Donnerstag, 24. September 2020

HERMAN POSCH

Hermann Posch, Stephan Rausch, Peter Müller - Dove House Blues (2010)
Dove House Blues


Hermann Posch, Peter Müller und Stephan Rausch – drei Vollblutmusiker, dem Geist des alten, authentischen Country-Blues auf der Spur.  Mit Gefühl, Inspiration und großer Leidenschaft tauchen sie ein in die Musik der alten Legenden. Bei diesem Trio passt alles, da stimmt die Wellenlänge, da springt der Funke aufs Publikum über.  Nicht museale Kunst, sondern lebendiger akustischer Blues, in den Posch auch seine eigenen Songs einfließen lässt. Hermann Posch, „einer der Großen des österreichischen Blues, mit rauchiger Stimme und rhythmischer Gelassenheit“ (© Ö1 Jazzredaktion) gehört zur Spitze der heimischen traditionellen Szene, ein ausdrucksstarker Sänger und vielseitiger akustischer Gitarrist mit besonderer Stärke im Slidespiel. Peter Müller, einer der besten seines Genres, der national und international viele Musikformationen mit seinem geliebten Slingerland begleitet,  er hat bereits mehr als 60 Tonträgern seinen unverwechselbaren rhythmischen Stempel aufgedrückt. An der Bluesharp Stephan Rausch, feinfühlig und voll Witz: „Es ist unglaublich, welche Vielfalt verschiedener Töne er seinem winzigen Instrument entlockt. Sein improvisatorisches Phrasierungstalent löst Staunen und helle Begeisterung aus" (© Süddeutsche Zeitung).  Drei Bluesmusiker sind gemeinsam unterwegs, alte Blues-Wege neu zu gehen.  Erde, Wind und Feuer, alles für den Blues.

Hermann Posch - Cold River Blues (2014)
 Cold River Blues

Ungeheuer vielfältig sind die Einflüsse, die der charismatische  Gitarrist und SängerHermann Posch auf seiner anführt– sie reichen von Eric Clapton, den Allman Brothers und Ry Cooder  bis zurück zu den Wurzeln des Country Blues - Robert Johnson, Sonny Terry & Brownie McGhee und Honeyboy Edwards. Ebenso vielfältig die Stile seines Gitarrespiels, wobei der gekonnte Einsatz des Slides immer wieder eine wesentliche Rolle spielt. Kein Wunder also, dass bei einem Live Konzert  kein Abend dem anderen gleicht, und die vielen Facetten seiner Erfahrungen immer wieder ein neues Bild ergeben. Hermann Posch  versteht es wie kein anderer, mit der Gitarre Geschichten zu erzählen und Stimmungen zu transportieren.  Seine bildhaften Texte drehen sich um die zentralen Themen des Lebens, die wohl jeden beschäftigen und auch berühren: Emotionen und Beziehungen – eben, den Blues.  Hermann Posch solo zu erleben ist wie ein musikalisches Zwiegespräch zwischen Musiker und Publikum, bei dem jeder Zuhörer eingeladen ist, in die Welt der Schattierungen des Blues einzutauchen.
"Hermann Posch ist einer der österreichischen Top-Blueser traditioneller Richtung, der sich mit seinem exquisiten Gitarrenspiel und seinem souveränen Gesang innerhalb weniger Jahre in die Oberliga des österreichischen Blues zu spielen vermochte."
​ (Concerto Magazin für Jazz, Folk, Blues und World Musik)
"Hermann Posch gehört zur Spitze der zahlreichen, namhaften traditionellen Blueser Österreichs, ein ausdrucksstarker Sänger und vielseitiger Gitarrist mit besonderen Stärken im Slidespiel.“
(Bluesnews – deutsches Fachmagazin für Blues und Bluesrock)
Die Cold River Band wurde 1982 in der Obersteiermark von den Brüdern Friedrich, Hermann und Robert Posch gegründet. Ebenfalls mit von der Partie waren die Weggefährten Sebastian Hegenbart und Mr.Weini. Bald avancierte das Familienunternehmen in Form der quasi ersten Jamband der Gegend beeinflusst vom Stil der Allman Brothers und Greatful Dead zu einer lokalen Größe mit ausverkauften Shows alleine durch Mundpropaganda. Später kam auch noch Peter Posch an den Percussions dazu. Nach einigen Jahren kreativer Pause der Band gab es 2016  ein Wiederaufleben in modifizierter Besetzung mit Hermanns Nichte Doris Zebrakovsky (b), dem Neffen Jürgen Posch (g), Sohn Tobias Posch (perc) und Hermann Posch & The Cold River Band – präsentierten das Projekt „Familystyle“ im Rahmen des Vienna Blues Spring Festivals am 22.04.2016 im Haus der Musik in Wien.  Dort wurde auch eine Live CD im unplugged Style von Soundmaster Chris Scheidl aufgenommen. Der besondere Reiz liegt in der „akustischen“ Gestaltung, da die musikalische Ausrichtung sonst im elektrischen angesiedelt ist. Die Produktion ist in liebevoller Erinnerung Mama Helene und Bruder Friedrich Posch gewidmet.
 

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