Right Mind
BluesFrizz (aka Rearl Blues Frizz / RB Friedrich) ist eine österreichische Blues Legende.
seit
beinahe 5 Jahrzehnten "on the road", hat er bereits vor vielen Jahren
die ausgetrampelten Pfade traditioneller Bluesmusiker verlassen, und
geht unbeirrt seinen eigenen Weg.
Nach "Down the Tracks" (Beat Bull 1996) und "Forty Five" (ATS Records CD-0546, 2007)
legt Frizz nun – etwas spät – sein drittes Solo-Album vor.
Insgesamt 15 Titel, aufgenommen über einen Zeitraum von mehreren
Jahren, haben auf "Right Mind" Platz gefunden, darunter 6 eigene. Drei
Nummern hat Frizz mit elektrischer Gitarre einspielt, hier wird er von E
d g a r M o t t a s , einem Weggefährten aus frühen Tagen, am
Schlagzeug begleitet.
"Right Mind" präsentiert BluesFrizz in gewohnt erdiger Weise, zeigt
ihn aber auch von einer weniger bekannten, spirituellen Seite (bspw. auf
"Morning Rain" und "Lost Soul"). Die musikalische Reise beginnt mit der
Instrumental-Nummer "Snakes"; begleitet auf einem diddley bow und einer
kalimba (einem afrikanischen Daumenklavier) irrt der Blues-Haudegen
durch einen von Schlangen eingenommenen Dschungel.
Das schöne Album ist nicht zuletzt auch ein Bekenntnis an seine familiären Wurzeln ("Cowhide Yodel"),
freilich
auch seine musikalischen ("Last Fair Deal Going Down"). Sehr
berührend, wie Frizz die Entstehungsgeschichte zum Titel "Hard Headed
Mama" erzählt, auf der er eine alte Key-Mandoline spielt, die sein Vater
einst aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft heimbrachte, welche
Frizz noch zu restaurieren hatte, und schließlich 6 Jahre(!) benötigte,
um die Aufnahme fertig zu stellen.
Ja, und da ist noch BluesFrizz, der Familienmensch, der seinen "Right Mind" hat(te), "…until [his] good friends came around."
Samstag, 29. Februar 2020
HOOCHIE KURTI MAN
Des Is Da Blues
Bring Ma Nu A Bier (2019) (selfmade)
Bring Ma Nu A Bier
Mit Hut und Sonnenbrille, die Mundharmonika immer griffbereit - so kennt man Kurt Weidenthaler, besser bekannt als Hoochie Kurti Man. Der Blues hat ihn schon von klein auf fasziniert.
Freitag, 28. Februar 2020
WIA 'D HUND' IM REG'N
Waits fia Wean (2011)
Waits fia Wean
Eigene (2017)
Eigene
Es weisz jo kaum wer...
..aber viele ganz, ganz berühmte Lieder vom Herrn Waits haben ihren Ursprung ja im uralten Wienerliedgut, sind nur ins Englische übersetzt worden, vom Amerikaner gesungen, und so weltberühmt geworden...
Weil wir aber, die 'Hund' im Reg'n', uns entschieden weigern vor dem grauslichen Moloch einen Bauchfleck zu machen, bleiben die 'Hund' im Reg'n' aufrecht, und singen diese Lieder ausschlieszlich mit den originalen wienerischen Dialektdexten,...
... und dabei sogar Lieder die vom Herrn Waits noch gar nicht entdeckt worden sind, aber wie man kennen, wird's dann auf seiner nächsten Platte wieder drauf sein...
Andreas Bankhofer „'Stritzi'“ Texte, voc, sax
Klaus Süszß „'Franz List'“ p
Georg Seyr „'da Ungara'“ b, git
Daniel Klemmer „'Orient'“ perc
Die ersten gemeinsamen Auftritte von Sax-Spieler Andreas Bankhofer und Pianisten Klaus Süsz fanden schon vor über 25 Jahren statt, bald darauf gründeten sie die Jazzcombo „Art and Easy. Fast vom Anfang an mit dabei war der Ausnahme-Schlagzeuger und Percussionist Daniel Klemmer.
Als der Herr Süsz den Herrn Bankhofer im Jahre 2006 erstmals mit den Texten und Kompositionen vom Herrn Tom Waits konfrontierte, sprang der Funke sofort über und es wurde vom sprachverliebten wiengebürtigen Herrn Bankhofer sofort die Idee geboren, die famosen Texte ins Wienerische zu übertragen, und der Combo so neuen Geist einzuhauchen.
Nach ersten Gehversuchen wurde der grandiose Bassist/Gitarrist der Herr Seyr für das Projekt gewonnen, und gemeinsam wurde die Show erarbeitet und vervollständigt.
Aufgrund eines sehr positiven Echos kam im Jahre 2008 der erste Tonträger auf den Markt, und für Anfang 2009 wurde eine Tournee in Oesterreich und Deutschland geplant. "
Waits fia Wean
Eigene (2017)
Eigene
Es weisz jo kaum wer...
..aber viele ganz, ganz berühmte Lieder vom Herrn Waits haben ihren Ursprung ja im uralten Wienerliedgut, sind nur ins Englische übersetzt worden, vom Amerikaner gesungen, und so weltberühmt geworden...
Weil wir aber, die 'Hund' im Reg'n', uns entschieden weigern vor dem grauslichen Moloch einen Bauchfleck zu machen, bleiben die 'Hund' im Reg'n' aufrecht, und singen diese Lieder ausschlieszlich mit den originalen wienerischen Dialektdexten,...
... und dabei sogar Lieder die vom Herrn Waits noch gar nicht entdeckt worden sind, aber wie man kennen, wird's dann auf seiner nächsten Platte wieder drauf sein...
Andreas Bankhofer „'Stritzi'“ Texte, voc, sax
Klaus Süszß „'Franz List'“ p
Georg Seyr „'da Ungara'“ b, git
Daniel Klemmer „'Orient'“ perc
Die ersten gemeinsamen Auftritte von Sax-Spieler Andreas Bankhofer und Pianisten Klaus Süsz fanden schon vor über 25 Jahren statt, bald darauf gründeten sie die Jazzcombo „Art and Easy. Fast vom Anfang an mit dabei war der Ausnahme-Schlagzeuger und Percussionist Daniel Klemmer.
Als der Herr Süsz den Herrn Bankhofer im Jahre 2006 erstmals mit den Texten und Kompositionen vom Herrn Tom Waits konfrontierte, sprang der Funke sofort über und es wurde vom sprachverliebten wiengebürtigen Herrn Bankhofer sofort die Idee geboren, die famosen Texte ins Wienerische zu übertragen, und der Combo so neuen Geist einzuhauchen.
Nach ersten Gehversuchen wurde der grandiose Bassist/Gitarrist der Herr Seyr für das Projekt gewonnen, und gemeinsam wurde die Show erarbeitet und vervollständigt.
Aufgrund eines sehr positiven Echos kam im Jahre 2008 der erste Tonträger auf den Markt, und für Anfang 2009 wurde eine Tournee in Oesterreich und Deutschland geplant. "
FEDERSPIEL
Federspiel (2010)
Federspiel
Unerhört Bumm! (2012)
Unerhört Bumm!
Smaragd (2016)
Smaragd
Von der langsamen Zeit (2019)
Von der langsamen Zeit
Federspiel ist ein österreichisches Bläserensemble. Das Repertoire des Bläserseptetts umfasst unter anderem Volkmusik aus Österreich, seinen osteuropäischen Nachbarländern sowie Lateinamerika.
Das Ensemble wurde 2004 in Krems an der Donau von sieben Studenten der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und des Konservatoriums Wien gegründet. In Zusammenarbeit mit Rudi Pietsch wurde speziell für diese Besetzung arrangierte Volksmusik erarbeitet. Neben Eigenkompositionen mit Pop-Elementen gehören auch Arrangements von Walzern, Polkas, Märschen und der Csárdás zum Repertoire der Gruppe. Lateinamerikanische Einflüsse brachte der in Mexiko geborene Trompeter Ayac Iuan Jimenez-Salvador in die Gruppe ein.[3][4]
Das Album Unerhöhrt Bumm wurde an eher unüblichen Orten aufgenommen, etwa einer Fahrradwerkstatt, einem Museum, einer Instrumentenbauerwerkstatt und einem Wohnzimmer und wurde im August 2012 mit dem Ö1 Pasticcio-Preis ausgezeichnet.[5][6] 2011 gewann die Gruppe bei den Austrian World Music Awards den Publikumspreis, 2015 waren sie Gewinner des Hauptpreises.[7]
Im ORF waren sie unter anderem 2007 bei Klingendes Österreich und 2011 bei Wir sind Kaiser zu sehen, im Mai 2016 wirkten sie an der im ORF übertragenen Eröffnung der Wiener Festwochen am Wiener Rathausplatz mit.[8] Im 2016 veröffentlichten Film Das Leben ist keine Generalprobe über Heinrich Staudinger ist die Gruppe mit dem von Ayac Iuan Jimenez-Salvado komponierten Stück Baile de Morpheus zu hören.[9] Tourneen führten sie durch Europa und Kanada.[10]
2017 gestalteten sie die Musik zur Dokumentation Die Zukunft ist besser als ihr Ruf (Nikolaus Geyrhalter Filmproduktion).[11] Anfang März 2018 traten sie gemeinsam mit dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich mit eigenen Kompositionen und Arrangements im Großen Musikvereinssaal im Wiener Musikverein und im Festspielhaus St. Pölten auf.[12]
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Federspiel_(Band)
Donnerstag, 27. Februar 2020
BumBum Kunst & Skero - Maasnbriada (2019)
Maasnbriada
Alle Freunde des gepflegten Westcoast- & South Side HipHop, die auch auf Mundartrap stehen, erwartet diesen Sommer ein besonderes Schmankerl: MAASNBRIADA!!!
BumBumKunst und Skero haben ihrer Westcoast HipHop Liebe ein Denkmal gesetzt!
Der Linzer Producer und Rapper BumBumKunst hat neben seinen Solo Alben schon einige Gemeinschafts Projekte aus dem Boden gestampft. Bereits auf seinem ersten Album „Perpetuum Mobile” 2006 auf Tonträger Records war SKERO gefeatured, und auf den weiteren Solo Alben beider Künstler gibt es immer wieder gemeinsame Tracks der beiden befreundeten Künstler.
Auf Skeros letzen Album „Der Riese im Glashaus” fand sich dann die Westcoast Hymne "L Funk", und BumBumKunst hatte die Idee, daraus ein Westcoast Konzept-Album zu machen.
So entstand das Projekt MAASNBRIADA, das bei den LINZ AG Bubbledays am 7.6.2019 Live präsentiert worden ist.
Auch die erste Single „Clouds“ ist bereits digital verfügbar.
Jetzt folgt das Album!
Geah … der Sommer brennt a wann's rengt!
Alle Freunde des gepflegten Westcoast- & South Side HipHop, die auch auf Mundartrap stehen, erwartet diesen Sommer ein besonderes Schmankerl: MAASNBRIADA!!!
BumBumKunst und Skero haben ihrer Westcoast HipHop Liebe ein Denkmal gesetzt!
Der Linzer Producer und Rapper BumBumKunst hat neben seinen Solo Alben schon einige Gemeinschafts Projekte aus dem Boden gestampft. Bereits auf seinem ersten Album „Perpetuum Mobile” 2006 auf Tonträger Records war SKERO gefeatured, und auf den weiteren Solo Alben beider Künstler gibt es immer wieder gemeinsame Tracks der beiden befreundeten Künstler.
Auf Skeros letzen Album „Der Riese im Glashaus” fand sich dann die Westcoast Hymne "L Funk", und BumBumKunst hatte die Idee, daraus ein Westcoast Konzept-Album zu machen.
So entstand das Projekt MAASNBRIADA, das bei den LINZ AG Bubbledays am 7.6.2019 Live präsentiert worden ist.
Auch die erste Single „Clouds“ ist bereits digital verfügbar.
Jetzt folgt das Album!
Geah … der Sommer brennt a wann's rengt!
Müßig Gang - Aller Laster Anfang (2014)
Aller Laster Anfang
Besetzung:
Jovan Torbica: Kontrabass
Rudi Gratzl: Keyboard und Klarinette, Gesang
Skero: Gesang
Gitarre: Herb Pirker
Schlagwerk: Sascha Nikolic
Gastmusiker Bei "Aller Laster Anfang":
Heidelinde Gratzl: Akkordeon
Max Mayerhofer: Banjo
Michael Steindl: Querflöte
Seien sie dabei, wenn wir ohne Sauerstoffgerät den Kahlenberg besteigen."
Skero, eine Größe im österreichischen Hip Hop (Texta) sowie Interpret des Nummer 1 - Hits "Kabinenparty" hatte immer schon eine Schwäche für das Wienerlied. So ist es kein Wunder, daß sein neues Projekt Müßig Gang von Wiener Originalen wie Trude Maly und Kollegium Kalksburg inspiriert wurde. In Zusammenarbeit mit Rudi Gratzl und Jovan Torbica von "Wienerglühn", einer Formation die dem traditionellen Wienerlied durch ihren klischeebefreiten Zugang schon längere Zeit neues Leben einhaucht, enstand das Album "Aller Laster Anfang".
Die Befürchtung mancher, dass bei Müßig Gang zwei musikalische Welten kollidieren könnten, die so rein gar nicht zueinanderpassen, stellt sich als vollkommen unbegründet dar.
Ganz im Gegenteil, je tiefer man in die Songs von Müßig Gang eintaucht, desto mehr stellt sich das Gefühl ein, dass sich in der Formation mit Skero (Gesang), Rudi Gratzl (Keyboard, Klarinette, Gesang) und Jovan Torbica (Kontrabass) tatsächlich ein Trio getroffen hat, das ganz auf einer Wellenlänge schwimmt und die gleichen Vorstellungen teilt. Von den musikalischen Vergangenheiten der drei merkt man im Grunde genommen eher weniger, denn es sind weder das klassische Wienerlied, noch irgendeine Form des Hip Hop, die auf dem Programm stehen. Vielmehr ist es eine zeitgenössische und abwechslungsreiche Interpretation des Wiener Liedermachersounds mit einer gewissen Popschlagseite, die Müßig Gang auf den Weg bringt.
Nicht selten fühlt man sich beim Durchhören der Nummern von „Aller Laster Anfang“ dabei ertappt, dass einem plötzlich Namen wie Georg Danzer oder Ludwig Hirsch durch den Kopf schwirren. Wiewohl aber die Parallelen zu diesen Ikonen des Austropop nur leicht an manchen Melodien und im Songwriting festzumachen sind, denn wirklich am Gesamtsound. Dafür nämlich gehen Skero, Rudi Gratzl und Jovan Torbica doch noch einige musikalische Schritte weiter. Das Trio reichert die Wiener Musik mit Elementen aus dem Country, Ska, Rock und Soul und leitet diese so gekonnt mit viel Spielwitz von der traditionellen Schiene ab.
„Aller Laster Anfang“ ist genau aus diesem Grund ein Album geworden, dass nicht nur alleine alteingesessene Wienerliedliebhaber anspricht, sondern sehr wohl auch Leute, die sonst eher weniger mit diesem Genre zu tun haben.
Ö1 meets FM4, ein Spagat, der in so eindrucksvoller Form nur selten gelingt. (Michael Ternai)
Besetzung:
Jovan Torbica: Kontrabass
Rudi Gratzl: Keyboard und Klarinette, Gesang
Skero: Gesang
Gitarre: Herb Pirker
Schlagwerk: Sascha Nikolic
Gastmusiker Bei "Aller Laster Anfang":
Heidelinde Gratzl: Akkordeon
Max Mayerhofer: Banjo
Michael Steindl: Querflöte
Seien sie dabei, wenn wir ohne Sauerstoffgerät den Kahlenberg besteigen."
Skero, eine Größe im österreichischen Hip Hop (Texta) sowie Interpret des Nummer 1 - Hits "Kabinenparty" hatte immer schon eine Schwäche für das Wienerlied. So ist es kein Wunder, daß sein neues Projekt Müßig Gang von Wiener Originalen wie Trude Maly und Kollegium Kalksburg inspiriert wurde. In Zusammenarbeit mit Rudi Gratzl und Jovan Torbica von "Wienerglühn", einer Formation die dem traditionellen Wienerlied durch ihren klischeebefreiten Zugang schon längere Zeit neues Leben einhaucht, enstand das Album "Aller Laster Anfang".
Die Befürchtung mancher, dass bei Müßig Gang zwei musikalische Welten kollidieren könnten, die so rein gar nicht zueinanderpassen, stellt sich als vollkommen unbegründet dar.
Ganz im Gegenteil, je tiefer man in die Songs von Müßig Gang eintaucht, desto mehr stellt sich das Gefühl ein, dass sich in der Formation mit Skero (Gesang), Rudi Gratzl (Keyboard, Klarinette, Gesang) und Jovan Torbica (Kontrabass) tatsächlich ein Trio getroffen hat, das ganz auf einer Wellenlänge schwimmt und die gleichen Vorstellungen teilt. Von den musikalischen Vergangenheiten der drei merkt man im Grunde genommen eher weniger, denn es sind weder das klassische Wienerlied, noch irgendeine Form des Hip Hop, die auf dem Programm stehen. Vielmehr ist es eine zeitgenössische und abwechslungsreiche Interpretation des Wiener Liedermachersounds mit einer gewissen Popschlagseite, die Müßig Gang auf den Weg bringt.
Nicht selten fühlt man sich beim Durchhören der Nummern von „Aller Laster Anfang“ dabei ertappt, dass einem plötzlich Namen wie Georg Danzer oder Ludwig Hirsch durch den Kopf schwirren. Wiewohl aber die Parallelen zu diesen Ikonen des Austropop nur leicht an manchen Melodien und im Songwriting festzumachen sind, denn wirklich am Gesamtsound. Dafür nämlich gehen Skero, Rudi Gratzl und Jovan Torbica doch noch einige musikalische Schritte weiter. Das Trio reichert die Wiener Musik mit Elementen aus dem Country, Ska, Rock und Soul und leitet diese so gekonnt mit viel Spielwitz von der traditionellen Schiene ab.
„Aller Laster Anfang“ ist genau aus diesem Grund ein Album geworden, dass nicht nur alleine alteingesessene Wienerliedliebhaber anspricht, sondern sehr wohl auch Leute, die sonst eher weniger mit diesem Genre zu tun haben.
Ö1 meets FM4, ein Spagat, der in so eindrucksvoller Form nur selten gelingt. (Michael Ternai)
TEXTA
Geschmeidig (1995)
Geschmeidig
Gediegen (1997)
Gediegen
Gegenüber (1999)
Gegenüber
Fragestunde (1999)
Fragestunde
Kaleidoskop (Blumentopf, Texta, Total Chaos) -Kaleidoskop (2001)
Kaleidoskop
Blickwinkel (2002)
Blickwinkel
So oder so (2004)
So oder so
Paroli (2007)
Paroli
Grotesk (2011)
Grotesk
Grotesk Remix Album (2012)
Grotesk Remix Album
Max 'n' Morizz (2014)
Max 'n' Morizz
Texta & Blumentopf - HMLR (Deluxe Edition 2015)
HMLR
Welcome To Astoria (2015)
Welcome To Astoria
Nichts Dagegen Aber (2016)
Nichts Dagegen Aber
Texta ist eine 1993 gegründete Hip-Hop-Band aus Linz, Österreich.
Die deutschsprachigen Texte werden oft in oberösterreichischem Dialekt vorgetragen. Die Konzeption für die Songs wird von allen gemeinsam entworfen, Texte werden getrennt geschrieben und die Beats meist von Flip gestaltet. Danach wird der Song wieder zusammengesetzt.
Erstmals in Erscheinung trat Texta 1995 mit der Debüt-EP Geschmeidig. Im darauffolgenden Jahr folgten weitere Veröffentlichungen und Auftritte mit bereits bekannten Hip-Hop-Gruppen wie Fettes Brot oder Massive Töne.
1997 erschien das erste Album Gediegen über GECO Tonwaren und kurz drauf eine zugehörige Instrumentalversion unter dem Namen Geschwiegen. Die erste Deutschland-Tour absolvierte die Gruppe gemeinsam mit Blumentopf und Total Chaos im September 1998, wobei sie auf dieser Tour das Posse-Projekt Kaleidoskop starteten. Im Dezember 1999 fand die „gegenueber-tour“ mit Dike, die L.P., Dejavue und On an On statt. Im Juli 1999 erschien ihre Schallplatte Fragestunde und in der Folge auch das zweite Album Gegenüber. 2001 waren sie als Alternative Act (der spätere FM4-Award) für den Amadeus Austrian Music Award nominiert. Mit dem dritten Studioalbum Blickwinkel konnte Texta 2002 sich erstmals in den österreichischen Albumcharts platzieren. Aus einer Kollaboration mit der rumänischen Gruppe Paraziții entstand im selben Jahr das Lied Linz-Bukarest. Das vierte Album So oder so kam 2004 auf den Markt. Der sich darauf befindende Track Alt, der mit Blumentopf aufgenommen wurde, erschien als Singleauskopplung. Im Jahr 2005 gab es eine erneute Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes Kaleidoskop.
Unter dem Pseudonym Die Unsichtbaren entstand 2006 ein Konzeptalbum namens Schwarze Erde. Auf ihrem eigenen Plattenlabel Tonträger Records produzieren sie seit einigen Jahren lokale Hip-Hop-Newcomer, wie das Rap-Duo Rückgrat, Kayo & Phekt oder auch die Nachfolger von Brotlose Kunst und das Collabo-Projekt Markante Handlungen. Ende 2008 steuerte Texta mit Ned deppat den Soundtrack zum Film Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga bei. Dieser stieg im Jänner 2009 in die österreichischen Singlecharts ein.
Am 30. und 31. Jänner 2009 war Texta zusammen mit Blumentopf, Total Chaos und der Bigband SK Invitational anlässlich ihres 16-jährigen Bandjubiläums ("Sweet 16") auf den Bühnen des Linzer Posthofes und des Wiener Gasometers zu sehen.[1][2] Ein Live-Mitschnitt dieser Konzerte wurde als Album im Herbst darauf veröffentlicht. Im selben Jahr gewannen sie bei der Amadeus-Verleihung 2009 in der Kategorie HipHop/R’n’B. Ab 2009 konzentrierten sich einige Mitglieder von Texta auf ihre Solokarrieren. So veröffentlichte Skero sein Soloalbum Memoiren eines Riesen (und die Single Kabinenparty) und Huckey die EP Ganz schön hässlich mit Average. Ebenso brachte Flip sein Album Umberto Ghetto Ende Mai 2010 heraus.
Im Mai 2011 erschien nach mehrjähriger Pause das neue Studioalbum Grotesk. Im Februar 2015 veröffentlichte Texta zusammen mit Blumentopf unter dem Gruppennamen TNT das gemeinsame Album #hmlr[3] und im April 2016 mit Nichts dagegen, aber das elfte Album der Bandgeschichte.
Am 1. Mai 2018 starb Gründungsmitglied Harald Huckey Renner im Alter von 51 Jahren infolge einer Krebserkrankung.[4][5]
Geschmeidig
Gediegen (1997)
Gediegen
Gegenüber (1999)
Gegenüber
Fragestunde (1999)
Fragestunde
Kaleidoskop (Blumentopf, Texta, Total Chaos) -Kaleidoskop (2001)
Kaleidoskop
Blickwinkel (2002)
Blickwinkel
So oder so (2004)
So oder so
Paroli (2007)
Paroli
Grotesk (2011)
Grotesk
Grotesk Remix Album (2012)
Grotesk Remix Album
Max 'n' Morizz (2014)
Max 'n' Morizz
Texta & Blumentopf - HMLR (Deluxe Edition 2015)
HMLR
Welcome To Astoria (2015)
Welcome To Astoria
Nichts Dagegen Aber (2016)
Nichts Dagegen Aber
Texta ist eine 1993 gegründete Hip-Hop-Band aus Linz, Österreich.
Die deutschsprachigen Texte werden oft in oberösterreichischem Dialekt vorgetragen. Die Konzeption für die Songs wird von allen gemeinsam entworfen, Texte werden getrennt geschrieben und die Beats meist von Flip gestaltet. Danach wird der Song wieder zusammengesetzt.
Erstmals in Erscheinung trat Texta 1995 mit der Debüt-EP Geschmeidig. Im darauffolgenden Jahr folgten weitere Veröffentlichungen und Auftritte mit bereits bekannten Hip-Hop-Gruppen wie Fettes Brot oder Massive Töne.
1997 erschien das erste Album Gediegen über GECO Tonwaren und kurz drauf eine zugehörige Instrumentalversion unter dem Namen Geschwiegen. Die erste Deutschland-Tour absolvierte die Gruppe gemeinsam mit Blumentopf und Total Chaos im September 1998, wobei sie auf dieser Tour das Posse-Projekt Kaleidoskop starteten. Im Dezember 1999 fand die „gegenueber-tour“ mit Dike, die L.P., Dejavue und On an On statt. Im Juli 1999 erschien ihre Schallplatte Fragestunde und in der Folge auch das zweite Album Gegenüber. 2001 waren sie als Alternative Act (der spätere FM4-Award) für den Amadeus Austrian Music Award nominiert. Mit dem dritten Studioalbum Blickwinkel konnte Texta 2002 sich erstmals in den österreichischen Albumcharts platzieren. Aus einer Kollaboration mit der rumänischen Gruppe Paraziții entstand im selben Jahr das Lied Linz-Bukarest. Das vierte Album So oder so kam 2004 auf den Markt. Der sich darauf befindende Track Alt, der mit Blumentopf aufgenommen wurde, erschien als Singleauskopplung. Im Jahr 2005 gab es eine erneute Zusammenarbeit im Rahmen des Projektes Kaleidoskop.
Unter dem Pseudonym Die Unsichtbaren entstand 2006 ein Konzeptalbum namens Schwarze Erde. Auf ihrem eigenen Plattenlabel Tonträger Records produzieren sie seit einigen Jahren lokale Hip-Hop-Newcomer, wie das Rap-Duo Rückgrat, Kayo & Phekt oder auch die Nachfolger von Brotlose Kunst und das Collabo-Projekt Markante Handlungen. Ende 2008 steuerte Texta mit Ned deppat den Soundtrack zum Film Echte Wiener – Die Sackbauer-Saga bei. Dieser stieg im Jänner 2009 in die österreichischen Singlecharts ein.
Am 30. und 31. Jänner 2009 war Texta zusammen mit Blumentopf, Total Chaos und der Bigband SK Invitational anlässlich ihres 16-jährigen Bandjubiläums ("Sweet 16") auf den Bühnen des Linzer Posthofes und des Wiener Gasometers zu sehen.[1][2] Ein Live-Mitschnitt dieser Konzerte wurde als Album im Herbst darauf veröffentlicht. Im selben Jahr gewannen sie bei der Amadeus-Verleihung 2009 in der Kategorie HipHop/R’n’B. Ab 2009 konzentrierten sich einige Mitglieder von Texta auf ihre Solokarrieren. So veröffentlichte Skero sein Soloalbum Memoiren eines Riesen (und die Single Kabinenparty) und Huckey die EP Ganz schön hässlich mit Average. Ebenso brachte Flip sein Album Umberto Ghetto Ende Mai 2010 heraus.
Im Mai 2011 erschien nach mehrjähriger Pause das neue Studioalbum Grotesk. Im Februar 2015 veröffentlichte Texta zusammen mit Blumentopf unter dem Gruppennamen TNT das gemeinsame Album #hmlr[3] und im April 2016 mit Nichts dagegen, aber das elfte Album der Bandgeschichte.
Am 1. Mai 2018 starb Gründungsmitglied Harald Huckey Renner im Alter von 51 Jahren infolge einer Krebserkrankung.[4][5]
SKERO
Memoiren eines Riesen (2009)
Memoiren eines Riesen
Der Riese im Glashaus (2015)
Der Riese im Glashaus
Skero (* 1972 in Mödling; bürgerlich Martin Schlager oder auch Martin Skerwald), auch Skero One, ist ein österreichischer Hip-Hop-Musiker und Street-Art-Künstler, der in Wien lebt.
Seit 1989 setzt Skero sich mit Graffiti auseinander und veranstaltet seither mehrere Ausstellungen. Bekannt wurde er als Mitglied der Linzer Hip-Hop-Gruppe Texta, die sich 1993 formierte.
Im Jahr 2005 nahm Skero an der Aktion Austria for Asia teil und sang beim Lied Deine Hilfe wird gebraucht mit. Der dazugehörige Sampler erreichte Platz 1 der österreichischen Albumcharts.
2009 brachte Skero sein erstes Solo-Studioalbum Memoiren eines Riesen heraus, das unter anderem Gastbeiträge der Rapper Kamp, Wisdom, Kayo, Joyce Muniz, McShnek & Schwarzfahrer und Ohvo & Markee enthält und auch in Deutschland bei Groove Attack erschien. Zum Hip-Hop als tragendem Stil gesellen sich dabei Reggae, Rio Funk und Anklänge aus dem Wienerlied, vorgetragen teils in Mundart und teils in Hochdeutsch.[1] Die Radiosingle Künstler schaffte es auf Platz 1 der FM4 Charts.[2]
Breite Bekanntheit als Solokünstler erlangte Skero erst 2010, als sein Lied „Kabinenparty“ – mithilfe der Facebook-Veranstaltung mit dem Titel Wir manipulieren die Charts – Kabinenparty als Nummer-Eins-Hit[3] – die Top 10 der österreichischen Hitparade erreichte. Der Track ist eine Adaption von Popozuda Rock 'N' Roll des brasilianischen Musikers Edu K. Anfang Juli 2010 wurde er in vier verschiedenen Kategorien für den österreichischen Musikpreis Amadeus nominiert, unter anderem für den besten Song und das beste Album. Ausgezeichnet wurde er schließlich in den Kategorien Song und HipHop/R'n'B. Im Herbst 2010 wurde Skero für die Österreichische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2011 nominiert, erreichte aber nicht die Runde der letzten 30 Teilnehmer.
Für das Gartenmagazin Der wilde Gärtner mit Roland Düringer, die 2009 gedreht und 2011 ausgestrahlt wurde, gestaltete Skero die Graffiti am Garten-Bus.[4]
Beim Finale des 10. Protestsongcontests 2013 im Rabenhof Theater war er einer der Juroren. Mit dem Duo Wienerglühn (Jovan Torbica, Rudi Gratzl) gründete er 2013 die Gruppe Müßig Gang. Bei Konzerten von wechselnden weiteren Musikern unterstützt widmet sich Müßig Gang der freien Neuinterpretation des Wienerliedes, erweitert um Einflüsse aus Country, Ska, Rock, Soul und Hip Hop.[5] 2013 gab Skero bekannt, dass er aus der Gruppe Texta ausscheiden werde, um Soloprojekte voranzutreiben.
Memoiren eines Riesen
Der Riese im Glashaus (2015)
Der Riese im Glashaus
Skero (* 1972 in Mödling; bürgerlich Martin Schlager oder auch Martin Skerwald), auch Skero One, ist ein österreichischer Hip-Hop-Musiker und Street-Art-Künstler, der in Wien lebt.
Seit 1989 setzt Skero sich mit Graffiti auseinander und veranstaltet seither mehrere Ausstellungen. Bekannt wurde er als Mitglied der Linzer Hip-Hop-Gruppe Texta, die sich 1993 formierte.
Im Jahr 2005 nahm Skero an der Aktion Austria for Asia teil und sang beim Lied Deine Hilfe wird gebraucht mit. Der dazugehörige Sampler erreichte Platz 1 der österreichischen Albumcharts.
2009 brachte Skero sein erstes Solo-Studioalbum Memoiren eines Riesen heraus, das unter anderem Gastbeiträge der Rapper Kamp, Wisdom, Kayo, Joyce Muniz, McShnek & Schwarzfahrer und Ohvo & Markee enthält und auch in Deutschland bei Groove Attack erschien. Zum Hip-Hop als tragendem Stil gesellen sich dabei Reggae, Rio Funk und Anklänge aus dem Wienerlied, vorgetragen teils in Mundart und teils in Hochdeutsch.[1] Die Radiosingle Künstler schaffte es auf Platz 1 der FM4 Charts.[2]
Breite Bekanntheit als Solokünstler erlangte Skero erst 2010, als sein Lied „Kabinenparty“ – mithilfe der Facebook-Veranstaltung mit dem Titel Wir manipulieren die Charts – Kabinenparty als Nummer-Eins-Hit[3] – die Top 10 der österreichischen Hitparade erreichte. Der Track ist eine Adaption von Popozuda Rock 'N' Roll des brasilianischen Musikers Edu K. Anfang Juli 2010 wurde er in vier verschiedenen Kategorien für den österreichischen Musikpreis Amadeus nominiert, unter anderem für den besten Song und das beste Album. Ausgezeichnet wurde er schließlich in den Kategorien Song und HipHop/R'n'B. Im Herbst 2010 wurde Skero für die Österreichische Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2011 nominiert, erreichte aber nicht die Runde der letzten 30 Teilnehmer.
Für das Gartenmagazin Der wilde Gärtner mit Roland Düringer, die 2009 gedreht und 2011 ausgestrahlt wurde, gestaltete Skero die Graffiti am Garten-Bus.[4]
Beim Finale des 10. Protestsongcontests 2013 im Rabenhof Theater war er einer der Juroren. Mit dem Duo Wienerglühn (Jovan Torbica, Rudi Gratzl) gründete er 2013 die Gruppe Müßig Gang. Bei Konzerten von wechselnden weiteren Musikern unterstützt widmet sich Müßig Gang der freien Neuinterpretation des Wienerliedes, erweitert um Einflüsse aus Country, Ska, Rock, Soul und Hip Hop.[5] 2013 gab Skero bekannt, dass er aus der Gruppe Texta ausscheiden werde, um Soloprojekte voranzutreiben.
TURBOBIER
Das neue Festament (2017)
Das neue Festament
King Of Simmering (2019)
King Of Simmering
Turbobier (Eigenschreibweise: TURBOBIER) ist eine Punk-/Rock-Band aus dem 11. Wiener Gemeindebezirk Simmering. Konzepter und Songwriter ist Sänger und Gitarrist Marco Pogo, der mit wechselndem Line-Up live auftritt.
Die Band veröffentlichte mit I hob an Koda im Januar 2014 ihr erstes Musikvideo.[2] Nachdem weitere Clips auf YouTube veröffentlicht wurden, spielte Turbobier in den Folgemonaten erste Konzerte in Österreich. Im Juli 2014 entwickelte sich das Lied Arbeitslos durch den Tag, eine Parodie Helene Fischers Hit Atemlos durch die Nacht, rasch zum YouTube-Hit und verzeichnet bis heute über eine Million Aufrufe. Dies brachte Medienpräsenz im ZDF[3], der Bild-Zeitung,[4] der Süddeutschen Zeitung, dem Kurier[5] sowie ORF und ATV. Drei Coverstories in der Wiener Bezirkszeitung folgten.[6] Im April 2015 wurde Arbeitslos durch den Tag nach Freigabe durch die Urheberin Kristina Bach im gesamten deutschsprachigen Raum veröffentlicht.[7] Dieser Song findet sich auch auf dem Debütalbum 'Irokesentango', welches auf Warner Music Central Europe im Juni 2015 erschienen ist. Als Albumcover wurde eine Fotomontage von Wiens Bürgermeister Michael Häupl mit Irokesenschnitt und Stinkefinger gezeigt, was Kritik bei der SPÖ hervorrief.[8][9] Bisher war die Band auf dem Wacken Open Air, Nova Rock[10], Summer Breeze, dem Frequency Festival, dem Open Flair und dem Szene Openair[11] zu sehen.
Beim Amadeus Austrian Music Award 2016 wurden sie in der Kategorie Hard & Heavy ausgezeichnet, im Jahr 2018 war die Band in dieser Kategorie wieder nominiert.[12]
Am 27. Januar 2017 erschien das zweite Album der Band Das Neue Festament auf dem neu gegründeten Label von Sänger Marco Pogo - Pogo’s Empire[13], das auf Platz eins der österreichischen Albumcharts einstieg.[14] Über Pogo's Empire wird auch das eigene Bier TurboBier bei Spar Österreich seit Juli 2017 im Einzelhandel vertrieben.[15]
Im September 2018 war TURBOBIER erstmals für 13 Konzerte in Japan auf Tour.[16]
SCHÖNHEITSFEHLER
Schönheitsfehler kommt!
SexDrugsAndHipHop (2000)
SexDrugsAndHipHop
Aussenseiter - Spitzenreiter 1994-2004 (2004) (2 CD)
Aussenseiter - Spitzenreiter
gutesleben (Deluxe_Edition 2017)
gutesleben
Schönheitsfehler war eine der ersten österreichischen Hip-Hop-Crews, die in den Medien auf Resonanz stieß.
Erste Anfänge entstanden 1991, als sich Milo (damals noch unter dem Namen Marimba), Operator Burstup (der seine Aufgabe ursprünglich mehr im Produzieren am Computer sah; auch Böastab geschrieben) und Space Ant (heute Drum-and-Bass-DJ) zum Ghetto Hip Hop Sound System zusammenschlossen. Wenig später wurde die Gruppe durch DJ Megablast und MC Graffiti erweitert und trug den Namen Gainful Gallivants. Aus der Fusion von Gainful Gallivants mit Illegal Movement (MC Flex und Masta Huda) entstand wenig später Schönheitsfehler (ursprünglich noch Schönheitsfeler geschrieben).
Sie gründeten sich 1992 in Wien und veröffentlichten 1993 ihre erste EP, Broj Jedan, auf ihrem selbst gegründeten Label Duck Squad. Das Label verhalf auch den später sehr erfolgreichen Hip-Hop-Gruppen Texta und Total Chaos zu ihren ersten Platten.
Im Jahr 1996 wurden zwei Alben unter den Namen Putz di und Schönheitsfehler kommt veröffentlicht. Es folgte massives Airplay auf Ö3, die insbesondere den Song Immer schön langsam spielten und auf FM4, wo ihr Track Boom - Und Du Schaust Doom Aus Der Wäsch auf Platz 1 der Hörerhitparade war.
1998 tourte Schönheitsfehler mit der Gruppe Heinz aus Wien, die damals nur Heinz hieß, durch Österreich und Deutschland. Die Kombination der beiden unterschiedlichen Stilrichtungen interessierte ein großes Publikum und gab einen Überblick über die musikalischen Trends, die damals in der österreichischen Bundeshauptstadt herrschten. Allerdings nahmen manche Puristen auf beiden Seiten den Bands die Zusammenarbeit übel. Ein Resultat der gemeinsamen Tournee war die Single Mein Ruf ist im Eimer, die diese musikalischen Kontroversen humorvoll darstellte.
Im Jahr 1999 arbeitete die Band am Album SexDrugsAndHipHop, das 2000 fertiggestellt werden sollte. Der Longplayer stieg in den Ö3 Austria Top 40 auf Platz 20 ein. Außerdem kam die Single Fuck You auf den 93. Rang der deutschen Media-Control-Charts. 2001 folgte eine Nominierung für den Amadeus Austrian Music Award.
Schönheitsfehler gestaltete in den neunziger Jahren auch mehrere Vinyl- und CD-Compilations mit Bands der österreichischen und manchmal auch deutschen Hip-Hop-Szene. Diese Alben hießen Das Gelbe vom Ei (1995), Das Gelbe vom Ei 2 (1996), Boombap - Teil 3 vom Ei (1998) sowie Boombap - Die Boombastische Vier (1999). Darauf waren sowohl etablierte Bands (wie z. B. Texta), als auch Newcomer zu hören.
Im Januar 2005 startete die letzte Schönheitsfehler-Tour durch Österreich und Deutschland. Während ihrer Abschiedstour 2005 bestand Schönheitsfehler aus den MCs Milo und (Peman) Paul sowie dem DJ Operator Burstup. Am 18. Februar 2005 gab die Band ihr letztes Konzert in der Arena (Wien), es folgte die Auflösung.
Am 27. Juni 2015 kam es nach zehn Jahren Pause zu einem vorerst einmaligen Reunion-Gig am Wiener Donauinselfest.
FÜNFHAUS POSSE
Golf
Iss mich (1996)
Iss mich
Aufpudeln (1997)
Aufpudeln
Fünfhaus Posse ist eine 1993 gegründete Hip-Hop-Gruppe aus Wien, Österreich. Ihr Markenzeichen auf dem ersten Album Aufpudeln sind die in Mundart vorgetragenen Texte über jazzlastige Beats. Für das zweite Album Fünfhaus wurden dann der Stil und das Auftreten angepasst, was sich in gewöhnlicheren Beats und auf zum Großteil in Hochdeutsch verfassten Texten niederschlug.
KREIML & SAMURAI
Schweinehund (2013)
Schweinehund
Schweinehund RMX-Edition (2015)
Schweinehund RMX-Edition
Die Rückkehr des Untiers (2016)
Die Rückkehr des Untiers
Wuff Oink (2018)
Wuff Oink
„Da Schweinehund kummt!“ Diesem Schlachtruf wird sich das heimische Rap-Geschehen in den kommenden Monaten nur schwerlich entziehen können. KREIML & SAMURAI. Während Ersterer in jüngster Vergangenheit mit diversen Kollabo-Projekten auf sich aufmerksam machte, kümmerte sich Samurai ums Entertainment an der Punchlinefront und etablierte sich in zahlreichen Freestyle-Battles auf Österreichs spelunkigsten Bühnen. Das Duo entstammt ursprünglich dem Hau-Drauf-Konglomerat der Wienzeile und wagt sich nun mit seinem zweiten Album „Die Rückkehr des Untiers“ unters Volk. Wiener Schmäh eingebettet in jede Menge skurrilen Alltagswahnsinn – so berichten die beiden in schelmischer Manier über gesellschaftliche Abseitsstellungen und die Tabuzonen ihrer eigenen Persönlichkeit. Das österreichische HipHop-Magazin The Message verortet die beiden in ihrer unnachahmlichen Art in der Kategorie „verdammt dope“ bzw. „definitiv an Österreichs Spitze anzusiedeln“. Der Schweinehund ist der lyrische Nachweis, dass sich soziale Verwahrlosung in manchen Fällen erst hart erarbeitet werden muss.
Schweinehund
Schweinehund RMX-Edition (2015)
Schweinehund RMX-Edition
Die Rückkehr des Untiers (2016)
Die Rückkehr des Untiers
Wuff Oink (2018)
Wuff Oink
„Da Schweinehund kummt!“ Diesem Schlachtruf wird sich das heimische Rap-Geschehen in den kommenden Monaten nur schwerlich entziehen können. KREIML & SAMURAI. Während Ersterer in jüngster Vergangenheit mit diversen Kollabo-Projekten auf sich aufmerksam machte, kümmerte sich Samurai ums Entertainment an der Punchlinefront und etablierte sich in zahlreichen Freestyle-Battles auf Österreichs spelunkigsten Bühnen. Das Duo entstammt ursprünglich dem Hau-Drauf-Konglomerat der Wienzeile und wagt sich nun mit seinem zweiten Album „Die Rückkehr des Untiers“ unters Volk. Wiener Schmäh eingebettet in jede Menge skurrilen Alltagswahnsinn – so berichten die beiden in schelmischer Manier über gesellschaftliche Abseitsstellungen und die Tabuzonen ihrer eigenen Persönlichkeit. Das österreichische HipHop-Magazin The Message verortet die beiden in ihrer unnachahmlichen Art in der Kategorie „verdammt dope“ bzw. „definitiv an Österreichs Spitze anzusiedeln“. Der Schweinehund ist der lyrische Nachweis, dass sich soziale Verwahrlosung in manchen Fällen erst hart erarbeitet werden muss.
Mittwoch, 26. Februar 2020
CHRISTIAN KOLONOVITS
Life Is Just A Carnival
Christian Kolonovits (1982)
Christian Kolonovits
Erbsünde für Fortgeschrittene (1984)
Erbsünde für Fortgeschrittene
A Wall Between Two Gardens (1992)
A Wall Between Two Gardens
Christian Kolonovits (* 25. Februar 1952 in Rechnitz, Burgenland) ist ein österreichischer Komponist, Dirigent und Musikproduzent.
Leben
Kolonovits lernte ab seinem fünften Lebensjahr Klavier. Nach dem Gymnasium in Wien studierte er an der Wiener Musikhochschule Klavier, Cello, Dirigieren und Komposition. Schon während des Studiums arbeitete er als Studiomusiker, Barpianist, Klavierlehrer und spielte in diversen Gruppen.
Karriere
Im Jahr 1972 wurde Kolonovits Klavierspieler in der Band Milestones und machte sich bald in der österreichischen Musikszene einen Namen als Komponist und Arrangeur.
Im Jahr 1976 entstand seine erste Solo-LP Life Is Just a Carnival. 1979 komponierte er seine erste Filmmusik. International bekannt wurde Kolonovits durch seine Zusammenarbeit mit den Wiener Symphonikern: Ab 1986 entstanden Interpretationen von Popnummern im Klassik-Sound im Rahmen des VSOP – Vienna Symphonic Orchestra Project.
Zweimal, 1977 und 1993, dirigierte Christian Kolonovits das Orchester für den österreichischen Beitrag beim Grand Prix Eurovision de la Chanson.
Im Jahr 2000 dirigierte er die Berliner Philharmoniker auf der Expo 2000 im Zusammenspiel mit den Scorpions und erstellte auch die Arrangements für die Alben Moment of Glory und Acoustica.
Im Jahr 2003 hatte Kolonovits die künstlerische Gesamtleitung der Linzer Klangwolke.
Im Jahr 2009 wurde seine Pop-Oper für Kinder und Erwachsene Antonia und der Reißteufel an der Wiener Volksoper uraufgeführt. Im Oktober 2013 erschien das Album "Meraviglioso" von Startenor José Carreras, für das Kolonovits als Produzent, Dirigent und Arrangeur verantwortlich zeichnete. Im Sommer 2014 wurde die Oper El Juez nach ihrer Uraufführung mit José Carreras in Bilbao bei den Tiroler Festspielen im Festspielhaus Erl gegeben.[1]
Anfang 2016 hatte das Musical "Der Kongress tanzt" an der Wiener Volksoper Premiere. Christian Kolonovits schrieb die Orchesterarrangements zur Musik von Werner Richard Heymann und er dirigierte das Orchester der Volksoper.
Im Juni 2017 wurde die BaRock-Oper Vivaldi – die fünfte Jahreszeit an der Wiener Volksoper uraufgeführt, das Bühnenstück erhielt am 18. September 2017 beim Deutschen Musical Theater Preis 2017 in Berlin drei Auszeichnungen und wurde für den Österreichischer Musiktheaterpreis 2018 in der Kategorie Beste Gesamtproduktion Musical nominiert.[2]
V.S.O.P. - Vienna Symphonic Orchestra Project
Aktuelle Meisterwerke Der Popmusik (1986)
Aktuelle Meisterwerke Der Popmusik
Symphonic Rock (1987)
Symphonic Rock
Classic & Rock - Die Neue Dimension (1988)
Classic & Rock - Die Neue Dimension
Classic Meets Pop (1989)
Classic Meets Pop
The 5th (1990)
The 5th
We Will Rock You (The 6th) (1992)
We Will Rock You
The 7th (1996)
The 7th
Love Flows (2008)
Love Flows
Zwischen 1986 und 1996 hatte das Orchester in Zusammenarbeit mit Christian Kolonovits auch als Vienna Symphonic Orchestra Project (VSOP) mit mehreren Longplayern und Konzerttourneen Erfolg.[4]
Symphonic Rock (1987)
Symphonic Rock
Classic & Rock - Die Neue Dimension (1988)
Classic & Rock - Die Neue Dimension
Classic Meets Pop (1989)
Classic Meets Pop
The 5th
We Will Rock You (The 6th) (1992)
We Will Rock You
The 7th (1996)
The 7th
Love Flows (2008)
Love Flows
Zwischen 1986 und 1996 hatte das Orchester in Zusammenarbeit mit Christian Kolonovits auch als Vienna Symphonic Orchestra Project (VSOP) mit mehreren Longplayern und Konzerttourneen Erfolg.[4]
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