Mittwoch, 29. April 2020

Esref - A Hackla Du Wappla (2017)

A Hackla Du Wappla


Der Simmeringer Hackler bespielt damit ein Kellerlokal im Nachbarbezirk Landstraße, das eine ideale Kapazität aufweist. Während sich die düstere Location langsam füllt, betritt mit SoRRoW aka ESO der erste Support-Act die Bühne. Mit Unterstützung von DJ Kapazunda, der mit eiskaltem Blick und „Redrum“-Shirt hinter den Decks steht, bringt der Eastblok-Rapper unter anderem Tracks aus seiner aktuellen EP „Ab durch die Mitte“ sowie den Track „Alles Beim Alten“. Ergänzt durch ein A capella legt er einen ordentlichen, teilweise etwas nervösen Kurzauftritt hin.
Als zweiter Act betritt DemoLux die Bühne, der nach anwesenden Boombap-Heads fragt und seinen energiegeladenen, druckvollen Auftritt mit „Hysterie“ startet. Mit „Wer Wü Wos“ und „Ausdrucksmittel“ folgt weiteres offensives Material, bei dem sichder Wahl-Burgenländer allerdings textlich nicht ganz sattelfest präsentiert und es ihn folglich mehrmals rauswirft. DemoLux mogelt sich dank einiger gefreestylter Stellen gekonnt drüber. Auf „Dodngräber“ schafft er es letztlich, fehlerfrei durchzuspitten, ehe er sich ruhigeren Klängen widmet. Der Mundart-Rapper fragt daraufhin die Besucher, ob sie etwas auf Hochdeutsch hören möchten. Trotz der deutlichen, in Form von Ignoranz sowie vereinzelten „Na!“-Stimmen ausfallenden Antwort lässt er sich nicht beirren und spielt eine Nummer aus seinem nicht im Dialekt gerappten Debütalbum „LuxSeriös„. Zum Abschluss liefert DemoLux eine Freestyle-Einlage mit Beatbox-Unterstützung.

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