Liacht-Phos
Samstag, 31. Oktober 2020
Freitag, 30. Oktober 2020
Manfred Kirchmeyer - Leben (2014)
Leben
1968 in Salzburg geboren. In einfachen aber liebevollenVerhältnissen aufgewachsen.Chronische musikalischeVirusinfektion im 14. Lebensjahr: die erste E-Gitarre (mit Prospekte verteilen selbst verdient), erste Bands, erste eigene Kompositionen.
ab 1989:
Mitbegründer des »Rockhouse Salzburg«.
Sänger und Gitarrist der zur »besten Bikerockband Österreichs« gekürten Band ROADHOUSE.
Gründung des »Rock- und Pop-Institut Salzburg«, ein musikpädagogisches Unternehmen, das zahlreiche Rock- und Popschnupperworkshops, Feriencamps, Bandprojekte und Lehrerfortbildungen durchführte.
Eigene Musikagentur und Tonstudio »KMP - Kirchmeyer Music Production«: Produktionen für Theater, Film, Werbung und Verlage.
Donnerstag, 29. Oktober 2020
SONIC BASTARDS
Dance With The Bastards (2003)
Dance With The BastardsNeroism (2005)
NeroismDie
SONIC BASTARDS gibt´s seit 1998 (anno dazumal noch als
EINEINHALBLITER), mit dem ursprünglichen Line-up Martin Liter King, John
Boy Bastard, Roland und Gringo Star. Alle spielten schon mal in der
einen oder anderen Punk–Band, so war die Stilrichtung schon vorbestimmt.
It´s good old Punk again.Zwei Wochen nach der Gründung nahmen wir unsere erste Demo-CD auf, „Hands Up, Baby Hands Up“ (13 Songs).Im Frühling 1999 folgt die nächste Demo-CD, „EINEINHALBLITER“ (zehn weitere Lieder, nach denen niemand gebeten hat).Nach
einem Haufen Gigs in Wien/Umgebung haben wir weitere sieben Songs auf
eine CD gebracht („Punkrock Superstar“). Kurz nach der Veröffentlichung
im Dezember 1999 verließ John Boy Bastards leider die Band aus
Zeitproblemen und Volker riss die Gitarre an sich. Dann war der
Zeitpunkt gekommen, an dem wir nich mehr ständig in die Deutschpunkecke
gedrückt werden wollten (mit rein englischsprachigen Texten), und wir
änderten unseren Namen in SONIC BASTARDS im Frühling 2000. 2001, wieder
mal alle Wochen ein bis zwei Konzerte überall, wo wir spielen konnten,
und im Winter 2001/2002 wieder ins Studio, um „Dance With The Bastards“
aufzunehmen. Und auf ein Neues verließ uns ein Bandmitglied nach
Aufnahmen. Diesmal war´s Volker, der zwei Tage später von, wer hätt´s
gedacht, John Boy Bastard ersetzt wurde. Der hatte jetzt wieder
bisschen mehr Zeit für uns, und so löst sich alles in Wohlgefallen auf.
Erst 2003 veröffentlichten wir „Dance With The Bastards“ (zwölf Tracks) auf Feuchtraum Records nach ein paar Problemchen. Roland
trieb es in neue Gefilde zu DEAD SOUL TRIBE, und John Boy Bastard
übernimmt den Bass, nachdem wir ein paar andere darauf herumzupfen
ließen. Gigs, Gigs, Gigs, und 2004 wollten wir eigentlich nur drei neue
Lieder aufnehmen. Nachdem sich aber ein Label aus China interessiert
zeigte, dehnten wir das Unternehmen auf sechs weitere Songs aus. Auf
unserer neuesten CD „Neroism“ sind schließlich 13 songs gelandet, die
in China, Taiwan und Hong Kong veröffentlicht wird und bei uns früher
oder später auch erhältlich sein wird. Wer schon mal mit China zu tun
gehabt hat, wird bestimmt wissen, dass es eher später sein wird. Alles
nicht so leicht da unten. Im Zuge des Realeases in China waren wir dann
auch drei Wochen im Land des Lächelns unterwegs.
Ansonsten
gibt´s eigentlich nur mehr zu sagen, dass wir immer das gemacht haben,
was uns gerade Spaß gemacht hat, und uns nicht an irgendwelchen Trends
angehängt haben. Wir werden nicht von der großen Masse geliebt, dafür
kriegen unsere Fans absolute Ehrlichkeit um die Ohren geknallt. Hasst
uns oder liebt uns – so auf die Art.
Mittwoch, 28. Oktober 2020
Purple Souls - Williamsburg (2016)
Williamsburg
In ihren Songs entführt die Salzburger Band
Purple Souls auf eine Reise durch die nächtliche Großstadt. Düster,
manchmal melancholisch, dann wieder opulent und verspielt. Locker von
der Hand gehende Songs, deren musikalische Reminiszenzen wohlwollend
durchscheinen und Melodien die starken „Repeatknopf Charkter“ haben.
Mehr aber auch nicht weniger braucht das Quartett um ein Album
abzuliefern, das sich anhört als wäre es schon immer da gewesen sein.
Ein guter Freund.Eine Reise ins pulsierende New York lieferte den notwendigen Kick.
Inspiriert durch die Erlebnisse und Eindrücke der schlaflosen Großstadt
und fasziniert vom kreativen Flair des Künstlerviertels Williamsburg,
wird wochenlang in einer kleinen Wohnung in einem Hinterhof an Sounds
und Musiktexten getüftelt. „Die Toleranz und Offenheit gegenüber
verschiedensten Kulturen auf engstem Raum – und somit auch gegenüber
uns- gepaart mit dem kreativen Puls der Stadt war beeindruckend,
entfesselnd und sehr inspirierend“, berichtet Gitarrist Stefan Weiss vom
Freiheitsgefühl New Yorks.Erste Songfragmente entstehen. Als dann durch den Hurricane Sandy die
hektische Stadt plötzlich zum Stillstand kommt, man mehrere Tage
abgeschnitten von der Außenwelt ist, fügen sich die gesammelten Ideen
von Frontmann Jakob Wöran immer mehr zu einem großen Ganzen. Die
plötzliche Stille brachte zum Vorschein, was schon da gewesen war. „Es
gab auf einmal keinen Strom mehr, für einige Tage sah ich nur meine 4
Wände und hatte eine Gitarre in der Hand und viel Zeit über alles
nachzudenken“, so Wöran über die Tage nach dem Hurricane.
Es ist daher nur logisch, dass das Debut-Album Namen Williamsburg trägt. Eine Hommage an eine der faszinierendsten und lebendigsten Städte der Welt und eine unvergessliche Zeit.
Dienstag, 27. Oktober 2020
Tom Mueller's Hot BBQ feat. Geri Schuller - It's Alright (2013)
Dass eine respektvolle Verbeugung vor der
musikalischen Vergangenheit und Tradition nicht notwendigerweise immer
altbacken und uninspiriert erklingen muss, sondern sehr wohl auch
frisch, knackig und modern, diesen Beweis liefern der Saxophonist Tom Mueller und seine Ensemble Hot BBQ auf eine doch sehr eindrucksvolle und unterhaltsame Weise ab.“ It`s Alright“
(Styx Records), so der Titel des soeben erschienen Erstlingswerks der
Wiener Formation, zeigt sich als ein sehr gelungener Versuch, den
Souljazz des 50er und 60er Jahre neue Blüten treiben zu lassen. Was
regiert sind unnachahmlicher Spielwitz, fesselnde Dynamik, zündende
Ideen und eine aller Banalität ferne Gefälligkeit.Es sind nicht das große ausufernde
Experiment, das Beschreiten der avantgardistisch angehauchten Pfade oder
der bewusste Bruch mit der Musikalität, dem sich Tom Mueller
verschrieben hat. Auch scheint das Verlangen nach der kompletten
Neuerfindung des Rades im musikalischen Sinne nicht unbedingt der
Hauptantrieb seines künstlerischen Wirkens zu sein. Natürlich sind seine
außergewöhnlichen instrumentalen Fähigkeiten und Qualitäten
unbestritten, auch jene seiner Mitmusiker Roland Stonek (Gitarre), Bernd T. Rommel (Drums), Ewald Gaulhofer (Congas), Hannes Steif, Peter Strutzenberger (beide Bass), Stefan Goessinger (Trompete) sowie Gery Schuller
(Organ)sind auf dem allerhöchsten Niveau anzusiedeln, nur mit dem
Unterschied, dass im Vergleich zu manch anderen Bands aus dem Bereich
des Jazz dieser Umstand von den Beteiligten nicht hervorgekehrt oder in
den Mittelpunkt des Geschehens gerückt wird. Vielmehr verhält es sich
so, dass sich die Musik des Wiener Saxophonisten und seines Ensembles
als ein vielschichtiges, nuancenreiches und homogenes Ganzes erschließt,
zum dem man schnell Zugang findet.In weiter Distanz zu aller Kopflastigkeit
haben die Nummern durch die Bank einen Flow, sie grooven und besitzen
diese eigene Note, die zwar Erinnerungen an eine musikalisch vergangene
Zeit hervorruft, die aber nicht das Gefühl entstehen lässt, dass es sich
hier um einen einfachen Abklatsch eines bereits bekannten Repertoires
handelt. Es ist vor allem der Sound des um Elemente des Blues
erweiterten Souljazz der 50er und 60er Jahre in der Tradition solcher
Ikonen wie Willis Jackson, Bill Doggett, Jack McDuff, Jimmy Smith aber
auch The Mar Keys, der es dem Wiener Saxophonisten, der in der
Vergangenheit unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit der
britischen Bluessängerin Dana Gillespie auch international zu
Bekanntheit gelangt ist, besonders angetan hat und den er wirklich mit
Stil, Eleganz und viel Lässigkeit zu interpretieren weiß. Die aus den
sehr lebendigen und spielfreudigen Interaktionen erwachsenden und in
wirklich spannende Arrangements eingebetteten stimmungsvollen
Melodiebögen finden ohne Umwege Eingang in die Gehörgänge und gefallen
auch nach mehreren Durchläufen, eben weil sie einem so unkonventionell
und leichtfüßig verspielten Charakter aufweisen.
Montag, 26. Oktober 2020
Sonntag, 25. Oktober 2020
CAMO & KROOKED
Cross The Line
Between The Lines (2012)
Between The Lines
Zeitgeist (2013)
Zeitgeist
Mosaik (2017)
Mosaik
Camo & Krooked sind zwei in Österreich lebende elektronische Musikproduzenten mit Drum-and-Bass als musikalische Wurzeln. Mit bürgerlichem Namen heißen die beiden Musiker Reinhard Rietsch (* 23. April 1983 in Salzburg, Camo) und Markus Wagner (* 31. Juli 1989 in Lilienfeld, Krooked).
2002 begannen Camo und Krooked, damals noch Solo, ihre ersten Songs zu produzieren, die sie an verschiedene Label verschickten, um eine professionelle Einschätzung zu bekommen. Durch weitere Erfahrung im Produzieren und der Einschätzungen konnten sie die Tunes immer weiter verbessern, bis sich einige Label, wie beispielsweise Renegade Hardware dazu entschlossen, die Musik unter ihrem Label zu veröffentlichen.
Im Jahr 2007 schlossen die beiden sich zu dem Duo Camo & Krooked zusammen, um gemeinsam zu produzieren. Durch ihre Vorliebe, die verschiedenen Genre der elektronischen Musik zu vermischen, etwa Elektro, House, Funk, Dubstep und Drum and Bass, erreichten ihre Musikstücke einen eigenen Stil, der sie so in der Szene des Drum and Bass bekannt machte.
Im Februar 2010 veröffentlichten die beiden ihr erstes Album mit dem Namen Above & Beyond unter dem Label Mainframe Recordings.[1]
Mit dem Projekt Chrome versuchten die beiden DJs die Genres noch etwas mehr zu vermischen und beziehen dabei auch neuere Arten der Musik mit ein, zum Beispiel Minimal, Techno, Progressive House und Downbeat. Dieses Projekt wurde aber aufgrund mangelnder Zeit vorübergehend beendet.
Am 3. Oktober 2011 erschien ihr zweites Studioalbum Cross the Line unter Hospital Records. Am 19. März 2012 erschien der Nachfolger Between the Lines, auf dem neben drei neuen Tracks die originären Songs als Remixe zu finden sind.
Am 30. September 2013 erschien ihr viertes Studioalbum Zeitgeist erneut bei Hospital Records.[2]
Der Track The Lesson wird als Hintergrundmusik bei dem Spiel Fifa Street (2012) verwendet, der Track Climax bei Gran Turismo 5, der Track Aurora (zusammen mit Metrik) bei Gran Turismo 6.
Camo & Krooked haben Mitte 2016, zusammen mit RAM Records und BMG, ihr eigenes Label Mosaik Musik gegründet.
Am 23. Juni 2017 erschien ihr fünftes Studioalbum, Mosaik, auf dem im Vorjahr neu gegründeten Label.
Samstag, 24. Oktober 2020
MONOMANIA
Dumm aber schön (2006)
Dumm aber schönFlop (2017)
FlopBegonnen hat alles im blauschwarzen Jahr null (also 2000) – von einem
schmuddeligen kleinen Wiener Proberaum machen sich die Mädchen von
MONOMANIA auf, die Kleinhirne der Bevölkerung dieses wunderschönen,
kleinen Landes zu penetrieren, zu besudeln und schliesslich alles
restlos zu versauen.
Stilistisch werden alle Sounds abgedeckt – vom Garagenpop über dreckigen
Dancehall, der LIVE so wunderbar funktioniert bis zu
MassenradiozuckerlbreiPOP-Zitaten wird kein Klischee ausgelassen, wobei
als verbindendes Element die humorvollen, aber stets superversiven
Songtexte als tiefrosa Faden funktionieren.
Freitag, 23. Oktober 2020
The FreeMenSingers - Easy Rider (2010)
Easy Rider
Im Folk-Rock-Stil der End-60er und 70er (Bob Dylan, Crosby, Stills & Nash, Simon & Garfunkel, The Byrds, The Eagles) bringen The FreeMenSingers 3-stimmiges der Extra-klasse. Da wird das Publikum in die Show mit einbezogen und es fließt jede Menge Schweiß und Tränen.
Die drei Singer Songwriter und Vollblutmusiker
• Andie Gabauer (Hot-Pants-Road-Club)
• Didi Baumgartner (Alkbottle) und
• Werner Eichhorn (Käpt‘n Echo & Mannschaft)
haben sich 2006 an einem Sommerabend am Lagerfeuer getroffen und sofort
war der charakteristische FreeMenSingers-Sound geboren: drei Stimmen -
drei Gitarren!
Das erste Album „Easy Rider“ erscheint im Sommer
2010 und kommt auf die Ö3 Playlist. Kurz darauf unternehmen The
FreeMenSingers eine Konzertreise ins Exil des Dalai Lama nach
Dharamsala, Nordindien mit insgesamt zehn Auftritten vor tibetischen
Flüchtlings-kindern in den SOS-Kinderdörfern.
Im Sommer 2011 spielen The FreeMenSingers ihr Konzert-Highlight am Donauinselfest auf der Radio Wien Hauptbühne.
2012 präsentieren sie ihr neues Album „On The Radio“ auf der Summerstage
in Wien, wobei auch ihr musikalischer Freund „Neil Taylor“ (Gitarrist
von Robbie Williams, Tina Turner, Rod Steward, u.v.m.) mitspielt, der
vier Songs auf dem Album mit seinem genialen Gitarrenspiel bereichert.
So gut wie alle regionalen österreichischen Radios setzen The
FreeMenSingers auf ihre Playlist.
Donnerstag, 22. Oktober 2020
The Makemakes - The Makemakes (2015)
The Makemakes
The Makemakes sind eine österreichische Rockmusik-Gruppe, bestehend aus dem Thalgauer Sänger Dominic „Dodo“ Muhrer und den aus Mondsee stammenden Musikern Florian Meindl und Markus Christ.[2] Der Name leitet sich ab vom Zwergplaneten Makemake, der seinerseits nach der Schöpfergottheit Makemake in der Kultur der Osterinsel benannt wurde.
Bekanntheit erlangte die Band 2013 durch ihren Auftritt als Vorgruppe für Bon Jovi.[3] Auch trug das in der einschlägigen Presse oftmals zitierte Gerücht, dass der Sänger der Gruppe Dodo Muhrer ein unehelicher Sohn des Schauspielers Christoph Waltz sein könnte, zur Popularität der Band bei.[4]
Beim österreichischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2015 wurden sie als Kandidat für Österreich gewählt.[5] Gegen ihren Song I Am Yours wurden Plagiatsvorwürfe erhoben, dieser solle dem Song The Scientist der britischen Band Coldplay ähnlich sein. Eine offizielle Prüfung kam zu dem Schluss, dass kein Plagiat vorliegt.[6][7]
Ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest, der am 23. Mai 2015 in Wien stattfand, war nicht von Erfolg gekrönt – sie erzielten null Punkte. Damit landeten sie auf dem vorletzten Platz von 27 teilnehmenden Ländern, da die für Deutschland teilnehmende Sängerin Ann Sophie mit ebenfalls null Punkten nach ihnen angetreten war und daher nach den Regeln für Punktegleichheit hinter ihnen gereiht wurde.[8] In Anspielung auf den erfolgreichen schwedischen Siegertitel veröffentlichten The Makemakes noch in der Nacht des Song Contest auf Facebook ein satirisches Video mit dem Titel "We are the Zeroes of our Time", welches in wenigen Tagen mehr als eine halbe Million Mal aufgerufen wurde und von den Medien als würdige Geste interpretiert wurde.[9] In Anlehnung an The Makemakes veröffentlichte Ann Sophie am Folgetag ihre Version der österreichischen Parodie.[10]
Für die Neuauflage des Titels "Climb Every Mountain" aus dem Musical "The Sound Of Music" engagierte der US-Produzent Humberto Gatica The Makemakes als Duett-Partner für den zweifachen American Idol-Finalisten Joshua Ledet.[11]
2017 drehten sie die ServusTV-Spielfilmdoku The Makemakes in Hollywood – Auf den Spuren von The Sound of Music, als Erzählerin fungierte Verena Altenberger.[12][13]
Im März 2018 veröffentlichten The Makemakes ihre offizielle Comeback-Single "Keep On Moving" in Österreich. Musikalisch bezogen sie sich ihren eigenen Angaben nach auf ihre ursprünglichen Wurzeln.[14]
Im Dezember wirkten The Makemakes bei der Produktion der 3. Folge der ersten Staffel von My Hit Your Song auf ProSieben mit. Mit ihren Rock-Arrangements der Songs Love Is All Around und Freedom von DJ BoBo setzen sie sich gegen die Konkurrenz durch und gewinnen 25.000 Euro Preisgeld. Nach der Ausstrahlung am 31. Jänner 2019 reagierte das deutsche Publikum durchwegs positiv auf die bis zu dem Zeitpunkt in Deutschland noch kaum bekannte Band.[15]
Mittwoch, 21. Oktober 2020
STERZ
Höh 1995)
HöhEs is, wia's Is (1997)
1995 erfolgte die Gründung der Gruppe Sterz, in welcher Ossi Huber unter anderem mit Dieter Themel, Jörg Frießnegg und Claudio Ghidini spielte. Musikalisch handelte es sich um einen Crossover aus Volksmusik, Kärntnerlied, Rock und Blues, die unter Neue Volksmusik subsumiert wird. Die Band spielte auch in Mpumalanga in Südafrika und veröffentlichte das Livealbum Mpumalanga – Live in Südafrika. Insgesamt wurden drei CDs veröffentlicht, neben dem Livealbum Höh (1996) und Es is wia ’s is (1998). Huber arrangierte gemeinsam mit Jörg Frießnegg eine moderne Version des bekannten Kärntnerliedes Is schon still uman See und trat damit bei einem Wettbewerb um neue Volksmusik an. Dem Sieg beim dortigen Wettbewerb folgte in Kärnten eine Grundsatzdiskussion über moderne Arrangements von ursprünglichen Chorliedern.[3]
Fünf Mitglieder der Gruppe Sterz hatten ihre ,,Roots" bei den Bluesbreakern. Weil ihnen schon damais der Streß zwischen Beruf, Berufung, erfolgreichen Tourneen (zwei brachten sie sogar nach China) und Auftritten nicht genügte, sahen sie sich nach einem neuen Betätigungsfeld um und fanden dieses im ,,Sterz". ,,Auf der Heimfahrl von einem Konzert am Neusiedler See hörten wir Radio und eine Stimme aus dem Ather sprach davon, daß ein Preis für junge Volksmusik in Kärnten ausgeschrieben sei", erläutert Dieter Themel die Beweggründe zur Bildung der neuen Formation. Mit ,,Is schon still utnan See" {anden sie auch das passende Lied. Als weibliche Stimme war damals noch Christiane Costisella zu hören, die aber aus berufIichen Gründen ihren Platz Alexandra Salzer tiberließ. Aus knapp 120 Teilnehmern kamen sie in die Zwölfer Ausscheidung im Villacher Kongleßhaus. Bis zu diesem
Zeitpunkt wußte niemand, welche Musiker hinter dem Namen stecken. Themel schmunzelt noch heute, ,,ein paar Leute sagten danach, daß sie uns wegen meiner Stimme gleich erkannt hätten". Sterz gewann
den ,,Ta1ente-Preis 1993 für die neue Volksmusik". Und Nachwuchs - wenn auch nichl im Sinne des Alters waren sie ja. Von ihrem Debüt-Album ,,Höh", wanderten - trotz Ö3-Boykotts - fast 10.000 Stück
über den Ladentisch. Vornehmlich naturlich in Kärnten. Für Dieter Themel war dieser Boykott eine
,,witzige Nebenerscheinung. Wir wurden wegen anzüglicher Textpassagen nicht gespielt, dabei war damals der erste Platz der Hitparade mit ,Laßt uns schmutzig Liebe machen' sicher nicht ganz jugendfrei". Die zweite Sterz-CD ,,Es is wia's is" im Handel erhältlich.
Volksmusikpuristen sind natürlich über die ,,billige Nachahmung" von altem Kärntner Liedergut nicht
giücklich. Ihnen sei ins Stammbuch geschri.eben, daßmit ,,Was kümmern mi die Sternlan" nur ein originalKärntnerlied aufgenommen wurde. Die restlichen 1'3 Lieder sind bis auf die Coverversion ,,Meier Fin i" a1lesEigenproduktionen. Aber al1en kann man es eben wirkIich nicht recht machen.
Dienstag, 20. Oktober 2020
Montag, 19. Oktober 2020
Phillip Scheiner - De Waund (2012)
De Waund
Die Gefühlszustände eines Wieners.
Der Albumtitel spielt auf Marlen
Haushofers Roman „Die Wand“ an, vor allem auf die dort beschriebene
Isolation, in der auch der Städter sich bisweilen wiederfindet. Dort
herrscht, mehr noch als in „Freiheit“, die Ambivalenz.
Bei Aufnahme
und Mischung der Lieder wird auf übermäßigen Einsatz von
Geschmacksverstärkern verzichtet. Man beschränkt das Instrumentarium auf
akustische Gitarren (Scheiner und Karl Ritter), Bass/Schlagzeug (Gerald
Votava) und verwendete keine künstlichen Klangeffekte. Knochentrocken,
aber voller Poesie.
Sonntag, 18. Oktober 2020
THE ROSETTI SISTER
Back Home
Alive (2011)
Alive
Live & Unrasiert (2016)
Live & Unrasiert
2008 beginnt die Geschichte von The Rosetti Sisters. In Graz beheimatet, setzt sich die jam- und grooveorientierte Band aus österreichischen, serbischen und slowenischen Musikverrückten zusammen, die sich der Musik als Kommunikationsmittel jenseits aller geografischen und sprachlichen Barrieren bedienen.
Ihre Konzerte, die von Vollmond-Jams in Beiseln über Auftritte auf Hochzeiten und in Clubs bis hin zu Festival-Gigs reichen, haben sie durch ganz Österreich bis nach Amsterdam und an die slowenische Küste geführt. Ihr Markenzeichen ist authentische Lebensfreude, die das Publikum mitreisst. Sobald The Rosetti Sisters loslegen, wird gejammt, getanzt, mitgesungen und mitgetrommelt, was das Zeug hält. Immer wieder sind Gastmusiker mit von der Partie und tragen zur Ideenvielfalt und zum abwechslungsreichen Sound der „Sisters“ bei.
BLOSSOM ROSETTI – keys, vocals, melodica
Er ist „the lieder of the gäng“, Breema-Practitioner, mag transzendentale Aromen und basale Rhythmusstimulation.
Mit Keys, Equips, Gigs & Gags, belgischen Waffeln und den nötigen Kicks-in-the-ass hält Blossom die Familie auf Touren.
BOFFREY ROSETTI – bass
Tiefe Frequenzen sind sein Gebiet. Er ist außerdem Echtzeithippie, Schmuckkünstler und gelebte Energieeffizienz.
Boffrey hat bei unzähligen Bands von Funk über Blues und Rock bis hin zu traditioneller afrikanische Musik und Reggae den Bass gezupft und ist daher daher abgebrüht und abgeklärt, ein mystischer Felsen im brodelnden Schmähkessel.
GIORGIO ROSETTI - guitar, vocals
Ursprünglich in Graz geboren, bei Los Papitos, Joy Recipe, Pumaking und anderen verrückten Bandprojekten schon hinterm Mikro, ist er im Balkan und an den Küsten Mittel- und Südamerikas erzogen worden.
Er ist notorischer „Fremd“gänger und Therapeut, Rampens…ista, Rockröhre mit Salsa im Blut und Sister Mercy. Giorgio hat eine große Klappe, ein Riesenherz, love&schaf und herz&crime. Giorgio findet auf alles einen Reim.
SERGEJ ROSETTI - drums, percussion, kaoss pad
Er ist von Beginn an bei den Sisters und gibt als fescher Drescher jede Menge Gas. Der junge FX-Frontsänger der Grazer Band „Modula Nation“ prüft bei den Sisters Felle auf ihr Resonanzverhalten und ist Meister für jede Art von Sounds.
Sergej mag T-Shirts, Nahrungsergänzungsmittel, Rotlicht, Junkfood und generell alles möglichst heftig.
Der aus Serbien stammende Multiinstrumentalist Mosquito macht mit Hormonica als die „blowing Sister“ gewaltig Wind und kitzelt der Gitarre Freudentöne aus dem Hals. Er ist Grins-Dampf in allen Phrasen, Alles-Spieler, Alleskönner und King of the ZuGaBe.
Mit seinem „Gebläse“ betätigte sich Mosquito unter anderem bei Shantel, Fatima Spar & the Freedom Fries. Zusammen mit Giorgio war er bei den Los Papitos. Er spielt beim Grazer KUG Jazz Orchester, den Shenannigans und zahlreichen Projekten von Ost bis West.
HORMONICA ROSETTI - sax
Aus dem slowenischen Nova Gorica kam er zu den Sisters. Er ist deren „sophisticated Lady“, sinnlich, üppig, saxy, Solista Orgiasta & all that Jazz in red, gold und green.
Hormonica jazzt sich mit seinen Projekten, u.a. dem Whisper Quartertet, Pipeline Collectives, Monika & the Goritians durch Slowenien und Österreich
Samstag, 17. Oktober 2020
Paul - Kalt Oder Heiss (2016)
Kalt Oder Heiss
PAUL!
…das ist Deutschpop, der rockt! Gegründet wurde PAUL! von der oberösterreichischen
Singer/Songwriterin Andrea Gelsinger. Sie hat PAUL! nach einem ihrer musikalischen Vorbilder,
Paul McCartney benannt.Stimme, Bass und die Liebe zum Songwriting sind ihr gemeinsamer Nenner.
Andrea verbindet PAUL! mit Dynamik und Herz und ihrer unerschöpflichen Freude an Kreativität und Musik.
Zusammen mit ihrem Partner und Musikproduzenten Wolfger Buchberger, seinerseits Gründer des
POP BORG Linz und Uli Gahleitner an der Gitarre, treten PAUL! ihren eigenen musikalischen Pfad aus.
Ihre Musik ist 360 Grad - ein Panoramablick mit 80er Einflüssen und aktuellem Sound.
PAUL! setzen die Segel und machen sich auf den Weg zu allen, die kraftvollen Deutschpop lieben.
Besetzung:
Andrea Gelsinger Stimme/Bass
Wolfger Buchberger Schlagzeug/Electronics
Uli Gahleitner Gitarre/Stimme
Freitag, 16. Oktober 2020
Gerald Votava - Elf (2011)
Elf
Gerald Votava, bisher als Schauspieler, Moderator oder Komödiant bekannt, präsentiert sich als Songschreiber, Sänger und Gitarrist, und drängt den Schluss auf, dass er dem Melancholischen durchaus nicht abgeneigt ist. Sein äußerst stimmiges Solodebüt „Votava - Elf“ verwöhnt mit neun existenziellen Kleinodien, die bedachtsam zwischem scheppernden Bluesschemata und krachigen Rockausbrüchen oszillieren, das Ohr. Da das Leben bekanntlich eines der schwersten ist, formuliert Votava entsprechend tiefschürfende, zumeist unbeantwortbare Fragen. In „Götter/Dämonen“ drängt es den sonst sich sonor im Balladenfach intonierenden Sänger zum grellen Falsett. Ja, dieser Mann schaut in andere Welten und fabuliert über das nicht zu unterschätzende Gewicht der Liebe. Sein alter Freund Willi Resetarits half beim weltumarmenden Schlusslied„Es kommt der Tag“. Votava leuchtet mit einer kleinen Funzel Richtung Daseinsgrund: „So ist das Leben, es ist ein Kommen und ein Gehen.“ Botschaften wie diese verkünden sonst nur gut abgehangene Southern-Soulsänger. Wohlan, ins Herz der Finsternis!
Donnerstag, 15. Oktober 2020
Mittwoch, 14. Oktober 2020
Dienstag, 13. Oktober 2020
EINSTEIN
First Principles
TRACKLISTE
Beware Of Germans (1981)
Beware Of Germans
TRACKLISTE
| Christian Kolonovits | key., voc. | 1977 | |||||||||||||||
| Hartmut Pfannmüller | dr., perc. | ||||||||||||||||
| Manuel Rigoni | |||||||||||||||||
| Richard Schönherz | key., voc. | 1978 | ÜBERSICHT |
Montag, 12. Oktober 2020
Freezy Trap - Best of - Wödhits, die ma ned kennt (16 Jahre Freezy Trap) (2019)
Freezy Traps Rapstyle ist theoretisch nicht definierbar,
jedoch praktisch unterteilbar in: Provokation, Ironie, Fun, Message, Themen & Battle.
Wortwörtlich bedeutet sein Künstlername: Kaltschnäuziges Maul.
Sonntag, 11. Oktober 2020
THE WHO THE WHAT THE YEAH
Blackbox
Nervöse Welt (2011)
Nervöse Welt
Strom (2013)
Strom
the who the what the yeah ist eine Rockband aus Wien
the who the what the yeah wurde 2005 in Wien gegründet.
2009 erschien das erste Album blackbox. Der Song Unser Herr Bürgermeister wurde in die FM4 Rotation aufgenommen, das Video zu Auf der Strecke wurde einige Male auf gotv gezeigt. 2011 erschien das zweite Album Nervöse Welt, welches von dem Wiener Vertrieb und Verlag Hoanzl vertrieben wird. Der Song Nervöse Welt war fünf Wochen in den FM4 Charts und wurde für die FM4 Soundselection Vol. 24 ausgewählt.
Samstag, 10. Oktober 2020
Freitag, 9. Oktober 2020
Donnerstag, 8. Oktober 2020
Mittwoch, 7. Oktober 2020
Vetter_Huber - Eskalation Im Paradise (2019)
Der in Linz lebende Musiker und Klangforscher JENS VETTER begreift Musik als formbares Element und Ermächtigungsmittel des gemeinsamen Augenblicks. In der Vergangenheit hauptsächlich als Solo-Performer auf der Bühne, lässt er sich mit dem 2016 gegründeten Post-Dramatic Techno Projekt VETTER_HUBER auf einen Dialog mit dem Linzer „Stahlstadt-Schamanen“ PATRICK HUBER ein, in dem die Grenzen zwischen elektronischer Musik und Performance verschwimmen. Das erste Album ist gerade in Arbeit und wird voraussichtlich im Herbst erscheinen.
Bei VETTER_HUBER eröffnen sich im Text und in der musikalischen Veräußerung Brüche. Diese Brüche sind der theatrale Versuch einer Hervorkehrung und Sichtbarmachung dessen, was unter der Oberfläche der Optimierung des Menschen lauert. Abgründe werden aufgezeigt, die Realität mündet in surreale Abstraktion. Illusion, Obsession, Leid und Euphorie werden zum metaphorischen Motor für Getriebenheit. Der Linzer Performance-Künstler Patrik Huber über den Begriff Post-Dramatic Techno: „Er bedeutet für uns auf der musikalischen und performativen Ebene eine epische Durchdringung der Erkenntnis als Fiktion, ein Oszillieren von Dualität im Wechselspiel glänzender Zerwürfnisse. Mit für uns zeitgemäßen Mitteln projizieren wir eine düstere Stilistik in den Club und auf die Bühne. Es wird mit musikalischen Bezügen gespielt, um sie zu abstrahieren und daraus etwas Neues zu formen.“
„DIE VERZWEIFLUNG TANZT SCHATTEN AN DIE WAND“
Die dystopischen Klänge von Jens Vetter werden dabei nicht von traditionellen elektronischen Instrumenten erzeugt, sondern in Form von Live-Coding mittels einer algorithmischen Programmierung mit der freien Software SuperCollider. Patrik Huber noch einmal ausführlicher über die Beziehung von Text und Musik: „Durch die Musik wird Energie geöffnet und es kanalisiert sich mit der Kraft des Wortes Bedeutung ohne Hemmschwelle und Wertung. Es entsteht eine Verbindung beider Kräfte, die sich miteinander potenzieren und zum freien Radikal der Weltabkehr und des Exzesses werden. Geist fordert Körperlichkeit, Auflösung und Verdichtung als Wechselspiel für mögliche Erkenntnis. Welten, Geschichten, Figuren kreieren sich im Spannungsverhältnis zum Sound aus sich selbst heraus. Abstrakte Szenengebilde definieren sich als Seins-Zustände, bewegen sich weg von einer klassischen Erzählstruktur. Es entsteht ein performatives Club-Ritual. Die Verzweiflung tanzt Schatten an die Wand. Erlöser und Verführer lauern überall. Wer ist Erlöser, wer ist Verführer?“
Dienstag, 6. Oktober 2020
FAIA SALAMANDA
Carinthia
Hausmusi (2012)
Hausmusi
FAIA SALAMANDA ist ein talentierter Musiker aus dem Gurktal. Er versteht es, die Kärntner-Mundart mit positiven Reggae Grooves so zu vereinen, dass seine Musik dadurch internationale Qualität erreicht. Lieder und Texte stammen aus seiner eigenen Feder und multikulturelle Gastmusiker unterstützen seine Botschaft: ONE LOVE! Ein harmonischer Carinthian Reggae Vibe, der bis in die Herzen der Reggae Fans vordringt und deshalb auch immer mehr Menschen diese eindrucksvolle Musik schätzen.
Besetzung
Martin Sadounik – AkkordeonBernd Hollauf - E Guitar
Thomas Kail – Bass
Bernd Bechtloff – Drums
Sonntag, 4. Oktober 2020
KLAUS PRÜNSTER
Zweisamkeit (Ist die schön're Zeit) (1982)
Zweisamkeit (Ist die schön're Zeit)
Über 1000 Meter Liegt Noch Schmäh (1983)
Über 1000 Meter Liegt Noch Schmäh
Klaus Prünster - Tiefenrausch (1993)
TiefenrauschKlaus Prünster feat. A. Unterberger, S. Schwarz, N. Ofczarek - Wunderwelt (2011 Reloaded) (2011)
Wunderwelt (2011 Reloaded)Guitar Experience (2015)
Guitar Experience
Timeless (2017)
TimelessKlaus Pruenster (* 26. Mai 1957 in Feldkirch, Vorarlberg) ist ein österreichischer Komponist und Gitarrist.
Klaus Pruenster, geboren in Feldkirch, absolvierte sein Musikstudium am Konservatorium Bregenz und am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch. Anfang der 1980er übersiedelte er von Vorarlberg nach Linz/Oberösterreich, wo er als Professor für Musik am Gymnasium tätig war. Er gilt als Miterfinder der „computerakustischen Rockmusik mit Erdenklängen“, die er bei internationalen Musik-Projekten anlässlich des Elektronik-Festivals „Ars Electronica“ weiterentwickelt. So z. B. bei der Uraufführung der computerakustischen Sinfonie „Erdenklang“ mit Hubert Bognermayr und dem Erfinder des Synthesizers Bob Moog, sowie bei der Aufführung der „Bergpredigt“ im Linzer Dom, als Dirigent und Gitarrensolist.
Mit der Veröffentlichung seiner ersten Solo-LP „Zweisamkeit“ gelang Klaus Pruenster der Durchbruch als Pop-Interpret. Die Single-Auskopplung „Wunderwelt“ wurde zu einem der größten Hits der 1980er Jahre in Österreich. Zahlreiche Schallplattenproduktionen als Interpret, Produzent und Arrangeur folgten. Mit der Veröffentlichung von „Planet Nr. 1“ wurde die Musik von Klaus Pruenster zunehmend intellektueller; er zog sich aus dem „Mainstream“ mehr und mehr zurück und befasste sich in seinen Arbeiten verstärkt mit politischen und gesellschaftlichen Inhalten. Veröffentlichungen der Tonträger „Zeig mir den Weg zu den Sternen“, „Land der Träume“, „Herzschlag“, sowie das musikalische Psychogramm "Tiefenrausch" Anfang der 1990er Jahre folgten.
Neben zahlreichen Konzerten schrieb und produzierte er in seinem Kompositionsbüro „Klangwelt“ verstärkt Musik für die Filmindustrie. So. z. B. die Filmmusik für 17 Folgen der Fernsehserie Klinik unter Palmen, „Abenteuer in Südafrika – Christine III“ unter der Regie von Christian Kohlund, Ein himmlischer Freund, der Fernsehzweiteiler Rose unter Dornen mit Heinz Hoenig in der Hauptrolle usw. 2006 schrieb er für Joseph Vilsmairs Das Weihnachtsekel die Filmmusik. Original Soundtracks mit Filmmusik von Klaus Pruenster sind ebenfalls auf CD erschienen.
Seit 2001 ist Klaus Pruenster mit dem Schweizer Schauspieler Christian Kohlund im Theaterstück Im Zweifel für den Angeklagten, für das er auch die Musik schrieb, live als Gitarrist auf der Bühne zu sehen. Seit 2010 treten beide Künstler gemeinsam mit dem (be)sinnlichen Programm „Weihnachtsblues“ in Österreich, Deutschland und der Schweiz auf. 2013 erfolgte die Live Premiere in Chicago.
Filme mit der Musik von Klaus Pruenster erreichten hohe Auszeichnungen bei internationalen Filmfestspielen, so z. B. den „Award for Music&Lyrics“ für „You are my Hearts Delight“, von Franz Lehár, beim New York Film & TV Festival.
Für die Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes im Kulturhauptstadtjahr 2009 in Linz wurde Klaus Pruenster mit der Komposition eines großen Orchesterwerkes für das Brucknerorchester Linz beauftragt. Die Uraufführung fand am 13. September 2009 mit großem Erfolg im Brucknerhaus Linz statt. 2010 erfolgte das Live-Comeback als Gitarrist, er spielt seither Solo Konzerte in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Im Herbst 2011 wurde die CD Famous Guitar, sein erstes Album für Solo-Acoustic Gitarre international veröffentlicht. Von 2014 bis 2016 ist Klaus Pruenster Kurator des Gitarrenfestivals „Flaming Strings“ im Linzer Brucknerhaus. Von der Stadt Linz wurde Pruenster in den Aufsichtsrat der Betriebsgesellschaft der Linzer Tabakfabrik berufen. Bislang wurden Tonträger mit der Musik von Klaus Pruenster über eine Million Mal verkauft.
Für sein Schaffen wurde Klaus Pruenster mit der Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich sowie mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Kultur der Stadt Linz ausgezeichnet. Im Februar 2015 wurde ihm von der Republik Österreich der Berufstitel "Professor" durch Kulturminister Dr. Josef Ostermayer verliehen. Nach 20 Jahren Abstinenz vom Pop-Business veröffentlichte Klaus Pruenster im Oktober 2015 wieder einen Poptitel. Der Videoclip zu "The Train", ein bedingungsloses Statement gegen Intoleranz, wurde anlässlich des Konzertes "Voices for Refugees" im Oktober 2015 am Wiener Heldenplatz vor 120.000 Menschen uraufgeführt. Ebenso wurde im Dezember 2015 das zweite Album für Sologitarre mit dem Titel "Guitar Experience", bei dem neben der akustischen Gitarre auch Gitarren-Synthesizerklänge zum Einsatz kommen, veröffentlicht. 2017 entstand in Zusammenarbeit mit José Feliciano die Neuaufnahme des 70er Klassikers "Streets of London" als Single. Weiters wurde das Album "Timeless" veröffentlicht, auf dem Klaus Pruenster neben instrumentalen Kompositionen für Gitarre wieder Vokaltitel interpretiert.
Samstag, 3. Oktober 2020
Freitag, 2. Oktober 2020
Donnerstag, 1. Oktober 2020
SOS Tape (2014)
Eine Veröffentlichung im Rahmen des „MQ Summer of Sounds“ in Kooperation mit dem
quartier21/MQ Museumsquartier Wien, eSeL.at, QDK - Quartier für digitale Kultur,
Half Releases, KIM, Totally Wired, Transformer und Wilhelm Show Me The Major Label.
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