Wandel (2019)Fensterlos (2020)
Aufgewachsen im obersteirischen Ort Landl, kam MDK erstmals über die CD „Außen Top Hits, Innen Geschmack“ von Fettes Brot mit HipHop in Berührung – ein Geschenk seines älteren Bruders. Durch Zufall entdeckte er bald darauf die Channels von Boombokkz Records. „Ill Mindz haben mich damals sehr geprägt. Ich habe ein Jahr lang fast nur Boombokkz und den ‚Korova Milkbar‘-Channel von Def Ill gepumpt und gedacht, dass ich genau so was auch machen will“, sagt MDK zu seinen Vorbildern, mit denen er sich heute einen Dunstkreis teilt. Die Lust am Schreiben musste er nicht mehr wecken, zumal er sich schon zuvor an Gedichten versucht hatte.
Ersten Rap-Experimenten im Kinderzimmer folgte die 2015 erschienene Debütsingle „Koid“, aufgenommen mit Despo aus einem Nachbarort von Landl. Nach der obligatorischen Flucht vom Land, die MDK ins Grazer Griesviertel führte, knüpfte er über die ersten Ausgaben der „Uboot Cypher“ von noedge Kontakte zur dortigen Rap-Szene. Acts wie siebzig prozent, HME, Fate oder Spello & Al Pone wurden zu Freunden und konstruktiven Kritikgebern für den technisch versierten, aber zum verkopften Denken neigenden Rapper.


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