10 Jahre zu spät (2020)
Wiener Popformation, die Genres mischt, Populismus kritisiert und
auch mal auf Japanisch singt. Ihr Debütalbum „10 Jahre zu spät“
erscheint am 11. September beim Wiener Label soda. mit himbeer records.
„10 Jahre zu spät“ ist ein Status Quo der nicht-mehr-20er, die immer
noch nicht mit beiden Beinen im Leben stehen. Das Verschwimmen der
eigenen Jugend, das immer noch Unverstandensein und der bleibende
Wunsch, die Welt zu verändern.
Aber wie soll sich denn das ausgehen? Wer beschließt denn mit 30
Musik zu machen? Davon kann ja keiner leben, wo ist denn da der
Leistungsgedanke?
Sänger und Songwriter Gerald Schodl beobachtet den Zynismus der
österreichischen Gesellschaft aus seiner Schneekugel heraus. Die Mitte
der Welt, das Chaos des normalen Lebens, wird zum Spielplatz für Schodl.
Im Debütalbum „10 Jahre zu spät“ mischt sich Gesellschaftskritik mit
buntem Popgewand, Retro-Synths mit Dialekttexten, Selbstzweifel mit
Mitsing-Refrains. Gemeinsam mit Roland Vogl (Die Wödmasta) als Produzent
schaffen Schodl einen bunten Albumsound, der trotzdem mit dem Argen
spielt.
Ego-Trips, Abhängigkeiten, zu wenig Solidarität, zu viel Populismus – der Zustand der Gesellschaft ist ein zu Kritisierender. Schodl schafft es, die Fratzen hinter dem Spaß zu entlarven – ohne dabei den Humor zu verlieren.

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