Sternkinder
Zehn jüdische ZeitzeugInnen erzählen auf „Sternkinder“ selbst ihre
Geschichten: berührend unverfälschte Erinnerungen, die ein Wiener
Liedermacher zu einem ebenso einzigartigen wie berührenden Album
zusammenfasst
Niemand erzählt vom Holocaust authentischer als
ZeitzeugInnen selbst: mit „Sternkinder“ hat der Wiener Liedermacher und
Komponist David Rubin ein beeindruckendes Musikprojekt initiiert. Zehn
jüdische Überlebensgeschichten, zehn mal unverfälschte Gefühle,
verbunden durch einen berührenden musikalischen Rahmen. Das Besondere:
die Zeitzeugen haben die Lieder des Albums selbst eingesungen.
Mehrere
Jahre benötigte die internationale Produktion. Während der Arbeit an
den Liedern war es David Rubin besonders wichtig eine lange, persönliche
und empathische Beziehung mit den ZeitzeugInnen einzugehen, um deren
Gefühle und Gedanken unverfälscht und dem Wesen der Mitwirkenden
entsprechend in Text und Musik zu inszenieren. Musikalisch bewegt sich
das Album „Sternkinder" zwischen Pop, Wienerlied und Chanson, wobei
stets ein erzählerischer Charakter im Vordergrund steht. Das Album soll
den HörerInnen durch das Medium der Musik Einblick in die Gefühlswelt
der ZeitzeugInnen ermöglichen, sowie das in einer aufgeklärten
Gesellschaft verankerte Wissen über die historischen Hintergründe des
Holocaust um einen emotionalen Zugang ergänzen. Außerdem soll mit der
Produktion ein klares Zeichen gegen Hass, Hetze und rechtes Gedankengut
gesetzt werden.
Vor allem sollen damit jedoch die Geschichten der
Mitwirkenden für die weiteren Generationen erhalten bleiben und
stellvertretend für die Schicksale anderer Überlebender, sowie aller
Opfer der Shoa unvergessen bleiben.

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