Unmountable Stairs (2014)Electrical Storm (2020)
Gesang: Daniel Dorninger
Gitarre: Jan Krizanic
Gitarre: Michael Hirschmugl
Schlagzeug: Bernhard Sorger
Bass: Bernhard Weigl
Frisch aus der saftigen Steiermark überrollen uns WITCHRIDER mit ihrem
Debüt-Album „Unmountable Stairs“, welchem eine selbstbetitelte EP im
Jahr 2013 und heuer eine Split-Single mit den Label-Kollegen (bzw.
Fuzzorama-Records Inhabern) TRUCKFIGHTERS vorangegangen sind. Mit
Genrebezeichnungen stehen die Fünf aus der grünen Landeshauptstadt ja
irgendwie auf Kriegsfuß. Hört man sich die insgesamt zwölf Songs auf
„Unmountable Stairs“ allerdings an, muss man unweigerlich Parallelen zu
den QUEENS OF THE STONE AGE oder den EAGLES OF DEATH METAL ziehen.
Da schwingen viele Wüstentöne mit, manchmal darf es auch ein
bisschen Okkult werden und die alternative Note ist im Sound von
WITCHRIDER auch immer zugegen. Das Ganze ist von der Band selbst gut in
produktionstechnische Szene gesetzt worden und versprüht einen
latent-dreckigen Charakter, zudem die fast liebliche Stimme von Sänger
Daniel Dorninger gar nicht so recht passen mag. Tut sie aber bei
genauerem Hinhören und verhilft der Band so zu einem extrem wichtigen,
irgendwie kaum nachzuahmenden Charakterbild.
Auf die eine oder andere Weise hat die ganze Sache sogar etwas
leicht hypnotisches, sicher auch der Stimme von Mister Dorninger
geschuldet, aber auch der zumeist pumpende Bass und die generelle
Ausrichtung der Songs tut hier ihr übriges. Fließt das besagte, okkulte
Feeling mit ein („1 For 5“ oder „The Cabin“, sowie dem leicht Doom
inspirierten „The Fog“) tönen die WITCHRIDER-Jungs gar unwiderstehlich
und gerade bei „The Cabin“ auch herrlich vertrackt.
Zeitgleich zum Album-Release begeben sich die Steirer auch auf
ausgedehnte Europa-Tournee im Vorprogramm ihrer Kollegen/Freunde/Bosse,
den TRUCKFIGHTERS… Check `em Live if you can!
Desert influenced / Alternative / Occult Rock
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