Steppin' Out
Hot Stuff (1988)
Hot Stuff
China Tour (1989)
News (1990)
News
Boom Boom (1991)
Boom Boom
C'mon (1993)
C'mon
America (1988)
FEHLT LEIDER
A Good Day For The Blues (2004)
A Good Day For The Blues
Recorded Live-The Anniversary Album (2008)
FEHLT LEIDER AUCH
1983 Hundert Jahr
ist er alt, der Blues. So ungefähr, denn ein Geburtsjahr hat er natürlich
nicht, dieser Bastard aus Anglo-Folksong und Afro, aus Ragtime-Frivolität und
Minstrel-Humor, aus säkularem Protestschrei und spirituellem Wahn. Einen
Geburtsort hat der musikalische Mischling aber schon: das Mississippi-Delta.
Dort erklang zuerst, von schwarzen Landarbeitern gesungen, was wir heute den
Blues nennen. Es waren zunächst Klagelieder, von Entwurzelten und Geknechteten.
Der Blues bot eine eigene Musiksprache für die Auflehnung gegen das Unrecht im
Diesseits. Daher galt der Blues bei den Weißen als „devil’s music“.
1985 Der Geburtsort
der „Teufelsmusik“ der „Bluesbreakers“ liegt in einem Keller in Steindorf am
Ossiacher See, wo sich Reinhold Habernig, der sich als Drummer der legendären
„Shades“ schon in der 60er Jahren einen Namen gemacht hatte, den
geheimnisvollen Ruf des Blues nicht verschließen konnte. Der Bassist OSSI HUBER
und der Sänger DIETER THEMEL waren von Anfang an dabei und nach einigen
Besetzungswechseln in der Band, betreffend den Gitarristen, kristallisiert sich
folgendes line-up heraus, das im Jahr 1985 im Soundborn-Studio in Wien den 1.
Tonträger, die LP „Steppin’Out“ aufnahm. JÖRG FRIESSNEGG (lead guitar, slide
guitar), NORBERT EIPELTAUER (lead guitar), REINHOLD HABERNIG (drums, backing
vocals) ARTHUR OTTOWITZ (harmonica, accordeon, keyboards), OSSI HUBER (bass
guitar, backing vocals), DIETER THEMEL (lead vocals). Die Bluesbreakers
vertraten Österreich bei einem großen Festival in Bursa (Türkei) und die
persönliche Auffassung von zeitgemäßem Blues bringt die Band zu allen großen
österreichischen Festivals, wie Donauinselfest in Wien oder Stadtfest in Graz
und in alle wichtigen Clubs in Österreich und dem Süden Deutschlands. Der
„Woche der Begegnung“ in Klagenfurt weint man heute noch eine Träne nach.
1987 Die 2. LP „Hot Stuff“ erscheint – und mit ihr
der neue Drummer FREDDY ZITTER.
1989 Das
Jahr 1989 führt die „Bluesbreakers“ auf ihre mittlerweile legendäre 1.
China-Tour nach Peking, Tianjin und Guilin – heavy airplay im Radio und TV –
restlos ausverkaufte Konzerte vor Tausenden Zuschauern. Wieder nachhause
zurückgekehrt, können sie mit der Single „Yellow Moon“, die an der „Großen
Mauer“ entstand, ihren bisher größten Erfolg feiern – 5 Wochen lang Nr. 1 der
Austro-Parade – 6 Wochen in den Top 10 der internationalen Charts.
1990 Das
Album „News“ erscheint.
1992 „Boom
Boom“ kommt auf den Markt.
1993 Tournee durch die Königsstädte Marokkos.
Eine Einladung des königlichen Kulturinstituts führt die „Bluesbreakers“ und
Andy Lee Lang & Band und den amerikanischen Bluesman „Big Jay“ McNeely nach
Meknes, Fez, Marrakesh, Rabat und Casablanca – ein Erlebnis wie „1001 Nacht“ –
im Herbst folgt Spanien – Tarragona, Fiesta de Sancta Tecla. 10 Jahre
„Bluesbreakers“ wird mit dem Erscheinen der Jubiläums-CD „C’mon“ gefeiert.
Special guest auf dieser CD sind „Big J.“ und die inzwischen leider verstorbene
Blueslegende und Grammy-Gewinner Luther Allison.
1995 Norbert Eipeltauer verlässt die Band und geht
seine eigenen musikalischen Wege.
1996 2. China-Tour mit Konzerten auf der
Trauminsel Hainan, Haikou und in Hongkong.
1998 Klaus
Tschernutter (der Austin-Austrian) bringt die Band im März nach Austin/ Texas
(the music capital of the world), wo im legendären „Continental Club“ die CD
„America- Live in Austin/Texas“ aufgenommen wurde. Im November geht es den
Mississippi hinunter – die „Bluesbreakers“ spielen in Memphis/Tennessee,
Natchez/Mississippi und New Orleans/Louisiana. DOLFI KANDLER nimmt auf dem
drumseat Platz.
Ein Highlight eröffnet das Jubiläumsjahr 2003 – Zagreb Blues
Festival im B.P. Club. Das 20-Jahr Jubiläums-Konzert im ausverkauften Villacher
Congresshaus wird zu einem fulminanten Fest, Auftritte u.a. bei Festivals in
Kroatien, dem Wiener Donauinselfest, beim Neusiedler und Villacher Stadtfest
folgen.
Im Dezember 2003 verlassen Ossi Huber und Dolfi Kandler die
Band. Beim traditionellen Jahresabschlusskonzert im Klagenfurter „Kamot“
bestanden HELMUT SPREITZER (bass) und MARIO KOFLER (drums) ihre Feuertaufe mit
Bravour und bilden seitdem die groovige Rhythmusgruppe der Bluesbreakers.
Im neuen Jahrtausend werden die Bluesbreakers verstärkt zu
Konzerten im gesamten Alpe-Adria-Raum eingeladen. So sind sie immer
gerngesehener Gast beim „Jazz is back“ - Festival in Groznjan (Hr), dem Jazz-
und Blues-Festival Zagreb, bzw. den Jazz- und Bluestagen in Postoijna (Slo)
bzw. beim Jazzfestival Muggia (I).
Im Sommer 2006 ein erneuter Wechsel an den Drums: von nun an
bedient KIKI OSWALD das Schlagwerk.
Die aktuellen CD-Produktionen „A good day for the blues“ und
„Recorded Live – The Anniversary Album“ wurden in der internationalen
Fachpresse äußerst positiv bewertet. Das
neue Album „Recorded live“, welches anlässlich des 25-jährigen Band-Jubiläums
aufgenommen wurde, ist erfreulicherweise sogar für den „Preis der deutschen
Schallplattenkritik“ nominiert.
Dies beweist einmal mehr die Qualität von Kärntens Bluesband
Nr.1 und zeigt in eindrucksvoller Weise, dass Kärntens Blues-Veteranen nach wie
vor ihrem Ruf gerecht werden:
"If that Band don't get you movin', consult your doctor
- maybe you're dead"
2009 Nach
den langen Jahren „On the road“ hat die Band einen eigenständigen Sound des
zeitgenössischen Blues entwickelt. Verschiedene Arten von „Black Music“ – von
Chicago Blues bis zum New Orleans R&B halten die „devil’s music“ am Leben –
die „Bluesbreakers“ sind sich sicher, dass es so ist – und mit diesem Anspruch
haben sie ihren Fuß ins 3. Jahrzehnt der „Bluesbreakers“ Blues-Welt gesetzt.
Quelle: http://www.bluesbreakers.at/DE/standard1_DE.html









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