Donnerstag, 2. Dezember 2021

KOLLEGIUM KALKSBURG

Bessa wiads nimma (1997)

Bessa wiads nimma
 
Oid & Blad (1998) (mit Koehne String Quartet)
Oid & Blad-Erste Auflage

 Koehne String Quartet:
 JOANNA LEWIS Violine
ANNE HARVEY-NAGL
Violine
LENA FANKHAUSER
Bratsche
MELISSA COLEMAN
Violoncello

Sis Wos Se Bittls (1999)
Sis Wos Se Bittls

S spüt si o (2000) (mit De Zwa Krewechaln & Koehne String Quartet)


S spüt si o

A Höd is a Schiggsoi (2002)

A Höd is a Schiggsoi

Imma Des Söwe (2004)
Imma Des Söwe

Kollegium Kalksburg & Koehne String Quartett - Oid + Blad-Zweite Auflage (2005)
 Oid + Blad-Zweite Auflage

 Wiad scho wean (2009)
 Wiad scho wean

Klangkombinat Kalksburg - Schee Is Wos Aundas (2012) (2 CD)
Schee Is Wos Aundas

 weid samma kumma (2014)
  weid samma kumma

 Ewig schod drum (2017)
 Ewig schod drum

 Das Trio Kollegium Kalksburg wurde 1996 von Heinz Ditsch, Paul Skrepek und Wolfgang Vincenz Wizlsperger gegründet. Die drei Wiener Musiker traten erstmals beim HERZ.TON.WIEN Festival auf und widmen sich dem „Neuen Wienerlied“.

Der Name der Band spielt mit dem im Wienerischen geläufigen Kalksburg (was sich üblicherweise auf das ortsbekannte Anton-Proksch-Institut bezieht), aber ebenso mit dem Namen des nahegelegenen Jesuitengymnasiums Kollegium Kalksburg.[1]
Kollegium ist auch die historische Bezeichnung für eine „Gruppe von Musikliebhabern“.

Die drei im besten Sinne des Wortes dilettierenden Kapellmeister
sind Fanatiker des Ausdrucks, große Entdecker im Reiche des Erhabenen, auch des Hässlichen und Grässlichen, noch größere Entdecker im Effekte, in der Kunst der Schauläden. Allesamt Talente weit über ihr Genie hinaus. Virtuosen durch und durch! Geborne Feinde der Logik und der geraden Linie, begehrlich nach dem Fremden, dem Exotischen, dem Ungeheuren.
Begehrlich nach allen Opiaten der Sinne und des Verstandes. Im Ganzen eine verwegen wagende, prachtvoll gewaltsame, hochfliegende und hoch emporreißende Art Künstler, welche dem neuen Jahrtausend den Begriff Künstler erst zu lehren haben wird ... aber krank!
Unter dem Motto: Was wäre Wien
verpflichten sich anlässlich des Herz.Ton.Wien. Festivals im März 1996 drei Jazzmusiker freiwillig der Wiener Gesangs- & Musicirtradition. In diese schwere Pflicht genommen, singen & musiciren die drei pflichtbewussten Wiener ausschließlich Original Wienerlieder in 1a Prima Qualität. Vom Jazz (Alkohol ist keine Lösung) bleibt nur der Atem. Selbst die mit heißem Bemühn durchaus studierten Instrumente (Kontrabass, Fagott, Schlagwerk) bleiben ungezupft, ungeblasen und ungeschlagen zu Hause. Gezupft wird eine Kontragitarre, geblasen ein Kamm, gezogen eine Harmonika, gestrichen eine Säge und jede außerwienerische Erfahrung aus dem Gedächtnis. (Wein spielt eine große Rolle!) Es wird gesungen. Es wird Gereimtes und Ungereimtes gewaltsam zum Vortrag gebracht. Es wird ein Wein sein. Erfrischungen werden wie von Geisterhand gereicht (der Wein ist eine tragende Säule der Kalksburger Abendkonstruktion), die Akteure mischen sich zwanglos unter das glückliche Publikum und die Erinnerung an außerwienerisches (Wodka) kehrt langsam wieder zurück. In gemüthlichem Geplauder über Lutoslawskis begrenzte Aleatorik klingt der Abend aus ...
 



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