Donnerstag, 30. April 2020

HUNNEY PIMP

Zum Mond (2016)
Zum Mond

Schmetterlinge (2017)
 Schmetterlinge

Chicago Baby (2019)
 Chicago Baby

HUNNEY PIMP veröffentliche vor zwei Jahren ihr Debütalbum „Schmetterlinge“, war 2018 für den FM4 AWARD nominiert und präsentiert nun am 25. Oktober 2019 mit neuer Haltung ihr neues Album. Jogginghose und Hoodie hat die oberösterreichische Rapperin gegen ein kurzes Cocktailkleid getauscht, Wien mit Chicago, geblieben ist der Dialekt. 

Hunney Pimp mag keine Schubläden. Nichts liegt ihr ferner, als ihrem Schaffen eine Kategorie zu verpassen und sich damit selbst Grenzen zu setzen. Vermutlich erscheint ihr Sound genau deswegen auch so einzigartig, fresh und vielseitig.
Ihre Aversion gegen Genregrenzen kommt nicht von ungefähr. Bevor die Wahl-Wienerin mit ihrem Alias Hunney Pimp ihre eigenen Ketten sprengt, ist sie als Maddah Rah tief im Boombap verwurzelt. Doch das ewige Reim-Technik-Geprahle und die damit verbundene testosterongeladene Engstirnigkeit, die der Rap-Spielart zuweilen anhaftet, nimmt der Rapperin bald die Lust an der Musik. Also kappt sie jegliche Verbindungen zu ihrem alten Ich und findet als Hunney Pimp Erlösung in melancholisch-süßen Gratwanderungen zwischen Wach- und Traumzustand, die zuweilen durchaus als Cloudrap durchgehen.
Bereits mit ihrem 2016 erscheinenden Mixtape "Zum Mond" sorgt die aus einem kleinen oberösterreichischen Dorf nahe Braunau stammenden Künstlerin für einige Furore. Als dann im darauffolgenden Jahr mit "Schmetterlinge" ihr Debütalbum erscheint, bricht in den deutschsprachigen Hip Hop-Redaktionen ein kleiner Hype aus. Zu hypnotisierend ihr Sound, zu lässig ihr Schmäh und zu humorig-leidend ihre Texte, als dass man Hunney Pimp einfach so an sich vorbeiziehen lassen möchte.
Trotzdem bleibt es ihr wichtig, sich selbst nicht wieder mit Genre-Schubläden einzuengen. Weder singe sie, noch rappe sie, sie mache einfach, worauf sie Lust habe, erklärt Hunney Pimp im Splash Mag-Interview. Auch die Produktionen, die größtenteils aus der Feder ihres langjährigen Wegbegleiters Melonoid stammen, bewegen sich frei durch den Äther. Cloudrap, R'n'B, Pop, Chanson - nennt es, wie ihr wollt, Hunney Pimp schert sich nicht darum.
Eigentlich war sie zum Englisch-Studium nach Wien gekommen. Da sie aber so gar keine Lust verspürt, im von eintöniger Arbeit bestimmten Alltag zu versinken, landet Hunney Pimp ziemlich schnell wieder bei der Musik. Zuvor war sie lose mit dem Salzburger Hanuschplatz-Kollektiv verbandelt. In Wien angelangt, singt sie, die übrigens auch Gitarre spielt und von ihrer Mutter die Leidenschaft fürs Malen geerbt hat, zunächst in einer Jazz-Band, bevor sie sich als Hunney Pimp wieder dem Rap zuwendet.

Halb die Dietrich, halb Haiyti mit Dreigroschenoper-Swag. 0
Dass der Jazz seine Spuren hinterlassen hat, wird erst ein paar Jahre später deutlich. Die Rapperin nimmt sich Zeit, bevor sie mit ihrem zweiten Album "Chicago Baby", das Ende 2019 erscheint, einen Storyteller veröffentlicht, der ihrem klaren Gesang deutlich mehr Raum gibt. Etwas Bonnie and Clyde, etwas Schmäh zwischen Balladen und Rap, zwischen "Kitsch und Gewalt", wie sie selbst sagt. Wie immer gilt: keine Genres, keine Grenzen.
Ihre schubladenlosen Songs gefallen ihrer Wahlheimat Wien übrigens so gut, dass sie 2018 sogar für die FM4 Amadeus Awards nominiert wird. Für jemanden, der alles eher nach "Gefühl und Laune" angeht, ein ziemlich gutes Zeichen.

GERNOT PACHERNIGG

Es Warat An Der Zeit (2008)

Nach der Teilnahme bei Starmania wurde Gernot von Universal Music bei der Österreich-Abteilung Amadeo 2007 unter Vertrag genommen. Kurz darauf veröffentlichte er die Single Neue Helden, die es auf Platz 13 in den Ö3 Austria Top 40 schaffte.[1] Der Text zum Lied war im Dialekt geschrieben. Bereits in den letzten Starmania-Sendungen kündigte Gernot an, nach der Castingshow in Richtung Mundart zu gehen. Im Verlaufe des Frühlings 2007 wurden bereits Details über das kommende Album bekannt. Nach Gernots Angaben sollen die drei österreichischen Liedermacher Wolfgang Ambros, Georg Danzer und Rainhard Fendrich Songs für seinen Longplayer komponiert haben.[2] Die Veröffentlichung des Albums war für Herbst 2007 angekündigt worden, allerdings engagierte Rainhard Fendrich ihn für sein Tour-Vorprogramm, sodass sich die Aufnahmen verschoben.[3]
Im Mai 2008 erschien die von Thomas Spitzer geschriebene. zweite Single-Auskoppelung Arrivederci aus dem Album, das noch folgen sollte. Auf seiner Homepage gab Gernot schließlich erstmals den Arbeitstitel des Albums Es warad an der Zeit bekannt. Nach kurzer Zeit wurde der Albumtitel in Es warat an der Zeit geändert.[4]
Auf dem Album befinden sich 8 von Gernot selbst komponierte Songs, 3 entstanden in Zusammenarbeit mit EAV-Mitglied Thomas Spitzer, je ein Lied wurde von Wolfgang Ambros, Rainhard Fendrich und Georg Danzer geschrieben. Einen Song widmet Gernot dem 1988 verstorbenen Hansi Dujmic mit der Coverversion zu Ausgeliefert.[5]
Als Bonustrack zum Album erschien der iTunes-Only-Download Zruck zu dir, welcher von Thomas Spitzer geschrieben wurde.

Zeit zum Genießen (2017) 
Zeit zum Genießen

Gernot wurde am 14. Juni 1981 in Graz  geboren. Aufgewachsen ist er in Lassnitzhöhe umgeben vom Ländlichen Flair auf einem Bauernhof, bei seiner Pflegemutter und 3 Halbschwestern.  Sehr früh schon bemerkte Gernot die besondere Wirkung der Musik auf sich, das Talent sich Texte und Melodien schnell anzueignen stand dabei im Vordergrund. Die richtige  Begeisterung für das Showgeschäft, entdeckte er aber schon nachdem er seinen ersten „Peter-Alexander-Film“ gesehen hatte. Er war fasziniert von seinem außerordentlichen Talent, in andere Rollen zu schlüpfen, zu singen und zu tanzen. Ab diesem Zeitpunkt war für Gernot klar, dass er nur auf der Bühne zu Hause sein möchte – so wie sein grosses Vorbild Peter Alexander. Danach war es Rainhard Fendrich, der mit seiner Musik und seinen Texten zu einem grossen Vorbild und väterlichen Mentor für Gernot wurde.
Nach der Pflichtschulausbildung begann Gernot mit der Lehre zum Elektroinstallateur – und zog bereits sehr früh seine ersten Bandprojekte an Land.
In den 90iger Jahren bei einem Fendrich-Konzert kam ganz klar der Wunsch hoch, einmal mit Reinhard Fendrich gemeinsam auf der Bühne zu stehen und „I am from Austria“ zu singen. Ein Traum, der wohl bald in Erfüllung gehen würde ….
Im Jahr 2000  gründete ich mit Freunden meine erste Band. Ich kam meinem Traum von Tag zu Tag näher, es folgten die ersten Auftritte und Moderationen und bald darauf auch schon die Aufnahmen zum ersten Album.
2006 bewarb er sich bei der 3. Staffel „Starmania“ und schaffte es bis ins Finale.
Damit wurde Gernot einem breiten Publikum in Österreich vorgestellt und bekannt.       Und dann ging´s Schlag auf Schlag:
Im März 2007 nahm Universal Music Gernot  unter Vertrag und produzierte mit „Neue Helden“ einen Song, der mit Platz 13 (seit langem der erste Mundarttitel in den „Austria Top 40“) einstieg.
Mit NEUE HELDEN  wurde ich gleich darauf als „Newcomer National“  beim österreichischen Musikpreis „Amadeus“ nominiert. Im Sommer 2007 war es dann endlich soweit – Gernot lernte Rainhard Fendrich beim Georg Danzer Konzert in Wien kennen und tourte im darauffolgenden Jahr mit Rainhard durch Österreich und Deutschland für etliche Konzerte.
er Höhepunkt dabei war für Gernot das das er gemeinsam mit Rainhard  „I am from Austria“ singen durfte. Nach der Tour 2007 wurde am ersten Album gearbeitet, welches im Sommer 2008 „das Licht der Welt“ erblickte.  Gemeinsam mit der Österreichischen Bass-Legende Erich „Ricky Gold“ Buchebner wurden die erster Songs produziert, komponiert und auch selbst geschrieben. Austropop Größen wie Georg Danzer-Wolfgang Ambros und auch Fendrich selbst, steuerten zu diesem ersten Album Songs bei.
2010 wurde das Projekt „Austro Swing“ aus der Taufe gehoben. Mit Musik von Peter Alexander über Roger Cicero bis zu Rainhard Fendrich, Michael Buble oder etwa Frank Sinatra geht es dabei um eine ständig Musikalische Hommage an die großen Entertainer unserer Zeit. Ebenfalls ins Programm integriert sind die erfolgreichsten Austropop Songs, in einem einzigartigen Swing Stil.
In den darauffolgenden Jahren galt Gernot`s Fokus der Weiterentwicklung der eigenen Musikalischen Fähigkeiten. Gitarrenunterricht und Songwriting stand dabei im Vordergrund. Eine großer Stütze dabei war Robby Musenbichler der die ersten eigenen Songs aufgenommen hat. „Bitte geh net weg“ oder „Love ist in the air“ waren  Titel die aus unserer gemeinsamen Zeit stammen und auch mit gutem Radioairplay aufzeigten.
2014 begannen für mich die Arbeiten an meinem ersten eigenen Album. Es dauerte zwei volle Jahre um neue Songs gemeinsam mit meiner Band Live zu spielen und dabei die richtige Mischung zu finden. 2016 ging es dann zu Alexander Tschiggerl ins Studio, der dann die 13 Titel zum Album „Zeit zum Genießen“ aufgenommen hat.
 Mit Gernot Pachernigg betritt ein echter Entertainer Ihre Bühne der auch ein Kaleidoskop an Talenten mit im Gepäck hat. Ganz egal ob als Moderator-Musiker oder Schauspieler. Ein unvergesslicher Abend ist dabei garantiert.

LUKASCHER

 Togundnocht (2011)
 Togundnocht

Wurzelwerk (2013)
Wurzelwerk

 Lukascher & die Alpine Dub Foundation Meets Sam Gilly at House Of Riddim - In Dub (2014)
In Dub

 Reggaeonal (2015)
 Reggaeonal


 Lukascher,mit bürgerlichem Namen Bountychiller, wurde im sonnigen Jahr 1982 im Süden Sankt Pöltens geboren.Seine erste große Liebe war nicht wie gewöhnlich eine Frau, sondern die Reggaemusik. Das mit den Frauen kam erst viel später. Erzogen wurde er von seinen Eltern und nebenbei auch noch von Wolfgang Ambros, Georg Danzer, Bob Marley oder Burning Spear. Seit wann Lukascher selbst musiziert, kann leider nicht genau festgestellt werden, er kann sich nicht mehr daran erinnern.Das liegt aber nicht an zu viel getrunkenen Getränken aus 0,5 Liter Gläsern, sondern daran, dass es schon zu lange her ist. Da sein musikalisches Interesse immer schon viel stärker als ein Felsen war, trafen nach dem Reggae eine Menge weitere Musikstile das Herz von Lukascher.

An karibische Paradiese wie Jamaika erinnert hingegen die Musik von Lukascher. Die Reggae-Band rund um den St. Pöltner Sänger Lukas Ascher ist geprägt vom Sound der 1990er-Band Roots Vibration (unter anderen Hermann Schlögl guit.). „Es waren auch Bands wie Ballycotton oder Faust und einige andere Partien im Raum St. Pölten, die damals wirklich Gas gegeben haben. Das hat mich als Jugendlicher enorm fasziniert und heute sitze ich bei einem der Masterminds von damals, dem Mastermind von Roots Vibration, und habe mit ihm ein Album gemacht", erzählt Ascher.
Mundarttexte, volkstümliche Instrumente, aber auch das Umfeld prägen den Stil von Lukascher. „Reggaeonal“ lautet der programmatische Titel des aktuellen Albums. „Wichtig war mir dabei, dass einfach diese Authentizität von Lukascher nicht auf der Strecke bleibt und ich meinen Mundarttexten treu bleibe. Ich kann nicht über das Leben im Ghetto oder über jamaikanische Verhältnisse singen, das wäre nicht ich, ich singe über das, was vor meiner Haustür passiert und deswegen heißt das ganze ‚Reggaeonal‘“, erklärt der Sänger. Mit dem Album bleibt die Band auch ihrer Heimat St. Pölten treu und prägt mit ihrem Sound wohl wieder eine neue Generation von Kreativen in der Region.
Doris Henninger, noe.ORF.at

HUMUS

 Es is' kälter wurd'n (2012)
 Es is' kälter wurd'n

Nur 5 Minuten (2012)
Nur 5 Minuten

Hinhör'n (2014)
Hinhör'n

Es is wie's is (2015)
Es is wie's is

A Stückerl vom Leben (2016)
A Stückerl vom Leben

Wer, wenn nit Wir (2018)
Wer, wenn nit Wir

die kärntner band erzeugt bodenständige, erdige kompositionen und belebt nebenbei auch einige gute, alte lieder. die 5 stimmen interpretieren gehaltvolle eigene texte, servieren aber auch musikalische kostbarkeiten aus früheren jahren.
das musikalische gefüge von blues, folk, rock und pop prägt den unverkennbaren akustischen charakter der band „humus"humus ist seit jahresbeginn 2016 durch drei absolute größen der kärntner musikszene verstärkt. giovanni jandl legt seine soli gefühlvoll zwischen die mandolinenakkorde von ritschi vejnik und die von herbert brandstätter gespielten bass-liniender geniale multi-instrumentalist kurt seppele ist ein musikalischer "geschichtenerzähler" ohne virtuose selbstdarstellung, was der humus-philosophie sehr entgegenkommt. ergänzt werden die vier von der kärntner drummer-ikone freddy zitter
dieser spezielle saitenklang, eigene textschöpfungen und balladen – vorgetragen von unverkennbaren stimmen, sind basis für den unvergleichlichen humus-sound. …authentisch – echt erdig. 
die künstlerische extraklasse der humusiker und der humus-geist sind allgegenwärtig – das spürt, hört und erlebt man!



MOZARTBAND

Soul

Volcano Allegre (2006)
Volcano Allegre

Die Mozartband ist eine österreichische Band, die Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart in zeitgenössischem Gewand, d. h. einer Mischung verschiedenartiger Musikstile wie Klassik, Rock, Pop, Jazz, Volksmusik und Ethno präsentiert. 
Die Mozartband wurde im Jahr 1995 von Wolfgang Staribacher gegründet, nachdem sich die Original Alpinkatzen aufgelöst hatten. 1999 hatte man schließlich das erste stabile Line-Up gefunden, nachdem man bereits mit über 70 Instrumentalisten und 30 Sängern zusammengearbeitet hatte. Es folgte die Uraufführung der Produktion "König des Glücks" für die Wiener Festwochen, eine Bearbeitung der Serenata Il re pastore von Wolfgang Amadeus Mozart, die für großes Aufsehen sorgte.
Im nächsten Jahr begann die Band mit den Arbeiten am ersten Album "Soul". Das Album erschien allerdings mit einiger Verzögerung erst im Jahr 2002, da die Aufnahmen fast 2 Jahre dauern sollten.
2003 führte die Band beim Tollwood-Festival in München ihre Eigenproduktion "Gauklersonate" 35 mal vor ausverkauftem Haus auf. Regie bei diesem "artistischen Varieté mit der Mozartband" führte Alvaro Solar. 2004 folgte mit dem "2.Satz" eine Fortsetzung, die für das ZDF und 3sat aufgezeichnet wurde.
Im Jahr 2006 kam dann das zweite Album "Volcano Allegre" auf den Markt, das ähnlich euphorische Kritiken erhielt wie das Debütalbum, welches sich bis dahin über 25.000 mal verkauft hatte.
Seit 2013 konzertiert die Mozartband in der Trio-Besetzung: Yasmine Piruz – Koloratursopran; Wolfgang Staribacher - elektrifiziertes Akkordeon; Markus Perschon - Drums

Gastmusiker auf "Soul"

  • Lynne Kieran - Alto
  • Andreas Gabauer - Zusätzlicher Gesang
  • Maria Frodl - Violoncello
  • Melissa Coleman - Violoncello
  • Heinz Jäger - Kontrabass
  • Robert Riegler - E-Bass
  • Heinz Jiras - Hohner Clavinet
  • Siegfried Haglmo - Diatonisches Akkordeon
  • Otmar Klein - Diatonisches Akkordeon
  • Krzysztof Dobrek - Akkordeon
  • Hans Tschiritsch - Tuned glasses & ventilators

JAZZ GITTI

 A Wunda (1990)
 A Wunda

 Jazz Gitti & Her Disco Killers - Hoppala (1991)
Hoppala

Jazz Gitti & Her Disco Killers - Kränk di net (1991)
Kränk di net

 Jazz Gitti & Her Disco Killers - Alles Pico Bello (1993)
Alles Pico Bello

 Jazz Gitti & Her Disco Killers - Ich will keine Schokolade (1994)

Ich will keine Schokolade

 Jazz Gitti & Her Disco Killers - Der nackte Hammer (1995)

Der nackte Hammer

Appetit auf di (1998)

Appetit auf di 

 Es geht immer Bergauf (2003)
Es geht immer Bergauf

 Die Liebe meines Lebens (2004)

 Die Liebe meines Lebens

Meine wahren Memoiren (2006)
Meine wahren Memoiren

 Ob heit moch i nur wos i wü (2007)
 Ob heit moch i nur wos i wü 

 Pures Leben (Best Of 01) (2009)
 Pures Leben (Best Of 01)

 Männertraum (2011)
Männertraum

 Sensation (Best Of 02) (2014)
Sensation (Best Of 02)

Gib net auf (2016)
Gib net auf

Jazz Gitti (eigentlich Martha Margit Butbul, geborene Bohdal; geb. am 13. Mai 1946 in Wien) ist eine österreichische Musikerin, Sängerin und Geschäftsfrau.  
Jugend:
Gittis Mutter war Jüdin und wurde durch Gittis katholischen Vater vor der Deportation bewahrt. Nach dem Krieg betrieben die Eltern ein Konsum-Kaufhaus und gelangten so zu einem beachtlichen Vermögen. Ihre einzige Tochter wuchs im 2. Wiener Gemeindebezirk Leopoldstadt in behüteten Verhältnissen auf. Schon als Kind wurde Martha nach einer Tante ihrer Mutter „Gitti“ gerufen, früh entdeckte sie ihre Leidenschaft für den Gesang.
Nachdem sie mit 14 Jahren ihre Mutter aufgrund der Folgen einer Zuckerkrankheit verloren hatte, besuchte Gitti ihren nach Israel ausgewanderten Onkel. Ihr Vater eröffnete in der Zwischenzeit ein Kaffeehaus („Espresso Gitti“) am Mexikoplatz, das Gitti (auf Wunsch ihrer verstorbenen Mutter) als Lebensgrundlage dienen sollte. Ab ihrer Rückkehr arbeitete sie in diesem Gastronomiebetrieb. Mit 16 Jahren gewann sie einen der damals populären Jugendgesangswettbewerbe mit dem Schlager „Es geht die Lou lila…“. Daraufhin wurde ihr ein Plattenvertrag versprochen, man wollte aus Gitti wegen ihrer lustigen Art und ihrer Körpermasse eine zweite Trude Herr machen. Doch anstatt eine Gesangskarriere zu starten, entschloss sich Gitti dazu, Österreich zu verlassen, weil das Verhältnis zu ihrem Vater immer schlechter wurde.
1962 zog sie nach Haifa in Israel, wo sie sich zunächst als Kellnerin durchschlug. Im Januar 1965 heiratete sie einen marokkanischen Juden und bekam im November 1965 ihr einziges Kind, Tochter Shlomit. Shlomit ist heute Schauspielerin und Sängerin, sie machte Jazz Gitti auch zur dreifachen Großmutter. In Israel verdingte sich die spätere Sängerin und Entertainerin größtenteils als Putzfrau, da ihr Ehemann spielsüchtig war und nur wenig zum Familieneinkommen beitrug. Später machte sie eine Ausbildung zur Spezialköchin für Frachtschiffe und jobbte als Eisverkäuferin. Im Juni 1971 kehrte sie mit ihrem Kind nach Österreich zurück und ließ sich scheiden. Nachdem „ihr“ Café am Mexikoplatz verkauft und vom Erbe der Mutter nichts mehr übrig war, arbeitete Jazz Gitti zunächst als Kellnerin im Café Alt Wien.
Danach arbeitete sie zwei Jahre lang als Kellnerin im Lokal „Jazz bei Freddy“. Nach einem Intermezzo als Versicherungsvertreterin pachtete sie 1973 das „Café Zuckerl“ auf der Heiligenstädter Straße. Nach einem Jahr wollte der Hauseigentümer das gutgehende Lokal selbst nutzen und Gitti eröffnete 1974 in der Probusgasse im 19. Bezirk den „1. Wiener Jazz Heurigen“. Zu dieser Zeit bekam sie auch ihren Spitznamen „Jazz Gitti“, da sie in ihren Lokalen immer öfter zum Mikrofon griff und Gesangsnummern zum Besten gab. Später eröffnete sie „Gittis Jazz Club“ am Bauernmarkt in einem Abrissgebäude. Das Lokal wurde 1979 geschlossen, als das Haus endgültig abgerissen wurde. „Gittis Jazz Club“ (1980) auf der Seilerstätte war das Folgelokal, das ebenso legendär wurde, aber in Konkurs ging. Zuvor war Gitti von Stefan Weber, dem Bandleader von Drahdiwaberl, angesprochen worden, ob sie nicht bei einigen Auftritten der Skandalrocker mitwirken wollte. 
Der Anfang:
Von 1980 bis etwa 1983 überzeugte sie als Naturtalent in zahlreichen Drahdiwaberl-Gigs. Aus dieser Zeit stammen ihre ersten Singles wie z. B. „Hey du“, mit der sie bis in die österreichische Endausscheidung für den „Grand Prix Eurovision“ vorstieß. Anschließend konzentrierte sie sich ganz auf die Musik und gründete ihre erste Band: „Jazz Gitti & her Discokillers“. Damit schaffte sie sich einen beachtlichen Ruf als Sängerin in Österreich und Deutschland. 
Der Durchbruch:
Mit ihrem ersten Album „A Wunda“ legte sie den Grundstein ihrer Musik in Österreich. Eine ihrer bekanntesten Singles („Kränk di net“) befindet sich auf diesem Album. Auch die Alben „Hoppala“, „Nimm’s leicht“, „Alles pico bello“, „Jazz Gitti Gold“, „Made in Austria“, „Bergauf“ und „Die Liebe meines Lebens“ waren erfolgreich. 
Der Erfolg:
Im Jahr 1991 bekam sie den World Music Award aus den Händen von Cliff Richard. Ein Jahr später erhielt sie die silberne Trophäe in der Rubrik Satire-Serie für ihre Serie „Tohuwabohu“, die im ORF zu sehen war. Trotz dieses Erfolgs gab sie ihre Verbindungen zur Musik nicht auf. Ihr Erfolg, sagt sie, habe keinen Grund. Weiters hatte Jazz Gitti einige Auftritte, z. B. bei der Satire-Comedy-Sendung Wir sind Kaiser oder der Samstagabendshow Musikantenstadl, mit Andy Borg.
2016 nahm sie an der 10. Staffel der ORF-Show Dancing Stars teil und erreichte mit ihrem Tanzpartner Willi Gabalier den fünften Platz. 
Privat:
Ihre Tochter ist die in Eisenstadt lebende Schauspielerin und Sängerin Shlomit Butbul.[1] Jazz Gitti lebt in Leobendorf (Bezirk Korneuburg, Niederösterreich).











DIE DOCTORS (Xandl Schmidhammer)

The Doctors Of The Rock and Roll (1998)
The Doctors Of The Rock and Roll

Reich und Schön (2000)
Reich und Schön

Zucker (2002)
Zucker

So Well Hotel (2004)

So Well Hotel

Die wunderbare Welt der Doctors (2007)
Die wunderbare Welt der Doctors


Zitat:"Fakten zur Fun-Rock-Kultband des Tullnerfeldes
Die Bandmitglieder sind zwischen 22 und 52
und in den weiten des Tullnerfeldes zwischen Rolling Stones, Red hot Chili Peppers, Led Zeppelin, AC DC, Country and Western, Jazz, usw. aufgewachsen. Diese Vielfalt und die Zusammenarbeit von jung und wild mit reif und gelassen, spiegelt sich in unseren Kompositionen wieder. So erarbeitete wir und den Ruf als die Stimme des Tullnerfeldes: Angesiedelt irgendwo an der Grenze zwischen Pop, Rock und auch Schlager bedienen wir uns, der Alltagssprache unseres Publikums - Ohne dabei in die unterste Schublade zu greifen. Bei einer gewaltigen Fülle von Kompositionen waren wir praktisch gezwungen, ins Studio zu gehen.
Xandl Schmidhammer
Rollo Schneider
Friedi Hochrieder
Poldi Uhlik

SCHMIDHAMMER

Lass uns endlich wieder Rocken (2010)
Lass uns endlich wieder Rocken

Antichaotikum (2011)
Antichaotikum

Wir Brennen (2016)
Wir Brennen


Der gelernte Vollblut-und Biogärtner führt seineGärtnerei Hameter“ bereitsin dritter Generation. Vor rund 20 Jahrenstartete erseine musikalische Laufbahn. Seitdem stand er fortan immer häufiger im Proberaum und bald schon auf den Bühnen der Umgebung. Von Beginnan trat seine damalige Band „Die Doctors“ ausschließlich mit eigenenSongs auf. Neun Jahre und fünf CDs lang rockte die Band mit Leadsänger Xandl Schmidhammer die lokalen Bühnen, bissiesich 2007 auflöste.Es folgte eine musikalische Zwangspause. Dann kam der Auftrag, den Garten von Kabarettist Roland Düringer zu gestalten. Eine schicksalsträchtige Begegnung, die das Leben von XandlSchmidhammer noch einmal gehörig auf den Kopf stellen sollte. Gemeinsam schrieben der Kabarettist und der Gärtner nicht nur die Drehbücher für die TV-Serie "Der wilde Gärtner"; Schmidhammer hatte auch in jeder Folge seinenAuftritt und zweimal sogar als singender Gärtner.2015 kreuzten sich die Wege von Xandl Schmidhammer und Sandra Polt. Sandra warwie Xandl ebenfalls eine spätberufene in Sachen Gesang und spieltein diversen Coverbands (Highlights, Love Lights, etc.) Sie stammt aus einer musikalischen Familie, der Vater Musiker, der Bruder,Markus Weiss,ebenfalls Musiker und Produzent. Xandl: „Ich hatte ein paar Duetts geschrieben und war auf der Suche nach einer Sängerin. Sandra entpuppte sich als Idealbesetzung!“Sieverleiht der Band einen neuen Stil2 Leadstimmen in einer Band sind im deutschen Sprachraum eine Besonderheit.Und seither rockt Schmidhammer wieder das Tullnerfeld.2016 spieltedie Tullner Band, gemeinsam mit Klaus Eberhartinger, den offiziellen Song des ÖFB 2016 „Das sind Wir“, ein. Der Song stammt aus Xandl Schmidhammers Feder.
Xandl Schmidhammer: Gesang + Gitarre Sandra Polt: Gesang Werner Köck: Gitarre 
Patrick Braun: Bass Harald Hauser: Keyboards Wolfgang Luckner: Schlagzeug

ROTZPIPN


... Is A Wos Wert (2011)
... Is A Wos Wert

Im Pfusch (2012)

Das Dümmste Gericht (2015)

Pudl Di Ned Auf (2018)


Rotzpipn ist eine Band aus dem Wiener Gemeindebezirk Simmering. Der Name der Band bedeutet im österreichischen Dialekt etwa „Rotznase“ und ist in erster Linie ein in Bezug auf Kinder verwendetes Schimpfwort. Die Band schreibt sich auch „Rotźpıpn“ – mit Diakritikon auf dem z und dem aus den Turksprachen entnommenem Hinterzungenvokal /ɯ/ - ein Tribut an Bands wie Motörhead und Spın̈al Tap, die ebenfalls Heavy-Metal-Umlaute verwenden.

Die Gruppe definiert sich als Simmeringer Milieuvarieté und behandelt in ihren Liedern, Videos und Liveshows das Leben der Wiener Arbeiterschicht humorvoll und meist mit kritischem Unterton. Rotzpipn werden mitunter der Neuen Volksmusik zugeordnet.

Ende 2008 wurde die bis dahin nur als Zwei-Personen-Projekt existierende Gruppe von der Band Alkbottle eingeladen, beim alljährlichen „Fett Wia A Christkindl“-Konzert im Vorprogramm aufzutreten. Obwohl Rotzpipn damals nur zwei Lieder spielten, brachten die positiven Reaktionen der Zuschauer die Musiker Fetz N. Schädl und Zacharias Umpferl dazu, das Projekt auszubauen und nach weiteren Musikern zu suchen um künftig als vollwertige Rockband zu spielen.

Im Jahr 2011 erschien das erste Album „... Is A Wos Wert!“ (auf deutsch: „... ist auch etwas wert!“), welches in Eigenregie in der „Fleischerei Mitschke“ in Simmering aufgenommen und unter dem Label „Harlots Music“ veröffentlicht wurde. Das Album enthält zum größten Teil Songs, die dem klassischen Wienerlied zugeordnet werden können aber auch Lieder mit Anleihen aus dem Punk oder Metalgenre. Bereits 2012 erschien das zweite Album „Im Pfusch“ auf Rough Trade. Produzent war Didi Baumgartner (Alkbottle). „Im Pfusch“ ist im Vergleich zum ersten Album rauer und härter ausgefallen. 2015 veröffentlichte die Band ihr drittes Album „Das Dümmste Gericht“. Die Lieder wurden wieder etwas härter und Metal-lastiger. Dennoch lag auch hier das Hauptaugenmerk auf den Texten.

Die Texte sind häufig in vulgärem Wienerisch und behandeln neben sozialen Tabuthemen auch die österreichische Politik und die Prominenz. Sie bedienen sich verschiedener rhetorischer Stilmittel wie Ironie, Sarkasmus, Zynismus, Archaismen und Vulgarismen.

Mit ihren Liedern „Würschtlpolka“ (einer kritischen Auseinandersetzung mit der Politik diverser österreichischer Rechtsparteien) und „Die Moritat von der Schwarzen Maria“ (einer musikalischen Reaktion auf die Abschiebung von Kindern) nahmen Rotzpipn 2010 bzw. 2011 beim Protestsongcontest teil und erreichte jeweils den dritten Platz.

Im Jahr 2012 bewarb sich die Band zum dritten Mal in Folge und konnte mit der „Hymne 2.0“ (ein bissiges Lied darüber, wie die Welt Österreich wahrnimmt) schließlich den neunten Protestsongcontest für sich entscheiden.

Die Gruppe bedient sich unterschiedlicher musikalischer Stile und Stilmittel. Meist dominieren klassische Rockriffs oder aus der Volksmusik abgeleitete Wechselbasslinien. Innerhalb eines Liedes kommt es oft zu Takt- oder Tonartwechseln. Viele Gesangslinien werden mehrstimmig gesungen, bei Studioaufnahmen experimentiert die Gruppe mit ausgefallenen Instrumenten oder Gebrauchsgegenständen wie Bierflaschen, Boomwhackers, Glockenspiel oder kaputten Akkordeons. Die Musiker bezeichnen sich selbst als Dilettanten und legen bei Live-Darbietungen nur geringen Wert auf die korrekte Wiedergabe ihrer Musikstücke. Die Band verwendet fast ausschließlich billige Musikinstrumente und unterdimensionierte Verstärker. Häufig gibt es in Text und/oder Musik Anspielungen auf andere Bands oder Musiker. So spielt bspw. der Gitarrist auf dem ersten Album der Band bei einem Großteil der Songs eine nur leicht abgewandelte Variation desselben Solos, das stark an das Gitarrensolo des Guns’n’Roses-Gitarristen Slash aus „Knockin’ on Heaven’s Door“ erinnert.

Die Besetzung von Rotzpipn ist variabel, neben der „Kernband“ (Gitarren, Bass, Schlagzeug, Gesang) werden oft Gastmusiker zur Teilnahme an den Konzerten eingeladen.

DIE HINICHEN



Die Hinichen sind eine Band aus Wien. Der Name der Band leitet sich von dem Wort hinich, was im Wiener Dialekt so viel wie „kaputt“ bedeutet, ab.[2] Hinicha (Plural Hiniche) ist auch ein in Wien verwendetes Schimpfwort.
Während sie selbst ihre durchwegs derben Texte als satirisch und ironisch wahrgenommen wissen wollen, wird ihnen von Kritikern jeder künstlerische oder satirische Anspruch abgesprochen und offene Gewaltverherrlichung und Sexismus vorgeworfen.[3]
Nach ersten Auftritten auf privaten Festen suchten sich der Sänger und sein Cousin weitere Mitglieder und traten im Jahr 1991 beim Pop-o-drom – einem Bandbewerb für Nachwuchsmusiker – in der Sparte Liedermacher auf. In der Jurywertung lagen sie auf dem letzten Platz, bei der Publikumswertung auf dem Zweiten. (Sieger wurde das mittlerweile in Österreich sehr bekannte Duo Papermoon.)
Die Band wurde für die Verherrlichung von Gewalt gegen Frauen im Lied Wir mischen auf im Frauenhaus kritisiert. 2002 prüfte das österreichische Innenministerium die Homepage der Rockband wegen Verdachts der Wiederbetätigung.[4] Im Dezember 2012 wurde ein Konzert der Gruppe im Wiener Gasometer abgesagt, nachdem Klaus Werner-Lobo, Kultursprecher der Wiener Grünen, die Lieder der Gruppe als „menschenverachtend und diskriminierend“ kritisierte.[5] Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) distanzierte sich von der Intervention, die IG Autoren bezeichneten sie als „Zensur der Ära Metternich“.[6][7]
Ihre Songtexte befassen sich auf derbe Weise mit Themen wie Stuhlgang, Inkontinenz, Blähungen, Intimgeruch, Promiskuität, mitunter auch Koprophilie und Analfixierung. Zahlreiche Texte sind explizit frauenfeindlich („Die Fut von meiner Frau riecht wie das Arschloch einer Sau“; „Wir mischen auf im Frauenhaus, wir peitschen die Emanzen aus […] Die Fotzen – ja, die ghörn verdroschen, zuerst aufs Aug und dann in d’ Goschen“). In manchen Liedern werden dazu auch von bekannten Musikern stammende Melodien verwendet.
In anderen Stücken werden Polizisten zum Ziel des Spotts oder, wie in Kerzlschlicker, sexuelle Übergriffe auf minderjährige Ministranten durch Priester aufgegriffen.
Die Texte sind in Wiener Mundart, inklusive grober Kraftausdrücke, verfasst.

Die Schiachen & die Dicken (2008)
Die Schiachen & die Dicken

 Die Singles (selfmade)
 Die Singles

 Gruppensex im Pensionistenheim (2008)
Gruppensex im Pensionistenheim

Hänschen(Schwein)Klein (2005)
Hänschen(Schwein)Klein

 Hiniche Weihnachten (2005)
Hiniche Weihnachten


 I bin ins Radar g'fahrn (2010)
I bin ins Radar g'fahrn

Ihre schönsten Lieder (1993)
Ihre schönsten Lieder

 Sockenzwerg (2017)
 Sockenzwerg

 Waldi (2008)
Waldi


 Wir mischen auf im Frauenhaus (1999)

Wir mischen auf im Frauenhaus

Wir mischen auf im Frauenhaus 2
 Wir mischen auf im Frauenhaus 2