Freitag, 30. Oktober 2020

Manfred Kirchmeyer - Leben (2014)

 

 Leben

1968 in Salzburg geboren. In einfachen aber liebevollenVerhältnissen aufgewachsen.Chronische musikalischeVirusinfektion im 14. Lebensjahr: die erste E-Gitarre (mit Prospekte verteilen selbst verdient), erste Bands, erste eigene Kompositionen.

 

ab 1989:
Mitbegründer des »Rockhouse Salzburg«.

Sänger und Gitarrist der zur »besten Bikerockband Österreichs« gekürten Band ROADHOUSE.

Gründung des »Rock- und Pop-Institut Salzburg«, ein musikpädagogisches Unternehmen, das zahlreiche Rock- und Popschnupperworkshops, Feriencamps, Bandprojekte und Lehrerfortbildungen durchführte.

 

Eigene Musikagentur und Tonstudio »KMP - Kirchmeyer Music Production«: Produktionen für Theater, Film, Werbung und Verlage.

Donnerstag, 29. Oktober 2020

SONIC BASTARDS

 Dance With The Bastards (2003)

Dance With The Bastards

 Neroism (2005)

Neroism
 

Die SONIC BASTARDS gibt´s seit 1998 (anno dazumal noch als EINEINHALBLITER), mit dem ursprünglichen Line-up Martin Liter King, John Boy Bastard, Roland und Gringo Star. Alle spielten schon mal in der einen oder anderen Punk–Band, so war die Stilrichtung schon vorbestimmt. It´s good old Punk again.Zwei Wochen nach der Gründung nahmen wir unsere erste Demo-CD auf, „Hands Up, Baby Hands Up“ (13 Songs).Im Frühling 1999 folgt die nächste Demo-CD, „EINEINHALBLITER“ (zehn weitere Lieder, nach denen niemand gebeten hat).Nach einem Haufen Gigs in Wien/Umgebung haben wir weitere sieben Songs auf eine CD gebracht („Punkrock Superstar“). Kurz nach der Veröffentlichung im Dezember 1999 verließ John Boy Bastards leider die Band aus Zeitproblemen und Volker riss die Gitarre an sich. Dann war der Zeitpunkt gekommen, an dem wir nich mehr ständig in die Deutschpunkecke gedrückt werden wollten (mit rein englischsprachigen Texten), und wir änderten unseren Namen in SONIC BASTARDS im Frühling 2000. 2001, wieder mal alle Wochen ein bis zwei Konzerte überall, wo wir spielen konnten, und im Winter 2001/2002 wieder ins Studio, um „Dance With The Bastards“ aufzunehmen. Und auf ein Neues verließ uns ein Bandmitglied nach Aufnahmen. Diesmal war´s Volker, der zwei Tage später von, wer hätt´s gedacht, John Boy Bastard ersetzt wurde. Der hatte jetzt wieder bisschen mehr Zeit für uns, und so löst sich alles in Wohlgefallen auf. Erst 2003 veröffentlichten wir „Dance With The Bastards“ (zwölf Tracks) auf Feuchtraum Records nach ein paar Problemchen. Roland trieb es in neue Gefilde zu DEAD SOUL TRIBE, und John Boy Bastard übernimmt den Bass, nachdem wir ein paar andere darauf herumzupfen ließen. Gigs, Gigs, Gigs, und 2004 wollten wir eigentlich nur drei neue Lieder aufnehmen. Nachdem sich aber ein Label aus China interessiert zeigte, dehnten wir das Unternehmen auf sechs weitere Songs aus. Auf unserer neuesten CD „Neroism“ sind schließlich 13 songs gelandet, die in China, Taiwan und Hong Kong veröffentlicht wird und bei uns früher oder später auch erhältlich sein wird. Wer schon mal mit China zu tun gehabt hat, wird bestimmt wissen, dass es eher später sein wird. Alles nicht so leicht da unten. Im Zuge des Realeases in China waren wir dann auch drei Wochen im Land des Lächelns unterwegs.

Ansonsten gibt´s eigentlich nur mehr zu sagen, dass wir immer das gemacht haben, was uns gerade Spaß gemacht hat, und uns nicht an irgendwelchen Trends angehängt haben. Wir werden nicht von der großen Masse geliebt, dafür kriegen unsere Fans absolute Ehrlichkeit um die Ohren geknallt. Hasst uns oder liebt uns – so auf die Art.

Mittwoch, 28. Oktober 2020

Purple Souls - Williamsburg (2016)

 

Williamsburg

In ihren Songs entführt die Salzburger Band Purple Souls auf eine Reise durch die nächtliche Großstadt. Düster, manchmal melancholisch, dann wieder opulent und verspielt. Locker von der Hand gehende Songs, deren musikalische Reminiszenzen wohlwollend durchscheinen und Melodien die starken „Repeatknopf Charkter“ haben. Mehr aber auch nicht weniger braucht das Quartett um ein Album abzuliefern, das sich anhört als wäre es schon immer da gewesen sein. Ein guter Freund.Eine Reise ins pulsierende New York lieferte den notwendigen Kick. Inspiriert durch die Erlebnisse und Eindrücke der schlaflosen Großstadt und fasziniert vom kreativen Flair des Künstlerviertels Williamsburg, wird wochenlang in einer kleinen Wohnung in einem Hinterhof an Sounds und Musiktexten getüftelt. „Die Toleranz und Offenheit gegenüber verschiedensten Kulturen auf engstem Raum – und somit auch gegenüber uns- gepaart mit dem kreativen Puls der Stadt war beeindruckend, entfesselnd und sehr inspirierend“, berichtet Gitarrist Stefan Weiss vom Freiheitsgefühl New Yorks.Erste Songfragmente entstehen. Als dann durch den Hurricane Sandy die hektische Stadt plötzlich zum Stillstand kommt, man mehrere Tage abgeschnitten von der Außenwelt ist, fügen sich die gesammelten Ideen von Frontmann Jakob Wöran immer mehr zu einem großen Ganzen. Die plötzliche Stille brachte zum Vorschein, was schon da gewesen war. „Es gab auf einmal keinen Strom mehr, für einige Tage sah ich nur meine 4 Wände und hatte eine Gitarre in der Hand und viel Zeit über alles nachzudenken“, so Wöran über die Tage nach dem Hurricane.

Es ist daher nur logisch, dass das Debut-Album Namen Williamsburg trägt. Eine Hommage an eine der faszinierendsten und lebendigsten Städte der Welt und eine unvergessliche Zeit.

Dienstag, 27. Oktober 2020

Tom Mueller's Hot BBQ feat. Geri Schuller - It's Alright (2013)

 


It's Alright


Dass eine respektvolle Verbeugung vor der musikalischen Vergangenheit und Tradition nicht notwendigerweise immer altbacken und uninspiriert erklingen muss, sondern sehr wohl auch frisch, knackig und modern, diesen Beweis liefern der Saxophonist Tom Mueller und seine Ensemble Hot BBQ auf eine doch sehr eindrucksvolle und unterhaltsame Weise ab.“ It`s Alright“ (Styx Records), so der Titel des soeben erschienen Erstlingswerks der Wiener Formation, zeigt sich als ein sehr gelungener Versuch, den Souljazz des 50er und 60er Jahre neue Blüten treiben zu lassen. Was regiert sind unnachahmlicher Spielwitz, fesselnde Dynamik, zündende Ideen und eine aller Banalität ferne Gefälligkeit.Es sind nicht das große ausufernde Experiment, das Beschreiten der avantgardistisch angehauchten Pfade oder der bewusste Bruch mit der Musikalität, dem sich Tom Mueller verschrieben hat. Auch scheint das Verlangen nach der kompletten Neuerfindung des Rades im musikalischen Sinne nicht unbedingt der Hauptantrieb seines künstlerischen Wirkens zu sein. Natürlich sind seine außergewöhnlichen instrumentalen Fähigkeiten und Qualitäten unbestritten, auch jene seiner Mitmusiker Roland Stonek (Gitarre), Bernd T. Rommel (Drums), Ewald Gaulhofer (Congas), Hannes Steif, Peter Strutzenberger (beide Bass), Stefan Goessinger (Trompete) sowie Gery Schuller (Organ)sind auf dem allerhöchsten Niveau anzusiedeln, nur mit dem Unterschied, dass im Vergleich zu manch anderen Bands aus dem Bereich des Jazz dieser Umstand von den Beteiligten nicht hervorgekehrt oder in den Mittelpunkt des Geschehens gerückt wird. Vielmehr verhält es sich so, dass sich die Musik des Wiener Saxophonisten und seines Ensembles als ein vielschichtiges, nuancenreiches und homogenes Ganzes erschließt, zum dem man schnell Zugang findet.In weiter Distanz zu aller Kopflastigkeit haben die Nummern durch die Bank einen Flow, sie grooven und besitzen diese eigene Note, die zwar Erinnerungen an eine musikalisch vergangene Zeit hervorruft, die aber nicht das Gefühl entstehen lässt, dass es sich hier um einen einfachen Abklatsch eines bereits bekannten Repertoires handelt. Es ist vor allem der Sound des um Elemente des Blues erweiterten Souljazz der 50er und 60er Jahre in der Tradition solcher Ikonen wie Willis Jackson, Bill Doggett, Jack McDuff, Jimmy Smith aber auch The Mar Keys, der es dem Wiener Saxophonisten, der in der Vergangenheit unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit der britischen Bluessängerin Dana Gillespie auch international zu Bekanntheit gelangt ist, besonders angetan hat und den er wirklich mit Stil, Eleganz und viel Lässigkeit zu interpretieren weiß. Die aus den sehr lebendigen und spielfreudigen Interaktionen erwachsenden und in wirklich spannende Arrangements eingebetteten stimmungsvollen Melodiebögen finden ohne Umwege Eingang in die Gehörgänge und gefallen auch nach mehreren Durchläufen, eben weil sie einem so unkonventionell und leichtfüßig verspielten Charakter aufweisen.

Auf „It`s Alright“ scheint musikalisch auf jeden Fall wirklich alles im richtigen Lot. Alles ist perfekt ausbalanciert, in Szene gesetzt und auf den Punkt gebracht. Es macht richtig Spaß den Stücken von Tom Mueller und seinen Mannen zu lauschen. Und das nachhaltig.

Sonntag, 25. Oktober 2020

CAMO & KROOKED

Cross The Line (2011)
Cross The Line

Between The Lines (2012)
 Between The Lines

Zeitgeist (2013)
Zeitgeist

Mosaik (2017)
 Mosaik

Camo & Krooked sind zwei in Österreich lebende elektronische Musikproduzenten mit Drum-and-Bass als musikalische Wurzeln. Mit bürgerlichem Namen heißen die beiden Musiker Reinhard Rietsch (* 23. April 1983 in Salzburg, Camo) und Markus Wagner (* 31. Juli 1989 in Lilienfeld, Krooked).

2002 begannen Camo und Krooked, damals noch Solo, ihre ersten Songs zu produzieren, die sie an verschiedene Label verschickten, um eine professionelle Einschätzung zu bekommen. Durch weitere Erfahrung im Produzieren und der Einschätzungen konnten sie die Tunes immer weiter verbessern, bis sich einige Label, wie beispielsweise Renegade Hardware dazu entschlossen, die Musik unter ihrem Label zu veröffentlichen.
Im Jahr 2007 schlossen die beiden sich zu dem Duo Camo & Krooked zusammen, um gemeinsam zu produzieren. Durch ihre Vorliebe, die verschiedenen Genre der elektronischen Musik zu vermischen, etwa Elektro, House, Funk, Dubstep und Drum and Bass, erreichten ihre Musikstücke einen eigenen Stil, der sie so in der Szene des Drum and Bass bekannt machte.
Im Februar 2010 veröffentlichten die beiden ihr erstes Album mit dem Namen Above & Beyond unter dem Label Mainframe Recordings.[1]
Mit dem Projekt Chrome versuchten die beiden DJs die Genres noch etwas mehr zu vermischen und beziehen dabei auch neuere Arten der Musik mit ein, zum Beispiel Minimal, Techno, Progressive House und Downbeat. Dieses Projekt wurde aber aufgrund mangelnder Zeit vorübergehend beendet.
Am 3. Oktober 2011 erschien ihr zweites Studioalbum Cross the Line unter Hospital Records. Am 19. März 2012 erschien der Nachfolger Between the Lines, auf dem neben drei neuen Tracks die originären Songs als Remixe zu finden sind.
Am 30. September 2013 erschien ihr viertes Studioalbum Zeitgeist erneut bei Hospital Records.[2]
Der Track The Lesson wird als Hintergrundmusik bei dem Spiel Fifa Street (2012) verwendet, der Track Climax bei Gran Turismo 5, der Track Aurora (zusammen mit Metrik) bei Gran Turismo 6.
Camo & Krooked haben Mitte 2016, zusammen mit RAM Records und BMG, ihr eigenes Label Mosaik Musik gegründet.
Am 23. Juni 2017 erschien ihr fünftes Studioalbum, Mosaik, auf dem im Vorjahr neu gegründeten Label.

Samstag, 24. Oktober 2020

MONOMANIA

 Dumm aber schön (2006)

Dumm aber schön

Flop (2017)

Flop 

Begonnen hat alles im blauschwarzen Jahr null (also 2000) – von einem schmuddeligen kleinen Wiener Proberaum machen sich die Mädchen von MONOMANIA auf, die Kleinhirne der Bevölkerung dieses wunderschönen, kleinen Landes zu penetrieren, zu besudeln und schliesslich alles restlos zu versauen.

Stilistisch werden alle Sounds abgedeckt – vom Garagenpop über dreckigen Dancehall, der LIVE so wunderbar funktioniert bis zu MassenradiozuckerlbreiPOP-Zitaten wird kein Klischee ausgelassen, wobei als verbindendes Element die humorvollen, aber stets superversiven Songtexte als tiefrosa Faden funktionieren.

Freitag, 23. Oktober 2020

The FreeMenSingers - Easy Rider (2010)

 

Easy Rider

Im Folk-Rock-Stil der End-60er und 70er (Bob Dylan, Crosby, Stills & Nash, Simon & Garfunkel, The Byrds, The Eagles) bringen The FreeMenSingers 3-stimmiges der Extra-klasse. Da wird das Publikum in die Show mit einbezogen und es fließt jede Menge Schweiß und Tränen.

Die drei Singer Songwriter und Vollblutmusiker
• Andie Gabauer (Hot-Pants-Road-Club)
• Didi Baumgartner (Alkbottle) und
• Werner Eichhorn (Käpt‘n Echo & Mannschaft)
haben sich 2006 an einem Sommerabend am Lagerfeuer getroffen und sofort war der charakteristische FreeMenSingers-Sound geboren: drei Stimmen - drei Gitarren!

Das erste Album „Easy Rider“ erscheint im Sommer 2010 und kommt auf die Ö3 Playlist. Kurz darauf unternehmen The FreeMenSingers eine Konzertreise ins Exil des Dalai Lama nach Dharamsala, Nordindien mit insgesamt zehn Auftritten vor tibetischen Flüchtlings-kindern in den SOS-Kinderdörfern.
Im Sommer 2011 spielen The FreeMenSingers ihr Konzert-Highlight am Donauinselfest auf der Radio Wien Hauptbühne.
2012 präsentieren sie ihr neues Album „On The Radio“ auf der Summerstage in Wien, wobei auch ihr musikalischer Freund „Neil Taylor“ (Gitarrist von Robbie Williams, Tina Turner, Rod Steward, u.v.m.) mitspielt, der vier Songs auf dem Album mit seinem genialen Gitarrenspiel bereichert. So gut wie alle regionalen österreichischen Radios setzen The FreeMenSingers auf ihre Playlist.

 

Donnerstag, 22. Oktober 2020

The Makemakes - The Makemakes (2015)

 

The Makemakes

The Makemakes sind eine österreichische Rockmusik-Gruppe, bestehend aus dem Thalgauer Sänger Dominic „Dodo“ Muhrer und den aus Mondsee stammenden Musikern Florian Meindl und Markus Christ.[2] Der Name leitet sich ab vom Zwergplaneten Makemake, der seinerseits nach der Schöpfergottheit Makemake in der Kultur der Osterinsel benannt wurde. 

Bekanntheit erlangte die Band 2013 durch ihren Auftritt als Vorgruppe für Bon Jovi.[3] Auch trug das in der einschlägigen Presse oftmals zitierte Gerücht, dass der Sänger der Gruppe Dodo Muhrer ein unehelicher Sohn des Schauspielers Christoph Waltz sein könnte, zur Popularität der Band bei.[4]

Beim österreichischen Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2015 wurden sie als Kandidat für Österreich gewählt.[5] Gegen ihren Song I Am Yours wurden Plagiatsvorwürfe erhoben, dieser solle dem Song The Scientist der britischen Band Coldplay ähnlich sein. Eine offizielle Prüfung kam zu dem Schluss, dass kein Plagiat vorliegt.[6][7]

Ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest, der am 23. Mai 2015 in Wien stattfand, war nicht von Erfolg gekrönt – sie erzielten null Punkte. Damit landeten sie auf dem vorletzten Platz von 27 teilnehmenden Ländern, da die für Deutschland teilnehmende Sängerin Ann Sophie mit ebenfalls null Punkten nach ihnen angetreten war und daher nach den Regeln für Punktegleichheit hinter ihnen gereiht wurde.[8] In Anspielung auf den erfolgreichen schwedischen Siegertitel veröffentlichten The Makemakes noch in der Nacht des Song Contest auf Facebook ein satirisches Video mit dem Titel "We are the Zeroes of our Time", welches in wenigen Tagen mehr als eine halbe Million Mal aufgerufen wurde und von den Medien als würdige Geste interpretiert wurde.[9] In Anlehnung an The Makemakes veröffentlichte Ann Sophie am Folgetag ihre Version der österreichischen Parodie.[10]

Für die Neuauflage des Titels "Climb Every Mountain" aus dem Musical "The Sound Of Music" engagierte der US-Produzent Humberto Gatica The Makemakes als Duett-Partner für den zweifachen American Idol-Finalisten Joshua Ledet.[11]

2017 drehten sie die ServusTV-Spielfilmdoku The Makemakes in Hollywood – Auf den Spuren von The Sound of Music, als Erzählerin fungierte Verena Altenberger.[12][13]

Im März 2018 veröffentlichten The Makemakes ihre offizielle Comeback-Single "Keep On Moving" in Österreich. Musikalisch bezogen sie sich ihren eigenen Angaben nach auf ihre ursprünglichen Wurzeln.[14]

Im Dezember wirkten The Makemakes bei der Produktion der 3. Folge der ersten Staffel von My Hit Your Song auf ProSieben mit. Mit ihren Rock-Arrangements der Songs Love Is All Around und Freedom von DJ BoBo setzen sie sich gegen die Konkurrenz durch und gewinnen 25.000 Euro Preisgeld. Nach der Ausstrahlung am 31. Jänner 2019 reagierte das deutsche Publikum durchwegs positiv auf die bis zu dem Zeitpunkt in Deutschland noch kaum bekannte Band.[15]

Mittwoch, 21. Oktober 2020

STERZ

Höh 1995) 

Höh

Es is, wia's Is (1997)

Es is, wia's Is

 1995 erfolgte die Gründung der Gruppe Sterz, in welcher Ossi Huber unter anderem mit Dieter Themel, Jörg Frießnegg und Claudio Ghidini spielte. Musikalisch handelte es sich um einen Crossover aus Volksmusik, Kärntnerlied, Rock und Blues, die unter Neue Volksmusik subsumiert wird. Die Band spielte auch in Mpumalanga in Südafrika und veröffentlichte das Livealbum Mpumalanga – Live in Südafrika. Insgesamt wurden drei CDs veröffentlicht, neben dem Livealbum Höh (1996) und Es is wia ’s is (1998). Huber arrangierte gemeinsam mit Jörg Frießnegg eine moderne Version des bekannten Kärntnerliedes Is schon still uman See und trat damit bei einem Wettbewerb um neue Volksmusik an. Dem Sieg beim dortigen Wettbewerb folgte in Kärnten eine Grundsatzdiskussion über moderne Arrangements von ursprünglichen Chorliedern.[3]

 Fünf Mitglieder der Gruppe Sterz hatten ihre ,,Roots" bei den Bluesbreakern. Weil ihnen schon damais der Streß zwischen Beruf, Berufung, erfolgreichen Tourneen (zwei brachten sie sogar nach China) und Auftritten nicht genügte, sahen sie sich nach einem neuen Betätigungsfeld um und fanden dieses im ,,Sterz". ,,Auf der Heimfahrl von einem Konzert am Neusiedler See hörten wir Radio und eine Stimme aus dem Ather sprach davon, daß ein Preis für junge Volksmusik in Kärnten ausgeschrieben sei", erläutert Dieter Themel die Beweggründe zur Bildung der neuen Formation. Mit ,,Is schon still utnan See" {anden sie auch das passende Lied. Als weibliche Stimme war damals noch Christiane Costisella zu hören, die aber aus berufIichen Gründen ihren Platz Alexandra Salzer tiberließ. Aus knapp 120 Teilnehmern kamen sie in die Zwölfer Ausscheidung im Villacher Kongleßhaus. Bis zu diesem
Zeitpunkt wußte niemand, welche Musiker hinter dem Namen stecken. Themel schmunzelt noch heute, ,,ein paar Leute sagten danach, daß sie uns wegen meiner Stimme gleich erkannt hätten". Sterz gewann
den ,,Ta1ente-Preis 1993 für die neue Volksmusik". Und Nachwuchs - wenn auch nichl im Sinne des Alters waren sie ja. Von ihrem Debüt-Album ,,Höh", wanderten - trotz Ö3-Boykotts - fast 10.000 Stück
über den Ladentisch. Vornehmlich naturlich in Kärnten. Für Dieter Themel war dieser Boykott eine
,,witzige Nebenerscheinung. Wir wurden wegen anzüglicher Textpassagen nicht gespielt, dabei war damals der erste Platz der Hitparade mit ,Laßt uns schmutzig Liebe machen' sicher nicht ganz jugendfrei". Die zweite Sterz-CD ,,Es is wia's is" im Handel erhältlich.
Volksmusikpuristen sind natürlich über die ,,billige Nachahmung" von altem Kärntner Liedergut nicht
giücklich. Ihnen sei ins Stammbuch geschri.eben, daßmit ,,Was kümmern mi die Sternlan" nur ein originalKärntnerlied aufgenommen wurde. Die restlichen 1'3 Lieder sind bis auf die Coverversion ,,Meier Fin i" a1lesEigenproduktionen. Aber al1en kann man es eben wirkIich nicht recht machen.

 


Montag, 19. Oktober 2020

Phillip Scheiner - De Waund (2012)

 

De Waund

Die Gefühlszustände eines Wieners.
Der Albumtitel spielt auf Marlen Haushofers Roman „Die Wand“ an, vor allem auf die dort beschriebene Isolation, in der auch der Städter sich bisweilen wiederfindet. Dort herrscht, mehr noch als in „Freiheit“, die Ambivalenz.
Bei Aufnahme und Mischung der Lieder wird auf übermäßigen Einsatz von Geschmacksverstärkern verzichtet. Man beschränkt das Instrumentarium auf akustische Gitarren (Scheiner und Karl Ritter), Bass/Schlagzeug (Gerald Votava) und verwendete keine künstlichen Klangeffekte. Knochentrocken, aber voller Poesie.

Sonntag, 18. Oktober 2020

THE ROSETTI SISTER

Back Home (2009)
Back Home

 Alive (2011)
 Alive

Live & Unrasiert (2016)
Live & Unrasiert

„Die Rosetti Sisters sind da und dort, und wo sie auftauchen, gibt's auch Musik. Manchmal sind sie zu zweit, dann wieder zu sechst, kommen musikalisch aus dem Reggaeland und den heißen Rhythmen Lateinamerikas und sind doch überall zuhause. Im Blues, Funk, Soul und Jazz genauso wie im serbischen Guca-Brass. Ja, auch Walzer oder Polkas sollen mitunter erklingen …“
 
Zitat Rickey Tai Toaster, Tramina
 
 





Timeline The Rosetti Sisters
 
 
2008 beginnt die Geschichte von The Rosetti Sisters. In Graz beheimatet, setzt sich die jam- und grooveorientierte Band aus österreichischen, serbischen und slowenischen Musikverrückten zusammen, die sich der Musik als Kommunikationsmittel jenseits aller geografischen und sprachlichen Barrieren bedienen. 
Ihre Konzerte, die von Vollmond-Jams in Beiseln über Auftritte auf Hochzeiten und in Clubs bis hin zu Festival-Gigs reichen, haben sie durch ganz Österreich bis nach Amsterdam und an die slowenische Küste geführt. Ihr Markenzeichen ist authentische Lebensfreude, die das Publikum mitreisst. Sobald The Rosetti Sisters loslegen, wird gejammt, getanzt, mitgesungen und mitgetrommelt, was das Zeug hält. Immer wieder sind Gastmusiker mit von der Partie und tragen zur Ideenvielfalt und zum abwechslungsreichen Sound der  „Sisters“ bei. 
BLOSSOM ROSETTI – keys, vocals, melodica 
Der Urgrazer unter den Sisters und Mama Harmonia. Hat zahlreiche Bands mit seinem Tastenklang mit auf die Reise genommen, z.B. LatzzRock&Art, Mar y Bossa, PumaKing, Joy Recipe, Bridge Project … 
Er ist „the lieder of the gäng“, Breema-Practitioner, mag transzendentale Aromen und basale Rhythmusstimulation. 
Mit Keys, Equips, Gigs & Gags, belgischen Waffeln und den nötigen Kicks-in-the-ass hält Blossom die Familie auf Touren.
 
BOFFREY ROSETTI – bass 
Tiefe Frequenzen sind sein Gebiet. Er ist außerdem Echtzeithippie, Schmuckkünstler und gelebte Energieeffizienz. 
Boffrey hat bei unzähligen Bands von Funk über Blues und Rock bis hin zu traditioneller afrikanische Musik und Reggae den Bass gezupft und ist daher daher abgebrüht und abgeklärt, ein mystischer Felsen im brodelnden Schmähkessel.
 
GIORGIO ROSETTI - guitar, vocals 
Ursprünglich in Graz geboren, bei Los Papitos, Joy Recipe, Pumaking und anderen verrückten Bandprojekten schon hinterm Mikro, ist er im Balkan und an den Küsten Mittel- und Südamerikas erzogen worden. 
Er ist notorischer „Fremd“gänger und Therapeut, Rampens…ista, Rockröhre mit Salsa im Blut und Sister Mercy. Giorgio hat eine große Klappe, ein Riesenherz, love&schaf und herz&crime. Giorgio findet auf alles einen Reim. 
 
SERGEJ ROSETTI - drums, percussion, kaoss pad 
Er ist von Beginn an bei den Sisters und gibt als fescher Drescher jede Menge Gas. Der junge FX-Frontsänger der Grazer Band „Modula Nation“ prüft bei den Sisters Felle auf ihr Resonanzverhalten und ist Meister für jede Art von Sounds. 
Sergej mag T-Shirts, Nahrungsergänzungsmittel, Rotlicht, Junkfood und generell alles möglichst heftig.
MOSQUITO ROSETTI - trump, horns, guit 
Der aus Serbien stammende Multiinstrumentalist Mosquito macht mit Hormonica als die „blowing Sister“ gewaltig Wind und kitzelt der Gitarre Freudentöne aus dem Hals. Er ist Grins-Dampf in allen Phrasen, Alles-Spieler, Alleskönner und King of the ZuGaBe. 
Mit seinem „Gebläse“ betätigte sich Mosquito unter anderem bei Shantel, Fatima Spar & the Freedom Fries. Zusammen mit Giorgio war er bei den Los Papitos. Er spielt beim Grazer KUG Jazz Orchester, den Shenannigans und zahlreichen Projekten von Ost bis West.

HORMONICA ROSETTI - sax 
Aus dem slowenischen Nova Gorica kam er zu den Sisters. Er ist deren „sophisticated Lady“, sinnlich, üppig, saxy, Solista Orgiasta & all that Jazz in red, gold und green. 
Hormonica jazzt sich mit seinen Projekten, u.a. dem Whisper Quartertet, Pipeline Collectives, Monika & the Goritians durch Slowenien und Österreich






Samstag, 17. Oktober 2020

Paul - Kalt Oder Heiss (2016)

 

Kalt Oder Heiss


PAUL! 

 …das ist Deutschpop, der rockt!  Gegründet wurde PAUL! von der oberösterreichischen 

Singer/Songwriterin Andrea Gelsinger.   Sie hat PAUL! nach einem ihrer musikalischen Vorbilder, 

Paul McCartney benannt.Stimme, Bass und die Liebe zum Songwriting sind ihr gemeinsamer Nenner.

 Andrea verbindet PAUL! mit Dynamik und Herz und ihrer unerschöpflichen Freude an Kreativität und Musik. 

 Zusammen mit ihrem Partner und Musikproduzenten Wolfger Buchberger,  seinerseits Gründer des 

POP BORG Linz und Uli Gahleitner an der Gitarre, treten PAUL! ihren eigenen musikalischen Pfad aus.  

 Ihre Musik ist 360 Grad - ein Panoramablick mit 80er Einflüssen und aktuellem Sound. 

PAUL! setzen die Segel und machen sich auf den Weg zu allen, die kraftvollen Deutschpop lieben. 

 Besetzung: 

Andrea Gelsinger Stimme/Bass 

Wolfger Buchberger Schlagzeug/Electronics 

Uli Gahleitner Gitarre/Stimme

Freitag, 16. Oktober 2020

Gerald Votava - Elf (2011)

 

 Elf

Gerald Votava, bisher als Schauspieler, Moderator oder Komödiant bekannt, präsentiert sich als Songschreiber, Sänger und Gitarrist, und drängt den Schluss auf, dass er dem Melancholischen durchaus nicht abgeneigt ist. Sein äußerst stimmiges Solodebüt „Votava - Elf“ verwöhnt mit neun existenziellen Kleinodien, die bedachtsam zwischem scheppernden Bluesschemata und krachigen Rockausbrüchen oszillieren, das Ohr. Da das Leben bekanntlich eines der schwersten ist, formuliert Votava entsprechend tiefschürfende, zumeist unbeantwortbare Fragen. In „Götter/Dämonen“ drängt es den sonst sich sonor im Balladenfach intonierenden Sänger zum grellen Falsett. Ja, dieser Mann schaut in andere Welten und fabuliert über das nicht zu unterschätzende Gewicht der Liebe. Sein alter Freund Willi Resetarits half beim weltumarmenden Schlusslied„Es kommt der Tag“. Votava leuchtet mit einer kleinen Funzel Richtung Daseinsgrund: „So ist das Leben, es ist ein Kommen und ein Gehen.“ Botschaften wie diese verkünden sonst nur gut abgehangene Southern-Soulsänger. Wohlan, ins Herz der Finsternis!  

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Montag, 12. Oktober 2020

Freezy Trap - Best of - Wödhits, die ma ned kennt (16 Jahre Freezy Trap) (2019)

Best of - Wödhits, die ma ned kennt

Freezy Traps Rapstyle ist theoretisch nicht definierbar,
jedoch praktisch unterteilbar in: Provokation, Ironie, Fun, Message, Themen & Battle.

Wortwörtlich bedeutet sein Künstlername: Kaltschnäuziges Maul.

Sonntag, 11. Oktober 2020

THE WHO THE WHAT THE YEAH

Blackbox (2009)
Blackbox

 Nervöse Welt (2011)
Nervöse Welt

Strom (2013)
Strom

the who the what the yeah ist eine Rockband aus Wien

the who the what the yeah wurde 2005 in Wien gegründet.
2009 erschien das erste Album blackbox. Der Song Unser Herr Bürgermeister wurde in die FM4 Rotation aufgenommen, das Video zu Auf der Strecke wurde einige Male auf gotv gezeigt. 2011 erschien das zweite Album Nervöse Welt, welches von dem Wiener Vertrieb und Verlag Hoanzl vertrieben wird. Der Song Nervöse Welt war fünf Wochen in den FM4 Charts und wurde für die FM4 Soundselection Vol. 24 ausgewählt.

Leute, es wird langsam langweilig. Kreisky. Das Trojanische Pferd. Ja, Panik! Die üblichen Verdächtigen. Das können, bei allem Respekt, doch nicht die einzigen sein, die anno 2013 singen, wie ihnen der Schnabel gewachsen ist. Und die dabei etwas zu sagen haben. Diskursrock? Das überlassen wir lieber mal den Germanen.
Denn natürlich sind Hamburg und Berlin und Düsseldorf vergleichsweise übermächtig. Und Namen wie Fehlfarben, Die Goldenen Zitronen, Tocotronic, Blumfeld oder Kettcar nicht so leicht vor der Tür zu lassen. Aber – und das hat, pardon!, die Wiener Schule immer ausgezeichnet –, man hat aus all den Vorlagen, Einflüssen und Vorbildern etwas Eigenes, Eigentümliches, Eigenständiges gedrechselt. Etwas, das sich wenig scheißt. Und entweder mit lautleiser Ironie, mit nochmals gesteigerter Intellektualität oder fast schon autistischer Unbeirrtheit seinen Weg geht.
The Who The What The Yeah gehören wohl in letztere Kategorie. The Fuck! Nach zwei Alben („Blackbox“, 2009 und „Nervöse Welt“, 2011, beide auf Konkord) zielt man mit „Strom“ direkt auf das Herz der Finsternis. Das anno 2005 gegründete Quartett – Martin Konvicka (voc, git), Lukas Müller (git, key), Navid Djawadi (b), Tobias Wurscher (dr) – ist einmal mehr „wütend, tanzbar, wortgewaltig“ (The Gap) und „bewegt auf der ganzen Füße-Bauch-Hirn-Achse“ (alles-ist-pop.de). Aber hinter all dem Wortgeklingel steckt hier hörbar eine Verbissenheit, Ernsthaftigkeit und seriöse Aggressivität, die einen Pressetexte schon nach kurzem Hineinriechen aus der Hand legen lässt. Songs wie „Blackhole“, „Schnitt“, „Frost“ oder die erste Single „Neuseeland“ sind Anti- Kuschelrock par excellence. Und die seziermesserscharfen, deutschsprachigen und somit unmissverständlichen Texte lassen wenig Raum für ausweichende Interpretationen.
Produziert hat Hans Platzgumer, der ja allein von seiner Musikerhistorie her eine enge Seelenverwandtschaft vermuten lässt. Schon beim Durchhören der Demos meinte er, dass das vorliegende Album ein elektrisches wird, ein opus magnum, auf dem jedes akustische Instrument nur die Energie rausziehe. Tatsächlich ist auf „Strom“ keine Akustikgitarre, kein Streichinstrument, kein Klavier zu hören. Dafür (oder dagegen) ein „Strom aus Worten und Musik“ („Stormtrooper“), der sich als glühendroter Faden durch die Stücke zieht. Verstimmung erwünscht? Gern doch.
Da wird Szene-Freunderlwirtschaft („Schnitt“) fixiert und zugleich die eigene Distanznahme („Dis“), Kälte und Isolation nachgefühlt („Frost“), der Tod beschworen („Forest“) oder auch eine permanente Unruhe und Aufbruchsstimmung („Dresden“).
Diese Band steht unter Strom!

Mittwoch, 7. Oktober 2020

Vetter_Huber - Eskalation Im Paradise (2019)

Eskalation Im Paradise

Der in Linz lebende Musiker und Klangforscher JENS VETTER begreift Musik als formbares Element und Ermächtigungsmittel des gemeinsamen Augenblicks. In der Vergangenheit hauptsächlich als Solo-Performer auf der Bühne, lässt er sich mit dem 2016 gegründeten Post-Dramatic Techno Projekt VETTER_HUBER auf einen Dialog mit dem Linzer „Stahlstadt-Schamanen“ PATRICK HUBER ein, in dem die Grenzen zwischen elektronischer Musik und Performance verschwimmen. Das erste Album ist gerade in Arbeit und wird voraussichtlich im Herbst erscheinen.
Bei VETTER_HUBER eröffnen sich im Text und in der musikalischen Veräußerung Brüche. Diese Brüche sind der theatrale Versuch einer Hervorkehrung und Sichtbarmachung dessen, was unter der Oberfläche der Optimierung des Menschen lauert. Abgründe werden aufgezeigt, die Realität mündet in surreale Abstraktion. Illusion, Obsession, Leid und Euphorie werden zum metaphorischen Motor für Getriebenheit. Der Linzer Performance-Künstler Patrik Huber über den Begriff Post-Dramatic Techno: „Er bedeutet für uns auf der musikalischen und performativen Ebene eine epische Durchdringung der Erkenntnis als Fiktion, ein Oszillieren von Dualität im Wechselspiel glänzender Zerwürfnisse. Mit für uns zeitgemäßen Mitteln projizieren wir eine düstere Stilistik in den Club und auf die Bühne. Es wird mit musikalischen Bezügen gespielt, um sie zu abstrahieren und daraus etwas Neues zu formen.“ 
„DIE VERZWEIFLUNG TANZT SCHATTEN AN DIE WAND“
Die dystopischen Klänge von Jens Vetter werden dabei nicht von traditionellen elektronischen Instrumenten erzeugt, sondern in Form von Live-Coding mittels einer algorithmischen Programmierung mit der freien Software SuperCollider. Patrik Huber noch einmal ausführlicher über die Beziehung von Text und Musik: „Durch die Musik wird Energie geöffnet und es kanalisiert sich mit der Kraft des Wortes Bedeutung ohne Hemmschwelle und Wertung. Es entsteht eine Verbindung beider Kräfte, die sich miteinander potenzieren und zum freien Radikal der Weltabkehr und des Exzesses werden. Geist fordert Körperlichkeit, Auflösung und Verdichtung als Wechselspiel für mögliche Erkenntnis. Welten, Geschichten, Figuren kreieren sich im Spannungsverhältnis zum Sound aus sich selbst heraus. Abstrakte Szenengebilde definieren sich als Seins-Zustände, bewegen sich weg von einer klassischen Erzählstruktur. Es entsteht ein performatives Club-Ritual. Die Verzweiflung tanzt Schatten an die Wand. Erlöser und Verführer lauern überall. Wer ist Erlöser, wer ist Verführer?“

Dienstag, 6. Oktober 2020

FAIA SALAMANDA

Carinthia (2010)
Carinthia

Hausmusi (2012)
 Hausmusi

FAIA SALAMANDA ist ein talentierter Musiker aus dem Gurktal. Er versteht es, die Kärntner-Mundart mit positiven Reggae Grooves so zu vereinen, dass seine Musik dadurch internationale Qualität erreicht. Lieder und Texte stammen aus seiner eigenen Feder und multikulturelle Gastmusiker unterstützen seine Botschaft: ONE LOVE! Ein harmonischer Carinthian Reggae Vibe, der bis in die Herzen der Reggae Fans vordringt und deshalb auch immer mehr Menschen diese eindrucksvolle Musik schätzen.

Besetzung

Martin Sadounik – Akkordeon
Bernd Hollauf - E Guitar
Thomas Kail – Bass
Bernd Bechtloff – Drums

Sonntag, 4. Oktober 2020

KLAUS PRÜNSTER

 Zweisamkeit (Ist die schön're Zeit) (1982)

Zweisamkeit (Ist die schön're Zeit)

Über 1000 Meter Liegt Noch Schmäh (1983) 

Über 1000 Meter Liegt Noch Schmäh

 Klaus Prünster - Tiefenrausch (1993)

Tiefenrausch

Klaus Prünster feat. A. Unterberger, S. Schwarz, N. Ofczarek - Wunderwelt (2011 Reloaded) (2011)

Wunderwelt (2011 Reloaded)

 Guitar Experience (2015)


Guitar Experience 

Timeless (2017)

Timeless
 

 Klaus Pruenster (* 26. Mai 1957 in Feldkirch, Vorarlberg) ist ein österreichischer Komponist und Gitarrist. 

Klaus Pruenster, geboren in Feldkirch, absolvierte sein Musikstudium am Konservatorium Bregenz und am Vorarlberger Landeskonservatorium Feldkirch. Anfang der 1980er übersiedelte er von Vorarlberg nach Linz/Oberösterreich, wo er als Professor für Musik am Gymnasium tätig war. Er gilt als Miterfinder der „computerakustischen Rockmusik mit Erdenklängen“, die er bei internationalen Musik-Projekten anlässlich des Elektronik-Festivals „Ars Electronica“ weiterentwickelt. So z. B. bei der Uraufführung der computerakustischen Sinfonie „Erdenklang“ mit Hubert Bognermayr und dem Erfinder des Synthesizers Bob Moog, sowie bei der Aufführung der „Bergpredigt“ im Linzer Dom, als Dirigent und Gitarrensolist.

Mit der Veröffentlichung seiner ersten Solo-LP „Zweisamkeit“ gelang Klaus Pruenster der Durchbruch als Pop-Interpret. Die Single-Auskopplung „Wunderwelt“ wurde zu einem der größten Hits der 1980er Jahre in Österreich. Zahlreiche Schallplattenproduktionen als Interpret, Produzent und Arrangeur folgten. Mit der Veröffentlichung von „Planet Nr. 1“ wurde die Musik von Klaus Pruenster zunehmend intellektueller; er zog sich aus dem „Mainstream“ mehr und mehr zurück und befasste sich in seinen Arbeiten verstärkt mit politischen und gesellschaftlichen Inhalten. Veröffentlichungen der Tonträger „Zeig mir den Weg zu den Sternen“, „Land der Träume“, „Herzschlag“, sowie das musikalische Psychogramm "Tiefenrausch" Anfang der 1990er Jahre folgten.

Neben zahlreichen Konzerten schrieb und produzierte er in seinem Kompositionsbüro „Klangwelt“ verstärkt Musik für die Filmindustrie. So. z. B. die Filmmusik für 17 Folgen der Fernsehserie Klinik unter Palmen, „Abenteuer in Südafrika – Christine III“ unter der Regie von Christian Kohlund, Ein himmlischer Freund, der Fernsehzweiteiler Rose unter Dornen mit Heinz Hoenig in der Hauptrolle usw. 2006 schrieb er für Joseph Vilsmairs Das Weihnachtsekel die Filmmusik. Original Soundtracks mit Filmmusik von Klaus Pruenster sind ebenfalls auf CD erschienen.

Seit 2001 ist Klaus Pruenster mit dem Schweizer Schauspieler Christian Kohlund im Theaterstück Im Zweifel für den Angeklagten, für das er auch die Musik schrieb, live als Gitarrist auf der Bühne zu sehen. Seit 2010 treten beide Künstler gemeinsam mit dem (be)sinnlichen Programm „Weihnachtsblues“ in Österreich, Deutschland und der Schweiz auf. 2013 erfolgte die Live Premiere in Chicago.

Filme mit der Musik von Klaus Pruenster erreichten hohe Auszeichnungen bei internationalen Filmfestspielen, so z. B. den „Award for Music&Lyrics“ für „You are my Hearts Delight“, von Franz Lehár, beim New York Film & TV Festival.

Für die Eröffnung des Internationalen Brucknerfestes im Kulturhauptstadtjahr 2009 in Linz wurde Klaus Pruenster mit der Komposition eines großen Orchesterwerkes für das Brucknerorchester Linz beauftragt. Die Uraufführung fand am 13. September 2009 mit großem Erfolg im Brucknerhaus Linz statt. 2010 erfolgte das Live-Comeback als Gitarrist, er spielt seither Solo Konzerte in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Im Herbst 2011 wurde die CD Famous Guitar, sein erstes Album für Solo-Acoustic Gitarre international veröffentlicht. Von 2014 bis 2016 ist Klaus Pruenster Kurator des Gitarrenfestivals „Flaming Strings“ im Linzer Brucknerhaus. Von der Stadt Linz wurde Pruenster in den Aufsichtsrat der Betriebsgesellschaft der Linzer Tabakfabrik berufen. Bislang wurden Tonträger mit der Musik von Klaus Pruenster über eine Million Mal verkauft.

Für sein Schaffen wurde Klaus Pruenster mit der Verdienstmedaille des Landes Oberösterreich sowie mit dem Großen Ehrenzeichen für Verdienste um die Kultur der Stadt Linz ausgezeichnet. Im Februar 2015 wurde ihm von der Republik Österreich der Berufstitel "Professor" durch Kulturminister Dr. Josef Ostermayer verliehen. Nach 20 Jahren Abstinenz vom Pop-Business veröffentlichte Klaus Pruenster im Oktober 2015 wieder einen Poptitel. Der Videoclip zu "The Train", ein bedingungsloses Statement gegen Intoleranz, wurde anlässlich des Konzertes "Voices for Refugees" im Oktober 2015 am Wiener Heldenplatz vor 120.000 Menschen uraufgeführt. Ebenso wurde im Dezember 2015 das zweite Album für Sologitarre mit dem Titel "Guitar Experience", bei dem neben der akustischen Gitarre auch Gitarren-Synthesizerklänge zum Einsatz kommen, veröffentlicht. 2017 entstand in Zusammenarbeit mit José Feliciano die Neuaufnahme des 70er Klassikers "Streets of London" als Single. Weiters wurde das Album "Timeless" veröffentlicht, auf dem Klaus Pruenster neben instrumentalen Kompositionen für Gitarre wieder Vokaltitel interpretiert.


Donnerstag, 1. Oktober 2020

SOS Tape (2014)

SOS Tape

Eine Veröffentlichung im Rahmen des „MQ Summer of Sounds“ in Kooperation mit dem
quartier21/MQ Museumsquartier Wien, eSeL.at, QDK - Quartier für digitale Kultur,
Half Releases, KIM, Totally Wired, Transformer und Wilhelm Show Me The Major Label.

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