Samstag, 25. Dezember 2021

MATTHIAS FORENBACHER

 

Dogs (2020)

Le Monde Diplomatique (2020)

Life Vest (2020)

 Matthias Forenbacher kam im April 1974 in Graz zur Welt. In Wien und Rom studierte
er Medienkommunikation und Politikwissenschaft.Doktorat in Klagenfurt und Edmonton (Kanada). Mitarbeit im österreichsichen Außenministererium.
CDs: About Leaving, Life Vest, Le monde diplomatique, Dogs. 

 Die Musik faszinierte ihn schon als Kleinkind immens. „Steirische Ziehharmonika wollte ich als Kind spielen“, erzählt Matthias Forenbacher, „ein großes Instrument mit lautem, coolem Klang. Aber ich musste Flöte lernen, das habe ich gehasst.“ Die E-Gitarre entdeckte er als Jugendlicher für sich. Heute spielt er „Gitarre, Trommel, Mundharmonika, steirische Ziehharmonika, Banjo, Klavier . . .“.

 

Source 45 - Pyro (2020)

 

Pyro (2020)

 Mit dem neuen Album PYRO zeigt Source 45 wieder einmal wofür sie gemacht sind. Harte Beats, aggressiver Stil gemischt mir drückenden New School Elementen.

Naked Cameo - Of Two Minds (2018)

 

Of Two Minds (2018)

Insomnia (2020 EP)

Was sich bereits mit der ersten Single „Luddite” angedeutet hat, findet mit dem Debütalbum „Of Two Minds” (Futuresfuture) nun seine eindrucksvolle Bestätigung: Mit dem Synthiepop-Vierer NAKED CAMEO geht eine junge, talentierte Band an den Start, die definitiv das Zeug dazu hat, weit über das Normalmaß hinaus von sich reden zu machen.

Nun, eines kann man auf jeden Fall sagen: Das, was Naked Cameo auf ihrem Erstlingswerk musikalisch vom Stapel lassen, kann man ohne langes Zögern unter der Kategorie „mehr als nur gelungen“ einordnen. Was der aus Oberösterreich stammende und mittlerweile nach Wien übersiedelte Vierer bestehend aus Lukas Maletzky (Gitarre, Gesang), Maria Solberger (Synthesizer), Patrick Pillichshammer (Schlagzeug) und Jakob Preßmair (Bass) auf „Of Two Minds” zu seinem Programm macht, sind irgendwo zwischen Pop, Electronica und R ‘n’ B angesiedelte und in einen wohltuend warmen Gesamtsound verpackte Songs, deren abwechslungsreiche Note sich von der ersten Sekunde an auf angenehmste Weise in den Gehörgängen einnistet.Die von Marco Kleebauer (Leyya) produzierten Nummern sind getragen von einer Vielzahl an einprägsamen Melodien, ideenreichen Arrangements, richtig eingängigen Gesangslinien, wolkenartig schwebenden Soundflächen und der starken Stimme von Lukas Maletzky, die dem Sound seinen ganz eigenen Charakter und vor allem den Soul verleiht. Der musikalische Bogen des Albums spannt sich weit und reicht von einer gewissen Tanzbarkeit bis hin zu einer ungemein stimmungsvollen Zurückhaltung. Der für gute Laune sorgende Ton wird von Naked Cameo ebenso zum Erklingen gebracht wie der gefühlvoll melancholische und verträumte. Das Quartett versteht es exzellent, seine Musik mit Stimmung und Atmosphäre aufzuladen, sie in eine Schwingung zu versetzen, die die Oberfläche auf ganz wunderbare Weise durchstößt und sich auf wunderbare Weise in die Tiefe entwickelt.Naked Cameo feiern mit „Of Two Minds“ auf jeden Fall einen wirklich starken Einstand. Lukas Maletzky, Maria Solberger, Patrick Pillichshammer und Jakob Preßmair überzeugen auf ihrem Debüt mit einem Sound, der neugierig und Appetit auf mehr macht und mit Sicherheit Fans anspruchsvoller moderner Popklänge begeistern wird. Ein echtes Versprechen für die Zukunft.

 

 

Ö-Ton - Music from Austria / Musik aus Österreich / Musique de l'Autriche (2016 LPH 072)

 

Ö-Ton - Music from Austria (2016)

01 Attwenger - Thurlhofer





02 Helmut Neugebauer + Die Voegel Europas - Sharpskaz





03 Die Knoedel - Jet Polka





04 Deishovida - Fast Folk





05 Das erste strenge Kammerorchester - Jamaica Farewell





06 Herbert Walter + Manfred Russmann - Novemberreigen





07 Scrooge - Flosz





08 Otto Lechner - Der Plubutsch





09 Max Nagl, Otto Lechner, Brad Jones - Bat Chain





10 Bernhard Lang - DW 14 fuer Saxophon, Jazztrio und Orchesterloops - III





11 Christoph Dienz - Seelenbaumel





12 Matthias Loibner - Katzensilber





13 Hotel Palindrone - Laride 8 Temps





14 Maul+Trommelseuche - Kreizweh





15 AkkoSax - Poem





16 Klaus Paier + Asja Valcic - CiCi





17 Stelzhamma - Der original fidele Muehl4tler-Trucker-Blues





18 Hans Tschiritsch, Otto Lechner, Franz Haselsteiner - Lunters Tanz





19 Tesak + Blazek - Die lustign Fualeit

SAVANAH

 

Deep Shades (2015)

The Healer (2017)

Im schönen Graz tut sich einiges im musikalischen Untergrund. Vor allem Stoner-nahe Bands gibt es doch einige zu entdecken. Nun machen sich die Newcomer SAVANAH daran, den steirischen Wüstenthron zu erklimmen. Mit staubtrockenen Riffs, tonnenschwerem Doom, KYUSS-mäßiger Lässigkeit und einem äußerst organisch-warmen Sound sollte da doch was zu machen sein. Und so ist es auch. Die mit 27 Minuten Spielzeit und fünf Songs recht spendabel ausgefallene EP ist ein mehr als gelungener Einstand. "Deep Shades" drückt mit einem zackigen Lead und Wah-Wah-Einsatz ordentlich nach vorne. In den Strophen nimmt sich die Instrumentalfraktion zurück, um Platz für die relativ KYUSS-nahe Stimme zu machen, der mächtige Chorus kommt so nochmal um so heftiger.

Etwas melancholischer wirds bei "Painfull Illusion". Ruhiger, getragener Anfang, Zunder in den Strophen. Das Instrumental "Magellanic Clouds" ist ein großartig durchkomponiertes Stück, welches mit abgefahren-virtuosen Soli aufwartet. Etwas mehr in die ältere BLACK SABBATH-Richtung geht dann "Endless Sleep", "Blue Reality" am Ende wird dann zum richtigen Ohrwurm und Highlight des Albums. "Deep Shades" ist für eine erste EP unheimlich professionell, sowohl das Songmaterial selbst als auch der fette Sound lassen mich wirklich staunen. Wer auf BLACK SABBATH-lastigen Stoner-/ Doom-Metal abfährt, macht bei dieser EP sicher nichts falsch, außerdem ist es nie verkehrt, eine junge, aufstrebende Band zu unterstützen, die mit so viel Herzblut bei der Sache ist! Ein cooles Irrwisch-Cover gibt es noch obendrauf. Top Ding!

 

Eastwood Haze - Common Dedication (2017)

 

Common Dedication (2017)

Gegründet 2012 tourte Eastwood Haze die ersten Jahre mit Eigenkompositionen und ausgewählten Songs aus der Rockgeschichte durch das Land.  2016 begannen die Aufnahmen zum ersten Album „Common Dedication“ mit Produzent Jay Hundert im Studio Hundert. Das Debutalbum wurde im Februar 2017 veröffentlicht und verhalf dem Quintett zu Touren durch Österreich und einer Europatournee durch 7 Länder und Metropolen Europas (u. A. Amsterdam, Mailand).

 

"Man sollte sich den Namen Eastwood Haze auf jeden Fall merken, denn ich bin mir sicher, dass wir von dieser Band noch so einiges zu hören bekommen und nach einem so starken Debüt darf man gespannt sein, wie die Reise für diese Band weitergeht. Ich bin jedenfalls bereit den Weg der Jungs zu verfolgen."

- Stormbringer.at 2017 (Austria)

Euphoniques - Smooth (2019)

 

Smooth (2019)

Euphoniques ist eine Band aus Wien, deren Musik eine Mischung aus modernen Neo-Soul Melodien, R&B-Grooves und Pop ist. Die Band ist eine Musik Kollaboration zwischen Elena Todorova und der durch die Band Butter Fly bekannten Sängerin und Songwriterin Marjorie Etukudo. Die Musiker von Euphoniques, die alle in Österreich wohnen und hier musikalisch künstlerisch tätig sind, sind schon seit vielen Jahren mit diversen Projekten im lokalen und internationalen Musikleben etabliert. In dieser Band haben sie sich das erste Mal vereinigt, um mit moderneren Stilrichtungen zu experimentieren und einen neuen frischen Sound mit hochqualitativer Musik auf die Bühne zu bringen. Die besondere Stimme der Sängerin wird hierbei mit jazzigen Harmonien und groovigen R&B-Beats kombiniert - dadurch sind hier Jazz- und Soulmusikliebhaber aus allen Altersgruppen gut aufgehoben.

 

aus Wien | *2018
Elena Todorova
Marjorie Etukudo
Christina Zauner
Byron Cortes
Christian Ziegelwanger

Fullsteam & Eastwood - Rain Songs (2020)

 

Rain Songs (2020)

 Denkt man an Linz und Musik, dann denkt man an Punk, Hip-Hop, Rock – aber garantiert nicht zuallererst an Country, Americana und Blues. Sollte man allerdings ändern:

 „Rain Songs“ heißt wie erwähnt das Debutalbum von Fullsteam & Eastwood. California, Americana, Whiskey, Southern States – die Welt, in die sie eintauchen, ist eine offensichtliche. Musikalische Detailverliebtheit inklusive, mit bekannten Gesichtern in der Begleitband nicht nur für Fans des Gernes interessant, lassen sie die Zuhörer in eine Umgebung abdriften, die aktuell noch viel weiter entfernt scheint, als sie ohnehin ist. Songs wie „I Quit The Bottle“ und „Lose My Mind“ lassen aber auch textlich tiefer blicken. Ein entspannter Mittwochabend im wie wir finden perfekt dazu passenden Ambiente des Linzer Musikpavillons, das nur einen Wermutstropfen hinterlässt: die physische Form des Albums lässt noch auf sich warten. Bis dahin legen wir aber schon mal das Geld für die Platte auf die Seite!

HATCHECK

 

Hatcheck (2012)

Hatcheck 2 (2013)

Hatcheck 3 (2015)

 Künstler: Ingo Haid und Manuel Schöpf

Kunstrichtung: Unplugged Acoustic Duo

Motto: „Fahr uns hoam, donn sein mar weck“

Über uns:
Hatcheck hat eine ganz besondere Geschichte zur Entstehung. Ingo und Manu kennen sich schon lange und haben auch schon seit 15 Jahren in verschiedensten Formationen zusammen Musik gemacht. Doch als Duo auf zu treten ist beiden eigentlich noch nie so recht in den Sinn gekommen. Die Idee zur Zusammenarbeit kam beiden eigentlich nur „Jux halber“. Auch die geplanten Proben wurden immer wieder verschoben und Auftritte waren sowieso keine geplant. Als die Beiden dann im Mai 2010 im Musikcafe Hot Rock in Längenfeld spontan zu singen begannen entwickelte sich langsam aber sicher ein starkes Duo.Der Name Hatcheck kam zustande weil die beiden immer mit Hut bzw. Hat auftreten und ihr Debut im Hot Rock war eigentlich auch nur ein erster SoundCHECK. Das Unplugged Duo Hatcheck hat sich in dieser kurzen Zeit, ohne aktive Werbung, zu einem sehr gefragten Liveact entwickelt. Von Wien bis nach München gab es schon Auftritte des einzigartigen Duos. Der Musikstil dieser beiden jungen Musiker ist recht schwierig zu definieren, denn es werden alle möglichen Songs von gestern, heute und morgen gespielt und deshalb werden auch fast alle Altersgruppen angesprochen. Hatcheck ist in so kurzer Zeit wahrscheinlich zum gefragtesten Act im ganzen Ötztal geworden. Dies liegt auch daran, dass Ingo und Manu den gespielten Coversongs ihren eigenen Stempel verleihen und Ihren eigenen Stil miteinbringen. Vom Romantikabend bis hin zum kultigen Partyabend ist Hatcheck überall dabei. Denn mit Akustik Gitarre, Percussions und Mundharmonika wird bei allen Anlässen für die richtige Stimmung gesorgt.

Hatcheck – just Live no Playback

LIQUID STEEL

 

Fire In The Sky (2014)

Midnight Chaser (2016)


Liquid Steel ist eine Heavy Metal-Band aus Innsbruck, Österreich. Ursprünglich als Co­verband gegründet, entschließt man sich schnell, eigene Kompositionen in Angriff zu nehmen. Die Liebe zum traditionellen Heavy Metal der 80er Jahre ist nicht zu leugnen und erinnert an Größen wie Iron Maiden, Black Sabbath und Judas Priest. 2012 wurde das three-track-demo "Scream" veröffentlicht, welches durch die Bank fantastische Reaktionen hervorrief. "In dieser Single steckt jede Menge Herz­blut und unverhohlene Leidenschaft für die 80er [...]" (darkscene.at). Im Frühjahr 2014 wurde unter der pro­fessionellen Leitung von Patrick W. Engel (TEMPLE OF DISHARMONY) das Debütal­bum "Fire In The Sky" aufgenommen und im September 2014 auf Scream Records veröffentlicht. Liquid Steel zeichnen sich vor allem durch ihre energiegeladenen Live-Performances aus, wodurch die Band eine stetig wach­sende Fangemeinde für sich gewinnen konnte. Bisherige Höhepunkte waren der Support der legendären NWOBHM-Band Diamond Head und gemeinsame Auftritte mit Größen wie U.D.O. und Powerwolf. In Steel We Trust!

Donnerstag, 2. Dezember 2021

W.V. WIZLSBERGER (KOLLEGIUM KALKSBURG)

 V. Wizlsperger, Vincent Wizlsperger, Vinzent Wizlsperger, W.V. Wizlsperger, Wizlsperger, Wolfgang Vincenz Wizlsperger, Wolfgang Wizlsperger

AUSZÜGE AUS SEINEM SCHAFFEN:

 Franz Franz & The Melody Boys 

(Heinz Ditsch, Paul Skrepek, Stefan Sterzinger, W.V. Wizlsperger) (1990)

Hirn Mit Ei 

(Andreas Lechner, Mario Lang, W.V. Wizlsperger) (2020)

Max Nagl Trio 

(Max Nagl, Paul Skrepek, W.V. Wizlsperger) (1999)

Pünklichkeit & Anarchie 

(Hannes Löschel, W.V.Wizlsperger) (2018)

Quantett

 (Richard Klammer, Martin Zrost, Jaques Nobili, Paul Skrepek, W.V. Wizlsperger) (2006)

Sis Wos Se Bleach Boys 

(Paul Skrepek, Theo Kammerhofer, W.V.Wizlsperger) (1996)

Trio Albtrieb Trio 

(Thomas Berghammer, W.V.Wizlsperger, Martin Zrost) (2020)

Yoshie Maruoka  & W.V. Wizlsperger

Gefälschte Hochlandrinder (2002)

W.V. Wizlsperger  & Amici (2021)

(der link beinhaltet alles)

Biographievarianten

variante I: die volksthümliche

Ich wurde mitte Juli im Zeichen des Krebses geboren und gehöre somit dem Element des Wassers an. Mit viel Temperament und samtzartem Gefühl spiele ich elfenschlank totale musikalische Kraft in meinen Liedern aus. Schon sehr früh bin ich in die Welt der Musik eingetaucht und schwimme seitdem im Strome dieser einzigartigen Materie. Ich nahm Unterricht in Gesang, Trommel und Tuba. Ich stehe mit beiden Beinen fest im Leben und erfülle mir neben Job und Familie meinen heimlichen Traum einer Solokarriere. Binnen kürzester Zeit schaffte ich es, die Menschen mit meiner Musik zu begeistern und dadurch zahlreiche Fans zu finden. In meiner Vielseitigkeit etabliere ich mich auch liebend gerne als Moderator. Mit großer Leidenschaft und viel Freude texte und komponiere ich viele meiner Lieder selbst, mittlerweile auch für Fremdinterpreten. Als Liebhaber des mediterranen Lebensgefühles finde ich in der Musik größte Kraft und höchste Energie. Um mir gedanklichen Freiraum zu schaffen, widme ich meine Freizeit der Dahlienzucht, dem Tortenbacken mit Kater Murli und genieße es, in meinen heimatlichen Weinbergen Stille zu erleben. Große Freude bereitet mir auch das Sammeln von Elefanten. Mit meinen Liedern möchte ich Freunde und Wegbegleiter finden, und es fällt mir nicht schwer, diese Wünsche zum Ausdruck zu bringen. Auf der Bühne zu stehen und mich in die Herzen meines Publikums zu singen ist meine Berufung und nährt meine Seele. 

variante II: die lässige

Geboren 1963 in Wien, aufgewachsen im Weinviertel.
Frühzeitig durch Gelübde zum Zuckerbäcker bestimmt.
Kontrabassstudium in Wien.
Unterm Währenden: Helikon, Posaune und Bass bei Franz Franz & The Melody Boys.
Seit 1996: Erkrankt an Morbus Kalksburg.
Bis heute: Gesang, Kamm, Euphonium und Kontrabass hier und da: Scheiny's All Star Yiddish Revue, Quantett, trio albtrieb trio, se bleach boys, pünklichkeit & anarchie, Klangkombinat Kalksburg, Pepionkels Halsabschneider etc).
Schrieb und schreibt Dichtungen, Scenen, Wienerlieder und kleine Gebrauchsmusiken für Circus, Funk und Theater.
Zwei handserigraphierte Bücher mit Heimo Viktor Wallner (Graphikant):
Lieder, Platten und CDs.
Per Saldo schwer vermittelbar.

SIEHE AUCH HIER

KOLLEGIUM KALKSBURG

Bessa wiads nimma (1997)

Bessa wiads nimma
 
Oid & Blad (1998) (mit Koehne String Quartet)
Oid & Blad-Erste Auflage

 Koehne String Quartet:
 JOANNA LEWIS Violine
ANNE HARVEY-NAGL
Violine
LENA FANKHAUSER
Bratsche
MELISSA COLEMAN
Violoncello

Sis Wos Se Bittls (1999)
Sis Wos Se Bittls

S spüt si o (2000) (mit De Zwa Krewechaln & Koehne String Quartet)


S spüt si o

A Höd is a Schiggsoi (2002)

A Höd is a Schiggsoi

Imma Des Söwe (2004)
Imma Des Söwe

Kollegium Kalksburg & Koehne String Quartett - Oid + Blad-Zweite Auflage (2005)
 Oid + Blad-Zweite Auflage

 Wiad scho wean (2009)
 Wiad scho wean

Klangkombinat Kalksburg - Schee Is Wos Aundas (2012) (2 CD)
Schee Is Wos Aundas

 weid samma kumma (2014)
  weid samma kumma

 Ewig schod drum (2017)
 Ewig schod drum

 Das Trio Kollegium Kalksburg wurde 1996 von Heinz Ditsch, Paul Skrepek und Wolfgang Vincenz Wizlsperger gegründet. Die drei Wiener Musiker traten erstmals beim HERZ.TON.WIEN Festival auf und widmen sich dem „Neuen Wienerlied“.

Der Name der Band spielt mit dem im Wienerischen geläufigen Kalksburg (was sich üblicherweise auf das ortsbekannte Anton-Proksch-Institut bezieht), aber ebenso mit dem Namen des nahegelegenen Jesuitengymnasiums Kollegium Kalksburg.[1]
Kollegium ist auch die historische Bezeichnung für eine „Gruppe von Musikliebhabern“.

Die drei im besten Sinne des Wortes dilettierenden Kapellmeister
sind Fanatiker des Ausdrucks, große Entdecker im Reiche des Erhabenen, auch des Hässlichen und Grässlichen, noch größere Entdecker im Effekte, in der Kunst der Schauläden. Allesamt Talente weit über ihr Genie hinaus. Virtuosen durch und durch! Geborne Feinde der Logik und der geraden Linie, begehrlich nach dem Fremden, dem Exotischen, dem Ungeheuren.
Begehrlich nach allen Opiaten der Sinne und des Verstandes. Im Ganzen eine verwegen wagende, prachtvoll gewaltsame, hochfliegende und hoch emporreißende Art Künstler, welche dem neuen Jahrtausend den Begriff Künstler erst zu lehren haben wird ... aber krank!
Unter dem Motto: Was wäre Wien
verpflichten sich anlässlich des Herz.Ton.Wien. Festivals im März 1996 drei Jazzmusiker freiwillig der Wiener Gesangs- & Musicirtradition. In diese schwere Pflicht genommen, singen & musiciren die drei pflichtbewussten Wiener ausschließlich Original Wienerlieder in 1a Prima Qualität. Vom Jazz (Alkohol ist keine Lösung) bleibt nur der Atem. Selbst die mit heißem Bemühn durchaus studierten Instrumente (Kontrabass, Fagott, Schlagwerk) bleiben ungezupft, ungeblasen und ungeschlagen zu Hause. Gezupft wird eine Kontragitarre, geblasen ein Kamm, gezogen eine Harmonika, gestrichen eine Säge und jede außerwienerische Erfahrung aus dem Gedächtnis. (Wein spielt eine große Rolle!) Es wird gesungen. Es wird Gereimtes und Ungereimtes gewaltsam zum Vortrag gebracht. Es wird ein Wein sein. Erfrischungen werden wie von Geisterhand gereicht (der Wein ist eine tragende Säule der Kalksburger Abendkonstruktion), die Akteure mischen sich zwanglos unter das glückliche Publikum und die Erinnerung an außerwienerisches (Wodka) kehrt langsam wieder zurück. In gemüthlichem Geplauder über Lutoslawskis begrenzte Aleatorik klingt der Abend aus ...