Stranger Places
Little Big Sea haben sich auf eine lange Reise begeben: „Stranger
Places“ spielt zwischen Tasmanien und dem Toten Meer, in einem alten VW
Bus, der durch Frankreich tuckert und in einer Stadt, die am Ende des
Albums eine fremde Stadt ist, weil in der alten alles auseinanderbrach.
Das in Wien und Berlin lebende Duo führt in ihrem zweiten Album an
exotische Orte und manchmal auch weit zurück in die Vergangenheit. So
versetzt sich Sängerin Marlene Weber ins alte Rom unter Kaiser
Nero, oder sie besingt den Winterpalast der russischen Zarin. Dann aber
sind die Lyrics plötzlich wieder unmittelbar und intim – und in beiden
Fällen stets mit einer narrativen Kraft, die die Musik von Little Big Sea zu etwas Besonderem macht.

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