Sonntag, 24. Januar 2021

STARMANIA 2003-2004

 Erste Staffel (2002/2003)

Starmania ist eine vom österreichischen Fernsehsender ORF produzierte Show, die erstmals ab Herbst 2002 ausgestrahlt wurde. 2009 wurde die vorerst letzte Staffel ausgestrahlt, die Show feiert im Jahr 2021 unter dem Namen Starmania21 generalüberholt ein Comeback. Starmania gehört zum Genre der Castingshows. Vergleichbare Formate, die weltweit verkauft werden, sind Pop Idol und The X Factor aus Großbritannien. Moderatorin der ersten vier Staffeln war Arabella Kiesbauer. 2010 wurde das Format durch Helden von morgen abgelöst. 

Starmania gehört zu den erfolgreichsten Shows, die der ORF jemals ausgestrahlt hat. Bei der abschließenden Finalsendung der ersten Staffel wurden sechs Millionen Televotes abgegeben. Es siegte Michael Tschuggnall vor Christina Stürmer, deren Karriere sich im Anschluss allerdings als nachhaltiger erwies. Auch andere Teilnehmer konnten hohe Positionen in den österreichischen Charts erreichen. Darüber hinaus waren auch die gemeinsamen Veröffentlichungen der Starmania-Finalisten mit mehreren Top-10-Singles und -Alben erfolgreich.

Auch die weiteren Staffeln waren erfolgreich, die Finalsendung der zweiten Staffel erreichte durchschnittlich 37 Prozent Marktanteil, die Finalsendung der dritten Staffel 40 Prozent.[1] Insgesamt gibt es jedoch einen sinkenden Trend was die durchschnittliche Anzahl von Sehern betrifft. Während die erste Staffel durchschnittlich 910.000 Zuschauer verzeichnen konnte, waren es bei der Zweiten 770.000 und bei der Dritten 712.000. Bei der vierten Staffel war das Interesse vergleichsmäßig gering – mitunter verfolgten weniger als 400.000 die Sendung.[2]

Der ORF verkaufte das Konzept auch in die Schweiz, wo es seit November 2003 unter dem Titel MusicStar erfolgreich ist.

Arabella Kiesbauer, wurde 2003 gemeinsam mit Show-Entwickler Mischa Zickler für Starmania mit dem österreichischen Fernsehpreis Romy ausgezeichnet.

Conchita Wurst, die auf der Starmania unter dem Namen Thomas Neuwirth bekannt war, gewann den Eurovision Song Contest 2014 in Kopenhagen.

Best Of Duets  (2003)

 Best Of Finals (2003)

New Songs (2003)

Boris Uran - Ich (2003)

Boris Uran (* 30. September 1983 in Villach) ist ein österreichischer Popsänger. Bei der ersten Staffel von Starmania erreichte er den dritten Platz.Boris Uran begann mit acht Jahren mit Klavierunterricht. Er brachte sich als Autodidakt selbst Schlagzeug und Gitarre bei. Daneben ist er achtfacher österreichischer Jugend-Meister im Poolbillard.Im April 2003 erschien die Debütsingle Manchmal, im Juni 2003 veröffentlichte Universal Music das Album Ich. 2004 erhielt er die Goldene Romy als beliebtester männlicher Shootingstar. Ebenfalls 2004 wurde er zweimal für einen Amadeus Austrian Music Award nominiert.2004 moderierte er die ORF-Sendung Play Music, die mangels Zuseher aber nach einigen Ausstrahlungen wieder eingestellt wurde.Im Sommer 2006 hat sich Uran aufgrund einer Depression selbst in eine psychiatrische Klinik einweisen lassen. Vorher ließ er sich von seinem Vertrag bei Universal Music freistellen.[2]

Michael Tschuggnall - Michael Tschuggnall (2003)

Michael Tschuggnall (* 26. März 1982 in Hall in Tirol) ist ein ehemaliger österreichischer Pop-Sänger, der nun als Informatiker an der Universität Innsbruck tätig ist. Tschuggnalls Eltern sind beide Musiklehrer, sein Vater leitete bis Herbst 2008 die Anton-Auer-Hauptschule in Telfs und seine Mutter arbeitet als Lehrerin für Deutsch, Musik und Maschinenschreiben in der Nachbarhauptschule Dr. Aloys Weissenbach. Sein Bruder Christian Tschuggnall ist Schlagzeuger. 

Zweite Staffel (2003/2004) 

 Die zweite Staffel, die als „Starmania NG – Die neue Generation“ ab Herbst 2003 mit geringeren, aber noch immer überdurchschnittlichen Einschaltquoten ausgestrahlt wurde, gewann die Tirolerin Verena Pötzl. Durch Christina Stürmer und Michael Tschuggnall war Starmania so populär, dass rund 12.000 Bewerbungen beim ORF eingingen.

Starmania Neue Generation - One (2003)

Starmania Neue Generation - Two (2003)

Starmania Neue Generation - Three (2003)

Verena Pötzl - Taken Unaware (2004)


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