The End Of The Beginning (2014)
Die Personen:
-Der junge stimmgewaltige Showman: Markus Hoffermann, 2009 – 2015 am Bass und am Mikro.
-Der umtriebige Kommunikator: Bernd Haintz, 2008 – 2018 am Schlagzeug.
-Das groß gewachsene, hagere Markenzeichen: Heinz Kadanik, seit 2011 an der Gitarre.
-Der songwriterische Liftgitarrist: Stefan Schwar, seit 2008 an der Gitarre und am Mikro.
-Der kurzfristige Ersatz mit langfristiger Perspektive: Peter Worsch, seit 2016 am Bass und am Mikro.
-Der mehrsprachige Kubaner mit Rhythmus im Blut: Fernando Ramos, seit 2018 am Schlagzeug.
Die Szene:
Eine Liftfahrt in einem Bürogebäude im
Jahr 2008. Zwei Männer um die 40, seit kurzer Zeit beruflich
miteinander verbunden, sprechen über Musik... Rockmusik, klassische und moderne Rockbands, nicht
lang, gerade einmal so lang, um vom Erdgeschoß in den zweiten Stock zu
kommen. Kurze Zeit später führen sie das Gespräch fort – und
beschließen, einmal gemeinsam zu jammen. Schlagzeug und Gitarre. Dass
man daraus mehr machen könnte, als nur im Proberaum zu versauern, ist
spätestens dann klar, als ein junger stimmgewaltiger Showman am Bass zu
den beiden dazustößt.
Puff-tschack – fertig ist die Rockband!
mehr...
Mit Coverversionen spielt man sich im Laufe der
Zeit zusammen: The Who, AC/DC, Volbeat, ZZ Top, Depeche Mode, Sisters of
Mercy etc. stehen auf der Setlist, und das Trio erhält Verstärkung
durch eine zweite Gitarre, ein groß gewachsener, hagerer Kerl, der bald
zu einem optischen Markenzeichen (schwarzer Anzug, Sonnenbrille!) der
Band werden sollte. Erste Auftritte stehen an, dem Publikum gefällt‘s.
Der Drummer – ein umtriebiger Kommunikator durch und durch – wird nicht
müde, die Band zu promoten und immer mehr Menschen darauf aufmerksam zu
machen. Rock The Dog – so nennt sich das Quartett mittlerweile –
erspielt sich nach und nach ein treues Stammpublikum. Die Live-Shows
sind gut besucht, die Band spielt im Grazer ppc, im Moxx, im Explosiv,
Party ist angesagt, man trifft sich, freut sich und hat Spaß. Old man
rock’n‘roll!
Und dann stellt sich die Frage: Immer nur andere Songs
covern oder was Eigenes machen? Der Liftgitarrist hat jugendliche
Erfahrungen als Songwriter, und der Typ im schwarzen Anzug schreibt
gerne Texte. Also versuchen sie das einmal gemeinsam. Innerhalb kurzer
Zeit entsteht ein Dutzend Songs, 5 davon schaffen es auf die erste EP
The End of the Beginning (2014). Knackige Rocksongs und eine Ballade,
mit Rhythmus und Power und catchy Chorus Lines: ..."old man rock’n’roll,
enjoy the minutes on stage..."; "...and April this is an anthem for our
love, let’s shout it out, let’s shout it out..."; "...At the peachtree
liqueur party I got a kiss and felt so bad..." Ende 2015 geschieht dann etwas Unerwartetes:
Der junge stimmgewaltige Showman verlässt die Stadt aus beruflichen
Gründen. Für einen unmittelbar bevorstehenden Auftritt findet man
kurzfristigen Ersatz – der langfristig bleiben sollte und melodiöse
Bass-Linien und sichere Backing Vocals in die Band einbringt. Rock The
Dog intensiviert die Arbeit an den eigenen Songs und spielt 2016 und
2017 erstmals auch eine Handvoll Unplugged-Shows. 2018 passiert zum
zweiten Mal etwas Unerwartetes: Der umtriebige Kommunikator verlässt die
Band. An seine Stelle tritt ein mehrsprachiger Kubaner mit Rhythmus im
Blut, den das Leben von Havanna nach Turin und dann nach Graz
verschlagen hat. ¡Bienvenido hombre!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen