Fresh Kills Landfill (2007)
Fresh Kills Landfill
Black Air (2008)
Black Air
Tideland (2012)
Tideland
All That Glitters Is Not Gold (2016)
All That Glitters Is Not Gold
A Life, A Song, A Cigarette ist eine österreichische Alternative-Country-Band aus Wien.
In den Jahren 2008 und 2009 war die Band für den FM4 Award, der im Rahmen der Amadeus Austrian Music Award verliehen wird, nominiert.
Gegründet wurde die Band von Stephan Stanzel, gemeinsam mit Hannes Wirth, Philipp Karas, Martin Knobloch und dessen Bruder Michael Knobloch. Ursprünglich hätte die Gruppe Sugarplum Fairy
heißen sollen, bis man bemerkte, dass es bereits eine Band aus
Skandinavien mit diesem Namen gab. Stanzel, Wirth und Karas spielten
zuvor gemeinsam bei der Gruppe Dynamo 99, deren Live-Techniker Daniel
Grailach war. Dieser nahm auch das erste Demo auf und übernahm in
weiterer Folge auch den Platz hinter dem Schlagzeug. Dann kam noch
Sandra Trimmel als Sängerin in die Band. In dieser Formation und unter
dem neu gewählten Namen A Life, A Song, A Cigarette kam es Anfang des
Jahres 2005 zum ersten Konzert im Wiener Chelsea. Nach einem nicht ganz
ernst gemeinten Aufruf bei einem Interview auf Puls TV für mehr Musiker
– z.B. Cellisten – in der Band, meldete sich der Cellist Lukas Lauermann
und wurde umgehend neues Mitglied. Das erste Konzert in dieser
7-köpfigen Besetzung fand dann im Frühjahr 2006 in der Kunsthalle am
Karlsplatz statt. Das sollte allerdings das einzige in dieser Formation
sein, denn kurz darauf trennte man sich von Sängerin Sandra Trimmel. Im
Sommer 2006 wurde das erste Album Fresh Kills Landfill
aufgenommen, die weiblichen Backingvocals wurden von Virginia
Dellenbaugh übernommen. Das Album, 2007 bei Siluh veröffentlicht, wurde
medial wohlwollend aufgenommen. Es folgten einige Konzertreisen durch
Österreich, Deutschland und die Schweiz. 2008 erschien dann der zweite
Longplayer, Black Air. Produziert wurde das Werk von Ken Stringfellow (The Posies, R.E.M., Big Star).
Danach wurde es ein bisschen ruhiger um die sechs Wiener. Bis zum
nächsten Album sollten vier Jahre vergehen. In dieser Zeit trennte man
sich von Gründungsmitglied Philipp Karas, baute ein eigenes Studio und
bastelte an neuem Material. Keyboard- und Klavierparts wurden von Lukas
Lauermann übernommen, im Studio als auch live. Tideland erschien
2012 und wurde von der Band selbst produziert, aufgenommen und gemischt,
mit Unterstützung von Philipp Nikodem-Eichenhardt, und das Ganze im
eigenen Studio, der „Tonkombüse“. Ebendort hat man bereits 2013 im
Herbst mit der Arbeit zum vierten Album begonnen. Diesmal wieder mit
einem Produzenten, namentlich Stefan Deisenberger. Der
Entstehungsprozess dauerte zwei Jahre, was hauptsächlich der
Umtriebigkeit der einzelnen Akteure geschuldet ist. Aber es bezeichnet
auch die Gelassenheit, mit der dieser vierte Longplayer entstanden ist.
Nach fast zehn Jahren mit Siluh Records wechselte man auch die
Plattenfirma. Daher erschien „All That Glitters Is Not Gold“ auf
Wohnzimmer Records und zwar am 29. Januar 2016.




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