Freitag, 24. April 2020

Brosd Koal - 1 (2013)

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 'Popeuphorie, Countryfatalismus, Schlagerdepression und Blasmusik ohne Blasmusik: Brosd Koal hockerlt stilistisch zwischen allen diesen Stühlen - extatisch, gleichmütig, verzweifelt, laut oder halt nicht und, wo es sein muss, auch falsch, mit oberösterreichischen Dialekttexten, gefüttert mit alltäglichem Wirtshausgelalle, irgendwo aufgeschnappten Sprachfetzen und Songzeilen und den sterblichen Überresten der Wiener Gruppe, Ernst Jandls und ein paar anderer.'
 So in etwa stand es vor circa 10 Jahren im Pressetext. Die Kapelle eröffnete damals mit der Nummer 'und i i muas me dumen' den famosen Sumpf-Sampler ('Im Sumpf. Musik, zu gut für diese Welt Vol.2'), spielte ein paar Konzerte und löste sich zwecks Legendbildung auf. 2011 ist Brosd Koal zurück, hat ein bissl umbesetzt, ein wenig Elektronik zugekauft und spielt wieder - altes und neues Zeug. Der Pressetext gilt noch.
 „Prost, Karl!“, hat der junge Karl Schwamberger während seiner Zeit in einer Blasmusikkapelle oft gesagt bekommen. Später gründete der in Wien lebende Oberösterreicher eine Band namens Brosd Koal, die sich jedoch nach vielversprechendem Beginn wieder auflöste. In den letzten Jahren sorgte er mit seinem Soloprojekt Laokoongruppe, das stilistisch von Techno bis Volksmusik und Jazz ungemein breit gefächert war, für Furore. Inzwischen ist aber auch Brosd Koal in neuer Besetzung wieder aktiv.
Lukas Ertl
Jens Gerö
Robert Haitzinger
Klaus Makotter
Karl Schwamberger

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