Montag, 2. März 2020

PAUL PLUT

 Chamois (EP 2010)

 Chamois

Lieder vom Tanzen und Sterben (2017)
Lieder vom Tanzen und Sterben

 Paul Plut (* 1988 in Schladming) ist ein österreichischer Sänger, Musiker und Komponist sowie Frontmann der Deutschpop-Band Viech. Plut betreibt zudem sein Soloprojekt Paul Plut.

Paul Plut wuchs in Ramsau am Dachstein auf. 2006 nahm er zusammen mit Singer-Songwriter Philipp Szalay (Farewell Dear Ghost) dessen erstes Soloalbum auf und wurde Teil der Band. In seiner Studienzeit in Graz entstanden experimentelle Arbeiten wie ton:bildung, eine Reaktion auf die Studentenproteste.[1] 2011 gründete er zusammen mit Andreas Klinger die Deutschpop-Band Viech. In Wien gründete er 2013 die Blues-Punk-Band Marta.
2017 veröffentlichte Plut sein Solo-Debütalbum Lieder vom Tanzen und Sterben. Das Werk wird als düsterer Gospel im steirischen Dialekt bezeichnet[2] und bekam in der österreichischen und deutschen Presse viel Aufmerksamkeit: „Ein Album des Jahres“,[3] Andreas Rauschal (Wiener Zeitung); „Leonard Cohen auf der Planai“,[4] Karl Fluch (Der Standard); „Ein Meisterwerk für alle Ewigkeit“,[5] Dominik Oswald (The Gap). „Ein Diamant – hart, aber schön“,[6] Rainer Reitsamer (Musikexpress).
Paul Plut komponiert auch Musik für Film- und (Literatur-)performances, z. B. Mobility goes abstract[7] 2010 bei der Ars Electronica (mit Alexander Micheutz und Mia Zabelka).

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