Dienstag, 22. Dezember 2020

Pizzera & Jaus - Donauinselfest 2018 (2020) (selfmade)

 

Donauinselfest 2018

CARL P. GRUN

 

Clifton Station Side (1975)

Sunday Dawn (1981)

Train Of Life (1999)

Slave Train (2002 ???)

30th Anniversary Album 1975 - 2005 (2005) (2 CD)


Carl P. Grün wurde am 15. Mai 1951 in Regensburg geboren und zog als Achtjähriger mit seiner Familie nach Wien.

Es war Mitte der 60er-Jahre, als Beatles und Rolling Stones den Europäischen Kontinent in ihren Bann zogen. Davon angesteckt, begann er sich für die Gitarre zu interessieren und selbst zu musizieren. Er schloss sich verschiedenen Bands als Bassist an und tingelte mit ihnen im Laufe der Zeit durch Österreich, Deutschland, England, die Tschechoslowakei, Luxemburg und Frankreich. Mit diesen kurzfristigen Engagements hielt er sich über Wasser.

Als sich nach seinem Dienst beim Bundesheer alle Formationen aufgelöst hatten, begann er 1970, seine Solokarriere aufzubauen. Zunächst wandte er sich der indischen Musik zu, für die er sich aber nur kurz interessierte. Auf seinen Tourneen hatte er auch die Countrymusik kennengelernt, an die er sich jetzt erinnerte. Er stieg vom Bass auf die Gitarre um und schrieb eine Unmenge von Liedern mit englischen Texten.

Carl begann mit Soloauftritten (Carl P. Grun – a man and his guitar) die großen Anklang fanden. Seine kräftige Stimme zu seinen Songs hinterließ einen guten Eindruck, sodass er bald gern gesehener und gehörter Künstler in diversen Clubs, Diskotheken etc. war. Dabei wurden auch alte Eigenkompositionen wiederaufgefrischt. Sein erster Song entstand bereits 1967, mittlerweile sind es bereits weit über 100.

Zu seinem Stil befragt, antwortete er einmal: „Some say I’m Country, some say I’m not. I feel European Country“.

Auf Grund der Nachfrage entstand 1975 in typischer Country & Western Manier seine erste Langrille „Clifton Station Side“. Diese LP wurde ein sehr guter Erfolg und so entstand bereits 1 Jahr später das zweite Album „Hudrum Songs“.  Diese war allerdings im Sound etwas anders, und zwar im Stil von Folk-Blues mit einem Touch of Country. Im Jahr darauf folgte ein Single-Hit „Carl P. Grun is my name“.

1978 stand dann auch die Besetzung seiner Gruppe „Sigmet“ fest:
Al Hackl (drums)
Werner Zunt (bass)
Al ‚Flip‘ Moedler (guit)
Carl Kaye (pedal steel)
Wolf Hymerl (fiddle)

Noch im selben Jahr gab es dann auch den ersten fixen Plattenvertrag bei Earl Records. Dort entstand dann auch sein großer Single-Hit „Cathleen“, der heute noch ein gefragter Countryknüller ist.

Carl P. Grun war gefragt und seine Konzerte waren nicht selten ausverkauft.

Seine bislang letzte Country Single erschien 1979 „Sugar for the girls“. Diese war gleichzeitig der Beginn zu neuen musikalischen Wegen. Es wurde fleißig an einer neuen LP gearbeitet, die außergewöhnlich, aber doch ein klein wenig kommerziell sein sollte. So erschien im Jahre 1981 mit „Sunday Dawn“ eine der besten Country-Folk-Blues LP’s, die je in Europa produziert wurden.

Carl P. Grun mit fünfzehnjähriger Bühnenerfahrung ist zwar kein Newcomer mehr, doch stets für Überraschungen gut. Dies beweist er speziell mit seiner Single „Starcrash / Moondog Seeking Rainbow“, auf der es einen komplett neuen Carl P. Grun Sound gibt.

Sein Programm besteht außer aus seinen eigenen Liedern (und davon gibt es schon eine ganze Menge), auch aus Songs von Hoyt Axton, Johnny Cash, Merle Haggard, Waylon Jennings, Roger Miller, Willie Nelson etc. und verschiedenen Traditionals.

Ein Konzert von Carl P. Grun, Österreichs Country-Folk-Blues No. 1, war immer ein Hörgenuß. Danke Carl für die vielen schönen Stunden.

 

Samstag, 19. Dezember 2020

BLANK MANUSKRIPT

 Tales From An Island (2008)

 

Tales From An Island

The Waiting Soldier ( 2015)

The Waiting Soldier

 Studio-Live-Session ORF Radiokulturhaus (2018)

Studio-Live-Session ORF Radiokulturhaus

 Krasna Hora (2019)

Krasna Hora 


 Blank Manuskript ist ein Art Rock Projekt aus Salzburg, Österreich. Sie werden normalerweise als Progressive Rock mit einem gewissen Fokus auf zeitgenössische Rockprogrammmusik beschrieben. Sie sind bekannt für ihre exotischen Kostüme auf der Bühne und ihre fast theaterähnlichen Darbietungen.

  • Jakob Aistleitner – Saxophone, Flute, Electric Guitar, Glockenspiel, Percussion, Vocals
  • Peter Baxrainer – Electric Guitar, Acoustic Guitar, Vocals
  • Jakob Sigl – Drums, Percussion, Viola, Tape, Vocals
  • Dominik Wallner – Piano, Electric Piano, Organ, Synthesizer, Vocals
  • Alfons Wohlmuth – Electric Bass, Flute, Vocals

 

Dienstag, 15. Dezember 2020

HUNGER - Mosaik (2019)

 

Mosaik

 

Sie sind die meist unterschätzte Band Österreichs. Ihr bombastischer Sound ist locker dazu angetan, in der internationalen Liga mitzuspielen. Und genau das ist auch der Anspruch von Hunger. 

Es war eine schwere Geburt. Doch jetzt sind Sänger Lucas Fendrich, Gitarrist Daniel Rumpel und Keyboarder Johannes Herbst dafür in umso größerer Feierlaune.

Die letzten zwei Jahre waren nämlich die Hölle für die Band. Aufgrund eines Rechtsstreites mit ihrer US-amerikanischen Plattenfirma durften sie achtzehn Monate lang keine neue Musik veröffentlichen. Ein Albtraum für jede Band, aber ganz speziell für Hunger, weil sie gerade drauf und dran waren, sich in den USA, im größten Musikmarkt der Welt, einen Namen zu machen.Aber alles schön der Reihe nach: Nachdem sich die Wiener Alternative-Rockband From Dawn to Fall 2014 aufgelöst hat, haben sich die Band-Members Lucas Fendrich, Daniel Rumpel und Johannes Herbst zu einem Musikprojekt formiert, das vor allem Soundtracks für Filme komponieren wollte. Aus dem Projekt wurde jedoch schnell eine neue Band. Ihre ersten Demos haben sie in alle Welt verschickt. Von österreichischen Plattenfirmen hat es nur Absagen gehagelt, aber eine Plattenfirma in Los Angeles war sofort Feuer und Flamme.Wenig später erwachen Hunger in der Traumwelt Hollywoods. Mit Limousine zur Dinner-Party mit Spice Girl Mel B, mit dem Privatjet zu diversen VIP-Events, Residenz in der Nobelvilla und jede Menge Connections zu Top-Players in der US-Musikindustrie. Star-Regisseur Christian Lamb, der normalerweise für Acts wie Madonna, One Republic und Mötley Crue arbeitet, dreht zu ihrer ersten Single „Gravity“ gleich einen kompletten Kurzfilm.Und es kommt noch besser. Die Single „Amused“ schafft es in den Soundtrack der Netflix-Serie „Tote Mädchen lügen nicht“ und Superstar Taylor Swift featured den Song in ihrer persönlichen Spotify-Playlist. Vor allem die Fans der Serie drehen daraufhin in den Kommentaren auf Youtube vor Begeisterung völlig durch, als sie nach langer, verzweifelter Suche endlich die österreichische Band Hunger als Interpret des Songs ausgemacht haben. Nicht wenige prophezeien den drei Wienern eine Weltkarriere.Doch nach mehreren Tourneen durch die USA und durch Europa ist plötzlich Schluss. Vertragsstreitigkeiten mit der US-Plattenfirma führen zu einem totalen Shutdown der Band. Eineinhalb Jahre müssen Hunger in Stille verharren, bevor sie nun endlich wieder mit neuer Musik loslegen können. Aber das Warten hat sich definitiv gelohnt. Ihr Debütalbum „Mosaik“ ist der reinste Hammer. Hunger fahren da mit einem top-produzierten Sound auf, der in Österreich seinesgleichen sucht. Und die Hälfte der extrem eingängigen und melodiösen Songs hat enormes Hitpotenzial.Im „Treffpunkt Österreich“ werden Hunger einige Songs aus dem Album vorab exklusiv im Radio präsentieren. „Stars“ zum Beispiel, oder den unfassbar guten Song „My Shirt Your Dress“, der von der Anmutung her irgendwo zwischen Lenny Kravitz und The Weeknd angesiedelt ist, und der auch Taylor Swift wieder begeistern könnte. Taylor Swift findet sich umgekehrt natürlich auch auf der Playlist von Hunger, genauso wie The Weeknd, Miley Cyrus, Billie Eilish, Mumford & Sons, Portugal.The Man, Twenty One Pilots, The 1975 uvm. Ein sehr geiler Mix jedenfalls.

Montag, 14. Dezember 2020

PLEASE MADAME

 

Escape The Nest (2015)

Young Understanding (2018)

Von einer einfachen Band aus Salzburg zum ultimativen Geheimtipp der Indie-Rock-Szene Österreichs: PLEASE MADAME sind zwar in manchen Kreisen kaum bekannt, aber so talentiert, wie die vier sind, werden sie wohl bald aus der geheimen Ecke ins Rampenlicht treten.

2010 ins Leben gerufen, 2012 das erste Musikvideo auf der Internetplattform YouTube und nach drei Singles schließlich im Jahr 2015 auch das Debütalbum „Escape the Nest“ (Late Hour Records): Dominik Wendl (Gesang, Gitarre), Laurenz Strasser (Gitarre), Martin Pöheim (Bass) und Merlin Delic (Drums) haben sich seit ihrer Gründung wirklich entwickelt. In Salzburg gibt es viele Bands, manche bleiben bestehen, manche vergehen und wenige schaffen es, sich wie Please Madame österreichweit in einer Szene einen Namen zu machen. Die vierköpfige Band überzeugt ihr Publikum vor allem durch den grandiosen Gesang und die fetzig-fröhliche Stimmung, die jedes einzelne Lied verbreitet. Schon von Anfang an waren die Konzerte der vier sehr gut besucht, und dass es ihnen an Auftrittsmöglichkeiten fehlen würde, könnte man auch nicht sagen – nicht umsonst bekamen sie 2015 den Austrian Newcomer Award verliehen.

Vom Metalcore zum Indie-Rock

Als Please Madame beschlossen, gemeinsam als Band Musik zu machen, lebten sie mehr ihre Liebe zu der Metal-Band Metallica aus und verloren sich schließlich im Metalcore. Das änderte sich offensichtlich, denn das Musikvideo zu „Open Heaven“ aus dem Jahr 2012 ist ganz eindeutig Indie-Rock. Angelehnt an die britischen Bands The Kooks und Arctic Monkeys produziert die Gruppe bis heute dynamische, energievolle und laute Gute-Laune-Lieder, die immer mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht gesungen werden, wie man auf diversen Fotos von Liveauftritten sehen kann. Die Musiker verführen ihr Publikum zum Tanzen, Jubeln und Kreischen – sie wissen einfach, wie man ein Konzert einheizt. Auf ihren zahlreichen Touren durch das deutschsprachige Dreieck Österreich/Deutschland/Schweiz haben sie immer mehr Fans angesammelt und erfreuen sich mittlerweile an einer großen Bandbreite an Zuhörerinnen und Zuhörern.

Interessant ist der optische Wandel der Bandmitglieder, denn man merkt, dass sie in den letzten fünf Jahren erwachsen geworden sind: Vom strubbeligen, coolen Gymnasiasten-Look haben sie sich zu Hemd, Fliege und schwarze Hose tragenden Erwachsenen entwickelt. Der Sound der Musik ist auch cleaner geworden, er hat sich sozusagen an den Look angepasst. Kurz gesagt: Please Madame reifen heran und ihr Ziel, im Radio zu laufen, wird sicherlich nicht mehr lange auf sich warten lassen. Wer jetzt denkt, dass der Reifungsprozess der Band ihre Bühnenperformance beeinflusst hat, täuscht sich jedoch: In den Jahren, in denen die Gruppe nun live spielt, hat sich nichts an den kraftvollen, spannenden und vollkommen verrückten Auftritten geändert. Wenn man sich das so ansieht, verwundert es teilweise, woher die jungen Männer all die Energie nehmen, denn neben ihrem musikalischen Schaffen arbeiten und studieren sie auch – „um die Mamas zufriedenzustellen“, wie sie es auf ihrer Facebook-Seite letztens gepostet haben.

Mehr und mehr arbeiten sich die vier in der Szene nach oben – diesen Sommer werden sie auf diversen Festivals spielen, wie zum Beispiel dem Nova Rock, was für eine Band wie Please Madame die perfekte Möglichkeit ist, sich in der Indie-Szene zu etablieren. Man darf gespannt sein, was man in den nächsten Jahren von der Band hören und sehen wird, denn eines ist klar: Sie fing ganz unten an und ist am besten Weg nach ganz oben.

Samstag, 12. Dezember 2020

HEARTS HEARTS

 

Young (2016)

Goods / Gods (2018)


 Hearts Hearts ist eine österreichische Popband aus Wien

David Österle und Daniel Hämmerle lernten sich auf der Universität kennen, wo beide Geschichte studiert haben und begannen, gemeinsam Musik zu machen. Gemeinsam mit Johannes Mandorfer und Peter Paul Aufreiter gründeten sie um 2010 die Band Hearts Hearts[1] und mit Young erschien 2015 ihr Debütalbum beim Kölner Label Tomlab. Das Album wurde zunächst nur in Europa und später international veröffentlicht.[2] Im Jahr 2016 wurde die Band für den FM4 Award, der im Rahmen des Amadeus Austrian Music Award verliehen wird, nominiert.[2]

Die Band spielte in der Folge auf verschiedenen Festivals, darunter 2018 auf dem Eurosonic Noorderslag[1][3] dem Reeperbahn Festival, dem popfest und The Great Escape.[4] 2018 erschien mit Goods / Gods das zweite Album von Hearts Hearts, das sie selbst mehr in der Mainstream-Popmusik verorten und als zugänglicher bezeichnen als das Debütalbum.[1][5] Die zweite Album-Single Sugar / Money erreichte Platz 1 in den Radio-Fm4-Charts.[4] 2019 gingen sie auf Tour und spielten unter anderem auf dem Dynamo Festival in Dornbirn, dem Beserlpark Festival in Mank und dem Sziget Festival in Budapest.[4]

2019 veröffentlichten Hearts Hearts mit Ikarus (I Feel A Change) eine neue Single, bei der sie sich politisch für eine Veränderung der Gesellschaft positionieren. Begleitet wurde die Veröffentlichung mit einem Video, das die Band in Aufnahmen einer Wärmebildkamera darstellt und in die auch Filmausschnitte mit „bekannte[n] AktivistInnen, die für eine alternative Zukunft einstehen, featuring Alexandria Ocasio-Cortez, Emma González und natürlich Greta Thunberg“, sowie „politische Gesichter, die Unverändertes und Rückschrittliches verkörpern: HC, Putin, Farage“.[6]

Freitag, 11. Dezember 2020

FUCKHEAD

 

The Male Comedy (1998)

Avoid Nil (2013)

Dislocation (2017)

Das mit der Namensfindung für eine Band ist ja immer so eine ganz eigene Sache. Prägnant sollte er sein, der Name, einfach zu merken und im besten Falle schon mal suggerieren, auf welcher Baustelle die jeweilige Formation denn so ungefähr am Werken ist. So simpel diese Zielvorgaben aber auch anmuten mögen, so grandios scheitern letztendlich die meisten Bands daran und berauben sich selbst damit sozusagen der Möglichkeiten einen bleibenden ersten Eindruck zu hinterlassen. Fuckhead hingegen haben, wie der klingende Bandname unter Beweis stellt, diese Hürde schon mal mit Bravour gemeistert. 
Der Wille zum Krach
 

Von Anfang an wird hier gleich mal klar gestellt, dass man mit Sicherheit keine Musik macht, zu deren Begleitung Großmutter im Supermarkt, melodisch pfeifend, den Einkaufswagen um die nächste Regalkonstruktion herum und dann Richtung Gemüseabteilung manövriert. Vielmehr kommen einem hier gleich Musikdarbietungen der brachialeren Sorte in den Sinn – und das völlig zurecht. Allerdings ist dies nur der Anfang und die bis hin zum Exzess zelebrierte Wirklichkeit wird am Ende jegliche Vorstellung meilenweit hinter sich lassen. Aber alles der Reihe nach.

Gegründet wurde die Band bezeichnender Weise in der “Stahlstadt” Linz im Jahr 1988 von den Gebrüdern Bruckmayr, die sich bereits zuvor gemeinsam in der Post Punk-Band “Dead Souls” der nicht gerade kuschelweichen Seite des klanglichen Spektrums zugewandt haben und in den, im musikalischen Historienboden festgestampften, Spuren von Killing Joke gewandelt sind. Nachdem die Dead Souls dann endgültig und ohne Wiederkehr über den Jordan gegangen waren, zementierte Didi Bruckmayr, kurzfristig im Alleingang, das Fundament von dem, was später einmal Fuckhead werden sollte. “So richtiger Industrial Krach vom Band”, maßgeblich beeinflusst von Bands wie Test Department oder den musikalisch komplexeren Einstürzenden Neubauten. (Für den “Aha”-Effekt zwischendurch: “Fuckhead nennt sich auch der Track-Titel einer Test Department-Nummer.) Als dann kurz darauf Bruder Christian Bruckmayr hinzu gestoßen ist, war auch schon das erste Fuckhead-Lineup komplett und die Bandgeschichte nahm ihren Lauf: am Schlagzeug Christian Bruckmayr und, seine eigenen Stimmbänder sowie diverse Noise Generatoren malträtierend, Didi Bruckmayr. Ein dynamisches Duo, wie es dynamischer wohl nicht hätte sein können.

Nichtsdestotrotz, wenn man auszieht, um Krach zu machen, kommt einem zwangsläufig irgendwann einmal die Idee, die an sich schlüssige Formel, “mehr Leute = mehr Krach”, einem Feldversuch zu unterziehen. Dementsprechend wurde das Fuckhead-Lineup im Jahr 1990 großzügig auf Quintett-Größe erweitert und zu Stimme und Schlagzeug drängten sich nunmehr zwei Bässe (Walter Nadler am Noise Bass, Thomas Pichler am Stand-Bass) sowie eine Gitarre, bedient von Rainer Waldhoer, im Proberaum. Mit sich gebracht hat dieser Lineup-Wechsel dann aber nicht bloß ein paar weitere Staubfänger in den Übungsräumlichkeiten, sondern auch einen “bühnentauglicheren” Gesamtsound, der sich mehr in Richtung Noiserock orientiert und entwickelt hat. Bespielt wurden dementsprechend vor allem Hardcore Clubs und ähnliche Schuppen – und das bereits auf internationalem Parkett, auch in Deutschland, Polen und Italien.

Nachdem die gemeinsam kreierten Klänge auf zwei Tonträgern für die Nachwelt konserviert wurden, haben im Jahr 1992 die Gitarre und der Noise Bass mitsamt ihren Besitzern dem Fuckhead’schen Proberaum und Kollektiv adieu gesagt und sich neuen Tätigkeitsfeldern gewidmet. Ersetzt wurden sie durch zwei junge Free Jazz Musiker, die den Interessen der Bruckmayr Brüder, nämlich Elektronische Musik, Death Metal, Industrial sowie Performance Kunst, mehr abgewinnen konnten, als noch ihre Vorgänger. Den Bass übernahm fortan Josef Linschinger, ein ausgebildeter Pianist und der ehemalige Bassist Michael Strohmann tauschte Vier- gegen Sechs-Saiter und besetzt bis heute als unerschöpfliche Kreativquelle die Stelle des Gitarristen.

In dieser Besetzung wurden erstmals auch die heute berühmt berüchtigten ironisch-grotesken Bühnen-Choreographien und -Performances auf das Publikum losgelassen, wenngleich die Idee hierfür schon viel länger zumindest in Didi Bruckmayrs Kopf herumgespukt ist. “Bereits als Solist hatte ich ein klares performatives Bild im Hinterkopf, allerdings nicht den Schneid, das irgendwie zu realisieren. Ich habe mir gedacht, es würde einfach reichen, Krach zu machen und herum zu schreien – das war es dann aber natürlich eher nicht. Die Bilder, die ich im Kopf hatte, waren alle abgeschaut: Bilder der Wiener Aktionisten einerseits, aber auch solche von Performance-Artists, wie beispielsweise Diamanda Galas. Mit denen mitzuhalten ist aber natürlich nicht besonders einfach.” Wenn auch die Mitglieder von Fuckhead alle einen unterschiedlichen musikalischen Background hatten, so war es letztendlich doch die gemeinsame Liebe zum theatralischen Ausdruck, die Ausschlag gebend war, mit Fuckhead das Performance-Element zu forcieren und damit im Laufe der Bandgeschichte kontinuierlich die Grenzen zu verschieben bzw., wie später dann auch geschehen, gelegentlich in aufsehenerregender Weise zu durchbrechen.

Neben dem Streben nach den für die Live-Auftritte besten performativen Ausdrucksmöglichkeiten war man in dieser Konstellation aber auch im Studio nicht ganz untätig. So entstand etwa zu dieser Zeit das Album “Ignorant” für das Label Gash, das allerdings auch das letzte der Besetzung mit Drummer Christian Bruckmayr sein sollte. Die nächste CD, “Video Arena”, für eben dieses Label wurde dann bereits mit Didi Kern, damals bekannt als Techno DJ und brachialer Free Jazz-Schlagzeuger, hinter der Krachmaschine, im Quartett eingespielt. Und auch stilistisch ist wieder mal kein Stein auf dem anderen geblieben. Erstmals kamen großräumig über das ganze Album Samples zum Einsatz, ebenso wie eine Drumbox, die nunmehr das Schlagzeug, sowohl klanglich als auch rhythmisch, ergänzen sollte. Bedingt war diese Erweiterung des Fuckhead’schen Klangkosmos einmal mehr durch das unerschöpfliche Streben, die Grenzen neu auszuloten. Und diese waren durch das verfügbare herkömmliche Instrumentarium für eine solche Band eben viel zu eng gesteckt. “Der Krach, den wir auf der Bühne gemacht haben, hat sich vorher ausschließlich auf die Instrumente beschränkt. Der Wille zum Krach hat dazu geführt, alle möglichen Geräusche und inspirierenden Klänge zu absorbieren und in ein neues Konglomerat zu bringen.”
So durchschlagend und überzeugend “Video Arena” aber auch war, setzte sich bereits vor der nachfolgenden Platte das Besetzungskarussell erneut in Bewegung. Für die Aufnahmen zum 1998er Werk “The Male Comedy” wurden die Audio- und Video-Hacker Ost und Hiaz Fm vom Electro-Projekt “Farmers Manual” mit ins Boot geholt. Das Ergebnis war die bis dahin heftigste Veröffentlichung, ein extremer Mix aus elektronischen Störgeräuschen, Noise, Free Jazz, Ambient Musik und Metal, aus deren Windschatten heraus Performances aufgeführt wurden, für die man in der Tanzschule Elmayer wohl für die eine oder andere Runde kurzerhand des Parketts, auf die Strafbank, verwiesen würde. Von Hyperventilation über Sich-Übergeben bis hin zum Aufhängen der eigenen Körper an Fleischerhaken war so ziemlich alles mit dabei, was man sich normalerweise gerade noch vorstellen kann, aber, wenn möglich, doch nicht möchte. Auch der Protagonist des ganzen Spektakels, Didi Bruckmayr, konnte hier die Ablehnung derartiger Extremitäten seitens des Publikums nachvollziehen. “Das war für mich schon auch ein Punkt, wo ich gedacht habe, dass es vielleicht zu eigensinnig wird. Denn eigentlich, und das ist ja auch mein zentrales Anliegen, soll es um Kommunikation gehen.”

Mit Kommunikation ging es dann auch bei den Live-Shows weiter und zwar hat die Band damit begonnen, Teile des Konzertes unter dem Publikum zu bestreiten und dieses in die Performances mit einzubinden. “Es ist immer wie eine Art Kernreaktor – man wirft etwas hinein und im besten Fall entsteht ein gewisser Schneeball-Effekt, also dass sich unter den Anwesenden etwas regt. Dadurch entsteht dann mehr Energie, als vorher da war, oder man selbst hinein gesteckt hat. Es ist eine Art Energie, die sich an nichts manifestiert, die aber trotzdem spürbar ist.” Als Kommunikationsmittel wurden zu diesem Zweck beispielsweise Federn oder diverse Flüssigkeiten zweckentfremdet.

Wenn auch nicht mehr in exzessivster Weise die Grenzen auslotend, so blieben die Konzerte trotzdem ein grandioses Durcheinander und Spektakel und weiterhin ausschlaggebend für den Ruf der Band. Dieser war allerdings bereits seit längerer Zeit weit über die üblichen Fan-Kreise hinaus berühmt-berüchtigt. So erhielt die Band beispielsweise für ihr Video “Inside Fiction Outside War” schon beim Ars Electronica Festival 1996 zwar einen Ehrenpreis, der Hauptpreis jedoch blieb ihr aufgrund von Interventionen auf politischer Ebene verwehrt.

Im Jahr 2002 war es dann wieder einmal soweit, der nächste Lineup-Wechsel sollte über die Bühne gehen. Langzeitmitglied Linschinger hängte den Bass an den Nagel und seitdem wird der Vier-Saiter, sofern benötigt, von Michael Strohmann mitbedient. Hinzugekommen ist Opernsänger und Komponist Siegmar Aigner, der fortan die Klang- und Krachkulisse um ein weiteres Element bereichern sollte. Gemeinsam tourte man erfolgreich und unter großem Publikumsinteresse durch Australien und Japan und begann nach der Rückkehr, sich der Arbeit an neuen Stücken, Visuals und Choreographien zu widmen. Wobei die Herangehensweise an neue Performances, wie Schlagzeuger DD Kern erklärt, durchaus etwas chaotisch ablaufen können. “Die Ideen können auch schon mal während einer elf Stunden langen Fahrt nach Holland entstehen, während der man über die obskursten Sachen herum blödelt. Und das Blödeste oder das Wahnwitzigste, oder das, was einem am ehesten als nicht realisierbar erscheint, wird dann schließlich doch versucht, mit relativ billigen Mitteln umzusetzen.”

Etwas mehr Struktur und Mitteleinsatz verlangen da schon die Programme zur Erstellung von Echtzeit-3D-Visuals sowie Multikanal-Audio-Setups, denen sich Didi Bruckmayr und Michael Strohmann seit einiger Zeit intensiv widmen und mit deren Unterstützung die Bühnen-Performances von Fuckhead eine neue Dimension hinzu gewonnen haben. Soviel Aufwand in bloß eine einzige Richtung zu kanalisieren, wäre dann allerdings auch wieder verschwenderisch gewesen und so entsprangen diesen neuen Interessen auch gleich einige neue Projekte, wie etwa “mongobloc”, mit dem auch international für Aufsehen gesorgt wurde, oder diverse Multimedia-Arbeiten für Theater und Oper. Zum quasi Drüberstreuen haben sie dann auch noch im Jahr 2004 beim österreichischen Independent Filmfestival den Hauptpreis abgeräumt und seitdem gleich noch bei anderen internationalen Festivals geglänzt.

Natürlich wurde aber auch die “Hauptband” nicht außer Acht gelassen und so erblickte Anfang des Jahres 2007, nach einer ganzen Reihe an Clubgigs in den vorangegangenen Monaten, eine DVD das Licht der Welt, vollgestopft mit jeder Menge neuem Audio- und Video-Material, Live-Aufnahmen, Interviews und so ziemlich allem, was Fuckhead in ihrer bis dahin knapp zwanzigjährigen Laufbahn jemals auf Tonträger gebannt hatten. Die Gretchenfrage zu beantworten, was man denn überhaupt so von Fuckhead haben muss, bzw. welchen Release man sich zuerst besorgen sollte, um auf den Geschmack zu kommen, wäre damit wohl auch hinfällig geworden und die, den Neuling überfordernde, Antwort, “Alles!”, elegant umgangen, ohne jedoch signifikant von der Grundaussage abzuweichen.

Und an Neuinteressenten wird es wohl in Zukunft nicht mangeln, geht man zumindest von Didi Bruckmayrs Beobachtungen aus, die darauf hindeuten, dass künftig auch abseits kleinerer Club-Umgebungen die Berührungsängste mit der Band Fuckhead schwinden. “Gerade in letzter Zeit kommt man auch im Theater von dem Dogma ab, es dürfe alles nicht zu laut und dreckig werden und die Show müsse genau um Acht Uhr beginnen und eine Stunde später wieder pünktlich beendet werden. Tatsächlich gibt es auch in diesem Bereich vermehrt Leute, denen es nichts ausmacht, wenn es mal ein bisschen wilder zugeht, oder sie auch mal dreckig werden.”

Das Publikum dürfte der Band also wohl so bald nicht ausgehen, ebenso wie die Kreativität hinsichtlich der Konzeption neuer Shows. Nicht einmal anlässlich der Jubiläumsshow zum Zwanziger war man auch nur eine Sekunde lang versucht, die rosarote Nostalgie-Brille aufzusetzen und in der Vergangenheit zu schwelgen, wo ja bekanntlich alles, sogar die Zukunft, immer viel besser war, sondern hat sich einmal mehr etwas Neues einfallen lassen. “Beim Jubiläum ging es nicht um eine Rückschau, das ist uns auch gar nicht wichtig. Wir machen ganz normal weiter, mit einem neuen Programm. So wird es auch weiterhin sein, das ist das, was wir machen möchten und auch das, was unser Publikum will.”

Die nächsten zwanzig Jahre Bandgeschichte sollten also gesichert sein. Gerade auch, weil es Fuckhead geschafft haben, das sogenannte Bandleben völlig aufzulösen, trotzdem aber als solche, als Band, zu funktionieren. “Heute muss man nicht mehr in den Proberaum gehen, um gemeinsam zu arbeiten. Man muss nur irgendwie lernen, seine gemeinsamen Vorstellungen zu realisieren.” Das scheint den Mitgliedern trotz, oder vielleicht gerade wegen, zahlreicher Nebenprojekte geglückt zu sein. Die Institution Fuckhead wird jedenfalls weiter geführt, wenn auch “etwas bewusster und relaxter als früher”. Dies gilt allerdings nur für das bandinterne Verhältnis. Bei den Konzerten wird, nach wie vor, der Wille zum Krach in äußerster Konsequenz weiter verfolgt.

Donnerstag, 10. Dezember 2020

PARKWÄCHTER HARLEKIN

 Liebe (2010)

Liebe

Die Unentschlossenheit der Türen (2013)

Die Unentschlossenheit der Türen

Zum Fleiss (2017)

Zum Fleiss 

 Baden bei Wien ist zwar nirgendwo in der Nähe aber trotzdem bastelt genau dort Parkwaechter Harlekin seit Jahren an ungepolsterten, holprigen Beats und schreibt buntleuchtende Texte in und über ein Land, in dem aus einer Mischung aus Schwarz und Braun Türkis wird. Und auch wenn die Welt wie er sie kennt hinter diesem Stapel kostenfreier Tageszeitungen zu Ende ist, so muss er sie "Der Vollstaendigkeit Halber" trotzdem im gleichnamigen Album wieder irgendwie festhalten und kommentieren.

"Aber Katzen aller Altersklassen kümmert es nicht."
 

Obwohl der Name nach Zirkus klingt, assoziiert man die Musik eher mit Baggy Pants, Snapback Caps und Oversize-Hoodies. Sprich mit Oldschool-Hip-Hop.

Aber da ist noch was anderes, das die Musik von Parkwaechter Harlekin ganz besonders macht. Es sind die Soundeffekte, die Zusammenstellung der einzelnen Elemente und seine Art zu rappen. Denn die hat manchmal was von Fanta4 oder Die Absoluten Beginner, also von Bands, die in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren mit ihrem Deutschrap gepunktet haben. Gleichzeitig klingt sein Rap aber auch nach Spoken Word, also schon melodisch, aber nicht zu sehr, damit der Text immer noch im Vordergrund steht.

 

Mittwoch, 9. Dezember 2020

MIEZE MEDUSA & TENDERBOY

Antarktis (2006)

Antarktis

Tauwetter (2009)

Tauwetter

Sparverein der Träume (2014)

Sparverein der Träume 

 Seit 2003 stehen mieze medusa & tenderboy für kritische Texte, durchdachte Beats. Das Resultat ist
tanzbarer und organischer HipHop mit Wurzeln im TripHop der späten 90er. Offene Ohren vorausgesetzt, funktioniert das im Walkman, im Club und beim Festival genauso wie im Literaturhaus nebenan.

Mieze Medusa (eigentlich Doris Mitterbacher; * 1975 in Schwetzingen, Deutschland) ist eine österreichische Autorin, Slammerin, Rapperin und Herausgeberin.  

Mieze Medusa lebte in Innsbruck, Gallneukirchen, London und Wien. Sie zählt zu den fixen Größen in der österreichischen Hip-Hop- und Poetry-Slam-Szene, organisiert und moderiert seit 2004 verschiedene Poetry Slam Formate wie z. B. den dienstältesten Wiener Poetry Slam „textstrom“, den "KULTUM" Poetry Slam in Graz, sowie Slams in verschiedenen Theatern, Museen und Kulturhäusern.

2002 gewann sie mit ihrem Text "MussJa AllesInklusive Sein" den FM4 Wortlaut Literaturwettbewerb und im Jahr 2007 gemeinsam mit tenderboy und Violetta Parisini und dem Track "Nicht meine Revolution" den FM4 Protestsongcontest.

2008 erschien ihr erster Roman "Freischnorcheln" im Milena Verlag. Seither regelmäßige Veröffentlichungen: Romane, Anthologien, Poetry Slam Texte und Rap-Alben. Gemeinsam mit Markus Köhle und Nadja Bucher betrieb sie von 2007 bis 2012 Wiener Lesebühne "Dogma Chronik Arschtritt", seit 2015 ist sie Teil der Lesebühne "Die Schleuder Gang". Außerdem schrieb sie für das Wiener Gratismagazin "The Gap", sowie Kolumnen für das feministische Popkulturmagazin "an.schläge".

Seit 2012 bildet sie zusammen mit Yasmo das Poetry-Slam-Team MYLF (Mothers You'd Like to Flow with).[1]

"Philipp Diesenreiter ist tenderboy, eine eigenständige Version von HipHop sein Gebiet: Spärliche Soundscapes, deepe Basslines, trockene Beats steuern zur unfunk side of hiphop. Deutschsprachige Texte streuen ihre Statements von Politik bis Party, vom Spießerbashing zu Sex, Drugs and ... HipHop. Der Weg führt von Weitersfelden nach Wien: 1993 Gründer und Sänger der Hardcore/Metal Band ¿little hole filled¿ (die auch jetzt noch sporadisch aktiv ist), ab 1995 erstmals mit ¿Syndrom 4272¿ in elektronischen Gefilden und ab 1997 mit der allseits bekannten und beliebten TripHop Gruppierung ¿Neun Volt¿ unterwegs. Im selben Jahr wurde mit seiner Beteiligung das Künstlerkollektiv backlab gegründet. Mit seinem Projekt tenderboy ist er seit 2001 live anzutreffen, unter anderem im Brucknerhaus Linz, im Wiener Rhiz und auf diversen HipHop Jams. 2003 beginnt die Zusammenarbeit mit HipHop-Aktivistin und Rapperin Mieze Medusa on stage und im Studio, die Anfang nächsten Jahres mit einer ersten Split-EP (fette) Früchte tragen soll." 

Dienstag, 8. Dezember 2020

Wolfgang Fischer - Mundort (2019)

 

Mundort

 

Am 24. August 2019 präsentierte Wolfgang Fischer sein neues Album „Mundort“.
Die Themen darin sind ein Spiegel seiner Seele und oft direkt aus dem Leben gegriffen. Von sozialkritischen oder humorvollen Liedern geht es bis hin zur Liebe und zwischenmenschlichen Beziehungen. Sein Anliegen ist es Menschen mit seiner Musik und Texten emotional zu berühen.
Mit dem Titel darauf „Wiast es mochst es is vakehrt“ erreichte der gebürtige Villacher in Internetmedien den größten Erfolg seiner bisherigen Laufbahn als Songwriter.
(Bisher auf Facebook und Youtube zusammengerechnet
über 250 000 Aufrufe in nur kurzer Zeit!)
Inzwischen hat Wolfgang Fischer Fans in ganz Österreich und Bayern.
Mit über 2000 Liveauftritten mit verschiedensten Formationen in seiner mittlerweilen 20jährigen Karriere als freischaffender Musiker ist die CD – Präsentation, bei der er von „Jozej Sticker“ am Keyboard begleitet wird, ein besonderer und weiterer Meilenstein für Wolfgang Fischer.

Montag, 7. Dezember 2020

DOMINIK OFNER

Zwoa (2013)

Zwoa

 Dominik Ofner & Die Band - Neuland (2015)

Neuland

Heavy Schlager (2018)

Heavy Schlager

Dominik Ofner ist ein Singer/Songwriter aus Graz, der sich seit nunmehr 8 Jahren mit der Liebe zum Austropop/rock nach oben arbeitet. Vom Himmel in die Hölle und wieder zurück beschreibt die bisherige Achterbahnfahrt des Künstlers perfekt, dies spiegelt sich auch in den österr. und deutschsprachigen Songs wieder. Lieder die das Leben schreibt und mit denen sich der Hörer/Fan
identifizieren kann.
Seit dem ersten Auftritt 2011 bei „die große Chance“ im ORF gelang es dem Künstler trotz diverser Rückschlägen immer wieder weiter nach vorne zu gehen. Neben 3 Studio Alben, diversen Auftritten in Rundfunk und Fernsehen, sowie Konzerte im In und Ausland ist die Band rund um Ofner nicht nur Friedensbotschafter des österreichischen Bundesheeres, sondern arbeitet auch eng mit Persönlichkeiten wie Grammy-Gewinner Harold Faltermeyer und vielen weiteren namhaften Künstlern, oder Produzenten der Musik-Branche zusammen.
Die Live Shows werden in zwei Varianten unterteilt, so gibt es die „Sonder Show“ (1,5 Stunden), oder die beliebte „heavy Schlager Show“ (3-4 Stunden), die nicht nur in Österreich, sondern mittlerweile auch von Deutschland, bis in den Balkan oder gar in Dubai statt fand.
Mit bodenständigen, ehrlichen, oder satirischen Songs aus eigener Feder, Stadien füllende E-Gitarrenriffs, Rhythmen aus der Disco-Ära, oder tiefgründigen Balladen konnte die Band nicht nur Dieter Bohlen, oder Bruce Darnell überzeugen, sondern verwandelt jedes Konzert in ein emotionales Lichtermeer.