Sunset (2012)
Sunset
Austropop (2013)
Austropop
Blues (2013)
Blues
Afoch Anders (2019)
Afoch Anders
Michael Pobisch ist aus der heimischen Austropop-Szene seit Mitte der
1980er-Jahre nicht mehr wegzudenken. Dabei begann alles als
Elvis-Imitator. Erst danach feierte er mit der Rock-Pop-Band
„Stonehenge“, der Rock’n’Roll-Kombo „The Legendary Daltons“ oder dem
Cover-Projekt „Lusthaus“ erste Erfolge besonders im Wiener Raum.
2003 gründete er gemeinsam mit der Sängerin Mandana Nikou und dem
Harmonika-Zampano Gerry Krautinger „SolidTube“. Als erste
österreichische Band schafften sie es über Crowdfunding einen
Plattenvertrag zu erhalten. 2012 erreichten sie bei der ORF-Show „Die
große Chance“ den zweiten Platz. Ihr Album „The Running Time“ stieg
sogar bis auf Platz 1 der österreichischen Itunes-Charts. Zahllose
Auftritte in und um Österreich folgten.
Doch kurz darauf wurde es musikalisch ein wenig ruhiger um den Wiener
im niederösterreichischen Exil (Bezirk Bruck an der Leitha), er zog
sich zurück und widmete sich hauptberuflich seiner Familie und besonders
seiner kleinen Tochter Emma.
Erst 2016 beendete er seine Kreativitätspause und startete mit dem
Austropop-Projekt „Vox Populi“ neu durch. Parallel dazu verwirklichte er
mit Gotty Beer, dem Frontsänger seiner ehemaligen Band „The Legendary
Daltons“ die Idee, gemeinsam einen Abend voller altbekannter aber auch
aus eigener Feder entstandener „Austro-Schmankerl“ zu servieren. Der
Erfolg gab und gibt den beiden Recht. Ihre Konzerte sind regelmäßig
ausverkauft, ein Ende der Zusammenarbeit ist nicht abzusehen.
Derart motiviert, reifte in den letzten Monaten in Michael Pobisch auch
die Idee, erstmals allein kreativ zu werden. Solo, sozusagen. Wobei dies
nur bedingt stimmt, fand er doch im Wiener Vollblutmusiker und
Produzenten Gernot UHRsprung schnell einen kongenialen Partner.
Gemeinsam beschlossen sie, den Austropop zu revolutionieren. Das
Resultat klingt und heißt – „Afoch anders“ (VÖ 19. Mai 2019).
Die Vorabsingle, „Österreich“, ist bereits im Spätherbst erschienen
und hat seitdem knapp 50.000 „Likes“ auf den sozialen Netzwerken und
begeistertes Airplay bei vielen Radiostationen im In- und Ausland
gesammelt. Jetzt folgt mit „Das Leben is schee“ die zweite Single.
„Ich bin in Favoriten geboren und natürlich haben wir Wiener den Ruf
der „Raunzer“, der Nörgler fast weltweit weg. Trotzdem – oder gerade
deshalb – habe versucht, ein ganzes Album mit der Grundidee „Das Leben
is schee“ zu machen. Das Leben ist doch viel zu kurz, um sich über alles
und jeden zu ärgern. Vielmehr geht es mir darum, mit meiner Musik
wieder Brücken zu bauen, das Miteinander zu fördern.
Mein Lied „Österreich“ ist eine Liebeserklärung an mein Heimatland.
Aber mir geht’s jetzt nicht darum, rot-weiß-rote Fahnen schwenkend
durchs Land zu ziehen. Ich wollte einfach ein Lied über meine Heimat
schreiben, das nicht gleich zum Politikum wird. Ich bin über die Jahre
viel gereist, habe lang in den USA gelebt, bin hoch zu Pferd quer durch
Chile geritten. Österreich ist mein Zuhause, hier habe ich meine
Wurzeln. Die Vielfalt, die Schönheit und die diversen Traditionen werden
aber oft vergessen oder übersehen, wenn’s mal nicht so gut läuft.
Österreich ist für mich und dich im gleichen Ausmaß da. Es muss einfach
wieder möglich sein, zu seinem Land zu stehen ohne jemanden zu
diskriminieren“.
sten. Doch sie wollten es „Afoch Anders“, sie strebten eine
Stilrichtung an die es bisher in dieser Art und Weise noch nicht gab. So
entstand ein Austropop-Album mit dem sehr modern angehauchten und
besonderen Etwas.




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