So oda so (2017)
So oda so
Is Wias Is (2019)
Is Wias Is
Anton „Tony“ Stricker hat einen herrlich pragmatischen Zugang zum
Leben und zur Musik. Gitarrespielen hat er sich selber beigebracht,
völlig autodidaktisch, obwohl sein Vater eigentlich Musiklehrer ist.
„Ich wollte das halt können“, erzählt der 26-jährige St. Georgener der
BVZ. Jetzt steht er mit der Gitarre auf der Bühne. Dort heißt Tony
„Anton Josef“, denn: „So heiß ich halt“. Gesungen wird auf
Burgenländisch, denn: „So red‘ ich halt“.
Auch seine Lieder schreibt sich der gelernte Kindergarten-Pädagoge
selber. Diese drehen sich vor allem um Alltagssituationen. „Da ist alles
dabei: Vom Bewusstwerden, dass man sterblich ist, bis hin zum All You
Can Eat-Buffet“, lacht Stricker.
Vom Stil her ist das neue Album „Is wias is“ am ehesten Austro-Pop, generell wollte Tony „einfach moderne Mundard-Musik“ machen.
„Is wias is“: Moderne Mundard-Musik
Ob er mit seiner Musik einmal reich und berühmt werden will? Auch
darauf hat Tony eine pragmatische Antwort. „Ich muss nicht berühmt
werden, ich will einfach nur von der Musik leben können.“ Bis es soweit
ist, kann man ihn „mieten“, entweder solo oder mit Band.
Die Band, die gibt es seit vier Jahren und zwar in der Duo-Variante mit
dem Cajon-Spieler Michael Leeb-Hebaus sowie als Quartett mit Bruder
Andreas Stricker am Bass und Produzent Alexander Grill an der E-Gitarre.
Auch bei den Auftritten herrscht Bodenständigkeit: „Wir spielen
grundsätzlich überall, vom Surfweltcup bis zu Vierziger-Feiern.“


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