Dienstag, 3. März 2020

VESSELSKY & KÜHN

Wauns amoi so aufaungt (2016)
Wauns amoi so aufaungt 

So schmackhaft wie ein Cuvée ist auch die neueste Zusammenarbeit von Singer-Songwriterin IRMIE VESSELSKY und Mundart-Künstler WOLFGANG KÜHN: Auf „wauns amoi so aufaungt“ (Donauwalzer Records), dem ersten gemeinsamen Album, vereinen sich zarte Melodien mit rauem Waldviertler Dialekt und werden von stimmlichen Kontrasten untermalt.
Sie sind so unterschiedlich, wie sie kaum sein könnten: zarte versus raue Stimme, Englisch versus Mundart – und doch passen sie zusammen, als wäre es das Natürlichste der Welt. Beide verlassen ihre Komfortzone und begeben sich in den unbekannten Bereich des jeweils anderen: Das Resultat spricht für sich selbst.  Seit 2015 arbeiten die Sängerin Irmie Vesselsky und der Mundartpoet Wolfgang Kühn an einem gemeinsamen Projekt, der rohe Waldviertler Charme vermischt sich mit der weichen Stimme und so entsteht ein gefühlvolles Werk mit Ecken und Kanten, aber auch voller Harmonie.

Wia waun (2019)
Wia waun

Ein Album, auf dem sich Gegensätze auf richtig schöne Weise zu etwas musikalisch sehr Betörendem vereinen. IRMIE VESSELSKY und WOLFGANG KÜHN machen auf ihrem im Frühjahr 2019 erschienenen Album „Wia Waun“ (Preiser Records) eindrucksvoll vor, wie packend der Ton moderner Liedermacherkunst sein kann.

Nun, eines lässt sich auf jeden Fall sagen: Dieses Duo schlägt in Sachen Liedermacherkunst in der Tat sein ganz eigenes Kapitel auf. Die Sängerin und pianospielende Songschreiberin Irmie Vesselsky und der Mundartpoet Wolfgang Kühn stammen zwar aus ganz unterschiedlichen musikalischen Ecken, nutzen aber – wie man es auch schon auf dem 2015er-Debüt „wauns amoi so aufaungt“ hören konnte – genau diesen Umstand für sich aus, um ihren ganz eigenen unverkennbaren Stil zu entwickeln.

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