Sweet Vienna
Harri Stojka Express - ... Off The Bone (1980) (Remastered 2017)
Harri Stojka - Live At Montreux (1981)
Live At MontreuxHarri Stojka Express - Camera (1981) (Remastered 2017)
Camera
Harri Stojka Express - Tight (1982) (Remastered 2017)
Tight
Harri Stojka Express - What A Funky Night (1983)
What A Funky Night
Harri Stojka Express - Brother To Brother (1985) (Remastered 2017)
Brother To Brother
Harri Stojka Express - Live (1987) CD Version
Live
Harri Stojka - Say Yes (1989)
Say Yes
Harri Stojka - Music For The People (1996)
Music For The People
Harri Stojka & Gitancœur - Gitancœur (2000)
Gitancœur
Harri Stojka & Gitancœur - Unplugged - Live @ Radio Kulturhaus (2002)
Unplugged - Live @ Radio Kulturhaus
Harri Stojka - Live At The Roma Wedding (2004)
Live At The Roma Wedding
Harri Stojka - A Tribute To Swing (2004)
A Tribute To Swing
Moša Šišić & The Gipsy Express feat. Harri Stojka & Slavko Ninic - Mangala (2004)
Mangala
Harri Stojka & Gipsysoul - Garude Apsa - Hidden Tears (2005)
Garude Apsa - Hidden Tears
Moša Šišić & Harri Stojka - In Between (2009)
In Between
Harri Stojka - GitanCœur D'Europe (2011)
GitanCœur D'Europe
Stoika & Stojka - Just Another City (2011)
Just Another City
Harri Stojka - India Express (2012)
India Express
Harri Stojka - Hot Club De Vienne (2014)
Hot Club De Vienne
Harri Stojka - Heavy Stuff (2014)
Heavy Stuff
Harri Stojka Jazz Ensemble - 98 86 (2015)
98 86
José Feliciano & Harri Stojka - Djangoizing (2016)
Djangoizing
Harri Stojka - A Tribute To The Beatles (2016)
A Tribute To The BeatlesHarri Stojka - Other Doors (2018)
Other Doors
Wolfgang Böck & Harri Stojka - Satire & Jazz (2018)
Satire & Jazz
Harri Stojka - Promo
Promo
Harald Wakar „Harri“ Stojka (* 22. Juli 1957 in Wien) ist ein österreichischer Gitarrist, Komponist, Arrangeur, Bandleader und Sänger, der als einer der bedeutendsten österreichischen Jazz-Musiker der Gegenwart gilt.[1][2] „Harri“ entstammt der Lovara-Roma-Dynastie vom Stamm der Bagareschtschi und zählt zu den bekanntesten Roma Österreichs. Sein weltmusikalisch geprägter Musikstil wird auch „Gipsysoul“ genannt. Daneben spielt er mit Erfolg auch swingorientierte Musik.
Der österreichische Jazz-Gitarrist Harri Stojka begann seine Laufbahn 1970 mit der Formation Jano + Harri Stojka in der Arena. Bald darauf stieg der junge Autodidakt als Bassist in die Band von Karl Ratzers Gipsy-Love ein und profilierte sich als Gitarrist bei Peter Wolfs "Objektiv Truth Orchestra". 1973 gründete er den "Harri Stojka Express", der als einzige österreichische Gruppe neben Jimmy Cliff, Eric Burdon, Van Morrison und Carlos Santana beim Open Air Festival im Wiener Praterstadion auftrat. Es folgte eine Einladung zum legendären Jazzfestival Montreux, wo Harri Stojka neben Larry Coryell im Rahmen des "Guitar-Summit" spielte. Dieser Auftritt vor einem höchst versierten Fachpublikum, wo ihm auch Musikerkollegen der Weltklasse Anerkennung zollten, brachte Harri den Durchbruch. Die LP "Live at Montreux" liefert ein stimmungsvolles Zeugnis für den Beginn dieser beeindruckenden Weltkarriere.
Der Wiener Harri Stojka entstammt einer Lovara-Roma-Dynastie, die vor 150 Jahren aus der Walachei kam und sich in Wien zum Leben und Arbeiten niederließ. Die Familie hatte nach dem Anschluss Österreichs im Jahr 1938 viele Opfer zu beklagen – von 200 Verwandten überlebten nur wenige Familienmitglieder die Konzentrationslager und den berüchtigten Todesmarsch. Immer wieder engagiert sich Harri Stojka in Projekten, die dem Gedenken und der Aufarbeitung dieser Zeit gewidmet sind. So will die 2005 entstandene CD „Garude Apsa“/ „Verborgene Tränen“ an die musikalischen Wurzeln der Roma erinnern, um der heutigen Generation Stolz und Mut für die Zukunft zu geben. In einem Europa, das sich zunehmend politisch zu der Roma-Kultur bekennt, hat Harri Stojka die Aktion „Ich bin gegen das Wort Zigeuner und für das Wort Roma“ ins Leben gerufen, die öffentliches und internationales Interesse hervorruft.
Preise und Auszeichnungen
2005 wurde Stojkas CD „A Tribute to Swing“ in Deutschland für den Echo Preis nominiert – zur besten CD Produktion aus dem Ausland. 2011 wurde der Film „Gypsy Spirit, Harri Stojka eine Reise“, eine musikalische Reise durch Indien auf der Suche nach seinen Roma-Wurzeln mit einer Romy ausgezeichnet: zum besten Kino-Dokumentarfilm Österreichs.
Am 30. Oktober 2013 erhielt er das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.[3]



































































