Donnerstag, 19. August 2021

Orange Baboons - Love & Other Crimes (1990)

 

Love & Other Crimes (1990)

1989-1997 Köflach / Graz
 

Dietmar „Didi / Dettma" Staudinger: Schlagzeug (bis 1994 und ab 1996)
Erwin Springer: Keyboard (ab 1996)
Markus „Maki" Fink: Gitarre (ab 1996)
Martin „Eisi" Eisenberger: Gitarre (bis 1996)
Matthias „Hias" Eberhart: Gesang, Gitarre
Stefan Stastny: Schlagzeug (1995)
Wolfgang Tschertsche: Schlagzeug (1994-1995)
Wolfi „Huawa" Huber: Bass


Die Orange Baboons verdankten ihre Gründung der Idee von Matthias Eberhart das Album „Love And Other Crimes" von Lee Hazlewood zur Gänze zu covern. Die dafür zusammengesuchten Musiker stellten, mit Ausnahme des Gastschlagzeugers Peter Rekam, bereits die spätere fixe Bandbesetzung dar. Das Album erhielt, wohl auch aufgrund der gewagten Grundidee und wegen des schroffen Sounds einiges an Aufmerksamkeit und lief sowohl in der Ö3 Musikbox als auch in John Peels legendärer Radioshow. Der „Manager" der Band Roland Martinek (ein alter Freund der Band aus der Köflacher Gegend, der in Wien einige Kontakte hatte) trug ebenfalls sein Scherflein dazu bei, dass die relevanten Journalisten das Album rezensierten. Erschienen war es auf dem eigens gegründeten bandeigenen Label „Putti Petrol Records". Die zwei Folgeproduktionen (das Album „Black Bullet Center" und die EP „Skinny Dipping" mit eigenem Material und dem Waterloo&Robinson Cover „Hollywood" ) wurden dann vom Label „Gash Records" der bereits verstorbenen Wiener Szenegröße Edi Ehn herausgebracht. 

Die eigentliche Stärke der Band waren aber vermutlich ihre Live - Shows. Den Rock'n'Roll zu zelebrieren und eine Haltung zu transportieren war der Band dabei wichtiger als musikalische Perfektion. Dennoch, oder gerade deswegen galten die Orange Baboons als außergewöhnlich gute Liveband, ihre Auftritte als energiegeladen, laut und wild. Gespielt wurde hauptsächlich in Österreich, es gab aber auch eine Deutschland-, eine Slowenien- und eine Spanientournee. 

Musikalisch orientierte man sich an der amerikanischen Grungerock-Szene der späten 80er und frühen 90er Jahre. Zu einigen ihrer ProtagonistInnen, wie etwa zu den „Babes in Toyland" hatte man aufgrund gemeinsamer Konzerte auch gute Kontakte aufgebaut. 

1995 konnte über Vermittlung von Michael Hüttler (Externe Verknüpfung Pierrot) für die Produktion des dritten Albums „100% Homeless" ein Deal mit Sony an Land gezogen werden. Durch die neuen finanziellen Möglichkeiten konnte man sich eine Aufnahme in Andi Beits Magic Sound Studio leisten und mit Virgil Moorefield einen aus der New Yorker Avant-Rock Szene kommenden Produzenten verpflichten. Als Folge gab es auch Konzerte als Support von internationalen Größen wie „Melvins", „Giant Sand" oder „Bad Religion". Dennoch ging zunehmend der „Drive" der ersten Jahre verloren. Durch die Aktivitäten von Sony machte sich leichter Erfolgsdruck bemerkbar. Hinzu kam, dass der Grunge-Hype ab Mitte der 1990er endgültig vorbei war und Sony die Band eher in der Punkrock-Ecke sehen wollte. Die Band, vor allem Eberhart, tendierte zu dem Zeitpunkt ohnehin in eine ganz andere Richtung: Ein Demo für eine weitere LP mit deutschen Texten und eigenständigen musikalischen Ideen wurde unter dem Arbeitstitel „International" aufgenommen. Allerdings zeigten weder Sonymusic noch andere kontaktierte Labels daran Interesse. 1997 beschloss Matthias Eberhart aus arbeitstechnischen Gründen nach Wien zu gehen und das Bandgefüge zerfiel.

 

Max Doblhoff feat. Idd Aziz - Africa La (2017)

 

Africa La (2017)

Als Musiker und DJ: die Vermischung analog aufgenommener oder live performter Sequenzen mit digitalen Elementen zu unverwechselbaren warmen Sound-Erlebnissen. Verschiedene Musikstile wie Klassik, Jazz, Funk, Latin, Afro, House, Ethno, Soul & Disco.
Produktions & Artist support mit internationalen new comer MusikerInnen & DJ`s.

 Volksgarten 2010 - 2015, BMW Group Mini Austria 2010 - 2015, Cultiva 2005 - 2015, Bon Bon Ball 2005 - 2015, FCB Events 2005 - 2010, Mosso Events 2005 - 2010, Hohenberg Event 2005 - 2015 Lutz Club 2008 -2010, Camera Club 2005 - 2007, Roxy 1999 - 2004, Take Five 1998, Max Bar 1996 - 97, etc

Nihils - Perspectives (2017)

 

Perspectives (2017)

53 km Luftlinie liegen zwischen dem beschaulichen Waidring und der elektronischen Musikmetropole Berlin. Eine Distanz, die Nihils in ihrer Stilfindung völlig neue Perspektiven eröffnete und sich nun auf ihrem Debütalbum zu ihrem ganz eigenen Sound entfaltet.

Während der Hit „Help Our Souls“ seit 2014 als Tanzhymne im Netz und Radio gleichermaßen rotierte und dessen Remix bisher über 22 Millionen Mal allein auf Spotify gestreamt wurde, bastelten Ramon Riezouw, Thomas Lackner und Florian Nothegger im fernen Berlin an ihrem ersten richtigen Album. 

 Und das Warten hat sich gelohnt: Nihils eröffnen auf ihrem Debüt ungeahnte Perspektiven, die man den Buben aus dem beschaulichen Waidring in Tirol vermutlich auf den ersten Blick gar nicht zugetraut hätte. Genauso dynamisch und unverbraucht wie erwachsen und reflektiert, entfalten sich Nummern, die den Hörer frisch und kühl wie die ersten Sonnenstrahlen nach einem langen, kalten Tiroler Winter umschmeicheln. Die beiden Welten von Nihils sind deutlich hör- und spürbar. 

Während sich das brodelnde Berlin in eingängigen Hooks bemerkbar macht, spiegelt sich die idyllische Landschaft ihrer Heimat in verträumten und melodischen Vocals wider, die der Tanzbarkeit von Tracks wie „Not a Man of Violence“, „Put You Back Together“ oder „Dreaming“ aber keinen Abbruch tun. Im Gegenteil! Der Kontrast von aufregender Hektik und melancholischer Ruhe vereint sich so selbstverständlich zu einem homogenen Kosmos, als gäbe es keine Gegensätze mehr, und verleiht „Perspectives“ unerwartete Tiefe, die elektronische Tanzmusik beizeiten ja oft vermissen lässt. 

 

Dienstag, 17. August 2021

Queroland & SeboKILL - Stadtrandslang 2 (2017)

 

 

Stadtrandslang 2 (2017)

2010 ist mit „Stadtrandslang“ die erste Zusammenarbeit der Wiener Rapper SeboKILL und Queroland (damals noch unter dem Namen derNudist) erschienen. Danach entstanden zusammen mit DeeSandra zwei Alben unter dem Namen DNSMusik. Während es von SeboKILL noch einige Soloprojekte gibt (am bekanntesten ist davon ist wohl der Track „Die Sun steht tiaf“ mit Vearz und DeeSandra, der vor einiger Zeit regelmäßig auf FM4 zu hören war), war Queroland vor allem als Produzent unter dem Namen Zentralbeathof unterwegs.

Nun erscheint sieben Jahre später eine Fortsetzung des Erstlingswerk der Stadtrandkinder aus dem Süden der Hauptstadt. Die ersten beiden Videos zu „A bissl“ und „Vindobona/ Imma noch“ leifern einen Einblick in die Themen, die auf dem Mixtape behandelt werden. Die Beats auf dem Mixtape stammen unter anderem von Westcoast-Klassikern wie Eazy-E, B.G. Knocc Out oder Dresta, aber auch aus Deutschland von MC Bogy oder Moretime.

R.N.B. - For What It's Worth (1997 MCD)

 

For What It's Worth (1997 MCD)

TRACKLISTE

Raureif - Raureif (2018)

 

Raureif (2018)

 

Die 5 Mann CoverRock- Band überzeugt mit gewagten Eigenkreationen und lustigen Coverversionen
Raureif, eine Band mit "vielen Gesichtern", neuen Ideen und Coverexperimenten macht seit Jahren auf sich aufmerksam.
Die 5 Mannen von Raureif sind wohl eine der wenigen Coverbands, die den guten alten Austro Pop mit härteren Klängen gekonnt vereint. Einige Songs werden verblüffend ähnlich dem Original dargeboten.

Reinhold Bilgeri - Oho Vorarlberg (2011)

 

Oho Vorarlberg (2011)   MAXI SINGLE

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Soul 4 Money - Rising Day (1999)

 

Rising Day (1999)

TRACKLISTE

 

SPIRAL DRIVE

 

Space Pirates Session (2018)

Unity (2019)

 Neo Psychedelic Space Rock – so bezeichnet die Mannheimer Formation (Mannheim/Innsbruck)Spiral Drive ihre Musik. Wohl wissend: Diese Kategorisierung greift zu kurz.

Verwurzelt im schillernden Psych Rock der 60er und 70er, aufgewachsen in der dreckigen Grunge- und Rockmusik der 90er, beeinflusst von der Alternative Rock-Vielfalt der 2000er und inspiriert von der geschmackvollen Eingängigkeit und Ästhetik der Neo Psychedelia der 2010er Jahre. 

All das kombiniert zu einem einzigartigen Trip – gepaart mit leidenschaftlichen Improvisationen und fesselnden Genre-Ausflügen.

Mit ihrer 2018 erschienenen Live-EP „Space Pirates Session“ und dem im Herbst 2019 veröffentlichten Debut-Album „Unity“ haben Spiral Drive den Abwechslungsreichtum ihrer Klangwelten erstmals spürbar gemacht.


Eine faszinierende Reise durch ein vielseitiges Universum, bei der unter die Haut kriechende, Acid getränkte Harmoniefolgen genauso wie fuzzige Riffs und verschrobene Synth-Sounds gemeinsamer Nenner der Songs sind.


Das für Ende des Jahres geplante, zweite Studio-Album wird nahtlos an die Vision von „Unity“ anknüpfen und diese weiterentwickeln. Hörer des Debuts wissen: Die Band schaut nach vorn und agiert nicht in Retro-Genre-Dogmen.

Aufgenommen wurden die Live Takes des neuen Albums im Toolhouse Studio in Rotenburg an der Fulda.
Vintage-Träume in Sachen Equipment machten das Studio zu einem kreativen Schmelztiegel, in dem tief in verschiedene analoge Soundwelten eingetaucht wurde.

Die gesamte Produktion führt Bandleader und Produzent Raphaël Neikes gemeinsam mit Manuel Renner durch.
Als „Moonwalker Productions“ und „Überlärm Studios“ produzierten sie zum Teil gemeinsam bereits mehrere Tonträger, darunter auch das vierte und aktuelle Studio-Album „Cyberfunk!“ von Mother’s Cake.

Den festen Kern der Band Spiral Drive bildet aktuell ein Trio. Bereits seit 2017 arbeitet der Österreicher Neikes eng mit dem Bassisten und Produzenten David Knevels zusammen, der schon seit einiger Zeit zunehmend in den Songwriting- und Produktionsprozess involviert ist. 
Komplettiert werden sie von Drummer Nicholas Stampf, der die Band seit 2020 begleitet.
Das zuletzt veröffentlichte Musikvideo zum Song „Playing Dead“ dokumentiert die harmonische Chemie zwischen den drei Musikern.

Das neue Album wurde diesmal noch mehr im gemeinsamen Prozess geschaffen. Bestehende Song-Ideen wurden im Proberaum arrangiert und vervollständigt, andere entstanden während improvisierten Jam Sessions. 
Im Studio stattete auch Mother’s Cake-Frontmann Yves Krismer der Band einen Besuch ab, um bei zwei Songs seine Gitarren- und Gesangskünste unter Beweis zu stellen.

Bei ihren Gigs ziehen die Musiker von Spiral Drive ihre Zuhörer mit hypnotischen Riffs, Spontanität und musikalischer Dynamik in ihren Bann.
Virtuose Improvisationen, mit denen sich die Band bereits einen Namen machen konnte, lassen sie zusätzlich herausstechen.
Als passionierte Live-Musiker möchten die Jungs jeden Auftritt für die Zuhörer zu einem einzigartigen Erlebnis machen.


Siegfried Walch - Jahresglück (2018)

 

Jahresglück (2018)

 

Siegfried Walchs reges Interesse und sein ausgeprägtes Talent für Musik machen sich schon in früher Kindheit bemerkbar und so beginnt der gebürtige Innsbrucker bereits im Alter von 5 Jahren Melodica zu lernen. Einige Jahre später entdeckt er die Gitarre für sich und etwa mit 15 schreibt er seine ersten Songs, die er dann auch schon mit eigener Band live präsentiert. Seine musikalische Ausbildung auf diesem Instrument erhält er – inklusive Stimmbildung – am Konservatorium Innsbruck. Danach folgt ein Studium am Münchner Gitarren Institut (MGI).

In diesen Jahren, in denen er sein Können mehr und mehr perfektioniert und neben Erfahrung auch schon einige wichtige Kontakte sammelt, ist die Zeit dann irgendwann auch reif für erste professionelle Studioaufnahmen. Die dabei entstandenen Titel in englischer Sprache erregen erstes Interesse und führen ihn u. a. nach Hannover zu Francis Buchholz (Scorpions) und Klaus Peter Matziol (Eloy), mit denen er einige Songs bearbeitet und produziert.

In der Folge baut Siegfried Walch seine Kontakte zu Verlagen, Songwritern und Produzenten aus und besucht u. a. auch Songwriting Camps in Finnland und Dänemark, woraus sich eine fruchtbare Zusammenarbeit mit deutschen und skandinavischen Musikverlegern ergibt. Es kommt zu ersten Veröffentlichungen in Asien (Eason Chan) und Finnland (Sonja Bishop).

Siegfried Walch nimmt auch an internationalen Songwriting-Wettbewerben (Billboard Song Contest, Unisong International Song Contest, ISC Nashville) teil und erreicht dabei – bei bis zu 30.000 Einsendungen/Teilnehmern pro Wettbewerb – Top-20-Platzierungen und einige Honorable Mentions. Diese Erfolge machen u. a. Rainer Bischof, Managing Director bei Universal Music Publishing, auf ihn aufmerksam, es folgt eine Zusammenarbeit mit weiteren Veröffentlichungen.

Von 2010 bis 2014 veranstaltet Siegfried Walch in Innsbruck drei Mal das International Songwriting Camp, u. a. mit den Coaches Alex Forbes (Hit-Songwriterin und Produzentin, USA) und Robert Singermann (Produzent und Agent u. a. für REM, James Brown und Suzanne Vega, USA). Daraus ergeben sich zahlreiche weitere internationale Kontakte und Kooperationen, etwa mit Matt Rollings (Grammy-Gewinner), Alex Forbes, Jeff Franzel, Marc Copely, Dillon Dixon (alle USA), Janne Hyoty, Mats Granfors, Sonja Bishop (alle Finnland), Iggy Strange Dahl (Schweden), Nana Larsen (Dänemark), Wrecia Ford und Christian Knollmüller (BRD).

Siegfried Walch ist mit mittlerweile über 150 Auftritten pro Jahr auch als Livemusiker äußerst aktiv. Das überaus positive Feedback bei seinen Konzerten und auch der Wandel im Musikgeschäft führten nun zur Entscheidung, seine deutschsprachigen Titel nicht mehr anderen Künstlern anzubieten, sondern diese selbst zu produzieren und zu präsentieren.

SEEK AND DESTROY

 

Kuigrobn's Finest Madness Selection #1 (2014)

 Mangelnden Humor oder stilistische Scheuklappen kann man den drei Burgenländern, rund um DEATH MENTALITY Gitarrist Thomas Trausmuth, nicht vorwerfen. Das Trio hat gewaltig Spaß an ihrer Sache und verwurstet auf ihrem zweiten Rundling so ziemlich alles, was sich Metal und/oder Core-affin zeigt. Schon der nahezu unaussprechliche Albumtitel suggeriert hier eine Band, welche stets mit einem Dauergrinsen unterwegs sein dürfte und auch – bei allen Ernst der hier in die Arbeit am zweiten Album gesteckt wurde – in den Songtiteln bzw. den Songs selbst entdeckt man immer wieder diverse Passagen die einfach zum Schmunzeln anregen.

Die Grundsubstanz des SEEK & DESTROY Sounds ist ganz klar Mid-Tempo dominierter Hardcore/Thrash, wobei die St. Magarethener Jungs nicht den Fehler begehen sich im Metalcore-Eck festzubeißen. Dabei hilft eine grundsolide 90ies Crossover-Einstellung, die absolute Mosh-Kompatibilität ihrer Kompositionen und der oft und gerne verwendete Sprechgesang. Und man kann es drehen und wenden wie man will, SEEK & DESTROY fühlen sich nahezu überall pudelwohl, egal ob fest im Death Metal verankert („UTQA“), eher auf Breakdowns setzend („Caliocho de Dirty Sanchez“) oder gar leicht in den Modern Metal abdriftend („Face 2 Face“, das übrigens auch ob der spanischen Einsprengsel zu überzeugen weiß). Darüber hinaus verarscht der Dreizack im „5 Sekunden Scheim 2.0“ kongenial diverse Hip-Hop-Heinis, lässt das „Kuigrobn Anthem“ augenzwinkernd beginnen und hat mit dem „Showstopper“ sogar einen heimlichen, weil straight runtergeprügelten Hit am Start.

Blad & Geil - Fat & Horny (2016)



Schönherz And Scott - One Night In Vienna (1987)

 

One Night In Vienna (1987)

TRACKLISTE

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PERVERS

 

Viel brav & sei Spass (2003)

Minimum Platinum_Untergrund Rap Wien (2005)

DAwwF_Untergrund Rap Wien (2007)

Play You Yes Not (2011)

 PerVers ist eine österreichische Hip-Hop-Gruppe aus Wien die 1999 gegründet wurde. 

Die Gruppe besteht aus den MCs Dauawizzy und Boucher aka Metzga. Ehemalige DJs: DJs Krizzfader und B.Chill. Gemeinsam mit sechs anderen Künstlern und Gruppen bildeten PerVers die Rooftop Clique, neben der Tonträger Posse aus Linz eine der bekannten und erfolgreichen Hip-Hop-Crews aus Österreich. PerVers präsentiert sich ironisch als die „Strizzis“ des Rap in Wiener Mundart. Bekannt wurde die Band auch durch das Lied Sacklbicka feat. A. Geh Wirklich und durch einen Auftritt als Vorgruppe von Cappadonna (Wu-Tang Clan) zu einem Feature im Titel Discotize (feat. Cappadonna, Faun). In Deutschland ist die Gruppe vor allem durch zwei Auftritte am Splash (2003 und 2005) bekannt geworden. 2006 und 2013 trat sie beim Hip Hop Kemp in Tschechien auf.[1] Sacklbicka war auch Teil des Soundtracks zu dem österreichischen Kinofilm Echte Wiener 2 – die Deppaten und die Gespritzten.

2017 erschien die EP Fett in jeder Hinsicht unter dem Bandnamen Muskuliös, ein Projekt von perVers, Cottleti und Bonz. 2019 gründeten die beiden Rapper Metzga & Dauawizzy das Label E.A.T. Rec.

JAMES HERSEY

 

Twelve Mixtape (2012)

Girls Mixtape (2014)

Innerverse (2019)

James Hersey (* 15. Juli 1988 in Gmunden) ist ein in Wien lebender österreichisch-US-amerikanischer Musiker, der sich musikalisch im Bereich Elektropop ansiedeln lässt. 

2013 war er für den FM4 Award, der im Rahmen des Amadeus Austrian Music Award verliehen wird, nominiert.[2] 2014 folgte seine erste eigene Tournee, bei der er auch in Deutschland auftrat.

Mit der Single How Hard I Try (in Zusammenarbeit mit dem Musikproduzenten Filous) stieg er 2015 erstmals in die Ö3 Austria Top 40 und in die deutschen Charts ein. Mit einer von Dillon Francis und Kygo neu produzierten Version seines Songs Coming Over, stieg er im Juni 2016 bis auf Platz 1 der US-amerikanischen Billboard Dance Club Songs.[3][4] Im November 2016 stieg er mit der Single Miss You erneut in die österreichischen und deutschen Charts ein. Diese wurde im April 2017 in Italien mit Gold ausgezeichnet, im Juni erreichte sie in Kanada ebenfalls Goldstatus.

RAMAZURI

 

Der Tragödie ärgster Teil (2011)

Antihelden (2015)


Ramazuri war eine österreichische Ska-Punk-Band aus Deutschkreutz, welche von 2003 bis 2018 aktiv war.  

Die Band war zunächst unter dem Namen Reckless als Punk-Rock-Band aktiv. Im Jahr 2009 wurde der Frontmann gewechselt und es werden ausschließlich deutschsprachige Texte gesungen.[1] Am 19. August 2011 veröffentlichte die Band ihr Album Der Tragödie ärgster Teil bei Wolverine Records, die Aufnahmen begannen im August 2010[2].

Im Jahr 2009 spielte die Band beim Picture on festival. 2012 spielte die Band unter anderem auf den „Seewinkel Noise Festival“ in Tadten[3], dem „Get UP Festival“ in Mistelbach[4] und bei „OPEN chAIRity“ in Eisenstadt.

Mit ihrem Video zum Lied Hawaii aus dem Album Der Tragödie ärgster Teil hat sich die Band 2012 für einen ClipAward 2012 beworben.[5] Das Video wird beim österreichischen Fernsehsender für Musikvideos gotv gespielt.

Die Band gewann den burgenländischen Bandwettbewerb „America is Waiting“. Beim österreichweiten Bandwettbewerb Local Heroes erreichten sie 2009 den dritten Platz.[2]

Die Band gab 2018 ihre Auflösung bekannt und spielte im September 2018 ihr letztes Konzert in Mannersdorf an der Rabnitz.

SCHÖNHEITSFEHLER

 

Duo statt Solo (2000  MCD)

Fuck You ( 2000 MCD)

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Rock an der Grenze (1996)

 

 

Rock an der Grenze (1996)

Ca. 2000 Jahre n. Chr. Ganz Österreich ist besetzt von den Stoakoglern, den Schürzenjägern und der Jazz Gitti. Nur die tapferen Helden in einer kleinen Stadt an der südöstlichen Grenze leisten seit langem erbitterten Widerstand. Das einzige, was sie fürchten, ist, daß der Saft zur Errichtung ihrer Soundwälle nicht mehr aus der Leitung strömt.

Dieser jahrzentelange Widerstand wird mit der nun vor­liegenden CD aufs ehrfürchtigste gewürdigt. Seit den späten Sechzigern unseres ausklingenden Jahrtau­sends wird in Jennersdorf gerockt und gebluest. Gut 70 Leute haben bisher ihre Stimmbänder, Gitarren, Tasteninstrumente oder Schlagzeuge bearbeitet um den Göttern im Rockhimmel zu gefallen. Oder dem oft zahl­reichen Publikum bei ihren Live-Gigs. Oder zumindest sich selbst. Seit den späten Sechzigern hat es - mit wenigen Pausen - in Jennersdorf eigentlich immer eine oder mehrere Bands gegeben, die die Rockszene auf­recht erhalten haben. Angefangen hat alles Ende der Sechziger mit der sagenumwobenen Band The Raves, die sich fast ein Vierteljahrhundert nach ihrer Auflösung nun wieder vereinigt hat. Wenn auch in einem etwas ver­änderten Line-Up. Nach einem kleinen Loch in der Chronik trat Hurricane auf den Plan - Dank an Heinz Pauss, Lehrvater der lauten Gitarre vieler Protagonisten der Jennersdorfer Szene. Bei weiterer eingehender Betrachtung wird der geneigte Leser und Hörer merken, daß fast alle „Hurricanes" auch heute noch musizierend tätig sind. Aus und mit den Musikern dieser Gruppe ent­standen in Folge Gruppen wie Joschi Express, Naim, Down Town, Black Label und Stone Free. Eigentlich recht inzestuös, die ganze Jennersdorfer Rockhistorie, oder? Anfang der Achtziger sorgten dann die jungen Wilden von Disaster für eine etwas andere Sicht, Rockmusik zu spielen. Gewisse Parallelen zu den heuti­gen Youngsters von Galvanic lassen sich leicht ableiten. Jackaroo mit steirischen Legionären an den Instrumenten und das Judy Simone-Projekt brachten auch etwas Professionalismus in die Szene. Beat, Rock, Pop und Rhythm & Blues sind durch die Initiative und den Spaß an der Freud' seit mehr als 25 Jahren fester Bestandteil in Jennersdorf. Dieses CD-Projekt und der Live-Event im Rahmen der „WIF" - der Jennersdorfer Wirtschatsmesse - würdigen diese Art der hiesigen Jugendkultur und es bleibt nur zu wünschen, daß sich immer wieder junge, musikbegeisterte Leute finden, die diese etwas andere Tradition aufrechterhalten.

TRACKLISTE

The Bates - Angel Face (1989 Maxi)

 

Angel Face (1989 Maxi)

mußten sich wg. gleichnamiger Band "The Bates" (BRD) umbenennen.
formed / disbanded

formed: 1985

disbanded: Aug 1994

 

Absolute Binge - B.D.D.S. (Bück Dich Du Sau) (1996)

 

B.D.D.S. (Bück Dich Du Sau) (1996)

 

TRACKLISTE

Gerhard Heinz - Schamlos (1968 OST))

 

Schamlos (1968 OST)

 Previously unreleased soundtrack to Eddy Saller's 1968 film "Schamlos" starring Udo Kier, Rolf Eden, Marina Paal and others. 

Soundtrack, Soul-Jazz, Psychedelic, Jazz-Funk, Easy Listening, Beat, Experimental, Garage Rock

TRACKLISTE

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Igel vs. Shark - Igel vs. Shark (2019)

 

Igel vs. Shark (2019)

Good old Rock’n’Roll made in Austria? Klingt nicht nur verlockend, ist es auch! Denn Igel vs. Shark veröffentlichen endlich ihr Debütalbum – und das mit einem Knall!

Mit „Mexico” startet ihr erste Langspieler gleich mit einem ordentlichen Wumms. Man befindet sich sofort in ihrer Welt, die vor Rock-Power nur so strotzt. Kein Wunder, immerhin haben Igel vs. Shark bereits für so manch namhafte Band dieses Genres die Bühnen eröffnet: AC/DC, Airbourne, Skunk Anansie, The Subways oder Flogging Molly – um nur ein paar zu nennen. Diesen Größen stehen die Wiener aber in nichts nach.

Auch stilistisch demonstriert ihr Sound eindrucksvoll, aus welcher Plattenecke sie kommen. Tracks wie das bereits erwähnte „Mexico” oder auch „Iron Steel” vermitteln straighte AC/DC-Vibes und Nummern wie „Trainswreck” oder vor allem „Rock ’n‘ Roll Bomb” wirken wie eine liebvolle Hommage an The Subways. Dennoch machen Lux, Lukas und Jule auf ihrem Debüt natürlich ihr eigenes Ding. Besonders die hervorragende Instrumentierung macht die Platte zu dem, was sie ist. Egal, ob mitreißende Gitarrensoli, treibende Drums und der ausgeklügelte Bass – hier sind Genre-Profis am Werk, die Rock nicht nur spielen, sondern leben.

„Step up, don’t stop, giving it all or giving in!” Mit ordentlich Flow und jeder Menge Energie gehen Igel vs. Shark auf ihrem ersten Album in die Vollen – und das lohnt sich für uns und sie!

INGA LYNCH

 

Stella (2013)

Tossed And Turned (2016)

INGA LYNCH aus Gmunden hat sich dem amerikanischen Singer/Songwriter Genre (mit einem guten Schuß Country und einer Prise Bluegrass) verschrieben. auf ihrer 2. CD (geplant als EP, geworden sind´s dann doch 7 Songs) "Tossed and turned" finden sich 7 wunderbare Eigenkompositionen. Live spielt Inga gern auch Songs von Townes Van Zandt oder Gram Parsons + die EP wird in der Weinbar erstmals live in Wien vorgestellt.