I Am Cereals (2009)
I Am CerealsI AM CEREALS machen anatomisch gesehen Musik für Bauch und Beine, ein bisschen aber auch fürs Herz und für den Kopf. Das fühlt sich an wie Black Pop und klingt Elektro mit viel Soul - und es ist handgemacht. Wer also gerne seinen Körper (oder Teile davon) zur Musik bewegt, ist hier richtig. I AM CEREALS ist ein musikalischer Spielplatz um neue Grenzen im eigenen Schaffen auszuloten. Angst hat beim Songwriting nichts verloren und die Arrangements sind rücksichtslos. Die Band geht mit Selbstbewusstsein und gegenseitigem Respekt an Ideen heran. Die dem Kreativprozess zugrunde liegende Leichtigkeit lässt die Songs unverkrampft und frisch klingen.
Galaxy (2011)
Schöne Geschichte: Sechs St. Pöltener, die schon als Teenager gemeinsam Musik gemacht haben, treffen sich zehn Jahre später wieder. Als Sänger mit dabei sind Singer/Songwriter Ben Martin und Bauchklang-Beatboxer Gerald Huber. Begonnen hat I Am Cereals eigentlich als Nebenprojekt, mit dem die Beteiligten Urlaub von ihren sonstigen Bands und Projekten nahmen. Auf Album Nummer zwei, dem famosen „Galaxy“, ist längst süßer Ernst aus der Sache geworden. Musikalisch schöpfen die Herren aus Kindheitserinnerungen an die 1980er Jahre und die Musik, die damals neonbunt aus jedem Radio drang. Daraus beziehen sie ihren Input, wobei die Bandbreite von klassischem Synthiepop über Meister Prince und seinen Funk bis hin zu elektronisch unterfüttertem Rock reicht. Schön, wie facettenreich sie das Material aufbereiten und wie es ihnen gelingt, 80er-Vorlagen so für die Jetztzeit aufzupolieren, dass diese alles Peinliche, was ihnen vielleicht anhaftet, verlieren. Grelle Keyboards, elektrische Gitarren und Schlagzeug in seltenem Einklang.


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