Des Is Da Blues
Bring Ma Nu A Bier (2019) (selfmade)
Bring Ma Nu A Bier
Mit Hut und Sonnenbrille, die Mundharmonika immer griffbereit - so kennt man Kurt Weidenthaler, besser bekannt als Hoochie Kurti Man. Der Blues hat ihn schon von klein auf fasziniert.
Welche drei Dinge der Pischelsdorfer auf eine einsame Insel mitnehmen würde? „Drei Mundharmonikas, damit ich meinen einsamen Blues in drei verschiedenen Tonarten spielen kann“, sagt der Hoochie Kurti Man. Insgesamt besitzt er etwa 40 bis 50 Mundharmonikas. Die Musik begleitet ihn schon sein ganzes Leben. In den 90ern spielte er auf Festen und Sessions. Richtig ernst wurde es dann nach seinem 50. Geburtstag vor vier Jahren. „Papa Joe“ aus Mattighofen hat ihm einige Songs geschrieben, produziert hat ihn der Braunauer Milo Popovic. So entstand die erste CD. Seine Texte verraten so einiges über das Leben des Musikers. Mit jedem Song erfährt man ein Stückchen mehr über den Blueser aus Leib und Seele. Auch sein Künstlername lässt sich aus dem Lied „Hoochie Coochie“ ableiten. Eine dritte CD ist für 2015 bereits in Planung. Nächstes Jahr will er mit Edgar Pelz an einer neuen Platte arbeiten. „Ich will den Kurti allein und ich will ihn so wie er ist. Er ist einfach ein Urtyp“, so beschreibt ihn Edgar Pelz. Lieblingsmusiker Inspiriert von seinen Lieblingsbands wie Led Zeppelin und Deep Purple über „überhaupt alle Blueser“ von Johnny Winter bis Charlie Musselwhite gibt der Hoochie Kurti Man jedem seiner Songs eine ganz eigene Note. „Teilweise habe ich auch nachgespielt. Ich bin aber dabei immer authentisch geblieben. Die Lieder wurden immer mehr zu Hoochie Kurt“, stellt Kurt Weidenthaler fest. Richtig festlegen will sich der Musiker jedoch auf keine Band und meint: „Loneliness von Grand Funk Railroad ist eines meiner Lieblingslieder, ich bin aber auch schon von klein auf großer Louis Armstrong-Fan“, denn „Vorbilder sans olle gwen“. Wie ist der Blues entstanden? Zu dieser Frage vertritt der Hoochie Kurti Man eine ganz eigene Theorie: „Ich denke, dass sich ein Innviertler Gstanzlsänger und ein Schwarzafrikaner getroffen haben. Der eine hat ein Gstanzl gesungen und seine Harp gespielt. Der andere hat den Rhythmus dazu geklatscht - so ist der Blues entstanden.“



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