Saint Chameleon - Mockingbird
Da wackeln die Beine, die Münder stehen offen. Das musikalische Biotop
Graz hat die österreichische Szene in den letzten Jahren stets mit
neuen, vielversprechenden Künstlern bereichert. Dass der steirischen
Hauptstadt dabei noch lange nicht der Saft ausgeht, zeigt die junge Band
Saint Chameleon rund um den Sänger und Songwriter Luka Sulzer.
Saint
Chameleon sind keine Unbekannten, haben Graz bereits in ihren Bann
gezogen und standen mit ihrem Song „Sail“ aus der gleichnamigen EP drei
Wochen auf Platz 1 der Radio Soundportal Charts, überzeugten Hörer und
Redakteure gleichermaßen. Ein zuverlässiger Gratmesser für Qua-lität. Da
trifft jemand den Ton der Zeit. Der ekstatische Alternative-Pop, der
gekonnt mit Einflüssen aus Swing, Latin, Balkan und Blues spielt, wird
in den Händen von Saint Chameleon zu mehr als nur der Summe der
einzelnen Teile.
Die Band um Sulzer, die aus Kajetan Kamenjasevic
(Kontrabass), Emiliano Sampaio (Posaune, Gitarre), Thilo Seevers
(Keyboard, Akkordeon), Martin Mayer (Saxophon, Klarinette, Flöte) und
Raphael Vorraber (Drums), besteht, begeistert mit präzisem Zusammenspiel
und bringt nuancierte Vielfältigkeit aus ihren Instrumenten hervor.
Nun
ist das Debüt-Album „Mockingbird“ fertig und bereit die Welt im Sturm
zu erobern. Mit der ein-prägsamen Stimme von Luka Sulzer, der von großen
und kleinen Fragen des Lebens erzählt, liefert die Sammlung von
vierzehn Stücken den perfekten Soundtrack für die entspannten Stunden,
wo es auch am Tanzen, Schmusen und Sinnieren nicht fehlen darf.
Bereits
die erste Video-Auskopplung „Mockingbird“, die das Album auch eröffnet,
offenbart die Stärken von Saint Chameleon. Mit fein getimten Bläsern,
tanzbarem Groove und einprägsamem Refrain entsteht ein Ohrwurm, der sich
kräftig im Gehörgang festsetzt. Auch weitere Stücke, wie etwa
„Sunshower“ und „Santa Muerte“ gönnen dem Tanzbein keine ruhige Minute,
dafür malt die reduzierte Schlussnummer „Walz for Victoria“ wunderbare
Bilder in Köpfe und Herzen. So verführen die Sounds und Rhythmen von
Saint Chameleon den Zuhörer auch mal zu Vergleichen mit Tom Waits und
Beirut.
Produziert wurde „Mockingbird“ von der Band höchstselbst und
Tom Zwanzger, seines Zeichens Grazer Wunderwuzzi und Szenefigur (unter
anderem Produzent von Hidden by the Grapes und Astpai) in dessen
S.T.R.E.S.S.-Studio in Graz-Puntigam. Es fängt die energetischen
Live-Auftritte von Saint Chameleon ein, die sie schon auf die großen
Bühnen zahlreicher österreichischer und internationaler Festivals wie
dem Bluebird Festival Vienna und dem Münchner Tollwood Festival unter
Beweis stellten und für Begeisterungsstürme bei Publikum und
Veranstalter sorgten. Da wa-ckeln die Beine, die Münder stehen offen.

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