Los Chicharrones del Surf
Dem Genre Surf Music verpasst das Wiener Familienquartett BALU
& DIE SURFGRAMMELN die der Hauptstadt eigene morbiden Note irgendwo
zwischen koketter Trübsal-Bläserei und überspanntem Mir-nix-Gepfeife.
Ein ziemlich abgedrehtes Interview mit dem Vierer-Viertel WOLFI GRAMML
von Martin Macho.
Wie wurden Balu & Die Surfgrammeln zu einer der wichtigsten Bands des Viennese Surf Rock?
Wolfi Gramml: Wir sind ja eine Familienband, so etwas wie die böse Kelly Family
von Mariahilf. Meine Frau Kathi spielt Bass, unser Sohn Balu ist der
Drummer und Rhythmusgitarrist Max ist der Bruder, den ich nie hatte.
Balu und ich sind irgendwann draufgekommen, dass wir gerne
zusammenspielen würden. Meine Frau ist ausgebildete Barockbratschistin,
für sie war es also logisch, Fretless Bass zu spielen. Und da wir
wirklich besonders gut singen können, war es naheliegend, ein
instrumentelles Genre zu ergreifen.

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