Montag, 27. April 2020

Brüder Poulard (Andreas «Jacques» Karner & Andreas «Francois» Sobik) - Bon Soir (1995)

Bon Soir

Mitglieder der Band
Andreas Sobik (Francois Poulard)
Andreas Karner (Jaques Poulard)
Chrono Popp (man wiss famous Electric Guitarre "Christine")
 
Extraplatte ‎– EX 255 095-2 
Bekannts aus Phettbergs Nette Leit Show :

Phettbergs Nette Leit Show wurde zunächst von der Wiener Off-Theatergruppe Sparverein Die Unz-Ertrennlichen um Kurt Palm als reine Bühnenshow konzipiert und ab 12. November 1994 im Gebäude des zur KPÖ gehörenden Globus-Verlags aufgeführt. Im Juni 1995 wurde die Aufführung vom 26. November 1994 als Pilotfolge im ORF ausgestrahlt. Insgesamt gab es 24 Aufführungen der Show, von denen 19 im ORF ausgestrahlt wurden. Insbesondere die Auftritte des Opernkenners Marcel Prawy und der Tierschützerin Edith Klinger gelten bis heute als Kult.
Talkmaster Hermes Phettberg begrüßte pro Folge drei entweder prominente Gäste oder einfach Gäste mit „interessanten“ Berufen wie den pensionierten Lebensmittelkontrolleur Alfred Psota oder Sepp Kerschbaumer, der letzte Fährmann Wiens. Wiederkehrende Elemente der Show war der Auftritt des „Assistenten Robin“ (dargestellt von Oliver Hangl), der am Ende der Talkrunden stets ein Polaroid mit Phettberg und seinem Gast aufnahm, das „Dosenschießen zum Wochenausklang“ und natürlich die Frage an die Gäste „Eierlikör oder Frucade?“ die schon bald sprichwörtlich für die Sendung stand und zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades und zur Absatzsteigerung des letztgenannten Produkts führte. Am Ende jeder Show las Phettberg einen Brief des Regisseurs Kurt Palm vor, der Lob oder Kritik enthielt und die Gäste der nächsten Folge ankündigte. Über ein zwischen Talkmaster und Gast auf einem Tisch stehendes Spielzeugtelefon konnte der Regisseur sich auch direkt an den Talkmaster wenden und ihm Anweisungen erteilen. Entsprechend der ursprünglichen Idee einer Bühnenshow saßen Phettberg und der jeweilige Gast auf der Bühne des Saales, die Möblierung und eine als Hintergrund verwendete Fototapete erinnerten dabei ironisch an ein spießig-geschmackloses Wohnzimmer der 1960er Jahre.
Komplettiert wurden die einzelnen „Abende“ genannten Shows durch den musikalischen Rahmen von Chrono Popp, Auftritten der Gebrüder Poulard und durch kurze, vom „Sparverein“ produzierte Filme.

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