Trotz großartiger Kritiken floppte die Single sowie die 1982 aufgenommene LP Coloured. Alle vier Musiker mussten sich mit Studio- & Live Jobs bei anderen Austro-Pop Größen (Cornelius, Goebel, Heller) finanziell über Wasser halten. So kam schon 1983 das Ende von Chaos De Luxe, eine Band, die wohl ewigen 'geheimen' Kultstatus genießen wird können.
Die erste Single (Sie Ist 16 Jahr_In Frieden Leb'n) wurde 1981 von Peter Müller produziert, 1982 veröffentlicht und erschien nicht auf dem Album Coloured.
alle 3 Singles sind in dem Album Chaos De Luxe Coloured (Limited Edition) enhalten.
Chaos De Luxe - Coloured (Limited Edition)
Vermutlich
sehr kurzlebige Electronic-Jazz-Pop Formation mit Unterstützung von
Hansi Dujmic an der Gitarre. Vermutlich auch deren einziger Tonträger:
New Gipsy World - Please Don't Disturb (1983)- Bass – Mischa Krausz
- Composed By, Arranged By – Albert Bela Fischer
- Drums, Percussion – Joris Dudli
- Executive-Producer – Hans J. Granzer
- Guitar – Johannes Dujmic*
- Lacquer Cut By – AS* (tracks: A1 to A6), LH* (tracks: B1 to B6)
- Photography, Graphics – Helmuth Meder
- Piano, Keyboards, Violin, Bells, Triangle – Albert Bela Fischer
- Piano, Synthesizer – Ferry Janoska
- Programmed By – Georg Rinder
- Recorded By, Mixed By, Engineer [Mastering Engineer] – Franz Pusch (2)
- Violin – Josef Szalay*
Jubel bis zum Abschied_Wieder amoi deprimiert (1984)
Hier haben wir eine frühe Dujmic Single deren B-Seite sonst nirgends zu finden ist:
Jubel bis zum Abschied_Wieder amoi deprimiert
Hansi Dujmic - Hansi Dujmic (1984)
Hans Dujmic - Aufrecht (1985)
Nur Amore_Aufrecht (1986)
Nur Amore_Aufrecht
Dew Mitch - Heartbreak Avenue (1988)
Hansi Dujmic - Glanzlichter (1989)
Hansi Dujmic - Irgendwann (1993)
IrgendwannHansi Dujmic - Austrian Private Collection (1995)
Austrian Private Collection
Master Series (1998)
Master Series
Hansi Dujmic (* 30. Dezember 1956 in Wien; † 21. Mai 1988 ebenda; eigentlich Davor Ljubomir Johannes Dujmic, als Künstler auch Dew Mitch) war ein österreichischer Musiker und Schauspieler.
Leben
Kindheit und Jugend
Seine Mutter Margit studierte Operngesang in Wien. Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft konnte sie jedoch ihren Beruf nicht ausüben. 1943 lernte sie in Pressburg den Journalisten Adolf Dujmic kennen, Sohn eines Eisenbahners aus dem bosnischen Konjic. Ein Jahr später heirateten sie, und die Tochter Drina kam zur Welt; zwölf Jahre später, kurz nach Emigration während des Ungarnaufstandes,[1] wurde Davor in Wien-Simmering geboren.
Seine Kindheit war geprägt von häufigen Umzügen der Familie. Im Alter von zwölf begann er Gitarre zu spielen. Mit 14 brach er die Schule ab und besuchte die Musikakademie, wo er bereits nach einem Jahr ein Begabtenstipendium für die klassische Gitarre erhielt. Mit 17 gründete er die erste Band, es folgte sein erster Auftritt in der Sendung Ohne Maulkorb. Einen Plattenvertrag in München lehnte er jedoch ab, da für ihn wegen seiner persönlichen Umstände kein Umzug in Frage kam.
1973 sprach er bei einem Konzert Wolfgang Ambros an, der ihn spontan auf die Bühne holte.
Karriere
1977 nahm er eine Stelle als Gitarrenlehrer an und heiratete die sieben Jahre ältere Olga Katharina, diese Beziehung zerbrach jedoch nach vier Jahren. Es folgten Depressionen und Gelegenheitsjobs, bis er 1979 heroinsüchtig wurde. 1980 machte er im Wiener AKH einen Entzug und ging anschließend für drei Monate zu Bekannten nach Israel. Am Tag seiner Rückkehr lernte er die alleinerziehende Englischlehrerin Brigitta Bauer kennen. Diese Beziehung verlief sehr turbulent, wiederholt trennte sich das Paar, um dann 1986 doch zu heiraten. Dujmic widmete ihr einige seiner Lieder.
1980 gründete er die Band Chaos de Luxe, es folgte das Angebot, eine Single aufzunehmen. Dieses Projekt In Frieden leb’n war jedoch kein kommerzieller Erfolg. 1981 ging er als Gitarrist mit Peter Cornelius auf Tournee. Mit Wolfgang Ambros als Produzenten nahm er sein erstes Album auf, Hansi Dujmic. Seinen Durchbruch als Sänger und Schauspieler schaffte er schließlich ab 12. September 1985 am Wiener Schauspielhaus (Theater im Kopf) mit dem Musical Elvis,[2] bei dem Michael Schottenberg Regie führte und Julia Stemberger die Rolle der Priscilla spielte. Kurz danach nahm er mit Schottenbergs Ehefrau Maria Bill das Duett Zu müde auf.
Tod
24 Stunden vor seinem Tod war Dujmic nach kurzer ambulanter Behandlung einer (vorgetäuschten) Tablettenvergiftung (Alkohol plus Valium) aus der Wiener Poliklinik entlassen worden.[3] Am Morgen des 21. Mai 1988 wurde im 15. Wiener Gemeindebezirk vor dem Haus Jadengasse 4 auf dem Beifahrersitz eines geparkten Kastenwagens die Leiche des (erst 24 Stunden später identifizierten) Musikers aufgefunden, ein zweiter Toter, ein langjähriger Bekannter von Dujmic, Johann W., lag unweit davon auf dem Gehsteig.[1] Der einzige Überlebende der vorangegangenen Drogennacht und Heroinbeschaffer, Alfred K., gab an, dass bei der Zusammenkunft Dujmic und dessen Bekannter, beide volltrunken, Heroin (nicht injiziert, sondern) geschnupft hätten, sie jedoch in guter Verfassung gewesen wären, als Krainz vor dem Wohnhaus in der Jadengasse den Kastenwagen verließ. Fünf Stunden später habe er Dujmics Bekannten bewegungslos auf der Straße liegen gesehen und daraufhin telefonisch-anonym die Rettung verständigt; Dujmic selbst sei ihm unbekannt gewesen.[4] Wegen unterlassener Hilfeleistung wurde Krainz später zu fünf Monaten bedingt verurteilt. Die von der Witwe Tage nach dem Todesfall geäußerte Vermutung, ihr Mann habe Selbstmord verübt, wurde von Vertretern der untersuchenden Sicherheitsbehörde nicht bekräftigt.[5]
Hansi Dujmic wurde auf dem Wiener Zentralfriedhof (Gruppe 33A, Reihe 1, Nummer 1) beigesetzt.[6]
Nach seinem frühen Tod wurde Don’t Say No als Hymne seiner Fans zur Nummer 1 der österreichischen Single-Charts. Auch seine letzte, erst zwei Tage vor seinem Tod abgedrehte TV-Rolle als Gangster (Django)[1] im Tatort Blinde Angst wurde posthum ausgestrahlt.











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