Mittwoch, 29. April 2020

DR. Didi (Peter Androsch, Didi Bruckmayr) - Songs (2006)

Songs

 Dietmar „Didi“ Bruckmayr (* 5. April 1966 in Linz, Oberösterreich) ist ein österreichischer Sänger, Musiker und Performancekünstler. Im Jahr 2008 war er für den FM4 Award, der im Rahmen der Amadeus Austrian Music Award verliehen wird, nominiert. 
Bruckmayr studierte Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien und promovierte an der Universität Linz.[1] Er war Mitarbeiter am Großprojekt Fürsorgepolitik in Österreich von 1848-1948, saß in der Historikerkommission und hält in Jugendzentren Vorträge über die nationalsozialistische Fürsorgepolitik.
1985 gründete er die Punkband Dead Souls, aus der sich 1988 Fuckhead entwickelte, wo er als Sänger und Frontmann agierte.[2] Weiters war der ganzkörpertätowierte Künstler oberösterreichischer Landesmeister im Amateurboxen von 2000.[3] Gemeinsam mit Peter Androsch und Bernd Preinfalk bildet er die Band Dr. Didi.

Dr. Didi spielt seit 2006 zusammen und vereint die drei recht konträren Künstlerpersönlichkeiten Peter Androsch, Didi Bruckmayr und Bernd Preinfalk. Androsch (peterandrosch.at) ist als Komponist vor allem von Musiktheater-Werken, sowie als Gründer und Leiter von Hörstadt aktiv. Bruckmayr (myspace.com/bruckmayr) ist ein stimmgewaltiger Performer, gestählt durch Fuckhead und Wipeout. Preinfalk, Komponist und Klangforscher von der tschechischen Grenze.
Vollendete Musikwelten nennt das italienische „Giornale della Musica“ die Musik von Dr. Didi. Peter Androsch (Gitarre, Melodika), Didi Bruckmayr (Stimme) und Bernd Preinfalk (Kontrabass) entwerfen eine sehr spannende Welt zwischen kunstliedgewordenem Todesmetal und der skelettierten Operettenversion klassischer Bluesmotive. (Falter) Wolfgang Schlag behauptet im „Pasticcio“ im Radiosender OE1:
„Peter Androsch komponiert, wie Man Ray sein erstes Dada Werk schuf, jedenfalls erschaffen die drei grandiosen Musiker eine Neue Kammermusik: zärtlich, wild, obszön, melancholisch.“
Meist ohne Verstärkung entsteht eine intime Atmosphäre mit dem Publikum. Wie als Kommentar zu Dr. Didi meint Eleonore Büning in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zu Peter Androschs Werk: Ein großer Wurf: Denn das ist das Einfache, was schwer zu machen ist.

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