Samstag, 14. Dezember 2019
Gebrüder Marx - Kramuri (2014)
Kramuri
Die Gebrüder Marx wurden am 1. Mai 1903 an der Alten Donau in Höhe des heutigen Arbeiterstrandbades in einem Weidenkörbchen an Land gespült. Gefunden wurden sie von František Furch, dem Besitzer des Heurigen „Zum Furch“. Das große musikalische Talent der beiden erkennend, setzte er die sympathischen Findlinge eben dort umgehend als Musiker ein. Letzteres sind sie bis zum heutigen Tag geblieben und widmeten ihre ganze musikalische Hingabe Frantiseks Heurigengästen.
Als sie aber im Jahr 2011 den FM4 Protestsongcontest gewannen, hat die Welt sie entdeckt. Das Gewinnerlied „Hätt Ma, Kennt Ma (Mochma Oba Net)“ ist mittlerweile legendär. Mit der Wiener Einstellung, dass „ma bessa Fuaßboi schbün“, „wön gen“ oder „freindlich dreischaun“ „kenntadn“, das aber „ned woin“ oder „ned mochn“, kommt man zwar im Leben nicht weit, aber beim Protestsongcontest auf den ersten Platz.Mit der Wiener Einstellung, dass "ma besser Fuassboi spün", "wön gen" oder "freindlich dreinschaun" "kenntatn", das aber ned "woin" oder "mochn", kommt man zwar im Leben nicht weit, aber beim Protestsongcontest auf den ersten Platz - derstandard.at/1297216215361/Protestsongcontest-Gebrueder-Marx-ueberzeugten-Jury-und-Publikum
Die Erforschung dieser schier unendlichen Kraft der Bewegungslosigkeit führte die Gebrüder Marx - dem Ruf des Wienerliedes folgend - ins Schutzhaus Zunkunft, das Wiener Konzerthaus, das Rabenhof Theater, die Ottakringer Brauerei, den Ragnarhof, ins Kulturzentrum Hof in Linz uvam.
Der erste Tonträger der Gebrüder Marx „Kramuri“ erschien im Jänner 2014.
Die Besetzung der Gebrüder Marx hat sich gelegentlich geändert, seit 2017 sind sie als Gebrüder im Trio unterwegs (siehe daher auch Lalaberg).
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