Der
Simmeringer Hackler bespielt damit ein Kellerlokal im Nachbarbezirk
Landstraße, das eine ideale Kapazität aufweist. Während sich die düstere
Location langsam füllt, betritt mit SoRRoW aka ESO der erste Support-Act die Bühne. Mit Unterstützung von DJ Kapazunda, der mit eiskaltem Blick und „Redrum“-Shirt hinter den Decks steht, bringt der Eastblok-Rapper unter anderem Tracks aus seiner aktuellen EP „Ab durch die Mitte“
sowie den Track „Alles Beim Alten“. Ergänzt durch ein A capella legt er
einen ordentlichen, teilweise etwas nervösen Kurzauftritt hin.
Als zweiter Act betritt DemoLux die Bühne, der nach anwesenden Boombap-Heads fragt und seinen energiegeladenen, druckvollen Auftritt mit „Hysterie“ startet. Mit „Wer Wü Wos“ und „Ausdrucksmittel“
folgt weiteres offensives Material, bei dem sichder Wahl-Burgenländer
allerdings textlich nicht ganz sattelfest präsentiert und es ihn
folglich mehrmals rauswirft. DemoLux mogelt sich dank einiger
gefreestylter Stellen gekonnt drüber. Auf „Dodngräber“ schafft er es
letztlich, fehlerfrei durchzuspitten, ehe er sich ruhigeren Klängen
widmet. Der Mundart-Rapper fragt daraufhin die Besucher, ob sie etwas
auf Hochdeutsch hören möchten. Trotz der deutlichen, in Form von
Ignoranz sowie vereinzelten „Na!“-Stimmen ausfallenden Antwort
lässt er sich nicht beirren und spielt eine Nummer aus seinem nicht im
Dialekt gerappten Debütalbum „LuxSeriös„. Zum Abschluss liefert DemoLux eine Freestyle-Einlage mit Beatbox-Unterstützung.

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