Wide Open Country
Come On In (2018)
Come On In
Im Wald würde ohne Wurzeln kein Baum stehen. Prinz Grizzley hat sich mit ganz vielen verschiedenen Wurzeln auseinandergesetzt. Er weiß, wo der Blues herkommt und hat ganz tief im Country gegraben. So lange, bis unter den Fingernägeln kaum mehr Platz für noch mehr fruchtbare Erde war. Als er das Gefühl, die Seele dieser Musik in sich aufgesogen hatte, fand er sich immer mehr mit seinen eigenen Wurzeln, seiner Heimat dem Westen von Österreich konfrontiert.
Umgeben von Bergen, Wäldern, Starrsinn, Herzenswärme, Religiosität und Teils sehr einfachem Leben, fand er Inspiration zu Songs die auch über dem grossen Teich, ein wenig Südlich entstehen hätten können. Americana-Music gefiltert und genährt durch den Boden auf dem er steht!
Chris Comper alias Prinz Grizzley kommt zwar nicht aus den USA,
doch durch seine Adern fließt der Country. Nun knapp ein Jahr nach der
Veröffentlichung seines Albums "Come on in" gibt es ein neues Musik
Video, welches im schönen Bregenzerwald gedreht wurde.
Ein emotionaler Song braucht auch ein genauso
aussagekräftiges Video, für den 36-Jährigen Musiker war das aber kaum
vorstellbar: “I can see darkness” ist einer meiner persönlichsten Songs
auf meine Album “Come on in”, da ich ihn zu einer Zeit geschrieben habe
in der Verlust und Vergänglichkeit ein großes Thema bei mir waren.
Deshalb war es eigentlich nicht meine erste Wahl für ein Musikvideo,
weil diese Themen in einem Musikvideo eher schwer umzusetzen sind.” Doch
genau diese Herausforderung hat ihn gereizt dieses Lied in ein Video
umzusetzen.
Schoppernau als Kulisse für das Drama
Schoppernau als Kulisse für das Drama
Doch nicht
nur die Macher des Videos sind an dem Erfolg beteiligt, auch die
passende Location spielte da eine große Rolle. Die Kapelle Schalzbach in
Schoppernau diente deshalb als Schauplatz für die emotionale
Geschichte.
“Was Niklas
Schwärzler und sein Team vom Forest Network aus meinem Song gemacht
haben ist unglaublich. Mit jugendlichem Eifer und viel
Einfühlungsvermögen haben sie dem Song auch bildliche Tiefe
hinzugefügt”, erzählt der Bregenzerwälder mit einem breiten Grinsen.


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