Samstag, 11. Juli 2020

PRINZ GRIZZLEY (Christoph "Chris" Comper)

Wide Open Country (2016 EP)
Wide Open Country

Come On In (2018)
 Come On In


Im Wald würde ohne Wurzeln kein Baum stehen. Prinz Grizzley hat sich mit ganz vielen verschiedenen Wurzeln auseinandergesetzt. Er weiß, wo der Blues herkommt und hat ganz tief im Country gegraben. So lange, bis unter den Fingernägeln kaum mehr Platz für noch mehr fruchtbare Erde war. Als er das Gefühl, die Seele dieser Musik in sich aufgesogen hatte, fand er sich immer mehr mit seinen eigenen Wurzeln, seiner Heimat dem Westen von Österreich konfrontiert.
Umgeben von Bergen, Wäldern, Starrsinn, Herzenswärme, Religiosität und Teils sehr einfachem Leben, fand er Inspiration zu Songs die auch über dem grossen Teich, ein wenig Südlich entstehen hätten können. Americana-Music gefiltert und genährt durch den Boden auf dem er steht!

Chris Comper alias Prinz Grizzley kommt zwar nicht aus den USA, doch durch seine Adern fließt der Country. Nun knapp ein Jahr nach der Veröffentlichung seines Albums "Come on in" gibt es ein neues Musik Video, welches im schönen Bregenzerwald gedreht wurde.

Ein emotionaler Song braucht auch ein genauso aussagekräftiges Video, für den 36-Jährigen Musiker war das aber kaum vorstellbar: “I can see darkness” ist einer meiner persönlichsten Songs auf meine Album “Come on in”, da ich ihn zu einer Zeit geschrieben habe in der Verlust und Vergänglichkeit ein großes Thema bei mir waren. Deshalb war es eigentlich nicht meine erste Wahl für ein Musikvideo, weil diese Themen in einem Musikvideo eher schwer umzusetzen sind.” Doch genau diese Herausforderung hat ihn gereizt dieses Lied in ein Video umzusetzen.
Schoppernau als Kulisse für das Drama
Doch nicht nur die Macher des Videos sind an dem Erfolg beteiligt, auch die passende Location spielte da eine große Rolle. Die Kapelle Schalzbach in Schoppernau diente deshalb als Schauplatz für die emotionale Geschichte.
Was Niklas Schwärzler und sein Team vom Forest Network aus meinem Song gemacht haben ist unglaublich. Mit jugendlichem Eifer und viel Einfühlungsvermögen haben sie dem Song auch bildliche Tiefe hinzugefügt”, erzählt der Bregenzerwälder  mit einem breiten Grinsen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen