Jo Strauss
Ohne Dir (2016)
Ohne Dir
Der blinde Fleck (2018)
Der blinde Fleck
Jo Strauss über sich
Jo Strauss schreibt Lieder, die,
wie er selbst formuliert, "den Menschen das Herz aus der Brust reißen,
es auf den Boden schmeißen und dann gehörig darauf herumtrampeln
sollen!" Ganz der Tradition der Hauptstadt verpflichtet, ist nun bei
aller lyrischer Schwere aber immer auch ein gute Dosis schwarzer Humor
mit im Spiel. Nicht zu selten endet Strauss seine Kompositionen mit
einem überaschendem Turn, der einem flugs das Lachen im Hals stecken
bleiben lässt. Ein ausgeprägtes Faible für morbide Wienerlieder, schwere
Philosophie und groben Unfug aller Art ist dabei sowohl während, als
auch zwischen den Nummern kaum zu überhören. Am liebsten erzählt der
studierte Philosoph und bekennende Materialist von der Grauslichkeit des
Alltags, vom Sterben des öffentlichen Raumes und immer wieder von der
Liebe, die bekanntlich ebenfalls gerne mal ziemlich fies sein kann.
Dabei schaut Strauss aus, wie einer der Kaffehausliteraten der Wiener
Moderne, klingt wie ein siebzig jahre alter Berufsraucher und hat eine
Bühnenpräsenz, von der selbst ein Jon Bonjovi nur träumen kann.
Begleitet wird er dabei von seinem Guten-Schlechte-Laune-Orchester, das
so supa ist, dass es sich noch nie öffentlich verspielt hat und von
brutalen Noise-Einlagen bis hin zur herzzerfetzenden
Super-Down-Tempo-Ballade alle Stückln spielt.
Quelle: http://fm4.orf.at/soundpark/j/jostrauss/main



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