auf den Künstlernamen „Ric“. 2007 vertrat Papilaya Österreich beim Eurovision Song Contest. Er sang dort den offiziellen Life-Ball-Song 2007, Get a Life – Get Alive, schied jedoch bereits im Semifinale mit dem 27. und vorletzten Platz aus. Ende 2007 nahm Papilaya an der Aktion „Die Neuen Österreicher“ des Radiosenders Ö3 teil und wirkte an dem dabei entstandenen Song Kinder mit. Bis 2009 nahm er an mehreren Starmania-Touren teil.

Beim Fernsehsender ServusTV moderierte Papilaya von 2010 bis 2012 die Sendung Music Nuggets. Im Jahr 2012 veröffentlichte er die Singles Time to Fly und Ready to Move. Letzterer Song wurde als Opener der Österreichischen Fußballbundesliga bei dem Sender Sky eingesetzt. 2013 veröffentlichte Eric Papilaya die Single I.L.D. Ich liebe dich. Er nahm als Sänger und Performer Teil an der Show Musical Rocks!.

Im Herbst 2013 begann eine Zusammenarbeit mit Norbert Oberhauser, Volker Piesczek und Pepe Schütz unter dem Namen The Rats Are Back. 2014 wurde das Album One Night Only veröffentlicht. Im Sommer 2014 spielte Eric Papilaya mit Band als Opener für Xavier Naidoo vor fast 12.000 Leuten in Ansfelden in der Nähe von Linz. Im selben Jahr wurde die Single Neuer Tag veröffentlicht. 2017 folgte, wieder mit The Rats Are Back, nach der Single Tanzen das Album Bad Boys, produziert von Alexander Kahr. In diesem Album setzten die vier Entertainer auf eigene Songs in vorwiegend deutscher Sprache.

Papilaya wohnt in Laakirchen. Im September 2015 heiratete er seine langjährige Partnerin Julia Leonhartmair.[1]

2018 ließ sich das Paar wieder scheiden.

2018 strahlt Servus TV Eric´s Sendung "Der Glücksmoment" aus welche von ihm geschrieben und mitproduziert wurde.

Eric Papilaya ist seit 2019 mit Melanie Binder, die auch seine Managerin ist, liiert.

2020 veröffentlicht er sein bislang erstes Soloalbum mit dem Titel "Eric Papilaya", welches er selbst produziert und u. a. geschrieben hat.

Dynomite - Zwischen Hoffnung und Vision (2020)

 

Zwischen Hoffnung und Vision (2020)

Das Leben ist zu kurz für schlechte Songs! Die Welt der Musik zu interessant für enge Genres. Zwischen lyrische Gitarrenparts mischen sich immer wieder eingängige Riffs. Mit tiefgehenden deutschen Texten wird einem alles, aber sicher nicht langweilig werden. Das Traumwerk ist immer wieder eine Reise wert!

 "Statt zu hassen, mach dich lieber frei": Mit Textzeilen wie diesen hat Rapper Dynomite den 17. Protestsongcontest im Wiener Rabenhof Theater für sich entschieden. Der Musiker, der eigentlich Dino Izic heißt, konnte mit seinem Plädoyer für mehr Respekt Jury sowie Publikum überzeugen und setzte sich damit gegen neun Mitbewerber durch.

Das Insekt des Jahres (Joachim Engel) - Mensch (2020)

 

Mensch (2020)

DAS INSEKT DES JAHRES

Joachim Engel ist beim Protestsongcontest ein alter Bekannter. Er hat bereits acht Nummern eingeschickt, sechs Mal war er im Halbfinale, und mit seiner Hip-Hop-Band „There Is Something To Be Learned” war er schon zweimal im Finale des Protestsongcontests. Dieses Jahr hat er es mit seinem Singer/Songwriter-Projekt „Das Insekt des Jahres“ geschafft: „Bei meinem ersten Auftritt musste ich relativ kurzfristig einen Namen suchen“, erzählt Joachim Engel im Interview, „und das war gerade zu einer Zeit, in der ich als Lehrer Biologie zu supplieren hatte. Damals habe ich mich über Insekten informiert und bin zufälligerweise über diese Auszeichnung Das Insekt des Jahres gestoßen, die es tatsächlich gibt. Heuer ist es der schwarzblaue Ölkäfer.“

Heuer protestiert Joachim Engel als „Das Insekt des Jahres“ mit dem Song „Mensch“. Sein Protest richtet sich „gegen die typischen Wirtshaussprüche. Die Verschwörungstheorien, die auf Facebook geteilt werden und ganz oft mit Rassismus vermischt werden. Gegen die ganze Propaganda von der rechten Seite richtet sich mein Protest.“

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Soizwerk - Bleib no an Tog (2020)

 

Bleib no an Tog

 

Soizwerk wird 2015 unter dem Namen SOIZ gegründet und besteht bis heute aus den Mitgliedern Siegfried Decker (Akustikgitarre, Gesang), Emanuel Neuböck (E-Gitarre), Rainer Loidl (E-Bass) und Sebastian Neuböck (Schlagzeug). Nach einer längeren Phase der Stilfindung und des Songwritings ist die Band immer wieder live in kleinen und großen Locations, Sommerfesten und Festivals zu sehen. Zu den namhaften Bühnen, auf denen Soizwerk bereits zu sehen war, gehören etwa jene des Rockhouse Salzburg, der Szene Wien, des Gasometers, des Free Tree Open Air oder des Hafen Open Air. Im Zuge des österreichweiten Bandcontests Planet Festival Tour konnte der 6. Platz errungen werden. Mit der Produktion des Debutalbums Bleib no an Tog wurde im Jahr 2018 begonnen. Das zehn Songs umfassende Album, aufgenommen bei Michael „Mike“ Wolff, ist am 21. August 2020 auf allen Streamingplattformen und auf CD erschienen. Mit dem Release wurde außerdem der alte Bandname SOIZ auf Soizwerk erweitert. Die Namensänderung war allerdings kein Neustart, sondern die nächste Stufe der musikalischen und strukturellen Entwicklung, die auch die vielen Musiker, Künstler, Techniker, Designer und viele weitere tatkräftige und finanzielle Unterstützer einbinden und würdigen sollte.

Son Of Kurt - Sketchbook#1 (2020)

 

Sketchbook#1 (2020)

Son of Kurt ist das Solo-Projekt des Salzburger Musikers Florian Schwarzenbacher. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen DJs, Produzenten und renommierten Veranstaltern erhält das Projekt seit 2015 immer mehr Aufmerksamkeit – mittlerweile gehört Son of Kurt zum fixen Bestandteil der Österreichischen Live-Musikszene.
Der Name Son of Kurt ist nicht von weit hergeholt: Florian Schwarzenbachers Vater heißt Kurt und war ebenfalls in der Saalbacher Musikszene tätig. Kurt erkannte das Talent seines Sohnes schon früh und ermöglichte ihm Klarinettenunterricht. Mittlerweile beherrscht der junge Pinzgauer weit mehr als nur ein Instrument: Saxophon, Akkordeon, Klarinette, Flöte und Theremin, Trompete. Eine professionelle Ausbildung am Saxophon erhielt er u.a. von Klaus Hasholzner, Harry Haslacher, Clemens Ebenbichler, Clemens Salesny und Sandro Miori. Musikalische Einflüsse kommen vor allem aus dem Jazzbereich und der elektronischen Musik. Aktuell studiert er Musikwissenschaft, was ihn zusätzlich zur Experimentalmusik und Integration vielfältiger Sounds inspiriert.
Abgesehen von seinem Soloprojekt spielt Florian Schwarzenbacher auch beim Pinzgauer Ensemble Happy Hoagascht und den Wiener Bands Glowing Eyes und Byrd. Mittlerweile führt Schwarzenbacher ebenfalls ein Ton-Studio und produziert gemeinsam mit anderen MusikerInnen und ProduzentInnen seine eigenen Songs. Im Jahr 2020 erschien "Sketchbook #1", eine Sammlung musikalischer Skizzen.. Zuletzt (Mai 2021) kam der Remix "Waterfall" heraus, welcher auf seinen Affinität auf Downbeat und DeepHouse hindeuten.

 

The Voice Of Unity - Schee is (2020)

 

Schee is (2020)

"Schee is“ das Album von THE VOICE OF UNITY. In den Liedern geht es um frustrierende Zeiten und Hoffnung bis zu Songs, die für gute Laune und einen schwungvollen Hörgenuss sorgen. Ein Album das von vorne bis hinten für Spaß sorgt und inspiriert.

Christian Kaindl gründete im Jahr 2007 THE VOICE OF UNITY. Mit seiner sonoren Stimme singt er in Hochdeutsch aber auch in Mundart seine Eigenkompositionen. Tiefgründige, sowie lustige Texte, handeln von Verbindung, Freude und den Fragen des Lebens.