Prenner
Georg Prenner ist ja viel, und doch ist er eines ganz sicher:
Romancer. Ein ungewöhnliches Wort, doch es trifft. Georg Prenner brüllt,
schmachtet, croont und zischt seine Songs. Das alles zu schimmernden
Gitarrenwänden und eleganten Hooks, trockenem Piano und wuchtigen Drums.
Die Songs sind schicke Rocker und smarter Pop mit etwas Dance und Folk.
Popminiaturen mit Muskeln und Sentiment. Und sie sind schön. Wie
geschaffen für einen kühlen Herbst. "10 Songs. Manche bocken richtig
wild, manche sind sehr zart und kostbar. Für mich halt. Ich hab mir
richtig das Herz rausgerissen." 10 Songs, in einem Jahr arrangiert und
eingespielt von Georg Prenner und seinen Verbündeten. Allen voran
Co-Producer Mik Tanczos von Zeronic. Aufgenommen wurde in großen und
kleinen Studios, in Küchen und Wohnzimmern, und der Flügel sogar im
Schlafzimmer, gleich neben dem Ficus. Das Mastering übernahm Andy
VanDette von Masterdisk New York, der sich für dieses Album besonders
viel Zeit nahm. Im energieautarken Südburgenland hat man viel Zeit zum
Träumen, Autos tieferlegen oder Gitarre spielen. Dort verbrachte Georg
seine Kindheit. Als er 10 war, zeigte ihm sein Bruder den G-Akkord auf
einer alten E-Gitarre. Die Folgen waren Bandgründungen, Auftritte im
Pfarrheim und Gitarrensoli im Festzelt. Mit der Electropop-Combo
"halwax" gewann Georg sogar den burgenländischen Bandwettbewerb. Die
Bands, mit denen man sich fortan die Bühnen teilte, waren Heinz, Garish,
aber auch Rammstein und die Guano Apes. 2008 hat sich Georg mit Mik
Tanczos an "Jiri Malakoff" geschraubt, gespielt, gearbeitet. Ein
hochgelobter Start mit fetten Synthesizern und bösen Beats aus dem
Drumcomputer. 2011 ist wieder Jahr der Gitarren und der 16:9-Rocksongs.
Und vielleicht legt Georg irgendwann auch sein Auto tiefer

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