Nothing But Not (2007)
Arnold Zanon
Matthias Ledwinka
Alexander Lausch
Geradlinig und doch komplex: Lausch präsentieren sich auf ihrem bisher
wohl intimsten Album „Glass Bones“ in musikalischer Bestform. Dabei
trumpft die Rock Band mit dem für sie typisch kantigen und zugleich
eingängigen Songwriting auf. Der in den neun Songs thematisierte Kampf
zwischen starrer Härte und weicher Flexibiltät zitiert u.a. Salvador
Dalí und Lao-Tse. Er spiegelt sich in Text und Musik wider, erzählt in
packenden Strophen, getragen von emotionsgeladenen Refrains und gespickt
mit abwechslungsreichen Gitarrenriffs.
Lausch beschäftigten sich auf ihrem neuen Longplayer mit den
Erinnerungen und Erfahrungen der letzten Jahre. Frontmann Alexander
Lausch verarbeitet in den Texten von „Glass Bones“ jede Menge
emotionalen Ballast, der tief unter die Haut des Zuhörers geht. Die
Single „Salvador’s Pain“ bedient sich Dalís Darstellung der Zeit und der
Beständigkeit der Erinnerung. Wie der große Surrealist kommen Lausch zu
der Erkenntnis, dass diese Beständigkeit aufgelöst werden muss, um in
Einklang mit sich selbst zu gelangen.
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