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'Popeuphorie, Countryfatalismus, Schlagerdepression und Blasmusik ohne
Blasmusik: Brosd Koal hockerlt stilistisch zwischen allen diesen Stühlen
- extatisch, gleichmütig, verzweifelt, laut oder halt nicht und, wo es
sein muss, auch falsch, mit oberösterreichischen Dialekttexten,
gefüttert mit alltäglichem Wirtshausgelalle, irgendwo aufgeschnappten
Sprachfetzen und Songzeilen und den sterblichen Überresten der Wiener
Gruppe, Ernst Jandls und ein paar anderer.'
So in etwa stand es vor circa 10 Jahren im Pressetext. Die Kapelle
eröffnete damals mit der Nummer 'und i i muas me dumen' den famosen
Sumpf-Sampler ('Im Sumpf. Musik, zu gut für diese Welt Vol.2'), spielte
ein paar Konzerte und löste sich zwecks Legendbildung auf. 2011 ist
Brosd Koal zurück, hat ein bissl umbesetzt, ein wenig Elektronik
zugekauft und spielt wieder - altes und neues Zeug. Der Pressetext gilt
noch.
„Prost, Karl!“, hat der junge Karl Schwamberger während seiner Zeit in
einer Blasmusikkapelle oft gesagt bekommen. Später gründete der in Wien
lebende Oberösterreicher eine Band namens Brosd Koal, die sich jedoch
nach vielversprechendem Beginn wieder auflöste. In den letzten Jahren
sorgte er mit seinem Soloprojekt Laokoongruppe, das stilistisch von
Techno bis Volksmusik und Jazz ungemein breit gefächert war, für Furore.
Inzwischen ist aber auch Brosd Koal in neuer Besetzung wieder aktiv.
Lukas Ertl
Jens Gerö
Robert Haitzinger
Klaus Makotter
Karl Schwamberger

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