Mittwoch, 7. Juli 2021

Schodl - 10 Jahre zu spät (2020)

 

10 Jahre zu spät (2020)

 Wiener Popformation, die Genres mischt, Populismus kritisiert und auch mal auf Japanisch singt. Ihr Debütalbum „10 Jahre zu spät“ erscheint am 11. September beim Wiener Label soda. mit himbeer records.

„10 Jahre zu spät“ ist ein Status Quo der nicht-mehr-20er, die immer noch nicht mit beiden Beinen im Leben stehen. Das Verschwimmen der eigenen Jugend, das immer noch Unverstandensein und der bleibende Wunsch, die Welt zu verändern.

Aber wie soll sich denn das ausgehen? Wer beschließt denn mit 30 Musik zu machen? Davon kann ja keiner leben, wo ist denn da der Leistungsgedanke?

Sänger und Songwriter Gerald Schodl beobachtet den Zynismus der österreichischen Gesellschaft aus seiner Schneekugel heraus. Die Mitte der Welt, das Chaos des normalen Lebens, wird zum Spielplatz für Schodl. Im Debütalbum „10 Jahre zu spät“ mischt sich Gesellschaftskritik mit buntem Popgewand, Retro-Synths mit Dialekttexten, Selbstzweifel mit Mitsing-Refrains. Gemeinsam mit Roland Vogl (Die Wödmasta) als Produzent schaffen Schodl einen bunten Albumsound, der trotzdem mit dem Argen spielt.

Ego-Trips, Abhängigkeiten, zu wenig Solidarität, zu viel Populismus – der Zustand der Gesellschaft ist ein zu Kritisierender. Schodl schafft es, die Fratzen hinter dem Spaß zu entlarven – ohne dabei den Humor zu verlieren.

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