Charly Hloch - (H)lochstreifen
Karl Hloch am 24.2.1962 in Klosterneuburg bei Wien geboren.
Nach
Absolvierung höherer Schulausbildung, HAK und Matura stellte er sein
begonnenes Dolmetscherstudium in Englisch und Russisch wegen der sich
einstellenden Erfolge als Musiker bald ein.
Bereits von acht Jahren
an erlernte er nacheinander Akkordeon, Gitarre, Flöte, Trompete und
Zither, bis das Klavier zu seiner Berufung wurde und er vorerst einmal
zwei Jahre Konservatorium hinter sich brachte.
Mit 16 entdeckte
Charlie seine Liebe zum Boogie Woogie, als er Axel Zwingenberger und
Vince Weber erstmals im Rahmen ihrer sensationellen Jazzland-Konzerte
kennenlernte.
Zu dieser Zeit kam der junge Pianist auch mit Al Cooks Bluesinterpretationen in beeindruckende Berührung.
Vorerst
aber verfolgte Charly Hloch, wie er sich dann nannte, eine Karriere mit
eher humorig-kabarettistischen Inhalt und schaffte es 1982 sogar zur
„Großen Chance“, der bekannten ORF Talenteshow. Zwei veröffentlichte
Singles und eine LP halfen auch zum Sprung in die heimische Medienwelt.
Er trat in der „Popkrone“ Show, bei „Autofahrer Unterwegs“,
„Seniorenclub“, „Willkommen Österreich“ und weiteren ORF Events auf, was
ihn bald zum beliebten Begleitpianisten prominenter Namen aufsteigen
ließ.
Von „Old Formation“ über Alexander Bisenz, bis zu Oscar Klein,
Gus Backus und Ray Dorset von Mungo Jerry reicht die Palette
erfolgreicher Arbeit mit großen Namen.
Al Cook entdeckte Charly -
den er später zu Charlie Lloyd stilisierte - anläßlich eines Konzertes
im „Jonathan Seagull“, seinem damaligen Stammlokal.
Als mit dem
gleichzeitig bevorstehenden Austritt des Bassisten Mike Jerry und der
Rückkehr zum Blues die Stelle vakant wurde, fragte Al Cook an, ob
Charlie die Rolle des Pianisten übernehmen wolle, da er sich bereit
erklärte, sich mit dem historischen Piano-Blues der Vorkriegszeit
auseinanderzusetzen.
Seither ist Charlie Lloyd der Leibpianist von Al
Cook, auch wenn er seine anderen Aktivitäten deshalb nicht in den
Hintergrund stellen muß.

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