Samstag, 12. September 2020

OPUS

Daydreams (1980 Vinyl)
Daydreams

Eleven (1982)
Eleven


Opusition (1982)
Opusition


Up And Down (1984)
Up And Down

Live Is Life (1984)
Live Is Life


Solo (1985)
Solo


Opus (1987)
Opus

Magical Touch (1990)
Magical Touch

Walkin On Air (1992)
Walkin On Air

 Jubilee (1993)
 Jubilee

Love God Und Radio (1993)
Love God Und Radio

The Beat Goes On (2004)
The Beat Goes On


Tonight At The Opera (2013)
Tonight At The Opera

 Opus - Opus & Friends (Graz Liebenau 1985) (2013) (2 CD)
 Opus & Friends

Back To Future (The Ultimate Best Of) (2008)
Back To Future


Opus ist eine österreichische Rockband aus Judendorf in der Steiermark,[4] die 1985 einen internationalen Nr.1-Hit mit dem Titel Live Is Life hatte. Auch in Deutschland war der Song die in diesem Jahr am häufigsten verkaufte Single-Schallplatte.
Herwig Rüdisser (Herwig Tremschnig)[5][6] ist der Leadsänger der Band. Er kam ursprünglich aus Klagenfurt und lernte ab dem Alter von acht Jahren Klavier; mit zehn kam dann Gitarre dazu. 1972 gewann er mit der Band GFS den Wettbewerb HELP. Darauf folgten die Ausbildung als Grafiker und der Umzug nach Graz. 1978 wurde er Sänger von Opus, mit der er bislang 13 Studioalben aufnahm.
Ewald Pfleger stammt aus dem Burgenland und lebt seit 1978 in Graz. Er studierte ab 1973 fünf Jahre Geografie und Geschichte an der Wiener Universität und war an der Gründung von Opus beteiligt.
Kurt René Plisnier begann 1963 mit der Musik, als er Klavierunterricht an der Musikschule Stegersbach nahm. 1972 trat er der Opus-Vorgängerband bei. Drei Jahre später maturierte er in Fürstenfeld und begann sein Studium an der Musikhochschule Graz.
Günter Grasmuck studierte nach der Matura Musik und darstellende Kunst. 1974 wurde er Mitglied der kurz zuvor gegründeten Band Opus. Nebenbei war er bei zwei anderen steirischen Bands, S.T.S. und EAV, und bei der Kurt Gober Band (KGB) engagiert. Außerdem ist er als Produzent für internationale Künstler tätig. 
Durchbruch
1981 stießen Opus auf den erfolgreichen Produzenten Peter Müller, mit dem sie die LP Eleven aufnahmen. Diese platzierte sich in den Top 10 der österreichischen Hitparade, konnte mit einigen Songs sogar Airplay erzielen und wurde mit Gold ausgezeichnet. Außerdem erhielt die Band den Österreichischen Journalistenpreis. Es folgten überregionale Auftritte und Gigs in Deutschland.
Das zweite Album, das Konzeptalbum Opusition, wurde 1983 vorgestellt und wegen großer Erfolge in Österreich auch international veröffentlicht: Kurz zuvor war die Band auf Tour gegangen, zu der insgesamt über 100.000 Zuschauer kamen. Höhepunkt war das Ö3-Open-Air-Konzert im Wiener Weststadion, bei dem sie neben bereits bekannten Künstlern wie Wolfgang Ambros oder Rainhard Fendrich auftrat.
1984 wurde nach dreimonatiger Studioarbeit das Album Up and Down veröffentlicht, Produzent war wieder Peter Müller. Es folgte eine weitere Tour durch Österreich und Deutschland. Falco engagierte den mittlerweile charakteristischen Chor der Band für seinen Song Junge Roemer.
1985 veranstaltete Opus ein Konzert im Grazer Stadion Liebenau, das von ca. 25.000 Fans besucht wurde. Opus spielte mit S.T.S., der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, der Kurt Gober Band, Wolfgang Ambros, Falco, Maria Bill und Wilfried, allesamt damalige Größen des Austropop. 
Internationaler Erfolg mit Live Is Life
Nach der LP Up and Down entschieden sich die Bandmitglieder, ein Live-Album zu veröffentlichen. Bei der dazugehörigen Aufnahme bei einem Konzert am 24. September 1984 in Oberwart wurde zum ersten Mal das Lied Live Is Life, welches Pfleger im Sommerurlaub in Ibiza geschrieben hatte, aufgeführt. Laut Pfleger wurde Live Is Life bei der allerersten Darbietung nicht aufgenommen, da das Tonband bereits voll war, weshalb der Titel erneut als Zugabe gespielt und schließlich aufgenommen wurde. Dadurch kannte das Publikum das Lied schon und konnte mitsingen und -klatschen.[7]
Live Is Life wurde anschließend als Single zum Live-Album veröffentlicht und wurde schnell zu einem internationalen Erfolg: 1985 wurde das Lied ein Nummer-eins-Hit in mehreren Ländern, darunter Österreich, Deutschland, Schweden und Frankreich. Auch in Großbritannien und den Vereinigte Staaten war der Song erfolgreich und erhielt jeweils eine Goldene Schallplatte.
In Folge tourte die Band sowohl durch die USA als auch durch Staaten des Ostblocks, spielte danach Konzerte in Mittel- und Südamerika. Der Erfolg war so groß, dass Opus nach Anton Karas und Falco als erst dritte österreichische Band vom New Yorker Musicstore Tower Records vertrieben wurde.
Das siebente Album Opus konnte den Erfolg des Vorgängers nicht wiederholen. Die Single Whiteland schaffte lediglich eine Top-3-Platzierung in Österreich. Der Erlös kam Greenpeace zugute. Die Band absolvierte weitere internationale Konzerte, bekam aber immer weniger Zustimmung und zog sich vorerst aus dem Musikgeschäft zurück. 
Rückkehr
1991 wechselte die Band die Plattenfirma und brachte kurze Zeit später das Album Walking on Air heraus, das in den Ö3 Austria Top 40 den 13. Platz belegen konnte. Es sollte das bislang letzte platzierte Album sein. Auf der LP befand sich auch die Single Gimme Love, die in Österreich an alte Erfolge anschließen konnte.
1993 feierte die Gruppe das 20-jährige Jubiläum in Graz (Gast war unter anderem Falco) und nahm dabei den Live-Sampler Jubilée auf. Singles und Tourneen der 1990er-Jahre fanden allerdings wenig Beachtung in den Medien.
Ins neue Jahrtausend startete Opus mit einem Auftritt zu einer ZDF-Silvestergala. Nach einer zweijährigen Kreativpause gab es 2002 wieder internationale Auftritte und ein neues Studioalbum mit dem Titel The Beat Goes On.
Zum 35-jährigen Jubiläum veröffentlichte die Band das Best-Of Back to the Future. Kurz zuvor konnte sich die Reggae-Neuauflage von Live Is Life in den österreichischen Charts platzieren. Auf der CD ist neben der Rockversion auch ein Dancehall-Remix des Klassikers zu finden. Anlässlich der Fußball-Europameisterschaft 2008 wurde der Song in Österreich durch Sony BMG vermarktet.
2009 wurden Günter Grasmuck, Ewald Pfleger, Kurt Rene Plisnier und Herwig Rüdisser (Tremschnig) mit dem Großen Ehrenzeichen des Landes Steiermark ausgezeichnet.[5][6] Ebenfalls 2009 spielte Opus in der Grazer Oper in Begleitung eines klassischen Orchesters unter der Leitung von Christian Kolonovits einige ihrer größten Hits. Das Konzert wurde sowohl als Audio- und Videoaufnahme unter dem Titel Tonight at the Opera veröffentlicht. Weltweit gilt Opus trotz mehrerer national erfolgreicher Hits als One-Hit-Wonder.


Gründungsmitglieder
Ewald Pfleger
Kurt René Plisnier
E-Bass
Walter Bachkönig (bis 1980)
Aktuelle Besetzung
Ewald Pfleger
Keyboard
Kurt-René Plisnier
Günter Grasmuck (seit 1974)
Gesang
Herwig Rüdisser (seit 1978)
Ehemalige Mitglieder
E-Bass
Niki Gruber (1980–1990)
Gastmusiker/Bandmitglieder
Gitarre
Hans Pallier (1974–1980)
Gesang, Percussion
Günter Timischl (1983[1]–1985)
E-Bass
Wolfram Abt (1990–2008)[2]
E-Bass
Erich Buchebner
E-Bass
Mischa Krausz
Backing Vocals
Corry Gass
Backing Vocals
Inez Furtlehner[3]

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